Fürsten des Chaos

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chronologisch 30. Atlan-Zeitabenteuer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 276)
PR-TB-276.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Fürsten des Chaos
Untertitel: Der Arkonide als Baumeister – und als Königsmacher
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: 1986
Handlungszeitraum: 394396 (siehe hier)
Handlungsort: Terra, Byzanz, nordöstliches Afrika
Zusätzliche Formate: Autorenbibliothek 48, Blauband 8

Handlung

Als Atlan dieses Mal erwacht, erwartet ihn eine bereits wieder voll einsatzfähige Usha Tizia. Er spürt eine Lücke in seinem Gedächtnis, wo eine Person sein sollte, doch Ushas Fürsorge lässt ihn das bald vergessen. Vergessen scheint auch ihre frühere Zuneigung zu ihrem Lehrmeister Rico, seit sie dessen wahre Natur kennt. Stattdessen bekundet sie klar ihr Interesse an Atlan, und auch er ist nicht abgeneigt. Noch während sie ihre neue Beziehung zelebrieren, meldet sich jedoch ES: Die Superintelligenz hat Pläne mit der ehemaligen Sklavin, die weit über eine Bettgefährtenschaft mit dem Arkoniden hinausgehen. Sie soll mit Atlans Hilfe ein eigenes Königreich erhalten. Zuvor jedoch muss die Oase vor einer Bedrohung gerettet werden, mit der niemand rechnen konnte: Ein Erdrutsch hat den Flusslauf versperrt, und die Felder der Oase sind vertrocknet. Schon haben viele Menschen die Siedlung verlassen, und die Zurückgebliebenen leiden Hunger und Durst. Von einem weiteren Problem gänzlich anderer Natur berichtet zudem Rico: In der Nähe der Stadt Byzanz bzw. Konstantinopel sind die Stollen eines Silberbergwerkes gefährlich nahe an ein arkonidisches Flottensilo aus der Zeit der Gründung von Atlantis vorgetrieben worden. Der Kontrollrobot des Silos hat Alarm ausgelöst und könnte in der Lage sein, zum Schutz der Anlage die Stadt zu verwüsten. Rico konnte den Robot vorerst beruhigen, doch die Lage muss vor Ort unter Kontrolle gebracht werden. ES will, dass Atlan seine Reise dorthin zusätzlich mit dem Bau einer Festung für den Herrscher Ostroms verbindet.

Die Oase

Nachdem auch Atlan wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist, wenden sich die Gefährten zunächst dem vordringlichsten Problem zu. Mit gezielten Sprengladungen werden die Felsen beseitigt, die den Flusslauf versperrt haben. Kurz vor dem Wasser treffen die Gefährten in der Oase ein, um wiederum ihre Rollen als Freunde und Helfer der Siedlung aufzunehmen. Sie besorgen Saatgut und neue Tiere und helfen beim Wiederaufbau. Zugleich lehren sie die Menschen erneut medizinisches und technisches Wissen, welches das Überleben und den Ausbau der Siedlung sichern soll. Erst als sie sicher sind, dass das Leben in der Oase sich wieder auf seine gewohnten Bahnen zu bewegt, machen sie sich an die nächste Etappe ihrer Auftragsserie.

Byzanz/Konstantinopel

Auf der Reise nach Byzanz schließen sich den Gefährten einige von ES geleitete Baumeister an. Sie alle werden an der Festung mitbauen, die Atlan für den jungen oströmischen Kaiser zum Schutz gegen die einfallenden Barbarenstämme bauen soll. Zugleich haben einige von ihnen jedoch von dem Königreich geträumt, das Usha gründen wird.

In Byzanz wird die Gruppe bereits erwartet, und nach Sichtung der Gegebenheiten und der bereits existierenden Baupläne stellen Atlan und seine Baumeister ihr Konzept einer neuen Stadtbefestigung vor. Es wird vom Regenten akzeptiert, und bald beginnen die Bauarbeiten. Atlan und Rico kümmern sich indessen um die Situation am Bergwerk. Sie haben den Kontrollrobot angewiesen, einen Psychostrahler einzusetzen, und schon bald machen sich die Auswirkungen bemerkbar. Die Sklaven und Wächter werden gleichermaßen immer lustloser und ängstlicher, und bald will keiner mehr so recht in die Mine hinein. Gerüchte von Geistern breiten sich aus. Schließlich werden die Arbeitskräfte abgezogen und stattdessen zum Festungsbau eingesetzt. Atlan und Rico reisen im Schutz der Nacht zur verlassenen Mine und versiegeln die Stollen, die zum Silo führen. Den Robot weisen sie an, den Psychostrahler dennoch weiterhin angeschaltet zu lassen, um jede Wiederaufnahme der Arbeiten zu unterbinden. Die Zustände in Byzanz werden unterdessen immer chaotischer. Während die Festungsmauer um die Stadt immer weiter wächst, brodelt es im Inneren der Palastmauern. Der Regent, der Atlan den Auftrag zum Palastbau gab, wird ermordet, und seine Anhänger müssen fliehen. Atlan verhilft ihrem Kontaktmann zur Flucht in die Oase und beschließt, ebenfalls nicht mehr allzu lang zu bleiben. Zu sehr frustriert es ihn, zusehen zu müssen, wie viel mehr die Menschen an ihren kleinlichen Machtkämpfen interessiert sind als an Zusammenarbeit und Wissen.

In der Oase empfängt man Atlan und die Baumeister, die ihn begleiten, voller Freude. Alles hat sich weiterhin gut entwickelt, und die Siedlung blüht wieder. Atlan macht sich daran, gemeinsam mit Rico den nächsten Schritt zu planen: die Gründung von Ushas Königreich.

Ushas Königreich

Rico beginnt mit den Vorbereitungen, indem er verschiedene Bewohner der ausgewählten Region entführt und in einen Isis-Tempel bringt. Dort tritt er als Bote der Götter auf, der die neue Königin ankündigt und allen Entführten einen Horusfalken-Anhänger als Zeichen gibt. Zudem erzeugen sie einen künstlichen Stau im Fluss, der dafür sorgt, dass die Furt nicht mehr benutzt werden kann, nahe der die Keimzelle des neuen Reiches entstehen soll. Nun landet Usha mit ihren Helfern nahe der überfluteten Furt, und in kurzer Zeit ist ein Zeltdorf entstanden. Neugierig sammeln sich die Menschen des Umlandes, und die Horus-Träger helfen, das Misstrauen zu brechen. Während die Gefährten und einige der byzantinischen Baumeister beginnen, feste Häuser und eine Brücke zu bauen, entschließen sich bereits die ersten Eingeborenen, sich ebenfalls dort anzusiedeln und bei den Arbeiten zu helfen. Die Händler, die bisher die Furt benutzten und sich nicht weiter mit den Eingeborenen beschäftigten, sollen in Zukunft für die Überschreitung der Brücke bezahlen. Zugleich soll aber auch eine Karawanserei entstehen, in der Handel mit dem Hinterland getrieben werden kann. Der erste Händler, der eintrifft, ist der von Atlan und Rico beauftragte Pferdehändler, der ihnen die benötigten Tiere bringt. Er gibt ebenfalls wertvolle Hinweise für den Bau der Karawanserei. Auch die Eingeborenen nehmen die neue Handelsdrehscheibe an. Sie kommen und bringen Elfenbein, Felle, Ebenholz und andere Güter, die mit den Händlern getauscht werden können. Bald kommen Kontakte mit den ersten Händlern zustande, und die Siedlung beginnt zu florieren. Nun, da absehbar ist, dass die neue Gemeinschaft erfolgreich sein kann, entscheiden sich die Eingeborenen, Usha gemäß dem göttlichen Auftrag die Herrschaft anzubieten. Damit ist der Auftrag zum Ende gebracht. Nach einer urtümlichen Krönungsfeier und einer letzten gemeinsamen Nacht trennt sich Atlan von Usha, um in die Fluchtkuppel zurückzukehren.

Anmerkung

Personenregister

Atlan-Demetrion Atlan behält den Namen aus vergangenen Abenteuern im Umkreis des römischen Reiches bei.
Usha Tizia Die ehemalige Sklavin, dann Gehilfin Ricos, wird zu Atlans Geliebter und von diesem auf Befehl von ES zur Königin gemacht.
Arconrik Rico, der Chefroboter der Fluchtkuppel, enttarnt sich gegenüber Usha Tizia als nicht menschlich. Für alle anderen jedoch behält er die Maske als effizienter menschlicher Helfer Atlans bei.
ES Die Superintelligenz