Pararealität
Eine Pararealität ist eine spezielle Art des Mikrokosmos. Es handelt sich dabei um Realitäten, die in begrenztem Umkreis mit der richtigen Realität überlagern.
Inhaltsverzeichnis |
Allgemeines
Um eine Pararealität zu erzeugen und zu erhalten, benötigt man sehr viel mentale Energie, so dass nur Wesen oberhalb der Stufe eines Supermutanten dazu fähig sind.
Der fähigste terranische Wissenschaftler auf diesem Gebiet war Sato Ambush, der selbst in einer Pararealität verschollen blieb.
- Anmerkung: In der Roman-Serie werden die Pararealitäten nicht eindeutig klassifiziert. Manche sind rein künstlich, während andere als Einbrüche aus Paralleluniversen betrachtet werden.
Bekannte Pararealitäten
Quintatha
Die Pararealität Quintatha wurde von Rishtyn-Jaffami erschaffen und war in eine geschlossene Halbraumblase gehüllt. In ihr lebte das Volk der Barkner. Quintatha war eine Hohlwelt, in der alle Sprachen gleich klangen, und aus der man auch Gegenstände mitnehmen konnte. (PR 2118)
Pararealitäten der Rudimentsoldaten
Die Pararealitäten, die die Rudimentsoldaten des Reiches Tradom erschufen, sollten ihr jeweiliges AGLAZAR-Schlachtschiff vor besonders exotischen Waffensystemen beschützen. Zu diesem Zweck hüllte der Rudimentsoldat das komplette Schiff in eine teilweise geschlossene Pararealität, in der die gegnerische Waffe eingeschränkt oder gar nicht wirksam war. Sie hätten so beispielsweise den Kristallschirm um das Solsystem umgehen können. (PR 2160)
Brutkosmos
Der Brutkosmos Goeddas war ebenfalls eine Art Pararealität. Ihre Kinder, die Philosophen, erzeugten eine geschlossene Hyperraumblase, in der Goedda lebte. In der Grenzschicht zwischen Goeddas Stück Normalraum und dem Hyperraum, erzeugten die Philosophen eine Pararealität, die die Normalraumumgebung des Philosophen nachbildete. Diese Pararealität war aber nur ein Faible der Philosophen, und deswegen begnügten sie sich damit, unbewegte Gegenstände und Personen zu spiegeln.
Loolandre
Um die vier Pforten des Loolandre der Endlosen Armada zu durchfliegen, musste man zuerst vier moralisch-ethische Prüfungen bestehen. Die Prüfungsszenarien wurden dabei als Pararealitäten erzeugt. Diese Pararealitäten lagen im Hyperspektrum im Psi-Bereich bei 200 Femtohew. (PR 1169, PR 1178)
Beim Angriff auf den TERRANOVA-Schirm
Im August 1345 NGZ konnte der TERRANOVA-Schirm dank der Salkrit-Resonatoren gegen den Beschuss von etwa 260.000 Traitanks stabilisiert werden, dabei kam es unbeabsichtigt zum Einbruch von Pararealitäten, die zwar nach Ende des Beschusses wieder verschwanden, aber immer stärker wurden. Reginald Bull vermutete, das Solsystem hätte möglicherweise auf diese Weise erobert werden können, hätten die Traitanks nicht am 17. November 1347 NGZ nach der Retroversion Hangays den Befehl erhalten, sich zurückzuziehen. (PR 2360, PR 2496)
Pararealitäten am Grenzwall Hangay
Im Januar 1346 NGZ erschien ein Messenger, den Kantiran Objekt Ultra taufte, in der Nähe von Hangay und versuchte, in die Galaxie einzudringen. Der Messenger scheiterte immer wieder an der - anscheinend durch die Entstehung der Negasphäre erzeugten - Grenze in einer Entfernung von 30.000 Lichtjahren vom Rand Hangays. Durch die hyperenergetischen Fronten, die beim Anrennen gegen diese Grenze erzeugt wurden, entstanden immer wieder Pararealitäten. (PR 2388)
Quellen
PR 1169, PR 1178, PR 2118, PR 2160, PR 2360, PR 2496, PR 2388, PR 2496