NETHACK ACHTON

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Die NETHACK ACHTON (lemur.: FERNE WEITEN) ist eine lemurische Sternenarche.

PR-TB-Lemuria01.jpg
Lemuria 1
© Heyne

Allgemeines

Die NETHACK ACHTON ist ein Generationenschiff. An Bord befinden sich mehrere tausend Siedler. Das Schiff fliegt in einem Dilatationsflug nahe der Lichtgeschwindigkeit. Aufgrung der Zeitdilatation vergeht an Bord die Zeit um den Faktor hundert langsamer.

Das Schiff ist etwa vier Kilometer lang und hat einen maximalen Durchmesser von 500 Metern. Es besitzt eine Eigendrehung um die Längsachse, um mit der entstehenden Fliehkraft Schwerkraft zu simulieren. Die Schwerkraft variiert zwischen einem Zehntel der Erdschwere auf den innersten Decks und dem Anderthalbfachen auf den Außendecks. Das Innendeck bildet die Mittelachse des Schiffs. Hier konzentrieren sich die technischen Aggregate. Die Mitteldecks bestehen aus vier zylindrischen Containern, die an der Hauptachse angeflanscht sind. In diesen Zylindern sind die Wohneinheiten der Siedler untergebracht. Die beiden Außendecks sind ringförmige Module, die vor und hinter den Wohnmodulen an der Mittelachse befestigt sind. In den Ringen befindet sich eine künstliche Ökosphäre, die der Nahrungsgewinnung und Sauerstoffregeration dient. Die einzelnen Module sind über Streben mit der Mittelsektion verbunden. Innerhalb der Streben befinden sich einfache Fahrstühle für den Transport, sowie Versorgungsleitungen.

Der Schiffsantrieb basiert auf der Nutzung eines projizierten Neutrino-Fangfeldes. Innerhalb dieses Feldes erfolgt eine Annihilationsreaktion zwischen Neutrinos und Antineutrinos. Die freigesetzte Energie treibt das Schiff an. Die maximale Beschleunigung liegt bei etwa fünf bis sechs Gravos, mehr können die verbauten Andruckabsorber nicht verkraften. Das Fangfeld wird von Antennen projiziert, die um den Ring des vorderen Außendecks angeordnet sind. Das Feld selbst hat die Form eines Trichters, der sich vor dem Schiff befindet. Ein Nebeneffekt der Neutrinoantriebs ist ein hoher Ortungsschutz, der selbst mit modernster Ortungstechnik nur aus großer Nähe überwunden werden kann.

Der Schiffscomputer basiert auf einem elektromagnetischen Verarbeitungssystem. Es ist in verschiedene Knoten unterteilt, um einen Totalausfall zu vermeiden. Allerdings sind große Teile des Netzwerks während der Jahrhunderte ausgefallen, daher ist der technische Standard der Siedler zurückgegangen.

Die NETHACK ACHTON ist minimal bewaffnet. Sie verfügt nur über einfache chemische Raketen mit konventionellen Sprengköpfen. Es gibt keine Defensivbewaffnung oder Panzerung, nur ein einfacher Prallschirm vor dem Bug schützt das Schiff vor Meteoriten.

Bekannte Besatzungsmitglieder

Geschichte

Die NETHACK ACHTON startete im Jahre 51.812 v. Chr. von Lemur aus. Sie war die siebzehnte von 47 Sternenarchen, die im Rahmen des Projekts EXODUS gebaut wurden. Nach einigen Jahren im Dilatationsflug wurde die NETHACK ACHTON von Icho Tolot besucht, der mit dem Zeittransmitter in die Vergangenheit gelangt war. Tolot wurde zwar freundlich empfangen, fand aber eine bedrohliche Situation auf der NETHACK ACHTON vor. Inzwischen war auf diesem Schiff die erste Generation von Lemurern herangewachsen, die Lemur nie gesehen hatten und am Sinn der Reise zweifelten. Verfeindete Gruppen hatten sich gebildet, und gewalttätige Konflikte drohten. Dies wurde allerdings von Tolot verhindert. Der Haluter schlichtete den Streit und machte den Lemurern die Bedeutung ihrer Mission wieder klar.

Im Jahre 1327 NGZ entdeckten das terranische Schiff PALENQUE und der akonische Explorer LAS-TOÓR die Sternenarche im Ochent-Nebel. Nach einer gemeinsamen Erforschung beschlagnahmte eine akonische Flotte die ACHTON und verbrachte sie nach Akon. Nach Ende der Untersuchungen erhielten die Lemurer mehrerer Archen von den Akonen einige Planeten zur freien Verfügung, auf denen sie sich ansiedeln konnten.

Quellen

Bücher der Lemuria-Serie