Sturm über Babylon

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chronologisch 15. Atlan-Zeitabenteuer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 71)
PR-TB-071.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Sturm über Babylon
Untertitel: Der Einsame der Zeit im Zweiströme­land – im Kampf gegen die Sklavenjäger des Blauen Systems.
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Januar 1970
Handlungszeitraum: 3435, 16981696 v. Chr.
Handlungsort: Erde (Babylonien)
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 4, Blauband 4

Handlung

3435: Atlan verlebt einen angenehmen Urlaub in Begleitung Ghislaine Cordeliers auf Glynth. Bei einem Ausflug stoßen sie auf eine Landschaft, die seine Erinnerungen an das Zweistromland weckt. Unter dem Eindruck dieser Bilder beginnt er zu erzählen …

Über sechstausend Jahre nach dem Untergang von Atlantis und dem Beginn von Atlans unfreiwilligem Exil auf Larsaf III ist eine Gruppe von fünfzig Akonen im Zweistromland gelandet und hat sich unter die dortige Priesterschaft gemischt. Sie sind auf der Suche nach Sklaven, die ihrem Reich bei der Kolonisation von Planeten helfen sollen. Dazu testen sie die Völker, die sie besuchen, um nur die am besten geeigneten Exemplare zu entführen. Rico, der ihre Landung beobachtet hat, konnte alle Informationen sammeln, die Atlan benötigt, um gegen sie vorzugehen und vielleicht ihr Raumschiff für sich zu erobern.

Als Arzt und Fürst aus einem fernen Reich jenseits von Ninive zieht Atlan in Begleitung zweier Robotwölfe nach Babila. Dort haben sich die Fremden als Marduk-Priester getarnt niedergelassen. Geschichten von Wundern im Tempel ziehen Pilger aus allen Himmelsrichtungen an, doch die Machenschaften der Fremden haben ihnen auch schon Feinde gemacht. Als Atlan einen jungen Fürstensohn schützt, der einen missglückten Versuch zur Rettung seiner von den Priestern entführten Schwester vorgenommen hat, wird auch er in den Kerker des Tempels gebracht. Hier trifft er Gefangene aus allen Schichten Babilas und verbündet sich mit ihnen. Hammurabi, durch Gerüchte über den fremden Herrscher und die ungewöhnlichen Waffen Atlans aufmerksam geworden, fordert, den Gefangenen zu sehen. Vor dem König kommt es zur Konfrontation mit den Priestern, die Atlan angreifen. Zwei der Fremden werden dabei getötet. Atlan gelingt es, von Hammurabi für sich und die anderen Gegner der Priester die Freilassung zu erreichen. Er schmiedet mit seiner neuen »Bruderschaft der Wölfe« Pläne zum Sturz der falschen Priester. Zunächst befreien sie mittels einer List die Schwester des Prinzen Iachdun-chur aus dem Tempel. Als die Priester Atlans Haus überfallen, um sie zurückzuholen, werden sie bereits erwartet, und fünf von ihnen sterben.

Von den fremdartigen Waffen Atlans, seinem Wissen und seinem Selbstvertrauen beeindruckt, bittet Hammurabi den Arkoniden, ihm bei der Sicherung und Ausweitung seines Reiches zu helfen. Um sich den Herrscher als wichtigsten Verbündeten gegen die Priester zu sichern, stimmt Atlan zu. Er macht Vorschläge zur Verbesserung der Befestigung Babilas, deren Umsetzung er selbst überwacht. Als Hammurabi zu einem Feldzug gegen die Stadt Larsa aufbricht, die sich gegen seine Herrschaft erhoben hat, übergibt er Atlan die Verantwortung für die Verteidigung der Stadt. Verschiedene kleine Fürsten wollen die Abwesenheit des Königs nutzen, um Babila zu überfallen. Atlan lässt alle notwendigen Vorbereitungen treffen, und mit Hilfe seiner Ideen und seiner Ausrüstung gelingt es den Verteidigern der Stadt, ihre Gegner vernichtend zu schlagen.

Wenig später erkrankt Iachdun-churs Schwester Daganya, inzwischen Atlans Geliebte, an einem schweren Fieber. Er bringt sie in die Fluchtkuppel, um sie dort behandeln zu lassen, und überlässt Iachdun-chur eine Minibombe, die er in Atlans Haus zünden soll, falls die Priester es in seiner Abwesenheit überfallen. Doch die Brüder der Wölfe fürchten, dass der Einfluss der Priester wieder zunimmt, wenn sie glauben, Atlan sei fort. Iachdun-chur verkleidet sich daher, um vorzutäuschen, der Arkonide sei zurück. Er wird von den Priestern aufgegriffen und in den Tempel geschleppt. Er sieht seine beste Gelegenheit und zündet die Bombe.

Rico meldet Atlan die Geschehnisse, und dieser kehrt sofort nach Babila zurück. Ein Großteil des Tempels ist zerstört, und es scheint, als seien nahezu alle fremden Priester getötet worden. Doch Atlan entdeckt den Hohepriester und verfolgt ihn. Als er ihn in seinem Turmgemach einholt, muss er jedoch feststellen, dass der Akone bereits im Sterben liegt. Er hat Atlan von dem einzigen anderen Überlebenden abgelenkt, der in der Zwischenzeit mit einem Gleiter zurück zu seinem Raumschiff gestartet ist. Die Tests der Fremden sind abgeschlossen, die Ergebnisse positiv, und sollte der Akone entkommen, wird er mit einer Flotte von Sklavenschiffen zurückkehren. Atlan findet die Fernsteuerung für das Raumschiff, die der falsche Hohepriester mit sich genommen hatte, für den Fall, dass das Schiff gerufen oder zerstört werden müsste. Im Wissen, sich damit erneut einer Möglichkeit seiner eigenen Rückkehr nach Arkon zu berauben, aktiviert er die Selbstzerstörung des Raumschiffes.

Einige Zeit bleibt Atlan noch in Babila und hilft Hammurabi, ein Gesetzeswerk zu entwickeln, das sein Reich einen und befrieden soll. Doch als das Projekt beendet ist, verlässt er seine Freunde und kehrt wieder alleine in die Fluchtkuppel zu den Tiefschlaf-Tanks zurück.

Personenregister

Atlan alias Shar-Atlan Atlan tritt als Arzt und Herrscher eines Reiches jenseits von Ninive auf
Ghislaine Cordelier Freundin Atlans, der er die Geschichte seines Aufenthaltes im Zweistromland erzählt
Rico Chefroboter der Fluchtkuppel
Hammurabi Herrscher von Babila (Babylon)
Iachdun-chur Neffe des assyrischen Herrschers
Daganya Schwester von Iachdun-chur, von den Priestern entführt; wird nach ihrer Befreiung durch Atlan seine Geliebte