Cern Jost

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Cern Jost war LFT-Kundschafter.

Erscheinungsbild

Im Jahre 3587 war er 40 Jahre alt und athletisch gebaut. Er war braungebrannt und hatte hellblondes, leicht gewelltes Haar.

Charakterisierung

Cern Jost war ein typischer Frauenheld und strotzte vor Selbstbewusstsein. In der LFT war er bekannt für seine Disziplinlosigkeit, aber auch seine Effektivität, Aufträge zu erfüllen. (PR 938)

Geschichte

An seine Eltern oder seine frühe Kindheit konnte sich Jost nicht erinnern. Es beschäftigte ihn ein Leben lang, wer seine Eltern gewesen sein konnten. Etwa im Jahr 3557 befand er sich auf Olymp und lebte unter terranischen Sklaven. Durch eine Gruppe von Rebellen wurde er befreit und in die Provcon-Faust gebracht, wo er von einer gäanischen Familie adoptiert wurde. (PR 938)

Im Jahre 3586 war Jost Kundschafter der LFT in den Magellanschen Wolken. Außer der Tatsache, dass er hierbei mit einer Botschafterin eines akonischen Splittervolkes anbandelte, ist über seinen Einsatz nichts weiter bekannt. Zwischen 3586 und 3587 erkundete Jost die Lage in der galaktischen Eastside. (PR 938)

Etwa im Mai/Juni des Jahres 3587 beauftragte Julian Tifflor Jost mit der Aufgabe, die Herkunft der auf Eispanzer und Crish festgenommenen Kopien der Flibustier zu ermitteln. Über Crish konnte der Kundschafter deren Spur nach Manua Levu zurückverfolgen, wo er auf die Chaioanerin Vljegah traf, die ihm das Foto eines keilförmigen Raumschiffes vorlegte, mit dem die vermeintlichen Flibustier nach Manua Levu gekommen waren. Zusammen mit Vljegah legte Jost seine Ergebnisse Tifflor vor. (PR 938)

Anschließend machten Jost und seine neue Freundin Vljegah Urlaub auf Olymp. In diese Zeit fiel die Besetzung des Freihändlerplaneten, die von den beiden zunächst unbemerkt blieb, da sie offensichtlich damit beschäftigt waren, ihre neue Beziehung zu vertiefen. Nachdem Jost von der Besetzung erfuhr, versuchte er, zusammen mit Vljegah Anson Argyris aufzusuchen, um ihm seine Hilfe anzubieten. Im Palast von Trade-City stieß er jedoch nur auf den Ersten Handelsrat Nurim Dagorew und auf Fürst Jürgo Wolfe-Simmer. Zusammen mit einem weiteren Mitstreiter drangen sie anschließend zu fünft in das subplanetare Reich Olymps vor, in dem sie den Kaiser vermuteten. Nach Überwindung einer Vielzahl von Fallensystemen stießen sie schließlich auf Fee, einer von Anson Argyris geschaffenen Projektion, die ihnen unmissverständlich klarmachte, dass ihr Vordringen in die kaiserlichen Geheimgänge unnötig war.

Quellen

PR 938, PR 950, PR 951