Vanth (Volk)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Volk. Für den Planetoiden, siehe: Vanth.

Die Vanth waren im Jahr 2045 NGZ ein Hilfsvolk der Posbis.

Erscheinungsbild und Physiologie

Die Vanth waren sehr große Wesen. Sie waren sehr schmal, geradezu knochig mit langen Gliedmaßen und leicht vorgewölbtem Brustkorb. Die Hände hatten drei Finger, die spinnenartig lang und sehr beweglich waren. Diese Finger endeten in überproportional breiten flachen Kuppen. Die Vanth waren komplett haarlos, die Haut ledrig und dunkel. Das außergewöhnlichste an den Vanth waren die Flügel. Die Schwingen waren aus Lederhaut, die dem Rücken entsprangen und so hoch über ihnen aufragten, dass die Vanth eine Gesamthöhe von mehr als drei Metern erreichten. (PR 3008, S. 25)

Die langen, schmalen Gesichter besaßen ein ausgeprägtes langes, spitzes Kinn mit einem dünnen, schmalen Mund. Vier Nasenlöcher sowie zwei große runde, tiefschwarze Augen vollendeten das Gesicht. Die Augen besaßen anstatt Lidern zwei seitliche Nickhäute, die alle paar Minuten über die Augen glitten, um diese zu befeuchten. (PR 3008, S. 25)

Als Kleidung bevorzugten die Vanth lange, zumeist violett schattierte Gewänder. Die Füße wurden von festen Strümpfen umhüllt. (PR 3008, S. 25)

Charakterisierung

Einst wohnten die Vanth recht abgeschieden auf einer Welt mit geringer Schwerkraft. Diese trockene Welt einer düsteren Sonne bot nicht viel, aber genug zum Überleben der genügsamen Geflügelten, die schon immer stark spirituell orientiert waren. Sie waren mit einem langen Leben ausgestattet, allerdings waren sie nicht sonderlich fortpflanzungsfähig.

Durch ihren Erfindergeist konnten sie den technologischen Fortschritt vorantreiben, aber mehr aus intellektuellem Interesse. Sie waren hochintelligent und versuchten die Gesetze des Universums zu ergründen.

Am wichtigsten war ihnen jedoch das Ziel der Vervollkommnung. Dabei fanden sie heraus, dass diese niemals durch Hektik und die ständige Jagd zur Befriedigung der Bedürfnisse erreicht werden konnte. Der Zustand der Erleuchtung gipfelte darin, in einem einzigen Gedanken zu erstarren und damit den Urklang des Universums nicht nur zu hören, sondern diesen Letztgedanken hinzuzufügen.

Da die Vanth ihre Körper bewusst nur bis zu einem gewissen Grad kontrollierten konnten, wurde ihr Leben neu gestaltet und der Weg des ewigen Gedankens wurde gefunden. Sie nannten diesen Zustand Athvanth. Die perfekte Harmonie würde dann im Urklang herrschen.

Geschichte

Die Vanth konzentrierten sich darauf, ihren Planeten zu verlassen. Durch viele Entbehrungen und Rückschläge nicht zurückgeschlagen entwickelten sie im Verlauf der Jahrhunderte Raumschiffe mit Sprungtriebwerken. Dabei musste der Energieaufwand stets beobachtet werden und sie fanden heraus, bei welcher Geschwindigkeit der Eintritt in das übergeordnete Medium gewährleistet werden konnte. Es kam zu einem ersten großen Durchbruch und die ersten Vanth erreichten den Zustand des Athvanth. (PR 3008)

Als sich die heimatliche Sonne durch den Weltenbrand veränderte, kam es zu einer schrecklichen Katastrophe. Viele Auserwählte fielen aus den Athvanth und starben. Viele Vanth wurden plötzlich lichtempfindlich. Die Vanth waren nun nur noch in der Lage, bei Nacht zu arbeiten. Am Tage mussten sie sich vor der tödlich gewordenen Sonne schützen. Sie beschlossen deshalb, ihre Welt für immer zu verlassen. (PR 3008)

Ohne ein Ziel vor Augen vergingen Jahre und die Vanth beobachteten viele Völker, die auf der Wanderung waren. Nachdem die Vanth von einem unbekannten Volk angegriffen wurden und einige ihrer Raumschiffe zerstört wurden, beschlossen sie, in einem einzigen Raumschiff die Reise fortzusetzen. Sie begegneten riesigen, eckigen Raumern und ergaben sich in ihr vermeintlich unausweichliches Schicksal. Stattdessen konnte ein Kontakt zu den von ihnen so genannten Possbyr hergestellt werden. Die Possbyr (Posbis) kamen an Bord und brachten ihnen das Interkosmo bei. (PR 3008, S. 37)

Die Possbyr geleiteten die Vanth nach Culsu. Diese Welt war für die Vanth perfekt. Culsu besaß keine Sonne, die von den Vanth mittlerweile gefürchtet wurde. (PR 3008)

Im Laufe der Jahre wurden Plattformen um Culsu so ausgebaut, dass die Vanth und die Posbis ungestört voneinander auf Culsu leben konnten. Die Posbis gewährten den Vanth ihre eigene Welt und ernährten sie. Als Gegenleistung wurden die Vanth zu Wächtern, Schützern und Bewahrern von Culsu. Die Vanth fingen an, ihre neue Welt Culsan zu nennen. (PR 3008)

In den nächsten Jahrzehnten besuchte nur ein einziges Raumschiff die Dunkelwelt, ein Augenschiff der Cairaner. Allerdings war es schwer beschädigt und stürzte ab. Die drei überlebenden Cairaner wurden von den Vanth gerettet. Sie beschlossen den Cairanern zur Unsterblichkeit zu verhelfen. Durch die inzwischen entwickelte Vanth-Säure erreichten die Cairaner den Zustand Athvanth. (PR 3008, S. 40)

Im Jahr 2045 NGZ erreichte die RAS TSCHUBAI Culsu. Ein erster Erkundungstrupp unter der Leitung von Atlan konnte einen Kontakt zu den Vanth herstellen. Der Stillmeister Othov war bereit, die Galaktiker in der Stadt Tvath zu empfangen. Auf dem Weg dorthin wurden Binice Athanasiou und Milo Gerenga durch ein Schwerkraftfeld eingefangen und an einen unbekannten Ort gebracht. Die beiden wurden mit der Vanth-Säure behandelt und die Säure verursachte wie schon bei den Cairanern eine ausgeprägte Versteinerung. Binice Athanasiou konnte von Gucky noch gerettet werden, für Milo Gerenga kam jede Hilfe zu spät. Den Vanth wurde erst jetzt klar, was sie angerichtet hatten. (PR 3008)

Quelle

PR 3008