Der Finger Gottes

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2236)
PR2236.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Der Sternenozean
Titel: Der Finger Gottes
Untertitel: Auf der Welt der Caiwanen – eine Volksbewegung entsteht
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 25. Juni 2004
Hauptpersonen: Dando Gentury, Owara Asa Tagakatha, Otarie, Protana Aaqrass, Thorman da Vakalo
Handlungszeitraum: ??
Handlungsort: Caiwan
Report:

Ausgabe 367: »Die Zukunft der Menschheit im All (Teil II)«, »Castor - Transporter im Kanon«

Kommentar: Problemfall Hyperkristall (I)
Glossar: Arkon; Gesellschaft / Bergbau / Caiwan / Hyperkristalle
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Der Roman spielt vor dem Eintreten der Hyperimpedanz.

Dando wächst auf Caiwan, in einem ländlichen Dorf namens Gentury auf. Das ganze Dorf lebt von den Einkünften eines Mannes namens Menma, der in der nahe gelegenen Stadt Takijon Arbeit gefunden hat. Als eines Tages dieser Mann nach Gentury kommt, um dem Dorf wieder einmal einen Teil seines Gehaltes zu spenden, trägt er eine Tätowierung auf der Brust, die ihm die Weißen – so nennen die Caiwanen die Arkoniden – verpasst haben. Diese führt zu der Verbannung Menmas aus dem Dorf, weil die Caiwanen die Arkoniden als Götterboten ansehen und die Unverletzbarkeit der Haut als oberstes Gebot betrachten. Menma verlässt geknickt das Dorf.

Dando begibt sich auf die Suche nach Menma, der für ihn eine Vorbildfunktion hat. Doch anstelle des Verbannten findet er eine Positronik mit dem Namen Kopf. Diese klärt ihn darüber auf, dass die Arkoniden nicht von den Göttern geschickt wurden, sondern einfach nur eine überlegene Technik besitzen. Das Gespräch dauert nicht lange, weil Kopf die Energie ausgeht. Dando beschließt, nach Takijon zu gehen, um dort Geld zu verdienen und eine Batterie für Kopf zu kaufen.

Sein Aufenthalt in der Stadt beginnt schmerzhaft, er berührt eine der Zaubermaschinen der Arkoniden (einen Roboter) und wird dafür mit der Neuropeitsche bestraft. Während er sich wegen der Nachwirkungen nicht bewegen kann, kümmert sich eine junge Caiwanin namens Otarie um ihn. Zwischen den beiden herrscht große Sympathie, weshalb sie fortan zusammen weiterziehen.

Während Otarie Dando die Stadt zeigt, beobachten die beiden, wie ein Caiwane von Tato Protana Aaqrass' Graswölfen zerfleischt wird. Über die Gründe können sie nur spekulieren. Dieses Ereignis sorgt dafür, dass Dando mehr über die Zustände auf Caiwan erfahren möchte. Otarie erklärt ihm alles und erzählt ihm, dass der caiwanische Oberpriester Owara Asa Tagakatha die Arkoniden als Götterboten akzeptiert hat. Außerdem zeigt sie dem Jungen vom Lande den »Finger Gottes«, den Tempel, in dem der oberste Priester residiert. Auf der Reise dorthin verlieben sich die beiden und sind von nun an ein Paar.

Zurück in Takijon, finden die beiden Arbeit in einem Bergwerk, wo sie für die Arkoniden Hyperkristalle abbauen dürfen. Dando kann eine Batterie für Kopf kaufen, und von der Positronik lernen sie einiges über die angeblichen Götterboten. Die beiden beginnen mit dem stillen Widerstand. Sie versuchen sogar, Owara Asa Tagakatha für den Widerstand zu gewinnen, doch der Priester hat zu viel Angst vor der Macht der Arkoniden.

Wieder zurück in Takijon, müssen die beiden feststellen, dass ihre Wohnung niedergebrannt und Kopf gestohlen wurde.

Als sie wieder zurück im Bergwerk sind, kommt Otarie bei einem »Unfall« – der eindeutig von den Arkoniden herbeigeführt wurde – ums Leben, was in Dando den Entschluss, gegen die Arkoniden zu kämpfen, nur bestärkt. Über Jahre hinweg setzt er seinen Widerstand fort und erzielt große Erfolge. Als er den Arkoniden in die Arme läuft, wird er tätowiert. Doch die Caiwanen sehen seine Tätowierung nicht als Sünde, sondern als Auszeichnung.

Als Dando nach über zehn Jahren der Meinung ist, der Widerstand sei stark genug, besucht er noch einmal den Priester. Dieser ist nicht zu Hause, so dass Dando den Finger Gottes erkunden kann. Zu seiner Überraschung befinden sich in der Wohnung des Priesters, der immer das genügsame Leben predigt, viele technische Gegenstände der Arkoniden und die Positronik Kopf. Dando nimmt Kopf wieder in seinen Besitz und zerstört den Finger Gottes mit Desintegratoren, die er in der Bleibe des Priesters gefunden hat.

Für diese Tat wird er von den Arkoniden gefangen genommen und soll hart bestraft werden. Dass es nicht dazu kommt, verdankt er den Caiwanen, die geschlossen in den Streik treten. Die Arkoniden müssen mit den Caiwanen verhandeln und Dando als deren Handelsführer anerkennen. Weil der Tato in seinen Verhandlungen keinen Erfolg erzielt, verhandelt der Adlige Thorman da Vakalo, ein Arkonide, der Dando bereits kennt und ihn im Gegensatz zu den anderen Besatzern von der Kristallwelt nicht herablassend behandelt hat, mit Dando.

Es kommt zu der Einigung, dass die Caiwanen besseren Zugang zu Bildung bekommen und die alleinigen Schürfrechte für den roten Hyperkristall Khalumvatt erhalten. Die Bevölkerung feiert diese Einigung wie den größten Sieg ihrer Geschichte.

Was sowohl Dando als auch die anderen Caiwanen nicht wissen, ist, das die Arkoniden Khalumvatt für minderwertig erachten und sich nun freuen, dass sie die dummen Ureinwohner über den Tisch gezogen haben.

Innenillustration