Zasa

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Die Zasa sind in ihrer ursprünglichen Gestalt luchsähnliche Tiere auf einem namentlich nicht genannten Planeten in der Doppelgalaxie Chanda.

Erscheinungsbild und Physiologie

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»Ramoz«
Heft: PR 2502 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Tiergestalt

In ihrer Tiergestalt sind die Zasa halbintelligente luchsähnliche Wesen, welche die Fähigkeit haben, sich fünfdimensional zu orientieren. Sie ernähren sich von Beeren sowie von Beutetieren, denen sie mit raffinierten Fallen nachstellen. Bemerkenswert ist ihr ausgeprägter Kopulationsdrang.

Humanoide Gestalt

PR2660.jpg
Heft: PR 2660
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

In ihrer von den Oraccameo manipulierten Gestalt sind die Zasa Humanoide mit orangefarbener Körperbehaarung. Sie verfügen auch in dieser Gestalt über einen ausgezeichneten Orientierungssinn im fünfdimensionalen Raum; viele Zasa sind daher hervorragende Raumschiffpiloten.

Charakterisierung

Als Ergebnis genetischer Experimente der Oraccameo dienten sie diesen meist als Raumschiffpiloten. Sie scheinen einen gewissen Hang zu Eskapaden gehabt zu haben. Außerdem haben sie auch in ihrer humanoiden Gestalt einen bemerkenswert ausgeprägten Kopulationsdrang, den einige Zasa anscheinend auslebten, indem sie als Lustdiener arbeiteten. (PR 2660)

Bekannte Zasa

Gesellschaft

Die Zasa hatten keine eigene Regierung, sondern waren unmittelbar den Oraccameo verpflichtet. Zasa, die zu sehr zu Eskapaden neigten oder die nicht mehr benötigt wurden, wurden zur Strafe in einer »Reduktion« genannten Prozedur mittels eines genetischen Sicherheitsschalters in Tiere zurückverwandelt und auf ihren Planeten gebracht. In seltenen Fällen wurden »reduzierte« Zasa begnadigt und wieder in ihre humanoide Gestalt verwandelt.

Raumschiffe

Die Zasa waren Piloten der Raumschiffe der Oraccameo. Einige besonders fähige Piloten bekamen in einer Operation einen »Augendorn« eingepflanzt, mit dessen Hilfe sie sich besser im höherdimensionalen Raum orientieren konnten und mehrere Schiffe, oft sogar ganze Flotten, gleichzeitig steuern konnten. Die Zasa waren in der Lage, auch im energetischen Chaos gefährlicher hyperenergetischer Phänomene Strömungen zu finden, deren Energien sie für ihren Flug nutzen konnten.

Geschichte

Eines Tages entdeckten die Oraccameo die besonderen Fähigkeiten der Zasa. In genetischen Experimenten, die sie von quallenähnlichen Wesen aus einem nicht näher genannten Volk durchführen ließen, gelang es ihnen, die Zasa in eine humanoide Gestalt umzuwandeln. Die Zasa wurden sodann zu Raumschiffpiloten ausgebildet.

Einige Zeit später entwickelten die Quallenwesen Augendorne, welche die Orientierung der Zasa im höherdimensionalen Raum deutlich verbesserten und es ihnen ermöglichten, mehrere Schiffe gleichzeitig zu steuern. Ramoz, der beste Pilot der Zasa, konnte ganze Flotten steuern und entschied auf diese Weise mehrere Schlachten in einem Krieg für die Oraccameo. Als die Oraccameo planten, sich zur Wesenheit QIN SHI zu vergeistigen, lagerten sie ihre Flotte in einem Miniatur-Universum ein. Ramoz schaffe es nicht, dieses Miniatur-Universum bzw. die Einflugpassage genau zu orten. Außerdem waren sich die Oraccameo anscheinend seiner Loyalität nicht sicher und so wurde er auf seine Ursprungsgestalt reduziert, in Stasis versetzt und durch das Polyport-System geschickt, wo er zufällig in jenem Polyport-Hof landete, den die Halbspur-Changeure später nach Markanu brachten. Dort wurde er Jahrtausende später von Mondra Diamond gefunden. (PR 2660)

Über das weitere Schicksal der Zasa ist – mit Ausnahme der Geschichte von Ramoz – nichts bekannt.

Quelle

PR 2660