Wettstreit der Konstrukteure

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2669)
PR2669.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Neuroversum
Titel: Wettstreit der Konstrukteure
Untertitel: Er ist ein Poet und Kriegsversehrter – seine Bestimmung macht ihn zum überragenden Konstrukteur
Autor: Marc A. Herren
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 12. Oktober 2012
Hauptpersonen: Cholaquin Port'aldonar, M10, Husen, Alaska Saedelaere
Handlungszeitraum: 4235 - 4379 NRG
Handlungsort: Karn-Legrek
Clubnachrichten:

Ausgabe 475

Kommentar: Zwerg- und andere Androiden
Glossar: Eroin Blitzer / Positronik / Transmitter / UFOnauten; Geschichte
Zusätzl. Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

4235 Jahre nach der Gründung ihres Reiches führen die humanoiden Mowener in der Galaxie Karn-Legrek Krieg gegen die Orfenar. Im Kampf um den unbedeutenden Planeten Nunngar erleidet der junge Industriellensohn Cholaquin Port'aldonar – besser bekannt unter dem Namen Sholoubwa, Autor des vor Patriotismus triefenden Gedichtbandes »Liebe in Zeiten des Überflusses« – eine schreckliche Bauchverletzung. Eine flugfähige Medodrohne rettet dem im Sterben liegenden Mowener das Leben, aber für den Rest seines Lebens muss Cholaquin einen Medikamentencocktail zu sich nehmen, um das instabile Geflecht künstlicher Organe in seinem Leib funktionsfähig zu erhalten. Seine Kriegserlebnisse verarbeitet Cholaquin gegen den Widerstand seines Vaters, der ihn schließlich enterbt, in neuen, alles andere als patriotischen Gedichten. Damit eckt er schnell an, denn die Kriegsbegeisterung seines Volkes hat nicht abgenommen. Desillusioniert beendet er seine Schriftstellerkarriere und tritt nun doch noch in die Fußstapfen seines inzwischen bankrotten Vaters. Sein eigenes Genie als Konstrukteur übertrifft das seines Vaters bei weitem.

Schon während der Rekonvaleszenz hat Cholaquin die alte Medodrohne, von der er sich nie trennen wollte, umfassend perfektioniert. Jetzt befasst er sich mit der Erschaffung von Großtransmittern und entdeckt den so genannten Nullkanal – eine Art Dimensionstor, durch das zwei beliebige Punkte permanent miteinander verbunden werden können. Eine dabei frei werdende tödliche Strahlung verhindert die Nutzung des Nullkanals durch Lebewesen. Cholaquin lässt sich auf eine Wette ein. Er setzt seinen Konzern gegen die Hand der Ehefrau seines Konkurrenten Husen, der die Entwicklung von Biopositroniken anstrebt. Cholaquin muss die Kapazität der Medodrohne extrem steigern, wenn er die Wette gewinnen und beweisen will, dass Biopositroniken nicht so leistungsfähig sind, wie Husen behauptet. Cholaquin betrügt, indem er die Drohne per Nullkanal mit einer Großpositronik verbindet. Er gewinnt, verliert aber schnell das Interesse an Husens Frau. Jahre später bemerkt er, dass sich die Schaltkreise der Drohne infolge der Nullkanal-Strahlung auf nicht reproduzierbare Weise verändert haben. Die Drohne ist jedem Großrechner weit überlegen, denn sie kann kreative Ideen entwickeln. Cholaquin verbessert die Drohne immer weiter und gibt ihr den Namen Sholoubwa.

Im Jahre 4255 NRG wird Cholaquin von einem Boten der Kosmokraten aufgesucht. Mit der Entwicklung des Nullkanals hat sich der Konstrukteur dafür qualifiziert, in die Dienste der Ordnungsmächte zu treten. Als Cholaquin nach der Bezahlung fragt, reagiert der Bote mit Unverständnis. Cholaquin schickt ihn hohnlachend weg. 18 Jahre später steht Cholaquins Konzern vor der Zwangsverstaatlichung. Sholoubwa, der inzwischen einen Mowener-Körper besitzt, soll zerstört werden. Sholoubwa wehrt sich und tötet die Abgesandten der Regierung eigenmächtig. Cholaquin bleibt nur die Flucht. Er und Sholoubwa verdingen sich bei jeweils einem von zwei verfeindeten Völkern und führen somit eine Art Krieg gegen sich selbst. Cholaquin baut spezielle Subroutinen in Sholoubwa ein, denn dessen gefühllose Eigenständigkeit ist ihm unheimlich geworden. Außerdem hat der Schüler den Meister längst überflügelt.

Im Alter von 93 Jahren erkennt Cholaquin, dass sein Tod unmittelbar bevorsteht. Da sein Körper nicht zu retten ist, will Cholaquin sein Gehirn in Sholoubwas Körper verpflanzen und über eine seinerzeit von Husen entwickelte Schnittstelle mit der Superpositronik verbinden. Sholoubwa selbst soll den neuronalen Transmitter bauen. Er veranschlagt die Bauzeit mit 72 Jahren. Cholaquin überbrückt diese Zeit mit einem Dilatationsflug. Im Jahre 4379 angekommen, will er die Subroutinen einsetzen, um Sholoubwa quasi zu töten und seinen Platz einzunehmen. Doch er wird betrogen. Sholoubwa hat die Programme längst unschädlich gemacht und den Bau des neuronalen Transmitters schon nach 22 Jahren eingestellt. Cholaquin stirbt.

Anmerkung

Innenillustration