Fellmer Lloyd

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.
Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Mutanten. Für weitere Bedeutungen, siehe: Fellmer Lloyd (Begriffsklärung).

Fellmer Lloyd war Gründungsmitglied des Geheimen Mutantenkorps und Zellaktivatorträger.

PR0500Illu 7.gif
Heft: PR 500 – Innenillustration 7
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
PR1007Illu 2.jpg
Heft: PR 1007 – Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Seine Statur war etwas untersetzt, aber muskulös und breitschultrig. Zudem hatte er ein breites Gesicht und dichtes, dunkles Haar mit einer auffälligen kahlen Stelle am Hinterkopf. (PR 17)

Charakterisierung

Er machte einen leicht phlegmatischen Eindruck. (PR 26)

Lloyd war passionierter Mineralien- und Edelsteinsammler. (PR 608)

Psychologen attestierten ihm ein besonderes Einfühlungsvermögen für artfremde Lebewesen. (PR-TB 284)

Von Zeit zu Zeit packte ihn der Drang, seine Pflichten beiseite zu schieben und sich unbekümmert in riskante Abenteuer zu stürzen. (PR-TB 284)

Gegenüber humanoiden Robotern empfand er eine tiefe Abneigung. (PR-TB 348)

Paragabe

Fellmer Lloyd war Orter sowie Telepath. (PR 6)

Er war mentalstabilisiert. (PR 1342)

Geschichte

Die Dritte Macht

Fellmer Lloyd wurde am 9. Oktober 1945 in den USA geboren.

Er arbeitete als Assistent in einem Atomkraftwerk. (PR 26)

1971 wurde er von Tako Kakuta und Reginald Bull im Auftrag der Dritten Macht in die Wüste Gobi entführt, um für das Geheime Mutantenkorps rekrutiert zu werden. Trotz der Entführung trat er dem Korps bei. (PR 6)

Er begleitete Perry Rhodan 1975 bei seiner Expedition zur Wega und half bei der Lösung des Galaktischen Rätsels. Auf Tramp wurde er entführt und durch eine Roboter-Kopie ersetzt. Nachdem diese vergeblich einen Anschlag auf Rhodan versucht hatte, tauchte der echte Lloyd wieder auf. (PR 17)

1981 verhinderte er einen Bombenanschlag auf ein Flugzeug in Moskau und lernte dabei Tatjana Michalowna kennen, die diesen Anschlag durchführen sollte. Er nahm sie fest und brachte sie nach Terrania. (PR 26)

Auf Wanderer wurde ihm noch im 20. Jahrhundert die Zelldusche gewährt, im Jahre 2326 erhielt er einen der 25 von der Superintelligenz ES ausgestreuten Zellaktivatoren.

Einsätze

Im Jahre 2102 war Fellmer Lloyd als Personenschützer für Imperator Gonozal VIII. alias Atlan auf Arkon tätig. Im Dezember 2102 erschoss er während des Empfangs von Perry Rhodan auf Arkon Atlans Boxerhündin Moku. Attentäter hatten ihr eine Giftnadel unter die Zunge geklebt. Lloyd hatte die Qual in Mokus Seele erspürt und handelte kompromisslos, um Atlan zu schützen. (PR 107)

Im Folgejahr war Lloyd nicht mehr für Atlan tätig. Im März 2103 versuchte er auf Lepso, Thomas Cardif aufzuspüren. Er bekam nur kurz Kontakt, bevor die Antis Cardif abschirmten. Es reichte jedoch für die Aussage, dass Cardif noch immer den Hypnoblock besaß. (PR 109) Im Juni desselben Jahres entdeckte Lloyd auf Pluto die Gehirnwellenmuster eines Antis. Ein Einsatzkommando der IRONDUKE stürmte daraufhin die Handelsmission der Springer, wo es den Anti A-thól vorfand – von Thomas Cardif erschossen, der die Rolle seines verhassten Vaters übernommen hatte. (PR 112)

Im Januar 2410 unterstützte Lloyd die Polizei von Terrania bei der Aufklärung des Todes von Deborah Macysther. (PR-TB 114)

2648 überprüfte er die Motive des angeblichen Atlanters Razamon, konnte aber keinerlei Widersprüche in seinen Behauptungen entdecken. (Atlan 300, S. 74)

Als einer der wenigen Mutanten überlebte er 2909 die Second-Genesis-Krise, da seine Parafähigkeit nicht auf die Beeinflussung durch die atomare Strahlung der amerikanischen Atombombenabwürfe im Jahre 1945 auf Hiroshima und Nagasaki zurückzuführen war.

Im April des Jahres 3113 wurde Fellmer Lloyd von der USO für einen Einsatz auf dem Planeten Shasker angefordert. Er sollte gemeinsam mit dem Denar-Quintett die Überwachung von Rhaen Tolsom durchführen. Von Shasker flog Lloyd mit den USO-Spezialisten nach Reddeye, wo sie von Aktivisten der Libra in einen unterirdischen Stützpunkt gebracht wurden. Lloyd trat in der Identität des Reddeyers Linnox Gran auf. Auch hier traf der Mutant auf drei der geheimnisvollen Söldner. Mit der THA-IV starteten Atlan], Rhaen Tolsom, Fellmer Lloyd und das Denar-Quintett nach Ereshkigal – der Höllenwelt. (Höllenwelt 2) Nach der Bruchlandung auf der Höllenwelt spürte Lloyd die Ausstrahlung einer mächtigen Wesenheit aus einer zitadellenähnlichen Festung. Mit einem alten Shift flogen die Kameraden den Stützpunkt an. Es gelang ihnen, die Ballung aus Körper- und Metallteilen, die sich im Innern eines tiefen Schachts in der Station aufhielt, auszuschalten. Doch Fellmer Lloyd nahm noch immer die geheimnisvolle Musik war, nur schwach und aus großer Entfernung. Nach der Landung der QUESTRON kehrten Atlan und das Team ins Reddeye-System zurück. Lloyd identifizierte den Planeten Pjotr als Ausgangspunkt der mysteriösen und immer bedrohlicher erschallenden Musik aus dem Hyperraum. Auf Ishtar's Island wurden unterirdische Höhlen geortet. USO-Soldaten stürmten die Kavernen und wurden in Gefechte mit Söldnern von Höllenwelt und Anhängern der Libra verwickelt. Lordadmiral Atlan stellte sich Darakh, der sich in einer von rotem Licht erhellten Mulde aufhielt, in einem geistigen Duell. Fellmer Lloyd unterstützte ihn dabei. Während der Arkonide aus diesem Kampf zwar entkräftet, aber relativ problemlos als Sieger hervorging, war Fellmer Lloyd so geschwächt und dem Tode nahe, dass er gerade noch rechtzeitig an Bord der QUESTRON gebracht werden und in ein künstliches Koma versetzt werden konnte. Der Mutant trug keine geistigen und körperlichen Schäden davon, sondern benötigte nur einige Tage Ruhe, um wiederhergestellt zu sein. (Höllenwelt 3)

Als die MARCO POLO am 3. Juli 3437 nach Gruelfin aufbrach, gehörte Fellmer Lloyd zur Besatzung.

Bei der Gründung des Neuen Mutantenkorps im Jahre 3440 wurde er zu dessen Chef.

Im Januar 3459 begleitete er Perry Rhodan auf dem Flug nach Hetossa. (PR 650) Im Februar dieses Jahres folgte der Einsatz auf Hoptrec-Haich. (PR 653) Am 4. Juli wurde er zum Mitglied der ÜLA und rettete Atlan aus den Händen der Laren. (PR 662) Im August dieses Jahres nahm er am Flug der CAGLIOSTRO zum Archi-Tritrans-Sonnentransmitter teil. (PR 667) Am 7. März 3460 weilte er auf der Erde und wurde mit ihr in den Mahlstrom der Sterne transferiert. (PR 676) Anfang April dieses Jahres nahm er an Bord der MARCO POLO an der Erkundung des Mahlstroms teil. (PR 684) Er unterstützte Ras Tschubai während der Aktion gegen die Ploohns auf Stiemond. (PR 685)

...

Die Aphilie

Rückkehr mit der SOL in die Milchstraße

3540 wurde Fellmer Lloyd wie die meisten Vertrauten Perry Rhodans von der Erde verbannt und startete mit der SOL, um nach der Milchstraße zu suchen. (PR 700, PR 717)

Nach dem Übergang in den Dakkardimballon war er wesentlich an der Befreiung des Spezialisten der Nacht Olw beteiligt. (PR 726) Als Alaska Saedelaere in dieser Zeit herausfand, dass Icho Tolot schwanger war und diesen auf seinen Zustand ansprechen wollte, weil er sich große Sorgen um ihn machte, verbot ihm Lloyd dies geradezu, da er wusste, dass Alaska dabei war, ein strenges Tabu zu brechen. Alaska hörte nicht auf ihn und hatte Glück, nicht von dem Haluter getötet zu werden. Tolot war so aufgebracht, dass er ihm die Freundschaft kündigte. Als Lloyd davon hörte, war er entsprechend zornig auf Alaska und tadelte ihn wegen seines überaus respektlosen Verhaltens. Ende Februar 3581 sorgte Lloyd für die reibungslose Kommunikation bei der Kaperung der MEKRANSORFT, indem er mit Gucky in telepathischer Verbindung blieb. (PR 731)

Unmittelbar nach Ankunft der SOL aus dem Dakkardimballon in der Galaxie Chmacy-Pzan empfing man Notsignale aus einem nahegelegenen Sonnensystem. Gucky und Fellmer Lloyd wurden mit dem Leichten Kreuzer KLONDIKE losgeschickt, um nach dem Rechten zu sehen. Sie gerieten in die Gefangenschaft der Körperlosen von Grosocht, die einen gefangenen Mausbiber als Medium missbrauchten. Zusammen gelang ihnen die Flucht, doch am Ende musste der Mausbiber Lowis sein Leben opfern, um die Gefahr für immer zu beseitigen. (PR 747)

Ende 3581 war Lloyd nach der Ankunft in der Milchstraße Mitglied einer kleinen Delegation, die mit der GAVÖK auf Surfon Kontakt aufnehmen wollte. Ziel war es, die GAVÖK zu motivieren, zielstrebiger gegen das Konzil der Sieben vorzugehen. Agenten des NEI missbilligten diese Pläne und versuchten, Ras Tschubai als Geisel zu nehmen, doch Fellmer Lloyd verhinderte dies .(PR 760)

3582 war er mit einigen anderen Mutanten zusammen vergebens bemüht, den Untergang des Pseudo-NEI aufzuhalten. (PR 762, PR 763)

Auf der Suche nach der Erde

Bei der Rückkehr in den Mahlstrom der Sterne machte die SOL eine Pause auf Rasterstop, um Vorräte aufzunehmen. Dabei kam es zu seltsamen Vorfällen, die Lloyd sehr bemüht war, aufzuklären. (PR 769)

Nach Ankunft in der Galaxie Dh'morvon kümmerte er sich zusammen mit Gucky darum, Bjo Breiskoll in das Mutantenkorps aufzunehmen. (PR 790)

   ... todo: BARDIOC-Zyklus ...

PAN-THAU-RA

Fellmer Lloyd war 3586 Mitglied der Expedition der BASIS, die von Terra aufbrach, um die PAN-THAU-RA zu suchen.

   ... todo ...

Die Kosmischen Burgen

Lloyd blieb auch auf der BASIS, als diese weiterflog, um nach den Kosmischen Burgen zu suchen. (PR 929)

Im März 3587 wurde er neben anderen Mutanten gegen seinen Willen von Gucky auf die Burg von Ariolc entführt, wo er sofort dem Ariolc-Syndrom unterlag. Dies endete erst, als es Perry Rhodan, Atlan und Jost Seidel gelang, die Strahlung unschädlich zu machen. (PR 934)

Auf Matazema unterstützte Fellmer Lloyd Ras Tschubai, einen telepathischen Sender auszuschalten, der das ganze Volk der Dallazen dahingehend beeinflusste, auf die Kosmische Burg Kemoaucs überzusiedeln. (PR 948)

Als beim großen Exodus der Mutanten Ende September 3587 die acht Altmutanten und die meisten Mitglieder des Neuen Mutantenkorps in ES aufgingen, blieb er zusammen mit Ras Tschubai und Gucky an der Seite Perry Rhodans. (PR 968)

Gänger des Netzes

Die ersten Einsätze

Anfang Januar 430 NGZ erreichte Fellmer Lloyd zusammen mit Perry Rhodan, Atlan und weiteren Begleitern an Bord des Virenraumschiffs ZUGVOGEL III die Mächtigkeitsballung Estartu, deren Galaxien seit einem guten Jahr von zahlreichen Vironauten erforscht wurden. (PR 1300)

Einige Zeit, nachdem sie sich auf Sabhal den Gängern des Netzes angeschlossen hatten, besuchten Fellmer Lloyd und Gucky die Hundertsonnenwelt. Sie beabsichtigten, in Zusammenarbeit mit Julian Tifflor und den Posbis eine Netzgänger-Station einzurichten. Stalkers Nachfolger Sotho Tyg Ian (Stygian) musste davon Wind bekommen haben. Er kam ihnen zuvor, indem er quasi über Nacht eine Upanishad aus dem Boden stampfte. Heerscharen von Posbis und Matten-Willys wurden als Schüler aufgenommen. (PR 1300)

Anmerkung: Der Quelle zufolge fanden diese Ereignisse irgendwann zwischen 430 NGZ und 432 NGZ statt.

Im Juni des Jahres 435 NGZ befand sich Fellmer Lloyd auf einer Rundreise, um Kontakte mit verschiedenen Untergrundorganisationen zu pflegen, die mit den Gängern des Netzes zusammenarbeiteten. Gegen Ende des Monats empfing er einen psionischen Hilferuf, während er gerade die Marschen von Leuka in der Galaxie Erendyra besichtigte: Eine Frau namens Gilgid wurde von dem Ewigen Krieger Krovor gefangen gehalten, um ihr Volk zu erpressen. Nachdem Lloyd auf Medidoor ein paar vage Auskünfte über Gilgid eingeholt hatte, flog er mit seinem Netzgängerschiff ILLO nach Dhatabaar. Im Pangkahsystem geriet er vorübergehend in den Bann einer Charybdischen Sirene. Von der Syntronik der ILLO erlöst, erkundete Fellmer Lloyd die Station. Er begegnete dem Duara Orisha, der ihm half, den Aufenthaltsort von Gilgid zu ermitteln. Zusammen befreiten sie die hier gefangenen Quliman und Ulupho, dann vernichtete Lloyd die Station mit einer Fusionsbombe. (PR-TB 284)

Fellmer Lloyd setzte die Befreiten auf dem Planeten Bakumpai ab. Mit dem Linienschiff KEPAK LAUAN flog er dann nach Vatomandry, während Orisha einen anderen Weg wählte. Unterwegs schloss sich ihm der Gavvron Sembilan an, der sich angeblich in der Raumfestung gut auskannte und dort bereits mehrere der Volksfeste besucht hatte. Lloyd fand telepathisch heraus, dass Sembilan ebenso wie er selbst einen Weg suchte, zu der gefangenen Gilgid zu gelangen. In Vatomandry angekommen, lotste Sembilan den Terraner auf einem scheinbar geheimen Weg bis zu dem Gefängnis. Dort schnappte die Falle zu: Gerade als Fellmer Lloyd das gefangene Mädchen in die Arme schloss, traten Krovor und Sembilan auf und überwältigten ihn. Sembilan war in Wahrheit Kwanandur, ein enger Vertrauter des Kriegers. Zur Belustigung der anderen Gäste wurde die Aktion live übertragen. Krovor gestand ihm zu, in einem Zweikampf zu versuchen, seine Freiheit zu gewinnen. Auch der Zweikampf wurde live gesendet – bis zu dem Zeitpunkt, als Gilgid auf psionischer Ebene Krovor bezwang; da brach die Sendung ab. Gilgid und ihr Volk gingen den lange ersehnten Schritt in die Vergeistigung. Fellmer Lloyd und Orisha konnten die Raumfestung unbehelligt mit einem Beiboot des Ewigen Kriegers verlassen. Krovor ließen sie zurück. (PR-TB 284)

DORIFER

Im Jahre 438 NGZ verschwand der Ulupho Myrph während eines außerplanmäßigen Forschungsfluges im Inneren des Kosmonukleotids DORIFER. Er hinterließ Fellmer Lloyd umfangreiche Aufzeichnungen, darunter eine Liste von mehreren Koordinatenangaben. Lloyd flog mit seiner DORIFER-Kapsel ELA nach DORIFER ein, steuerte nacheinander diese Koordinaten an und geriet wie zuvor Myrph in den Bann einer Pseudorealität. Dort war die Geschichte der Menschheit ganz anders verlaufen, ein tyrannischer Perry Rhodan herrschte als Galaktischer Imperator über die gesamte Milchstraße und arbeitete zusammen mit Namadu, der höchsten Vertreterin des Glaubens an die Kosmische Ordnung, daran, mithilfe eines Messengers in die Realitätsebene des Standarduniversums vorzudringen. Fellmer Lloyd und Myrph besiegten Namadu und verhinderten so, dass die Pseudorealität zur Wirklichkeit wurde. (PR-TB 348)

Weitere Einsätze

Spät im Jahr 445 NGZ begab sich Lloyd auf eine Mission mit unbekanntem Ziel. (PR 1302)

Mitte 446 NGZ hörte man, dass er in der Galaxie Urumbar unterwegs sei, um sich ein Bild von den Heliophilen Goldregenmachern zu machen. (PR 1329)

Anmerkung: Es gibt keine Informationen, ob es sich dabei um ein- und dieselbe Mission handelte, da in beiden Fällen keine Einzelheiten bekannt wurden.

Im Oktober 446 NGZ gingen Perry Rhodan, Atlan, Eirene, Ras Tschubai und Fellmer Lloyd nach Strobila in Siom Som, wo die Weltraumnomaden von Cursaafhar vor der heranrückenden Flotte des Ewigen Kriegers Ijarkor Zuflucht gesucht hatten. Die Invasion des Planeten durch die Gardisten scheiterte. Ijarkor gestand seine Niederlage ein. (PR 1339)

In den letzten Monaten des Jahres 446 NGZ entstand ein Krisenherd im Nordteil der Galaxie Absantha-Gom. Das mit einem ungeheuren Zeit- und Ressourcenaufwand von den Kartanin aus Ardustaar geheim eingerichtete Vier-Sonnen-Reich, das Tarkanium, stand vor der Vernichtung – die Menetekelnden Ephemeriden drohten den dort in den Tränennetzen eingelagerten Paratau, tausende Tonnen, zu zünden. Perry Rhodan, Atlan, Eirene, Ras Tschubai und Fellmer Lloyd begaben sich nach Phamal-Station, einer alten Netzgänger-Station auf dem Planeten Hubei, der Hauptkolonie der Kartanin. Unter anderem der Paragabe des männlichen Kartanin Han-Doaq war zuzuschreiben, dass sie alle gefangen genommen wurden. Zuerst wurden die Mutanten überwältigt und durch eine von Espern erzeugte psionische Abschirmung kaltgestellt. Nachdem Perry Rhodan, Atlan und Eirene zweimal knapp entkommen waren, wurden schließlich auch sie von einer Übermacht der Kartanin überrascht und gefangen genommen. Aber die enormen Verluste der als Paratauwächter in den Tränennetzen eingesetzten Esper setzten die Protektorin Mia-San-K'yon unter Druck, so dass ihr Misstrauen gegenüber den Galaktikern bröckelte. Aber auch Mia-San-K'yon vermochte die wahren Hintergründe hinter dem Lao-Sinh-Projekt nicht aufzudecken, obwohl es offensichtlich war, dass es dabei kaum um die Umsiedlung sämtlicher Kartanin von Ardustaar nach Estartu gehen konnte, wie die offizielle Darstellung lautete. (PR 1342)

Anfang Dezember, kurz nachdem die Netzgänger nach Sabhal zurückgekehrt waren, um für die Kartanin Unterstützung zu organisieren, bekam Fellmer Lloyd Nachricht von DORIFER-Station. Ihr Freund Obeah war von einem Erkundungsflug in das Innere des Kosmonukleotids DORIFER nicht mehr zurückgekehrt. Lloyd startete unverzüglich zu einer Rettungsmission, musste aber feststellen, dass DORIFER-Tor unpassierbar war – ein bislang einmaliger Vorfall. In der Folgezeit öffnete und schloss sich das Tor immer wieder in unberechenbaren Abständen. Während einer der Öffnungsphasen ortete Lloyd zufällig Obeahs DORIFER-Kapsel und konnte ihn nach Sabhal abschleppen. (PR 1348)

Nachrichten aus der Lokalen Gruppe

Anfang Januar 447 NGZ brachte Gucky Aufsehen erregende Neuigkeiten aus der Milchstraße: Stygian war besiegt und getötet, und die Ansprache Oogh at Tarkans im Dezember des Vorjahres hatte die Herrschaft des Kriegerkults nachhaltig erschüttert. Fellmer Lloyd und Gucky begleiteten Perry Rhodan und Atlan zu Ijarkor auf dessen Flaggschiff SOMBATH. Mit diesen Neuigkeiten konnten sie Ijarkor, der sich nach der Machtübernahme durch die Animateure bereits von diesen losgesagt hatte, endgültig auf ihre Seite ziehen. Während Ijarkor mit Dobaril, einem der für die Steuerung der Menetekelnden Ephemeriden zuständigen Nakken, in das Ooghsystem nach Hubei flog, begaben sich Fellmer Lloyd und Gucky in die Lokale Gruppe. Durch Vermittlung von Guang-Da-G'ahd wurden sie von Oogh at Tarkan auf der NARGA SANT empfangen, obwohl die Wissenden dagegen waren. Diese hatten Angst, aus der beginnenden Freundschaft zwischen Kartanin und Galaktikern könnte eine Todfeindschaft werden. Doch Oogh at Tarkan zeigte sich einsichtig, da er früher die Erfahrung gemacht hatte, dass er mit seinen Heimlichkeiten nichts als Schwierigkeiten erzeugte. Er enthüllte das letzte Geheimnis: Das Ziel der Kartanin war die Rettung der Völker aus der Galaxie Hangay im sterbenden Universum Tarkan – durch Transfer der gesamten Galaxie in das Standarduniversum! Mit diesem Hintergrundwissen kehrten Fellmer Lloyd und Gucky nach Hubei zurück. (PR 1349)

Doch die Versuche der Nakken, die Menetekelnden Ephemeriden aufzuhalten, begannen zu spät. Am 31. Januar führte eine Verkettung unglücklicher Umstände zu einer Psi-Katastrophe. Die Ephemeriden, die das Vier-Sonnen-Reich nahezu vollständig abriegelten, traten in Reaktion mit dem Paratau. Die schlagartige Deflagration der gesamten Vorräte zeitigte verheerende Folgen für die Kartanin. (PR 1349)

   ... todo: Tarkan-Zyklus ...

Später gehörte Fellmer Lloyd dem Tarkan-Verband an, der in einem Stasisfeld 695 Jahre übersprang.

Die Monos-Ära

Zusammen mit Perry Rhodan engagierte sich Fellmer Lloyd ab 1143 NGZ bei der Befreiung der Milchstraße von der Herrschaft des Monos.

Tod und Aufgehen in ES

Fellmer Lloyd starb zusammen mit Ras Tschubai im Jahre 1169 NGZ auf einem Planeten der Linguiden, als ihre Zellaktivatoren abgeschaltet wurde, da sie dem Ruf der Unsterblichkeit nicht Folge leisten konnten. Wie sich später herausstellte, ging sie beide dabei in ES auf.

Im April 1291 NGZ wurde er – zusammen mit anderen parapsychisch Begabten – von ES kurzzeitig freigesetzt, um die Superintelligenz im Kessel von DaGlausch und Salmenghest zu unterstützen. (PR 1993)

15. Jahrhundert

Am 30. Juni 1411 NGZ erschien Lloyd im Stardust-System auf Aveda und bat mit den Worten »Hilfe ... helft uns doch ... wir vergehen wieder« um Hilfe, bevor sich seine Erscheinung wieder auflöste. (PR 2510)

Am 17. Januar 1463 NGZ entsandte ES das Konzept Fellmer Lloyd/Ras Tschubai, um Perry Rhodan beim Kampf gegen die Bedrohung durch die Frequenz-Monarchie zu unterstützen. (PR 2511, PR 2520)

Anmerkung: Für Details zum Konzept Fellmer Lloyd/Ras Tschubai und dessen Geschichte, siehe: Fellmer Lloyd/Ras Tschubai (Konzept).

Ehrung

Die Mutantenschule »Fellmer Lloyd« wurde nach ihm benannt. (PR 2001)

Quellen