Gegenpolkanone

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Die Gegenpolkanone wurde von den Lemurern entwickelt und ähnelt vom Prinzip her der Transformkanone.

Während die Transformkanone rein mit einer induzierten Transition arbeitet, ist die Gegenpolkanone eher ein Transmitter-Abkömmling.

Wirkungsweise

Zuerst wird das Ziel, ganz oder teilweise, in ein Empfangsfeld gehüllt. Dieses Empfangsfeld, auch als Gegenpolfeld bezeichnet, wird von der Kanone aus projiziert und ist sehr störanfällig. Sobald dieser Transmitter-Gegenpol stabilisiert ist, kann man einen Sprengkopf in das Zielgebiet schicken. Aufgrund der Dauer des Projektionsvorgangs und der Störanfälligkeit ist die Gegenpolkanone der Transformkanone im Hinblick auf Zielgenauigkeit und Schussfrequenz unterlegen. Im Jahre 2404 verwendeten die Tefroder diese Art der Gegenpolkanone.

Erst später, ab Oktober 2405, verwendeten die Tefroder die weiterentwickelte Gegenpolkanone mit einer bis zu fünffach schnelleren Ausführgeschwindigkeit. Die Leistung näherte sich somit deutlich derjenigen der Transformkanone an.

Die bereits weiterentwickelten Gegenpolkanonen der Meister der Insel auf Tamanium und Luum-3 waren zwar der Transformkanone ebenbürtig, wurden allerdings durch den Todesimpuls beim Tod des Faktors I vernichtet. Diese Gegenpolkanonen arbeiteten in Sekundenbruchteilen.

In der Folge nutzten auch die Maahks Gegenpolkanonen als Teil ihrer Offensivbewaffnung.

Aufgrund des relativ umständlichen Prinzips der notwendigen Projektion des Gegenpolfeldes legte es insbesondere die CONDOS VASAC nach Ende des Krieges gegen die Meister der Insel darauf an, die Konstruktionsunterlagen der gesamten Transformkanone oder zumindest einzelner nicht konstruierbarer Komponenten wie des Zustandswandlers und des Zielmaterialisators zu erbeuten. (Atlan 1)

Quellen