Shankoon Faskern

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Shankoon Faskern war ein Bernaler, der in grauer Vergangenheit mit den meisten Angehörigen seines Volkes den Evolutionsschritt wagte, der die Bernaler ins Zeitflimmern brachte.

Geschichte

Ende Januar 2843 gelang es Lelle Salgouz, mit Faskern in Verbindung zu treten. Salgouz bat um Hilfe und Unterstützung, um Bilfnei Gloddus, der durch den Kontakt zu den Zeitnomaden immer mehr Macht und außergewöhnliche Fähigkeiten erlangte, das Handwerk zu legen. Der Kontakt wurde abrupt abgebrochen, und Faskern stürzte in den Normalraum zurück. Der Bernaler materialisierte in Terrania. Er mischte sich unauffällig unter die Menschen und versuchte, den Raumhafen zu erreichen, um ein Schiff zu finden, das ihn nach Toulminth bringen könnte. In der Rohrbahn-Station erhielt er von Toronar Alburs Geld, um ein Ticket zum Raumhafen erwerben zu können.

Faskern versuchte, an Bord eines gelandeten Schiffes der Springer zu gelangen. Dabei erregte er die Aufmerksamkeit des SolAb-Agenten Johann F. Douglas. Der Bernaler brach sein Vorhaben ab und zog sich wieder in die Bahnstation zurück. Doch Douglas ließ nicht locker. Faskern konnte ihn abhängen und verließ in Kasino-Brücke die Rohrbahn. Zu seinem Entsetzen wartete am Ausgang Douglas auf ihn. Der Bernaler flüchtete, wurde jedoch vom Agenten in den verlassenen Anlagen der Terra-Television eingeholt und gestellt. Es kam zu einem wilden Kampf, in dessen Verlauf Douglas durch einen Schuss, der sich aus seinem eigenen Energiestrahler gelöst hatte, getötet wurde.

Jonny Dalyle und seine Kumpane wurden Augenzeugen des Unglücks und rekrutierten den Bernaler für ihren geplanten Raubzug auf die Sol d'Avigny-Bank. Sollte Faskern nicht zustimmen, würden sie ihn an die SolAb übergeben, der er dann den Tod eines ihrer Agenten zu erklären hätte.

Faskern musste zur Sicherheit eine Kapsel mit Stosch-Viren schlucken. Eine zweite Kapsel nahm er in das Geldinstitut mit, um der Direktorin Dufresne die Dringlichkeit der Befolgung der Anweisungen der Verbrecher zu verdeutlichen. Die Alarmeinrichtungen mussten abgeschaltet werden und eine Million Solar war auszuhändigen. Doch Faskern dachte nicht daran, mit den Verbrechern gemeinsame Sache zu machen. Er forderte die Direktorin auf, die Viren-Kapsel im Haupttresorraum zu deponieren, der von einem Energieschirm abgeschottet werden konnte.

Als Jonny Dalyle mit seinen Kumpanen zur Direktorin vorgelassen wurde, sah er Faskern im Büro stehen, allerdings ohne die Viren-Kapsel in der Hand. Die Gauner wurden von den bankeigenen Sicherheitskräften festgenommen und der Polizei übergeben. Durch eine Abmachung mit der Direktorin konnte Faskern die Bank unerkannt verlassen.

Außerhalb des Gebäudes wurde er von Valentin Mertins angesprochen, den er schon in den Anlagen der Terra-Television bemerkt hatte. Der Junge war äußerst hilfsbereit und bat den Bernaler zu sich nach Hause. Dort wurde Faskern in den Kellerräumlichkeiten versteckt, denn der Großvater des Jungen, Peero Mertins, war auf Fremde nicht gerade gut zu sprechen.

Der SolAb-Offizier Toronar Alburs war bei seinen Ermittlungen zur Aufklärung des rätselhaften Todes seines Untergebenen Johann F. Douglas auf die Mertins aufmerksam geworden. Der erste kurze Besuch bei der Familie verlief ergebnislos, doch Alburs gab nicht auf.

Inzwischen war es zu einem handfesten Streit innerhalb der Familie gekommen. Dona Mertins begann langsam die Kontrolle über sich selbst zu verlieren und konnte das durch den andauernden Hass auf alles Fremde durch Peero Mertins vergiftete Familienklima nicht mehr ertragen. Sie bedrohte den Mann mit einem Strahlengewehr. Da platzte Alburs in den Raum. Er wurde von Valentin Mertins angesprungen, der den Bernaler schützen wollte. Der Ertruser schleuderte den Jungen mit einer Bewegung zu Boden. Dona Mertins richtete den Lauf der Strahlwaffe auf den SolAb-Offizier. Der Bernaler riss ihr die Waffe reaktionsschnell aus der Hand. Shankoon Faskern flüchtete in das Obergeschoss und wurde dort durch das Fenster vom SolAb-Agenten Ishigawa erkannt. Der Agent fühlte sich durch die Waffe bedroht und feuerte. Tödlich getroffen ging Faskern zu Boden.

Er wurde in eine Klinik gebracht, doch die Ärzte sahen sich aufgrund des unbekannten Metabolismus außerstande, dem Bernaler zu helfen. Durch Hinzuziehen von Fellmer Lloyd wurde versucht, wenigstens die Koordinaten der Heimatwelt des Fremden zu erfahren. Doch Faskern konnte sein Bewusstsein abblocken. Erst als Lelle Salgouz im Krankenzimmer auftauchte und von ihm als der Mann erkannt wurde, mit dem er schon im Zeitflimmern Kontakt gehabt hatte, war er bereit, dem ebenfalls anwesenden Lordadmiral Atlan die Koordinaten von Toulminth zu verraten. Dann hauchte Shankoon Faskern sein Leben aus.

Quelle

Atlan 131