Etarmagan

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Etarmagan war ein Naruk.

Erscheinungsbild

Sein blondes Haar trug er kurz geschnitten. (Lordrichter 2)

Charakterisierung

Er war ein ruhiger und besonnen wirkender Mann. (Lordrichter 2)

Geschichte

Eines Tages entdeckte Etarmagan eigene Gefühle. Er verliebte sich in Carnji, versuchte seine Emotionen zunächst zu verdrängen, gab ihnen dann aber doch nach und warb um die Frau. Doch in der Gesellschaft der Naruks galten Gefühle als Tabu. Man wusste zwar von entsprechenden Außenseitern, redete aber nur flüsternd von ihnen und ignorierte die Parias ansonsten. Entsprechend reagierte auch Carnji auf Etarmagans Werben und ließ ihn abblitzen. Dieser gab jedoch nicht auf, und eines Tages stellte sich heraus, dass auch Carnji zu den Außenseitern gehörte und sie lediglich Angst hatte, ihre Gefühle zu zeigen. Aus den beiden wurde ein Paar, und nach und nach entdeckten sie noch andere Naruks, denen es ähnlich ging wie ihnen. Man gründete eine Bewegung, die in einer Art Schneeballsystem Mitglieder rekrutierte und irgendwann einmal nach neuen Lebenswegen für die Naruks suchen sollte. Doch es kam alles anders. (Lordrichter 2)

Die Beziehung von Etarmagan und Carnji bekam erste Risse, und eines Tages, nach der Benutzung der Reinigungsmaschine, lief Etarmagan Amok und erschlug seine Geliebte. Am frühen Morgen schleifte er den Leichnam offen durch die Straßen von Klarschein und versuchte, die Naruks auf seine Tat aufmerksam zu machen. Doch diese strebten wie jeden Tag ruhig und gleichmütig in die Bibliothek. Wutentbrannt über die Teilnahmslosigkeit tötete er mit bloßen Händen die ihm entgegenkommenden Naruks. Er begann durch die Straßen der Stadt zu ziehen und blind vor Hass wahllos zu töten. Als er wieder in sein Haus kam, stellte er verblüfft fest, dass Carnji lebte. Es stellte sich heraus, dass mehr und mehr Naruks von einer unbändigen Aggressivität befallen wurden, und so entstanden zwei verfeindete Armeen, angeführt von Etarmagan, der sich jetzt »Etarmagan-Murloth« nannte, und Carnji, die sich immer wieder aufs Neue bekämpften. Erstaunlich blieb jedoch, dass die Getöteten fast immer wieder lebendig zurückkehrten. (Lordrichter 2)

Inzwischen beschlossen Atlan und Kythara, sich mit dem Beiboot HEGELUNT-1 auf den Weg zur Psi-Quelle in der Ebene ohne Schatten zu machen. Durch den immer noch herrschenden Psi-Sturm, gab es jedoch massive technische Probleme, und die beiden erreichten gerade noch eine der auf dem Weg liegenden Städte der Naruks. Sofort wurden die beiden von Kriegern Etarmagan-Murloths bedrängt. Dieser erfuhr von den Fremden und wollte sie gefangen nehmen, da er sich von ihnen Vorteile im Kampf mit Carnjis Armee versprach. Nach einer Verfolgungsjagd und einigen Kämpfen wurden Atlan und Kythara gestellt. (Lordrichter 2)

Atlan griff Betis ungestüm an. Sliva erteilte den Feuerbefehl, der aber von Etarmagan-Murloth widerrufen wurde. Plötzlich fiel Atlan wie vom Blitz getroffen um. Der Arkonide wurde in ein Haus der Naruks gebracht, wo er nach seinem Erwachen Besuch von Etarmagan-Murloth erhielt. Der Naruk forderte Atlan auf, ihn für die bevorstehende Schlacht zu unterrichten, um mit arkonidischer Hilfe den Sieg über die Truppen Carnjis zu erringen. (Lordrichter 3)

Kythara fand sich gefesselt neben der Heerführerin Carnji wieder. Die Schlacht begann. Carnji fand den Tod. Nur ein Häuflein überlebte die Auseinandersetzung. Etarmagan und Kythara kamen auf den gefesselten Atlan zu. Der Naruk feuerte drei Strahlschüsse auf den Arkoniden ab. Farbenhoch fügte Atlan mit einem seiner Flügel eine Schnittwunde auf dem Handrücken zu. Kythara tötete Etarmagan. Farbenhoch segelte zu Boden. Die Varganin und der Arkonide wendeten sich zur Stadt, um ihre Ausrüstung zu holen und Atlan zu verarzten. (Lordrichter 3)

Plötzlich kehrte Carnji zurück, obwohl Kythara sicher war, ihren Tod gesehen zu haben. Atlan und die Varganin wussten noch nichts über die Wiedergeburt der Naruks. Wieder flohen Atlan und Kythara, diesmal in Richtung einer varganischen Station. Doch an einer Ansteigung angekommen, wurden sie wieder eingeholt. Allerdings konnten die Naruks eine bestimmte Grenze nicht überschreiten. Es war die Grenze zu den »Verborgenen Sektoren«. Etarmagan und Carnji töteten sich, um Kythara und Atlan folgen zu können, da sie meinten, die Verborgenen Sektoren seien der Ort ihrer Wiedergeburt. (Lordrichter 3)

Etarmagan und Carnji erreichten ebenfalls die Station und berichteten einem Wesen, das sie für einen Lordrichter von Garb hielten, warum sie hier waren. Sie wollten das Eindringen zweier fremder Wesen in die Station melden. Der Orgh Gajat bestätigte die Vermutung der beiden besonderen Naruks. Die Eindringlinge sollten liquidiert werden. Auch Etarmagan und Carnji sollten sterben, da der Kommandeur der Station die derzeitige Versuchsreihe satt hatte, da sie für den Kampf für die Lordrichter, denen auch die Orgh dienten, nicht gut genug als Kämpfer waren. (Lordrichter 3)

Atlan und Kythara wurden von den Orgh mit dem Tode bedroht, doch Etarmagan und Carnji warfen sich in die Schussbahn der Strahlwaffen. Die beiden waren geschockt, wie die Orgh über sie geredet hatten, und glaubten nicht mehr an sie. (Lordrichter 3)

Quellen

Lordrichter 2, Lordrichter 3