Formel des Todes

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 110)
PR-TB-110.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
PR Weltbild 09.jpg
© Weltbild Verlag

Titel: Formel des Todes
Untertitel: Er ist allein und hilflos – er soll einen Planeten retten

(Weltbild) Maras Lombardi, ehemals Navigator und Biologe eines Explorer­schiffes, lebt seit Jahren isoliert auf dem Planeten Capucinu.
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Januar 1973
Handlungszeitraum: 2723
Handlungsort: Capucinu
Zusätzliche Formate: Weltbild Sammler­edition 9

Handlung

Auf dem Planeten Capucinu lebt eine Kultur von Humanoiden, von der erwartet wird, dass sie in einigen Genera­tionen aus eigener Kraft die Raumfahrt entdecken kann. Zur Zeit befindet sie sich etwa auf dem Kulturstand der Renaissance.

Maras Lombardi, ein Biologe der Explorerflotte, ist an der noch unheilbaren Lepra stellaris erkrankt, die seine Haut silbern gefärbt hat. Seit fünf Jahren lebt er in Quarantäne isoliert an einem einsamen Ort auf Capucinu. Über Hyperfunk steht er in Kontakt mit der Milchstraße und hofft, dass ein Heilmittel gefunden wird, hat aber im Grunde seinen Lebensmut verloren.

Eines Tages stürzt eine Space-Jet der Explorerflotte nahe Lombardis Haus ab. Lombardi kann einen schwerverletzten Raumfahrer aus dem Wrack bergen, bevor es explodiert und sein Anwesen vollkommen zerstört. Der Gerettete heißt Dener Ashmole, unter dem Beinamen »der Beduine« eine Legende in der Flotte, und liegt im Sterben. Ashmole berichtet Lombardi, dass er einen Sonderauftrag auf Capucinu erledigen sollte, im Anflug aber von Unbekannten angefunkt, in eine Falle gelockt und mit einem Strahlgeschütz abgeschossen wurde. Da auch Lombardis Hypersender zerstört ist, bittet Ashmole ihn, den Auftrag zu übernehmen. Lombardi sagt zu.

Ashmole berichtet mit letzter Kraft, dass auf dem Planeten Capucinu eine Hauptreligion besteht, der Glaube an Dherra, die vollkommene Kugel. Diese Religion wurde vor Jahrhunderten von einem Raumfahrer begründet, der eine Positronik, den »Sprechenden Schrein«, als eine Art Orakel und Helfer für die Planetarier hinterließ. Lange Zeit halfen die Ratschläge des Schreins, den Planeten zivilisatorisch voranzubringen, doch seit einigen Jahren oder Jahrzehnten scheint eine verhängnisvolle Entwicklung stattzufinden, welche den Untergang der Welt durch eine Umweltkatastrophe zur Folge haben könnte. Dabei geht es darum, dass die Ducrot, große Raubtiere, immer stärker bejagt werden, da ihre Schuppen als Geld fungieren. Durch abnehmende Ducrot-Bestände nehmen aber die Hoorr, kleine, sich schnell vermehrende Pflanzenfresser, überhand, und zerstören für die Ökologie und die Bewohner lebenswichtige Pflanzen.

Ashmole sollte eine neue Datenspule in der Positronik unterbringen. Er übergibt Lombardi die Spule sowie eine umfangreiche, im Wesentlichen gut getarnte Spezialausrüstung. Lombardi bricht zu einem weiten Marsch durch Urwälder und andere gefährliche Landschaften auf. Sein Ziel ist die Schamanenstadt Inaovanrhat Dherra in der Wüste. Wider Erwarten gelingt es ihm, Gefahren durch Raubtiere und andere Naturphänomene, aber auch durch Piraten zu überstehen. Er entwickelt wieder eine positive Einstellung zum Leben, und zudem ändert sich seine Persönlichkeit zu einem aktiven Mann, der die Initiative ergreift und entschlossen zu handeln versteht.

Unterwegs begegnet Lombardi der Heilerin Khodaina, die es zu seiner größten Überraschung schafft, mit Naturmedizin die Lepra stellaris zu heilen. Außerdem lernt Lombardi aus eigener Anschauung die Umweltzerstörungen und das ausgelöste Leiden der Einwohner kennen.

Schließlich tritt er gemeinsam mit kriegerischen Eingeborenen die letzte Etappe in der Wüste an. Es kommt zu einem Kampf gegen eine Gruppe von Leuten aus der »Prächtigen Stadt«, einer neu entstandenen reichen Metropole, deren Einwohner den Wüstenstämmen Mädchen und Sklaven rauben. Im Gefecht erleidet Lombardi einen Rückfall der Lepra stellaris, wird bewusstlos und von den Gefährten für tot gehalten. Als er – wieder gesund – zu sich kommt, ist er bis auf eine Sklavin allein.

Lombardi setzt die Reise fort und erreicht mit dem Mädchen eine Stadt, die er für die Schamanenstadt hält, aber in Wahrheit ist es die Prächtige Stadt. Entsetzt erkennt er, dass er genau den Gegnern in die Arme gelaufen ist, die auch Ashmoles Tod verursacht haben – denn in der Stadt leben fremde Raumfahrer, wahrscheinlich Akonen. Lombardi wird ins Gefängnis gesperrt, aber nicht durchschaut.

Ihm ist klar, dass er aus der Gefangenschaft ausbrechen muss. Zum Glück verfügt er noch über seine verborgene Spezialausrüstung ...

Anmerkung

Personenregister

Maras Lombardi Ein Biologe wandelt sich
Dener Ashmole Spezialist der Explorerflotte
Khodaina Heilerin auf Capucinu