Der Städtebauer

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chronologisch 6. Atlan-Zeitabenteuer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 152)
PR-TB-152.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Der Städtebauer
Untertitel: ES erteilt den Befehl – und eine neue Kultur entsteht am großen Strom
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1976
Handlungszeitraum: 25022498 v. Chr.
Handlungsort: Erde (Industal)
Zusätzliche Formate: Blauband 2

Handlung

Atlan findet sich unvermittelt auf einem Segler wieder, der gemeinsam mit einem zweiten Schiff vom Zweistromland in Richtung Osten reist. Die Menschen, mit denen er segelt, sind auf der Suche nach dem sagenhaften Land der Schwarzen Göttin am Wunderfluss. Sie wollen dort siedeln und eine neue Stadt errichten. Es scheint, als habe der Arkonide sie – ohne sich dessen zu erinnern – bereits seit Wochen angeführt. Es zeigt sich schnell, dass wie erwartet wieder die Superintelligenz ES hinter den Ereignissen steckt. Aber dieses Mal ist es ein friedlicher Auftrag, und es ist für Atlan fast eine Erleichterung, ihn anzunehmen – der Bau der neuen Stadt soll die Zivilisation auch in dieser Gegend vorantreiben. Sie fahren den Wunderfluss hinauf, bis sie an die Siedlung gelangen, die von der sagenumwobenen »Schwarzen Göttin« geführt wird. Dort gelingt es Atlan, eine Einigung mit der Herrscherin herbeizuführen, auf deren Grundlage gemeinsam mit dem Bau der Stadt begonnen wird.

Ein Vierteljahr später stehen bereits die Grundstrukturen der neuen Stadt. Es zeigt sich schnell, dass mehr Menschen benötigt werden. Um dieses Problem zu lösen, sorgt Atlan dafür, dass unter den primitiven Stämmen der benachbarten Berge Gerüchte kursieren, wonach die neue Stadt reich und schlecht bewacht sei. Zugleich zerstört er einen antiken schwarzen Turm mit Arkonidentechnik, der durch einen alten Aberglauben die Bergmenschen bisher davon abgehalten hatte, in das Tal zu reisen. Wenig später beginnen Raubzüge aus den Fieberwäldern und den Bergen nach Mo'ensho-tharro (Mohenjo-Daro, Prächtige Stadt), deren Teilnehmer allesamt von den Männern Atlans und Shahis gefangen und vorübergehend zu Sklaven gemacht werden, ehe sie zu vollwertigen Bürgern der Stadt aufsteigen.

Ein weiteres Problem bietet die Kupferknappheit der Region. Eine erste Expedition auf der AIV unter Rajgir bringt Handelskontakte zu einer Hafenstadt Tarama O'Vrec im Westen. Atlan, seine Gefährtin Charsada und seine kühle Mitherrscherin Shahi beschließen, die nächste Expedition persönlich zu begleiten. Dieses Mal werden beide Schiffe ausgerüstet und mit den Waren der Stadt beladen. Atlan schifft sich mit Charsada auf der AIV ein, während Shahi sich auf der ASHIU einquartiert. Nach einigen Tagen geraten sie in einen schweren Sturm, den sie nur durch Glück lebendig und relativ unbeschadet überstehen. Zugleich hat er die Reise deutlich verkürzt: Als der Sturm sich legt, sehen sie bereits den bekannten Handelshafen Tarama O'Vrec, der auch unter dem Namen Hafen des Hirsches bekannt ist. Man legt an, und nach einigen Ruhetagen beginnt der Handel, der mit noch größerem Erfolg abgeschlossen werden kann als auf der vorherigen Expedition. Für alle Handelskapitäne im Hafen zeichnet Charsada zudem Karten, mit deren Hilfe sie Mo'enscho-tharro anlaufen können, um ebenfalls Handel zu treiben.

Während des weiteren Aufenthaltes zeigt sich, dass die Todesgefahr während des Sturms Shahi verändert hat: Sie ist menschlicher geworden. Zugleich hat sie den Wunsch nach einer Tochter, deren Vater gemäß einer alten Legende Atlan sein soll. Charsada zieht sich zurück und kehrt erst nach Tagen zurück. Alles ist deutlich ein Teil vom Plan der Superintelligenz.

Bei ihrer Rückkehr ist die Stadt an sich fertig, jedoch entwickeln sich Strukturen und Techniken auch mit Atlans Hilfe immer weiter. Nach einigen Monaten ist aber klar, dass die neue Kultur auf eigenen Füßen steht und die Hilfe von ihm und seinen Freunden nicht mehr benötigt. Shahi und ihre ungeborene Tochter sollen als Herrscherinnen in den Augen der Bewohner gestärkt werden, doch dann wollen sich die »Fremden« zurückziehen. Um dieses Ziel zu erreichen, inszenieren sie den Mythos der Goldenen Stadt Charappa, weit im Norden am Fluss gelegen, deren Prinz einst um Shahis Tochter Aiv anhalten und die neue Kultur mit der alten vereinen wird. Nachdem die Legende sicher Fuß gefasst hat, verlassen Atlan, Charsada, Rajgir und die fünfzig unternehmungslustigsten Einwohner Mo'enscho-tharros die Stadt heimlich auf der AIV, um Richtung Zweistromland zu segeln. Unterwegs jedoch werden Schiff und Mannschaft von ES überwältigt: Er nimmt seine Geschöpfe zurück, die Atlan auf seinem Weg begleitet hatten, und versenkt Atlan wieder in den Tiefschlaf.

Personenregister

Atlantharro Atlans Name während dieser Expedition
ES Die Superintelligenz
Shahi Die Schwarze Göttin, Herrscherin der Eingeborenen am Fluss und später Mitherrscherin in der neuen Stadt Mo'ensho-tharro
Rajgir Steuermann von Atlans Schiff AIV
Charsada Siedlerin, Gefährtin Atlans
Aiv Androidin von Wanderer, letzte Überlebende aus der Gruppe, die Atlan vor vielen Jahrhunderten im Auftrag von ES jagte (PR-TB 147 »Flucht der Androiden«); Gründerin der ursprünglichen Siedlung am Indus. Fand dort durch Krankheit den Tod.
Aiv Name der gemeinsamen Tochter von Atlan und Shahis.