Taoisten

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Die Taoisten, die sich selbst auch als Liu I-Ming - Bund bezeichnen, sind ein Geheimbund alteranischer Sklaven auf Caligo, die den gewaltfreien Widerstand gegen die Laren propagieren.

Namensgebend für den Bund ist der Tao-Meister Liu I-Ming, dessen Buch »Zum Tao erwachen« den Taoisten heilig ist.

Organisation / Ziele

Die Vereinigung der Taoisten besteht aus mehreren Zellen in ganz Dekombor. Eine ihrer Versammlungsstätten befindet sich in einer der Olvid-Fabriken dieses Viertels. Für eine vorläufige Mitgliedschaft ist ein Schwur auf das Buch »Erwachen zum Tao« sowie eine Solidaritätserklärung ausreichend. Der Bund hat im Jahre 1343 NGZ gut 100 Mitglieder, die sich aus den Reihen der »Freigeborenen« rekrutieren. Bei Versammlungen muss aufgrund der Peilchips, die jeder Sklave trägt, sehr vorsichtig vorgegangen werden. Wichtige Informationen werden über Geheimcodes ausgetauscht, bei denen unverfänglichen alteranischen Begriffen eine zweite Bedeutung zukommt.

Die Taoisten glauben an die Solidarität und Würde aller Alteraner. Sie sind überzeugt, sich eines Tages aus der larischen Gefangenschaft befreien zu können. Sie gehen stets gewaltfrei vor und üben passiven Widerstand. Sie beschränken sich auf Proklamationen, auf die Publikation des taoistischen Manifests und die Weitergabe identitätsstiftenden Kulturgutes. So wollen sie verhindern, dass die alteranischen Sklaven ihre Herkunft vergessen.

Bekannte Mitglieder

Geschichte

Das Gründungsdatum des Geheimbunds ist nicht bekannt.

Die Taoisten experimentierten seit Jahren mit den Peilchips, um eine Möglichkeit zur Abschirmung zu finden. Diese Experimente blieben jedoch erfolglos.

General Kat-Greer begann 1343 NGZ damit, die Taoisten ohne deren Wissen für seine Umsturzpläne zu missbrauchen. Seine eigenen Leute brachten larenfeindliche Graffiti an, um diese den Taoisten zur Last zu legen. Allgemein wurde Stimmung gegen die Widerständler gemacht, indem behauptet wurde, sie wären gewaltbereite Terroristen und würden jugendliche Laren zum Drogenkonsum usw. verführen.

Am 18. Januar 1343 NGZ gelang es den Taoisten, eine Nachricht in das Zivilfunknetz Caligos einzuschmuggeln. Auf diesem Weg wiesen sie die Vorwürfe zurück, die ihnen gemacht wurden. Wilbur Donning und Yilmaz Macmahon stellten sich, um zu verhindern, dass Unschuldige bestraft wurden. Sie kamen mit einer geringen Strafe davon.

Wenig später nahm ein Unbekannter mit den Taoisten Kontakt auf, der sich Heraklit der Dunkle nannte. Er kommunizierte nur über schriftliche Nachrichten mit den Widerständlern, trat aber nie persönlich in Erscheinung. Heraklit behauptete, er wollte die Taoisten unterstützen und stellte ihnen sieben Peilchip-Blocker zur Verfügung. Er brachte sie auf die Idee, in den Stern der Laren einzudringen und dort ein taoistisches Transparent anzubringen. Die Taoisten glaubten, diese Aktion würde die Laren so schockieren, dass sie die Alteraner ziehen lassen würden, bevor diese ihnen noch größere Schwierigkeiten bereiteten. Der Text des Transparents lautete in Larion und Alteranisch:

»Wahre Freiheit erlangt,
wer Freiheit zugesteht,
denn alle Wesen sind Brüder.«

Heraklit stellte darüber hinaus einen Plan der Unterwelt Taphiors mit einer sicheren Route bis zum Stern der Laren zur Verfügung. Er warnte die Taoisten davor, die Strecke vorab auszukundschaften. Tamra Cantu wurde jedoch misstrauisch und erkundete den Weg auf eigene Faust. Sie belauschte einige Laren, die Antigravs auf der Strecke deponierten, welche angeblich ebenfalls von Heraklit stammten.

Tamra begriff, dass eine Person namens »Heraklit der Dunkle« nicht existierte. Tatsächlich steckte General Kat-Greer dahinter. In den Antigravs waren Bomben versteckt, die gezündet werden sollten, sobald die Aktivisten den Stern der Laren erreicht hatten. Tamra konnte ihre Freunde nicht warnen, denn sie wurde gefangen genommen und von Mitrade-Parkk mittels eines Fernsteuergeräts, das auf den Peilchip montiert wurde, zu einer »Untoten« gemacht.

Sieben Taoisten, darunter Wilbur Donning, Yilmaz Macmahon und Wu Pasterz, machten sich im April 1343 NGZ auf dem Weg zum Stern der Laren. Sie entdeckten und nutzten die Antigravs. Die Bomben wurden ferngezündet, der Stern der Laren fiel in Trümmer. Im Schutt wurde später ein (gefälschtes) Transparent mit der Aufschrift »Es lebe das alteranische Imperium« entdeckt. Hunderte Kinder, die durch das Monument geführt worden waren, starben bei diesem angeblichen Anschlag, der als Vorwand für Kat-Greers Putsch diente.

Über das weitere Schicksal der Taoisten ist nichts bekannt. Es ist jedoch anzunehmen, dass sie mit der ORTON-TAPH von Caligo flohen.

Quelle

Posbi-Krieg 2