Sid González (PR Neo)

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PR Neo
Dieser Artikel beschreibt eine Person aus der Perry Rhodan Neo-Serie. In der Perry Rhodan-Heftserie existiert diese Person nicht.

Sid González (* 2020) war ein minderjähriger Bewohner des Pain Shelter.

Erscheinungsbild

Als Kind war er dürr gewesen, als Teenager war er deutlich dicker. Seine Haare glänzten fettig und er besaß Hasenzähne.

Seine Handflächen waren ungewöhnlich hell. (PR Neo 14)

Charakterisierung

Sid hatte auf der Straße viel Negatives erlebt und die Summe seiner Erfahrungen in einer imaginären Person projiziert. Von diesem Mann behauptete er, dass dieser kommen werde, um ihn zu holen. Sid traute keiner Person über den Weg und hielt seinen Blick in panischer Angst ständig gesenkt.

Als Teenager im Pain Shelter blieb er ein Außenseiter unter Außenseitern. Er war ein stilles, langsames und ungeschickt wirkendes Kind und galt als Eigenbrötler. Er hatte sein Zimmer, in das er sich immer wieder allein zurückzog, mit Weltraumpostern und Raumschiffsmodellen ausgeschmückt, denn er war fasziniert vom Weltall und von der Raumfahrt. Sein ganzer Stolz war ein Pod aus den späten 2020er Jahren, das er selbst repariert hatte.

Die anderen Kinder nannten ihn »Spark« (engl.: Funke), da er in wütendem oder erregtem Zustand »Funken« versprühte. Dies war eine Begleiterscheinung seiner Parafähigkeit: Er war ein Teleporter.

Geschichte

Sid González hieß eigentlich Chico, sein Nachname war unbekannt. Er wuchs im von einem Erdbeben verwüsteten Managua in Nicaragua auf, wo er sich ohne Eltern als Mitglied einer Bande von Straßenkindern durchschlug. Eine lokale Verbrecherorganisation namens Mara missbrauchte die Kinder als Lockvögel bei einem Einbruch, bei dem sie von der Polizei gestellt wurden. Panik weckte erstmals Chicos Fähigkeiten und er teleportierte instinktiv aus dem Keller des Einbruchshauses in den Garten. Ein zweiter Teleportersprung zurück in den Keller, um dem Mädchen Xiomara zu helfen, raubte ihm seine letzten Kräfte. Die Polizisten ermordeten Xiomara. Darauf überwältigten sie ihn brachten ihn in ein Gefängnis.

Im Gefängnis erwachte Chico ohne seine Freunde in einer Gemeinschaftszelle unter erwachsenen Häftlingen. Der korrupte Polizist Alberto erpresste ihn mit dem Schicksal seiner Freunde, die sich angeblich in einem Jugendgefängnis befänden, zu einer Falschaussage über Xiomaras Ermordung. Als er anschließend immer noch unter Druck gesetzt wurde, konnte er erneut teleportieren und entkam aus dem Gebäude, wurde aber erneut eingefangen. Schließlich fand ihn Clifford Monterny, kaufte ihn frei, gab ihm den neuen Namen Sid und brachte ihn ins Camp Specter.

Camp Specter war ein von der amerikanischen Homeland Security betriebenes Ausbildungslager, das von Clifford Monterny und Iwanowitsch Goratschin geleitet wurde. Sid bekam dort gemeinsam mit anderen jungen Mutanten eine gründliche Ausbildung und wurde im Sinne der Homeland Security indoktriniert. Nach dem Leben als Straßenkind erschien ihm dieses Lager anfangs paradiesisch, auch weil Monterny ihn wie alle dortigen Kinder suggestiv beeinflusste. Dies änderte sich erst, als Goratschin ihn in einem Zimmer einsperrte und mit eingeleiteter Säure in Lebensgefahr brachte, um seine spezielle Fähigkeit zu wecken. Sid wurde dabei schwer verletzt.

Gemeinsam mit seinem Freund Elmer Bradley, der feste Materie durchdringen konnte, plante Sid anschließend die Flucht aus Camp Specter. Die beiden trainierten gemeinsam ihre Fähigkeiten und stellten fest, dass die Zusammenarbeit sie verstärkte. Am Tag der Flucht stellten Monterny, Goratschin und einige Wachen die beiden knapp innerhalb der Begrenzung. Im anschließenden Kampf tötete Elmer Goratschin mit einem Griff in dessen Körper. Elmer selbst starb bei diesem Angriff an Überanstrengung. Sid teleportierte aus dem Lager. Er beobachtete noch, wie Goratschin im Todeskampf viele Explosionen auslöste, also offenbar auch eine spezielle Fähigkeit hatte. Dann floh Sid durch die Wüste und vergaß, vermutlich aufgrund der traumatischen Erlebnisse, die Existenz von Camp Specter und seine eigene Vergangenheit.

Im Jahre 2033 las John Marshall den Jungen in den Straßen Houstons auf und nahm ihn im Pain Shelter auf. Er wurde schnell zu Marshalls Liebling, aber auch zu seinem »Sorgenkind«.

Als bekannt wurde, dass die STARDUST starten würde, stiegen Sid und Marshall in einen Greyhound-Bus und fuhren nach Nevada. Auf den Nevada Fields verfolgten sie den Start. Sid hatte sich eigens zu diesem Anlass eine Art Raumanzug geschneidert. Diesen durfte er jedoch nicht mitnehmen. Beim Start der STARDUST wurde er immer aufgeregter und plötzlich verschwand er in einer hellen Lichterscheinung - er hatte sich mitten in den abgesperrten Bereich der Nevada Fields teleportiert. Dort wurde er von Sicherheitskräften aufgegriffen. Ein Agent der Homeland Security brachte ihn ins Pain Shelter zurück.

Wenig später bekam er mit, dass sich John Marshall Sorgen um die finanzielle Lage des Pain Shelter machte. Daraufhin teleportierte er in den Tresorraum einer Bank, um Geld zu beschaffen. Er konnte die Schließfächer jedoch nicht öffnen und verschwand wieder. Überwachungskameras zeichneten den Vorgang auf. Obwohl er nichts gestohlen hatte, wurde Sid nun polizeilich gesucht. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände kam es deshalb zu einer Schießerei beim Pain Shelter. Als John Marshall ins Kreuzfeuer geriet, teleportierte Sid ihn in Sicherheit.

Quellen

PR Neo 1, PR Neo 5, PR Neo 6, PR Neo 14

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