Inkar-Durn

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Inkar-Durn, auch Gemengestadt genannt, ist eine Weltraumstadt zwischen der Milchstraße und Hangay. Sie hat etwa 850.000 Einwohner, die nach einer Legende mit hohem Wahrheitsgehalt von Lemurern abstammen.

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Heft: PR 2392
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Die vergessene Stadt
Heft: PR 2392 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Architektur

Inkar-Durn ist eine Stadt, die aus 1300 alten Kugelraumern der lemurischen Vorfahren der Inkar-Durner »zusammengeschraubt« wurde. Die einzelnen Kugelraumer werden von den Inkar-Durnern als »Logen« bezeichnet. Ein offensichtliches Muster ist dabei nicht zu erkennen.

Loge 3

In Loge 3 befinden sich die Verwaltung und der Rat.

Loge 57

Die Loge 57 ist der Sitz der Strombeuter mit Überwachung und Schlafräumen.

Loge 100

In Loge 100 befindet sich eine Abschussvorrichtung für einen Stuhl. Jeder Inkar-Durner hat das Recht, auf diesem Stuhl sitzend, in den Weltraum geschossen zu werden, um »Lemur zu finden«. Besonders während des Bacchanals wird davon Gebrauch gemacht, obwohl es den sicheren Tod bedeutet.

Die Inkar-Durner

Physiognomie

Körperlich gleichen die Inkar-Durner den Lemurern, der einzige Unterschied ist die Farbe der Augen, sie variiert zwischen Gold, Gelb und Grün.

Gesellschaft

Die Gesellschaft der Inkar-Durner ist streng hierarchisch. Die Regierung ist ein Rat aus Ältesten und Experten. Eine Sonderrolle genießen die Strombeuter, die für die Gemengestadt in den Weiten der Schwärze, die sie umgibt, nach Energiequellen suchen (diese entpuppen sich beim Besuch der AHUR als Psi-Materie).

Zehn Tage im Jahr (von insgesamt 350 Tagen im Jahr) findet ein Bacchanal statt, bei dem die Inkar-Durner größtenteils alle Regelungen vergessen und versuchen, durch verschiedene Drogen (hauptsächlich Petrogisch und Alkohol) Hoffnung für das gesamte Jahr zu gewinnen. Eine Regel Inkar-Durns ist es, dass niemand berechtigt ist, jene Dinge, die während des Bacchanals geschehen, einem anderen zu Schaden gereichen zu lassen. Während der Festivitäten sorgt eine nur spärliche Notbesatzung für den reibungslosen Ablauf. Zu ihnen gehören Wachleute, Mediker, technisches Personal und weitere Personen. Der Drogenkonsum oder die Teilnahme am Bacchanal ist ihnen bei Strafe verboten.

Philosophie

Da das Leben der Inkar-Durner sehr davon abhängt, ob der Stadt genügend Energie zur Verfügung steht, gilt Verschwendung selbst zu Zeiten des Bacchanals als dumm und töricht. Auch anderweitige Vergehen werden wahrscheinlich hart bestraft.
Es muss seit Jahrtausenden ein philosophischer Streit in der Stadt bestehen, bei der die eine Seite sagt, dass das gesamte Universum nur aus Inkar-Durn besteht und die andere glaubt, dass da draußen noch wesentlich mehr ist. Spätestens mit dem Besuch der AHUR fällt erstere Theorie in sich zusammen.

Bekannte Inkar-Durner

Geschichte

Die Vorfahren der Gemengestädter wurden zu ihrer Zeit ins Exil zwischen der Milchstraße und Hangay verbannt, Es ist wahrscheinlich dass diese Lemurer vor ihrer Verbannung durch die Sphero in den Spektralen Inselstaaten vor den Bestien Exil fanden, wo sie unter Admiral Lan-Asfahan versuchten, die Spektralen Inselstaaten unter ihre Kontrolle zu bringen – allerdings schon im Ansatz scheiterten. Im Exil zwischen den Galaxien sollten sie auf ewig ihre Bahnen ziehen. Nach einiger Zeit wurde die Gemengestadt errichtet. Die ersten Generationen wussten noch nicht viel über Recycling, dies änderte sich aber schnell. Es ist nicht klar, wann der Rat die Macht übernahm, wahrscheinlich war es mehr ein schleichender Prozess.

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Quellen

PR 2392, PR 2395