Reginald Bull

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Terraner Reginald Bull, auch Bully genannt. Für das gleichnamige Raumschiff, siehe BULLY (Raumschiff). Für weitere Bedeutungen, siehe: Reginald Bull (Begriffsklärung).


Reginald Bull (*14. Mai 1938 in Queens/New York) , von seinen Freunden Bully genannt, landete 1971 zusammen mit Perry Rhodan und seiner Mannschaft mit der Rakete STARDUST als einer der ersten Menschen auf dem Mond und ist im 14. Jahrhundert NGZ dank eines Zellaktivators der drittälteste lebende Terraner.

Inhaltsverzeichnis

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Heft: PR 492
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Erscheinungsbild

Der untersetzte, aufgrund seiner 76 Kilogramm bei 1,68 Meter Körpergröße korpulent wirkende, aber sehr bewegliche und zähe Bull hat ein breites, sommersprossiges Gesicht mit wasserblauen Augen. Von Rhodan und Gucky wird er gelegentlich »Dicker« genannt. Seine roten Haare trägt er in einem kurzen Bürstenschnitt mit leichten Geheimratsecken; es sind keine anderen Frisuren von ihm bekannt. Die linke Wange ziert eine schlecht verheilte Narbe, während sich von der linken Augenbraue bis zum Haaransatz eine weitere Narbe über die Stirn zieht.

Zitat: [...] »›Er war Risikopilot‹, sagte Perry. ›Ein sehr risikofreudiger Risikopilot. Und als er seinen zweiten sehr, sehr teuren Prototypen in einen Haufen Schrott verwandelte, da ist er beim Aussteigen vom Schleudersitz in die nicht richtig abgesprengte Kanzel geschossen worden‹« [...] (Odyssee 4)

Als Folge einer ominösen Wette mit Gucky trug er im Jahre 3587 zeitweise einen Schnurrbart. Dies führte dazu, dass auf der BASIS kurzzeitig der Ausruf »Beim Barte des Proleten!« zum geflügelten Wort wurde. (PR 955)

Siehe auch: Galerie Reginald Bull

Charakterisierung

Der im Sternzeichen Stier geborene Reginald Bull wird als schnell aufbrausend, fähiges Organisationstalent und treuer Freund charakterisiert. Als Kind war er in sich gekehrt, träumte von fremden Welten und pflegte seine stille Freundschaft zu seiner Schulfreundin Tess. (Kosmos-Chroniken 1 S. 52)

Zitat: [...] »Für einen Augenblick sehnte er sich danach, ein einziges Mal in die Haut des kleinen rothaarigen Jungen zu schlüpfen, der vor sehr langer Zeit einfach die Augen geschlossen hatte, um alles Böse aus der Welt zu zaubern. Diese Erinnerung war unauslöschlich in sein Gedächtnis eingegraben. Solange er die Lider krampfhaft geschlossen gehalten hatte, war alles Schlimme wie weggewischt und anschließend nur noch halb so schlimm gewesen. Wie die Fünf in Mathe – als er weit mehr Zeit für seine Schulfreundin Tess und die geliebten Science-Fiction-Magazine als für alle Lehrbücher aufgewendet hatte.« [...] (PR 2029 I S. 4)

In seiner Jugend war er recht undiszipliniert. Er ist ein geselliger Mensch, geistigen Getränken und schönen Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts zugetan und insgesamt recht tolerant. Bull hat allerdings eine intensive Abneigung gegen zu viel Autorität und langhaarige Bartträger.

Gerüchten zufolge soll er unzählige Raumfahrerkneipen besucht, und sämtliche kulinarischen Spezialitäten der Milchstraßenvölker probiert haben. Besonders gerne isst er Erdbeeren. (Jubiläumsband 4, Story 2) Aufgrund einer leichten Neigung zu Sommersprossen wurde er von seinen Kollegen bei der U.S. Space Force scherzhaft Freckle-Face genannt.

Geschichte

Wichtigste Lebensdaten

Jugendjahre

Reginald Bull wurde am 14. Mai 1938 in Queens/New York als Sohn von Eleonore Belle Bull geboren. Sein Vater starb im Juni 1944 als Soldat bei der Invasion auf Omaha Beach in der Normandie. Dort befand sich auch sein Grab, das Bull jedoch nie besucht hat. (Kosmos-Chroniken 1, S. 17 u. 127, PR 2687)

Über seine Familie berichtete Reginald Bull: Zitat [...] »Meine Vorfahren stammen aus Deutschland, und mein Onkel ist in Stalingrad gefallen. Und ein Jahr später, in Frankreich, wurde mein Vater abgeschossen.« [...] (PR 354, S. 54)

Bulls Schwester hieß Madison, von ihm kurz Madi genannt. Weitere Verwandte sind seine Tante Amalie, Archibald Bull und Michael Slovan Bull. Als Kind spielte er gerne Schattenfangen, wie Peter Pan.

U.S. Air Force

Nach seinem Schulabschluss trat Bull in die U.S. Air Force ein und absolvierte dort die Grundausbildung und die Kadettenschule. Während seiner Dienstzeit als Offizier im Nachrichtendienst machte Bull mehrfach mit seiner laxen Auffassung von Disziplin von sich reden. Unter anderem war dies einem seiner Vorgesetzten namens Ekkel ein Dorn im Auge. Einer Degradierung vom Oberleutnant zum einfachen Leutnant entging er nur dadurch, dass ihn General Lesly Pounder in die neugegründete U.S. Space Force holte. (PR 10, Kosmos-Chroniken 1)

U.S. Space Force

Mit siebenundzwanzig Jahren wurde Bull von General Pounder zur Raumakademie geschickt. (PR 70)

Vermutlich erst in der U.S. Space Force - auf die er als Risikopilot vereidigt wurde - traf Bull mit Perry Rhodan, Eric Manoli und Clark G. Flipper zusammen und wurde Rhodans ältester und engster Freund. An Bulls Auffassung von Disziplin änderte sich jedoch auch in der U.S. Space Force nichts - trotzdem wurde er zum Captain befördert. Der Risikopilot, Elektronik-Ingenieur (Bachelor) und Fachingenieur für atomare Strahltriebwerke (Master) der U.S. Space Force war auch der einzige Teilnehmer des Mondlandeprogramms, der in der Zentrifuge nicht das Bewusstsein verlor.

Vor seinem Training für die Mondlandung war er mit einer gewissen Miriam lose liiert. Deren Traum von einem gemeinsamen Leben nach der Mondlandung ging nicht in Erfüllung. Bereits während des Trainings kam es zu Spannungen zwischen den beiden, die sich während der sechs Monate nur einmal sahen. Eine weitere Dame namens Denise war Bull schlicht zu anstrengend. (Kosmos-Chroniken 1, S. 17)

Vor seinem historischen Mondflug legte er auf einer Bank 5000 US-Dollar mit einer guten Verzinsung an. Das Geld sollte seiner Mutter als Unterstützung dienen, falls er im Laufe der Mondlande-Mission verunglücken sollte. Bull rührte das Konto nie an, und im Juni 2516 belief sich der Saldo - nach der Währungsumstellung auf den Solar und unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Verzinsung von drei Prozent und des Zinseszinseffektes - auf rund 1.652.500.000 Solar. (Kosmos-Chroniken 1)

Am 19. Juni 1971 startete Bull zusammen mit Major Perry Rhodan, Captain Clark G. Flipper und dem Bordarzt Dr. Eric Manoli an Bord der STARDUST im Rahmen des Projekts Mondschuß zum Mond. Er betrat den Mond als zweiter Mensch nach Perry Rhodan.

Zusammen mit Rhodan traf Bull bei der Fahrt mit dem Mondpanzer auf die AETRON und ihre Besatzung. Die Arkoniden Thora und Crest da Zoltral, waren mit ihrem Kugelraumer schon vor einigen Monaten auf dem Mond gestrandet. Sie befanden sich auf der Suche nach der Welt der Unsterblichkeit und mussten wegen Crests Leukämieerkrankung, fehlender Ersatzteile und den allgemeinen Problemen der Arkoniden, die nur noch in Fiktivspielen dahinvegetierten, notlanden.

Perry Rhodan und Dr. Manoli wollten Crest helfen und brachten ihn auf die Erde. Zusammen mit Rhodan und Manoli desertierte Bull von der U.S. Space Force. (PR 1)

Dritte Macht

Mit Hilfe des von Reginald Bull engagierten australischen Arztes Dr. Haggard wurde Crest von seiner Blutkrebserkrankung geheilt. Auf der Erde gründete Rhodan die Dritte Macht, ernannte Bull zum Sicherheitsminister, und leitete mit seinen Mitstreitern die Expansion der Menschheit in den Weltraum ein.

Als es darum ging, der Asiatischen Föderation das von der Dritten Macht besetzte Land sowie ein Gebiet im Umkreis von 50 Kilometern um die Energieglocke, abzukaufen, führte Reginald Bull die Verhandlungen. In zähem Ringen gelang es ihm, den Preis für das trostlose Stück Wüste von zehn Milliarden - Quadratmeterpreis 60 US-Dollar - auf sieben Milliarden US-Dollar, zahlbar in monatlichen Raten von 500 Millionen Dollar, herunterzuhandeln.

Zusammen fanden Bull und Rhodan die Welt der Unsterblichkeit und die Superintelligenz ES, die ihnen die Zelldusche gewährte. Reginald Bull erhielt die Zelldusche zusammen mit einigen anderen und wurde die rechte Hand Perry Rhodans. Die Superintelligenz war bereits kurz nach der Landung der STARDUST auf der Erde und somit lange vor dem ersten, bewussten, Zusammentreffen mit Rhodan mit Reginald Bull in Verbindung getreten.

Solares Imperium

Als Sicherheitsminister und Chef der Raumflotte stand er ab dem 1. Januar 1990 als Stellvertreter an der Seite des Ersten Administrators Perry Rhodan.

Um die Jahrtausendwende gründete er zusammen mit dem deutschen Winzer Markus Eberle die Venus-Terra-Kelterei. Im Jahre 2016 zog er sich aus der Geschäftsführung zurück, behielt sich aber eine zwanzigprozentige Beteiligung vor.

Im Mai 2042 hielt sich der Kunstplanet Wanderer in einer Halbraumzone zwischen dem Einstein- und dem Druuf-Universum auf. Zu dieser Zeit hatte Bull das Physiotron benutzt um sein biologisches Alter von 38 Jahren aufrechtzuerhalten. Es kam jedoch zu einem Verjüngungsvorgang. In einem Zeitraum von drei Wochen entwickelte sich Reginald Bull zu einem Kleinkind zurück. Die Terraner wussten sich nicht anders zu helfen, als das Physiotron in das Universum der Druuf zu bringen um den Effekt umzukehren. (Monolith 4)

Nachdem sich der Druufkonflikt im Jahre 2043 weiter zugespitzt hat, beging die terranische Führung das Neujahrsfest 2044. Dabei fiel kurz vor Mitternacht ein Kognakschwenker von einem Tisch. Bull, der die Scherben zusammenklauben wollte, schnitt sich daran den rechten Daumen auf. Obwohl sonst keineswegs abergläubisch, deutet er es als Unglücksomen, dass er sich an unzerbrechlichem Spezialglas geschnitten hatte. Von Allan D. Mercant darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Glauben unlogisch sei, erwiderte Bull: »Böse Vorzeichen sind nie logisch!« Die nächsten zwölf Monate beharrte Bully darauf, dass es für das Solare Imperium »knüppeldick kommen« müsse – durch ständiges Beharren auf dem schlechten Omen rief Bull sowohl Spott als auch Ärger und Nervosität unter den anderen Regierungsmitgliedern hervor. Auch wenn die Daumenkuppe schnell wieder geheilt werden konnte, verletzte sich Bull in dem Jahr noch einmal an dieser Stelle, was seine Befürchtungen weiter steigerte. Außerdem juckte ihn die Stelle gelegentlich.

Tatsächlich kam es 2044 zu zahlreichen kleinen und größeren Unglücken, etwa gleich beim Jahresanfang, als der Robotregent auf Topsid aufmerksam wurde. Zwar gelang es, den Regenten abzuschalten und Atlan da Gonozal zu inthronisieren, doch die politische Lage blieb gespannt. Die gefährlichste Situation in dem Jahr war der Fall Kolumbus, in dessen Folge auch der Springer Cokaze die Erde bedrohte. Insgesamt jedoch wendete sich in dem Jahr einiges zum Besseren, insbesondere wurde der Druufkrieg beendet. Trotzdem blieb Bull bis zum Jahresende pessimistisch. (PR 83, PR 89, PR 90, PR 97)

Anmerkung: Obwohl bei der Hergangsbeschreibung der linke Daumen ausdrücklich erwähnt wurde, ist danach stets vom rechten Daumen die Rede...

Im Jahre 2102 nahm er am als Langstreckenerprobungsflug der FANTASY teil. Nach der ungeplanten Entdeckung des Blauen Systems der Akonen und der anschließenden Flucht, überlebte er eine schwere Explosion an Bord. Er gehörte er zu den 82 Überlebenden, die auf dem Plasmaplaneten strandeten und später durch die LIZARD von Samuel Graybound gerettet wurden. (PR 100, PR 101)

Vereintes Imperium

Mit der Gründung des Vereinten Imperiums 2115 wurde er Vizeadministrator - auch Vize-Administrator - mit Sitz auf Arkon.

Nach der Gründung der Explorerflotte im Jahre 2130 durch Perry Rhodan wurde sie Reginald Bull unterstellt, der seine Amtsgeschäfte auf Arkon I niederlegte, um sich dem Aufbau der ihm sehr am Herzen liegenden Flotte zu widmen. (Kosmos-Chroniken 1)

Im Jahre 2326 nahm Reginald Bull von Perry Rhodan den ersten von 25 in der Milchstraße verstreuten Zellaktivatoren in Empfang. Die USO-Spezialisten Lemy Danger und Melbar Kasom hatten zuvor den Zellaktivator gefunden und Atlan übergeben. ES verlieh dem Träger über die Zellaktivatoren die relative Unsterblichkeit. Ohne den Zellaktivator wäre Reginald Bull wegen der ausbleibenden Zellduschen von ES bereits nach wenigen Wochen verstorben.

Anmerkung: Hier dürfte ein Rechenfehler vorliegen. Wenn Bully 1976 die erste und anschließend pünktlich alle 62 Jahre die weiteren Zellduschen erhalten hat, dann wäre er erst im Jahr 2348 wieder soweit gewesen, also erst in 22 Jahren!

Solares Imperium

Nach der Auflösung des Vereinten Imperiums 2329 wurde Bull Staatsmarschall des neu erstandenen Solaren Imperiums und erneut Stellvertreter des Großadministrators Perry Rhodan.

...

Als Perry Rhodan im Jahre 2400 im Galaktischen Sonnensechseck verschwand, leitete Reginald Bull die Suche nach den Verschollenen, führte Rettungsaktionen durch und leitete auch die Abwehrarbeit gegen die Maahks auf Kahalo und später im Schrotschuss-System. Beim Krieg gegen die Meister der Insel bis ins Jahr 2406 war es Bull, der als Stellvertreter Rhodans die notwendige Hintergrundarbeit erledigte.

Als Perry Rhodan durch die Zeitfalle Vario in die Vergangenheit geschleudert wurde, übernahm Reginald Bull das Kommando über die Solare Flotte. Bei einem Abstecher nach Barkon suchte er mit Mory Rhodan-Abro bei den Barkoniden erfolglos nach Unterstützung gegen die Meister der Insel und erlebte den Untergang des Volkes. (PR 275) Danach führte er in Andromeda einen Großangriff gegen Vario. Als ihm bekannt wurde, wo und wann sich Rhodan befand, organisierte er im Rahmen des Unternehmens HILFE FÜR DIE CREST die Hilfsmissionen der HELLTIGER und der DINO III, die Perry Rhodan schließlich die Rückkehr in die Gegenwart ermöglichten. (PR 276, PR 277)

Nach der Zerstörung der Sonnentransmitterstrecke, führte Bull auf den Befehl Rhodans hin mit der ehemaligen Wachflotte des explodierten Justierungsplaneten Kahalo den Angriff auf Lookout-Station, zeitlich parallel zu dem Angriff Rhodans auf Central-Station. Danach drang seine Flotte nach Midway-Station vor, die inzwischen auch von Rhodan eingenommen worden war. (PR 294)

Nachdem nun eine Groß-Invasion der Tefroder auf die Milchstraße über die alte Bahnhofstrecke der Maahks nicht mehr möglich war, kehrte Bull nach Terra zurück. Dort leitete er die Aktion gegen die zuvor von den Beauftragten der MdI installierten Amoksender. (PR 296)

Im Jahre 2436 wurde die Bedrohung durch die Zeitpolizei konkret. Weil Perry Rhodan durch einen Unfall in die ferne Galaxie M 87 verschlagen wurde, übernahm Reginald Bull wiederum die Führung des Solaren Imperiums. Er vertrieb die Schwingungswächter aus dem Solsystem und eroberte das riesige Raumschiff OLD MAN.

Als 3437 die Cappins versuchten, die Milchstraße zu erobern, leitete Reginald Bull den Abwehrkampf gegen die takerischen Pedotransferer, während sich der Großadministrator in deren Heimatgalaxie Gruelfin befand. Reginald Bull wehrte auch den Angriff der von den Takerern kontrollierten Sammler der Urmutter ab.

Bei Eintritt der Verdummungskatastrophe durch den Lokalen Schwarm organisierte Reginald Bull die Immunen und unternahm mit der INTERSOLAR erste Aufklärungsflüge.

Während des Einfalls der Laren in die Milchstraße im Jahre 3459 organisierte er zusammen mit Galbraith Deighton den passiven Widerstand der Terraner. (PR 650-PR 655) Im August dieses Jahres nahm er am Flug der CAGLIOSTRO zum Archi-Tritrans-Sonnentransmitter teil. (PR 667) Nach der Rückkehr ins Solsystem unterstützte er Perry Rhodan bei dem Unternehmen DINO-55 EXP. (PR 670) Am 7. März 3460 weilte er auf der Erde und wurde mit ihr in den Mahlstrom der Sterne transferiert. (PR 676)

Aphilie

Im Jahre 3540 übernahmen die gefühllosen Aphiliker unter der Leitung von Reginald Bull, der bisher unter dem Decknamen Bruder-eins im Verborgenen für die Söhne der reinen Vernunft tätig war, die Macht und vertrieben Perry Rhodan zusammen mit den anderen Immunen mit der SOL von der Erde. Bulls Zellaktivator schützte ihn nicht vor der schädlichen Strahlung der Sonne Medaillon. Erst sein Spezialroboter Breslauer konnte ihn vom Bann der Aphilie befreien.

Reginald Bull schloss sich der Organisation Guter Nachbar an und begann, den Immunen zu helfen. Er floh schließlich nach Ovarons Planet und wartete auf die SOL, die im Jahre 3582 endlich erschien und die letzten Menschen im Mahlstrom der Sterne an Bord nahm. An der Seite Perry Rhodans suchte er in verschiedenen Galaxien nach der PAN-THAU-RA, den Kosmischen Burgen und der Materiequelle.

Kosmische Hanse

Ab 3588 half er beim Aufbau der Kosmischen Hanse und wurde wiederum Stellvertreter Perry Rhodans. Er wurde stimmberechtigter Hanse-Sprecher und war als Beobachter in der GAVÖK im dortigen Forum mit dabei. Als die Galaktische Flotte zum Frostrubin aufbrach, blieb Reginald Bull auf der Erde zurück und avancierte zum wichtigsten Hanse-Sprecher. Im Zuge der Aktionen Vishnas gegen die Erde wurde er ein Sturmreiter.

Vironauten, Gänger des Netzes und Cantaro

Im Jahre 429 NGZ flog Reginald Bull mit dem Virenschiff-Konglomerat EXPLORER in die Mächtigkeitsballung Estartu. Als er gegen die Lehre des Permanenten Konfliktes verstieß, wurde er von dem Ewigen Krieger Ijarkor als Toshin gebrandmarkt. Er wurde zwar nicht Mitglied der Gänger des Netzes, half ihnen aber als Mitarbeiter.

Als er aus dem Universum Tarkan wieder zurückkehrte, verlor er 695 Jahre in einem Stasis-Feld und musste erleben, dass die gesamte Milchstraße von einem Wall umschlossen war. Im Kampf gegen die Cantaro spielte er ebenfalls eine wichtige Rolle. Als er über eine Schwarze Sternenstraße in die Vergangenheit geschleudert wurde, traf er auf die Frau Vanity Fair. Wahrscheinlich war er der Vater ihrer Tochter Siela Correl. Die Vaterschaft wurde nie offiziell bestätigt. Die Benennung seines Moduls der GILGAMESCH nach ihr ist allerdings ein deutlicher Hinweis.

Friedensstifter

Im Jahre 1169 NGZ musste Reginald Bull, wie alle anderen Unsterblichen, seinen Zellaktivator zurückgeben, weil ES der Meinung war, dass die 20.000 Jahre, welche die Menschheit als Zeit zur Bewährung erhalten hatte, vorüber waren. Später erkannte ES seinen Irrtum und sie bekamen anstatt der Zellaktivatoren entsprechende Chips.

In einer Pararealität, in der Conrad Cecil Herbert Horatio Orville Huntington die Rolle Bullys als bester Freund Rhodans eingenommen hatte, verlief die galaktische Geschichte katastrophal: Es kam zum Zerwürfnis zwischen Rhodan und Atlan, Atlan verbündete sich mit Faktor I gegen Rhodan. (PR 1598)

Das Große Kosmische Rätsel

Bei einer Expedition zur Erforschung des Kosmonukleotids DORIICLE-5 in den 75 Millionen Lichtjahre entfernten Fornaxcluster von 1189 NGZ bis 1199 NGZ stieß Bull auf Spuren der spinnenartigen Arcoana und war fasziniert von diesem hochstehenden Volk. (PR 1600)

Während der 1. Toten Zone ab 1200 NGZ war er im Solsystem gebunden und koordinierte die Hilfsmaßnahmen auf Terra. Mit Unterstützung der Ennox konnte er jedoch lockeren Kontakt nach außerhalb halten und war über die Geschehnisse informiert. (PR 1609)

Bully nahm an beiden Expeditionen der BASIS in die Große Leere zur Lösung des Großen Kosmischen Rätsels der Ennox teil und stieß mit den anderen Zellaktivatorträgern in das für Normalsterbliche tödliche Arresum vor, um die Abruse zu bekämpfen. (PR 1650, PR 1700)

Thoregon

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Heft: PR 1935
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Gemeinsam mit den anderen Unsterblichen zog er sich nach dem Erstarken nationalistischer Kräfte in der LFT um den 1223 NGZ zum Ersten Terraner gewählten Buddcio Grigor nach Camelot zurück.

Reginald Bull betrat zusammen mit Perry Rhodan und Alaska Saedelaere über den Pilzdom von Trokan die Brücke in die Unendlichkeit. (PR 1805) Vom Arsenal der Baolin-Nda aus gelangte er mit Rhodan nach Galorn in der Galaxie Plantagoo. Dort trafen sie auf das Thoregonvolk der Galornen.

Zusammen mit Rhodan verschlug es ihn zunächst in die Galaxie Gorhoon des Thoregonvolks der Nonggo im Teuller-System. Dort trafen sie auf einen Stadtteil Kalkuttas. Später gelangten sie mit Mondra Diamond und weiteren Begleitern aus Kalkutta-Nord in die Thoregon-Galaxie Shaogen-Himmelreich und stießen in den Baolin-Deltaraum der Baolin-Nda, eines weiteren Thoregonvolks, vor.

Der weitere Weg führte die Gruppe in die Doppelgalaxie von DaGlausch und Salmenghest, wo sich der PULS dieses Thoregons bilden sollte.

1291 NGZ wurde Reginald Bull Residenzminister für Ligaverteidigung und damit wieder Regierungsmitglied der LFT.

Im Mai 1303 NGZ hielt sich Reginald Bull zusammen mit einer Handelsmission auf Topsid auf und geriet in arkonidische Gefangenschaft. Der Folterknecht Yomanril tötete ihn zweimal und belebte ihn zweimal wieder, um Einzelheiten der Verteidigung des Solsystems zu erfahren. Erst einem Kommandounternehmen der Neuen USO gelang es am 21. Juli, Bull aus dem Golkana-Gefängnis auf Arkon I zu befreien. Dieses traumatische Erlebnis führte zu einer lang anhaltenden persönlichen Feindschaft zwischen Bull und Bostich I.

Bull wurde nach der Befreiung von einem Psychologenteam betreut, zu dem auch Erm-Kardin Pasqua gehörte. (PR 2511)

1311 NGZ hatte Bull das Kommando über die Blockadeflotte am Sternenfenster im Hayok-Archipel.

Odyssee

Am 16. Juni 1329 NGZ unternahmen Perry Rhodan und Reginald Bull zusammen mit einer 28-köpfigen Gruppe aus Siedlern, Wissenschaftlern und Journalisten einen medienwirksamen Rundflug auf dem Mars, der vor circa 17 Jahren, nach dem Austausch mit dem Planeten Trokan, aus dem Arresum wieder an seinen angestammten Platz zurückgekehrt war. Das von Reginald Bull gesteuerte Transportmittel, der Mars-Liner-01, wurde von den Tambu um circa eine Milliarde Jahre in die Zukunft versetzt. Die Terraner sollten den Tambu bei der Verteidigung des Vaaligischen Schwarms gegen die Nodronen helfen. Während seiner Abenteuer in dieser (evtl. nur potentiellen) Zukunft verliebte Bull sich in die TLD-Agentin Fran Imith, die als Personenschützerin für ihn und Rhodan an dem Rundflug teilgenommen hatte.

Reginald Bull leitete den Angriff der vereinigten Flotten der Quochten und der nodronischen Rebellen auf Nodro. Zusammen mit Perry Rhodan trat er Cairol 404 gegenüber und kehrte mit den Überlebenden der Zeitreise am 16. Juli 1329 NGZ zurück nach Terra. (Odyssee Band 1 - 6)

Sternenozean

Reginald Bull war an Bord der LEIF ERIKSSON, obwohl er eigentlich Fran Imith heiraten wollte. Als der Alarm wegen der materialisierenden Sterne im Sektor Hayok ausgelöst wurde, musste er die Hochzeit zunächst absagen und erleben, wie Perry Rhodan und Atlan zusammen mit Lotho Keraete im Sternenozean verschwanden und lange nicht mehr zurückkehrten.

Mithilfe der Posbis ließ er den autarkflugfähigen LFT-Multifunktionsstützpunkt PRAETORIA, ein aus 116 würfelförmigen BOXen mit einer Kantenlänge von 3000 Metern zusammengesetztes dreidimensionales Kreuz mit 21 Kilometern Maximalausdehnung erbauen. Aufgrund des konsequenten Einsatzes von Alttechnik war die PRAETORIA gegen die Auswirkungen der erhöhten Hyperimpedanz weitgehend gefeit.

Unter den Bedingungen der erhöhten Hyperimpedanz gelang es ihm, auf dem Ödplaneten Brocken 44 einen Stützpunkt der LFT im Hayok-Archipel zu errichten und mit der PRAETORIA gegen einen Angriff der Arkoniden zu verteidigen.

Aufgrund seiner momentanen militärischen Überlegenheit konnte er ihnen einen Friedenschluss aufzwingen, welcher der LFT die Erforschung der Oldtimer-Anlagen im Hayok-Archipel des aus seinem Hyperkokon zurückstürzenden Sternenozeans von Jamondi erlaubte.

Nachdem Julian Tifflor mit der RICHARD BURTON auf Hayok eingetroffen war und die Operation Kristallsturm begann, machte sich Reginald Bull auf den Weg in die Große Magellansche Wolke um die Gefahr Gon-Orbhon zu bannen.

Auf Parrakh wurde Reginald Bull gemeinsam mit Icho Tolot und Gucky gefangengenommen. Alle drei wurden im Inneren eines Splitters des Nocturnenstocks Satrugar, in dem sich auch Gon-Orbhon befand, nach Terra transportiert. Dort trafen sie am 13. März 1333 NGZ ein.

Am 14. Mai 1333 NGZ gelang Bull, Tolot und Gucky die Flucht, nachdem Satrugar von Myles Kantor in der Operation Überdosis mit Psi-Energie überladen worden war.

PAN-THAU-RA

Im April 1341 NGZ verschwand Perry Rhodan nach einer Raumschlacht gegen die Loower spurlos. Reginald Bull leitete die terranischen Flotten, vermied jedoch Zusammenstöße mit den Loowern, denn diese waren nur so lange mit sich selbst beschäftigt, wie sie nicht von Dritten angegriffen wurden. Als sich herausstellte, dass die Loower sich anschickten, alle LFT-Welten zu erobern, auf denen es Missionen der Neo-Entelechie gab, wobei sie keine Rücksicht auf die planetaren Bevölkerungen nahmen, setzte Bull alles daran, diese Planeten zu evakuieren. Er ließ den planetennahen Raum zwar verminen und schickte starke Flotten aus, zögerte aber selbst dann noch, die Loower anzugreifen, als ein weiterer bewohnter Planet vernichtet wurde. Er fürchtete, die Loower würden sich sonst gegen die ganze LFT wenden. Durch seine Zurückhaltung vermied er Schlimmeres.

Mit dem kleinen alten Ausbildungskreuzer CALEB, dessen neue Aufgabe in der Untersuchung loowerischer Wracks bestand, setzte Reginald Bull die Suche nach Perry Rhodan persönlich fort. Er war fest davon überzeugt, dass Rhodan noch am Leben war. Bei der Untersuchung der Wracks gewann Bull wertvolle Erkenntnisse über die neue Technologie der Loower. Als es ihm gelang, eine Monade zu bergen, erfuhr Bull, dass Rhodan tatsächlich noch lebte. Außerdem erfuhr er von den Plänen der Loower, die PAN-THAU-RA mithilfe der Transferanlagen, die unter den Missionsstationen der Neo-Entelechie verborgen waren, aus ihrem Hyperraumgefängnis herauszulösen.

Als das gewaltige Schiff im Bereich des LFT-Planeten Taura materialisierte, blieb dieses Ereignis auch den Terranern nicht verborgen. Reginald Bull zog einige Kampfschiffe bei Taura zusammen, konnte aber nicht das Geringste ausrichten.

1344 NGZ

Mitte März 1344 NGZ heirateten Bully und Fran Imith endlich. Die Trauungszeremonie wurde von der ersten Terranerin Tamira Sakrahan durchgeführt, Trauzeugen waren natürlich Perry Rhodan und Gucky. (PR 2307) Im April traf Reginald Bull im Rahmen einer Rundreise im Sternenozean von Jamondi, die er mit der BUENOS AIRES durchführte, auf neun Cynos aus Tare-Scharm, die sich auf dem Planeten Novatho niedergelassen hatten. Von ihnen erhielt er Koordinaten, die einen bestimmten Punkt in der Charon-Wolke bezeichneten. Bull traf dort mit der BUENOS AIRES am 14. Juni ein.

Nach seiner Rückkehr ins Solsystem leitete Bull mit der LEIF ERIKSSON II ab November 1344 NGZ die Operation Bermuda. Er sträubte sich zwar erst gegen die Übernahme dieser unpopulären Aktion, ließ sich dann aber doch überzeugen.

1345 NGZ

Im Jahre 1345 NGZ sicherte Reginald Bull mit der LEIF ERIKSSON II den terranisch-arkonidischen Forschungsstützpunkt auf Jonathon. Am 5. April gelang ihm mit dem verbesserten VRITRA-Geschütz erstmals die Vernichtung eines Traitanks im direkten Kampf.

Im August 1345 NGZ plante er gemeinsam mit Bostich I. die Durchführung von Blitzangriffen, um die Arbeiten der Terminalen Kolonne bei Hayok zu verhindern. Dabei musste er seinen Hass auf den Imperator und den von Bostich als Mittelsmann eingesetzten Kralasenen Shallowain unterdrücken. Bull blies den ersten gemeinsamen Angriff ab, als von Terra wichtige Daten über die verbesserten VRITRA-Geschütze eintrafen. Er stellte diese Informationen auch den Arkoniden zur Verfügung. Der Angriff erfolgte dann am 13. September und verlief erfolgreich: Einige Traitanks wurden abgeschossen, die Terraner und Arkoniden verloren dabei kein einziges Schiff. Die Parzellierung Hayoks konnte durch diese Aktion allerdings nicht verhindert werden. (PR 2362, PR 2363)

Anfang November rettete ein Geschwader unter seiner Führung, das mit Paros-Schattenschirmen ausgerüstet war, einen Frachterkonvoi vor dem Zugriff TRAITORS. Später warnte Reginald Bull die Manufakturflotte Faladur vor dem Eintreffen eines Traitanks im Errico-System. Am 4. November vernichtete Bulls Geschwader dieses Kampfschiff der Terminalen Kolonne. Bull bot der Manufakturflotte Zuflucht in der Charon-Wolke an. Bull leitete später die Bergung eines wracken TRAI-Versorgers und brach ins Arkon-System auf, als der Krisenfall Echodim ausgerufen wurde. Durch den Einsatz des Carapol-Strukturbrenners konnte die Parzellierung der wichtigsten Planeten des Systems verhindert werden. Hierzu musste Bull mit Bostich I. und Shallowain zusammenarbeiten. (PR 2372, PR 2373, PR 2374)

1346 NGZ

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Reginald Bull im PC-Spiel
© Deep Silver

Reginald Bull wurde nur andeutungsweise über die Ziele von Operation Tempus informiert und musste selbst auf Terra zurückbleiben, um die Geschicke der LFT während Perry Rhodans Abwesenheit zu lenken. (PR 2400)

Vom 30. April bis zum 12. Mai 1346 NGZ geriet das Solsystem in Gefahr, weil Bull die Kelsirin Srinele hinter den TERRANOVA-Schirm holte. Srinele hatte behauptet, den Terranern BARDIOCS Null zur Verfügung stellen zu wollen, tatsächlich war sie von TRAITOR mit Kolonnen-Motivatoren »umgedreht« worden und sollte das Solsystem vernichten. Als Srinele sich den Terranern stellte, brachte Bull sie mit der LEIF ERIKSSON II in den Leerraum, wo BARDIOCS Null explodierte, ohne Schaden anzurichten. (PR-Extra 5)

Auf Cheplins Initiative hin und mit Unterstützung Reginald Bulls fand ab dem 22. Juni 1346 NGZ eine Geheimkonferenz aller Galaktiker in Aarus-Jima statt, die am 27. Juni zur Gründung des Neuen Galaktikums führte. Zusammen mit Bostich I. verhinderte Bull einen Anschlag von Separatisten auf Cheplin. Auf Rat von Fran Imith und Bré Tsinga überließ er Bostich den Vorsitz über das Neue Galaktikum. So war es ihm möglich, aus dem Hintergrund heraus zu agieren, ohne durch die Amtsgeschäfte des Vorsitzenden belastet zu sein. Am 30. Juni erhielt er die Nachricht, dass Dantyren und Roi Danton nicht identisch waren. Zheobitt bot ihm an, ihm bei der Suche nach dem wahren Roi Danton zu helfen. (PR 2412)

Am 2. Juli übergab Bull 500 Strukturbrenner-Torpedos und einige Kantor-Sextanten an Kantiran. Die Friedensfahrer wollten die Torpedos einsetzen, um die Kabinettisierung von Planeten in anderen Galaxien der Lokalen Gruppe zu verhindern. (PR 2426)

Nachdem sich am 17. August die Teletrans-Weiche im Solsystem geöffnet hatte, suchte Lotho Keraete den Verteidigungsminister auf und bot ihm die Evakuierung eines Großteils der Menschheit ins Stardust-System an. Bull war nicht erfreut über dieses Ansinnen, vor allem gefielen ihm die Einschränkungen nicht, mit denen die Evakuierung verbunden gewesen wäre. Deshalb übernahm er am Folgetag persönlich die Leitung einer Expedition ins Stardust-System, um dieses zu erkunden. Bei der Durchquerung der Weiche verlor er das Bewusstsein. Er hatte mehrere Visionen, die ihm von ES geschickt wurden. So fand er sich in der Maschinenstadt auf WANDERER wieder und begegnete Homunk. ES zeigte Bully zwei Varianten der Zukunft: Einerseits den blühenden, von Terranern besiedelten Planeten Aveda im Stardust-System, und als Gegensatz dazu das von über 5000 Chaos-Geschwadern vernichtete Solsystem. (PR 2436)

Bull erkundete den Planeten Katarakt persönlich. Auf dem Kontinent Aumark entdeckte er die immaterielle Stadt Prymtuor und wurde von ihr in einen unbekannten Bereich des Kosmos »entführt«. Er nahm an, dass es sich um eines der bekannten Spielchen von ES handelte. Durch den Einsatz Marc Londons konnte er nach Katarakt zurückkehren. Bei der weiteren Erkundung des Stardust-Systems entdeckte er die im sonnennahen Raum frei im All schwebenden Hyperkristallfelder, bei denen es sich um Stoffwechselprodukte der Howanetze handelte. Obwohl er ein Leben im Stardust-System durchaus als verlockend betrachtete, zumal Lotho Keraete dort zwei Zellaktivatorchips versteckte, kehrte Bull vor dem Erlöschen der Teletrans-Weiche ins Solsystem zurück. (PR 2437, PR 2438, PR 2439)

1347 NGZ

Erst Ende Juni 1347 NGZ, nach der Rückkehr der JULES VERNE aus Tare-Scharm, wurde Reginald Bull von Perry Rhodan umfassend über die Operation Tempus informiert. Bull leitete die Sicherheitsmaßnahmen, die den Hantelraumer bei der Rückkehr ins Solsystem abschirmten, und sorgte dafür, dass Rhodan schnellstmöglich mit Roi Danton zusammengebracht wurde - Rhodan wusste bis zu diesem Zeitpunkt nicht, dass der echte Roi Danton nie zu einem Dualwesen umgeformt worden war. (PR 2471)

Anfang August erfuhr er vom Vorhaben des Nukleus, sich für die Retroversion der Negasphäre von Hangay zu opfern. (PR 2473)

Am 17. November sah er während eines Angriffs tausender Traitanks auf den TERRANOVA-Schirm in einer Pararealität ein entvölkertes, von Dschungel überwuchertes Terrania. Dass er sich dies nicht nur eingebildet hatte, bewiesen einige Wunden, die er sich während dieser Erlebnisse zugezogen hatte. Die Nachricht über die gelungene Retroversion Hangays, die auch zum Abzug der Traitanks führte, nahm er mit gemischten Gefühlen auf. Er war sich sicher, dass das noch nicht alles gewesen sein konnte. (PR 2496)

1463 NGZ

Zu einem unbekannten Zeitpunkt trennte sich seine sterbliche Ehefrau Fran Imith von ihm, da sie es nicht mehr ertrug, an seiner Seite zu altern. Seit diesem Tag hatte er sie nicht mehr wiedergesehen.

Nach dem Angriff der Frequenz-Monarchie auf den terranischen Polyport-Hof GALILEO (im Jahre 1463 NGZ) übernahm er die Verteidigung in der Milchstraße. In diesem Zusammenhang lieferte er sich auch Raumgefechte um das von den Terranern eroberte Distribut-Depot ITHAFOR, welches vorher von der Frequenz-Monarchie besetzt wurde.

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Heft: PR 2503
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Am 13. Januar 1463 NGZ brachte Milton DeBeer den Polyport-Funk auf ITHAFOR unter Kontrolle, sodass Reginald Bull eine Nachricht im Morsecode senden konnte - er erhielt jedoch nicht sofort eine Antwort. Gleichzeitig bereitete Bully einen heißen Empfang für die Frequenz-Monarchie vor, lehnte jedoch die Hilfe der Arkoniden vorerst ab. Als Sinnafoch dann tatsächlich mit 24 DC-Schlachtlichtern angriff, konnte Bully diesen Angriff mithilfe von PRAETORIA abwehren. Sinnafoch plante einen Selbstmord, damit sein Vamu nach Hibernation-6 zurückkehrte. Dazu bot er Bully zum Schein Verhandlungen an, schmuggelte jedoch mithilfe seiner Paragabe des Paraschleichens eine Bombe in den Verhandlungsraum. Bevor er diese zünden konnte, wurde er von TARA-Kampfrobotern getötet - diese konnte er mittels Paraschleichen nicht täuschen. (PR 2503)

Allerdings war Sinnafoch nach dieser Aktion nicht wirklich tot, sondern sein unsterbliches Vamu kehrte zu einer Hibernationswelt zurück, und er wurde mithilfe eines Klonkörpers wiedergeboren. Am 30. Januar 1463 NGZ griff er mit einer Flotte von 2400 Schlachtlichtern ITHAFOR erneut an. Allerdings hatte sich Reginald Bull zuvor der Unterstützung durch das Galaktikum versichert, sodass ihm nun eine große Flotte, im Kern bestehend aus 50.000 Fragmentraumern der Posbis, zur Verfügung stand. Mit dieser Flotte besiegte er Sinnafochs Einheiten ein weiteres Mal, und es gelang sogar, Sinnafoch selber gefangen zu nehmen. (PR 2514)

Reginald Bull ließ den gefangenen Sinnafoch auf dem Planeten Oxtorne aussetzen, weil er hoffte, dass die Umweltbedingungen auf Oxtorne Sinnafoch zermürben würden. Dieser schloss sich einem Pilgerzug an und freundete sich mit dem Oxtorner Steelion Hartok und dessen Okrill Philip an. Hartok gab sich als Gefangener auf Oxtorne aus, der an dem Pilgerzug nur gezwungenermaßen teilnahm. In Wirklichkeit war er ein TLD-Agent, der von Bull abgestellt wurde, um Sinnafoch zu beschatten und auszuhorchen. Sinnafoch gelang es durch Einflüsterungen, Hartok auf seine Seite zu ziehen und schließlich dazu zu überreden, in einer gewagten Aktion eine Space-Jet zu stehlen und damit von Oxtorne zu fliehen. (PR 2529) Die Flucht gelang, allerdings wurde die Space-Jet dabei stark beschädigt. Sinnafoch, Hartok und Philip wurden von der Springerwalze UHLM der Uhlmin-Sippe aufgelesen und brachten dieses Raumschiff in kürzester Zeit in ihre Gewalt. Sinnafoch ließ daraufhin den Planeten Oaghonyr im Oa-System anfliegen. Auf dem Weg dahin wendete sich Hartok von Sinnafoch ab, nachdem ihn dessen Gewaltbereitschaft und Kaltschnäuzigkeit abgestoßen hatte. Im Oa-System wartete ein Schlachtlicht auf die Flüchtenden. Sinnafoch nahm den Okrill Philip mit sich, der Sinnafoch mittlerweile als seinen Herrn ansah, und verließ die Milchstraße Ende Februar 1463 NGZ, ohne dass Reginald Bull, der den Flüchtigen mit der LEIF ERIKSSON IV gefolgt war, ihn daran hindern konnte. (PR 2530)

Im März 1463 NGZ begab sich Reginald Bull mit der LEIF ERIKSSON IV in Akon-System, um an den Feierlichkeiten anlässlich des Akon-Fanals teilzunehmen. Durch den Einsatz von Ronald Tekener, Alaska Saedelaere und Reino tan Vitar konnte verhindert werden, dass der akonische Konzern Achati Uma beziehungsweise die TRAITOR-Jäger das Akon-Fanal zu einer Katastrophe machen und die Sonne Akon in eine Nova verwandeln konnten. (PR 2531)


to do: Rest der Frequenz-Monarchie


Nach dem Sieg über die Frequenz-Monarchie und VATROX-VAMU wendete sich Perry Rhodan der Erforschung des Polyport-Netzes zu. Bull übernahm 1463 NGZ das Amt des Terranischen Residenten. (PR 2600)

1469 NGZ

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Heft: PR 2616
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Als Perry Rhodan das Solsystem aufgrund eines Notrufs von der BASIS verließ, blieb Bull auf Terra zurück und war somit vor Ort, als das Solsystem entführt wurde. Da durch die Versetzung des Solsystems zahlreiche Raumbeben und gravoerratische Effekte entstanden und ein Kometenhagel auf die Planeten niederging, koordinierte Bull zunächst die Gegenmaßnahmen, wie zum Beispiel Abwehr möglichst vieler Kometen und Asteroiden durch die Heimatflotte. Als sich die Lage wieder einigermaßen normalisiert hatte, sendete er die BOMBAY auf eine Expedition zur Erforschung der näheren Umgebung des Solsystems(PR 2604). Als um den 9. September 1463 NGZ mehrere Nagelschiffe der Spenta ins Solsystem eindrangen und in die Sonne flogen, folgte ihnen Bull an Bord der Sonnenforschungsstation AMATERASU (PR 2607). Shanda Sarmotte gelang es mit ihren Parafähigkeiten, die Spenta zu orten und ihre Pläne zu erfassen, die darin bestanden, die Sonne abzuschalten, um den für sie ekelerregenden Leichnam ARCHETIMs zu entfernen. Als Bull das erfuhr, veranlasste er sofort Maßnahmen, um dem drohenden Fimbul-Winter entgegenzuwirken, unter anderem die Produktion künstlicher Atomsonnen. Nachdem Shanda den genauen Aufenthaltsort der Spenta ermittelt hatte, konnte Bull die Koordinaten jedoch nicht mehr rechtzeitig an die Flotte übermitteln, da der Schiffskoch Korbinian Boko - anscheinend unter dem posthypnotischen Einfluss der Auguren - ein Signal empfing und daraufhin das Schiff in eine Klause - eine Art Miniaturuniversum - einhüllte. Die Spenta konnten daher die Fimbulkruste fertigstellen und den Fimbul-Winter einleiten. Die AMATERASU konnte aus dem Bereich unterhalb der Fimbulkruste entkommen, als Korbinian nochmals seine Klause erzeugte, wobei dieser allerdings an Entkräftung starb. (PR 2616, PR 2617)

Am 5. Oktober 1469 NGZ drangen 150 Sternengaleonen ins Solsystem ein und griffen an. Die meisten Sternengaleonen konnten zerstört werden, allerdings stürzten drei Sternengaleonen auf Terra gezielt ins Meer. Mindestens eines der abstürzenden Schiffe setzte dabei Nanoroboter frei, deren Aufgabe es war, ein Erdbeben auszulösen. In Mexiko wurde ein riesiges humanoides Wesen mit vier Armen gesichtet. Etwa zur selben Zeit informierte Homer G. Adams Bull über die Society of Absent Friends, sowie dass die Auguren seit mindestens zwei Jahren aktiv waren, und die Regierung bis hin zu den innersten Informationsbereichen unterwandert hatten. Bull begab sich auf Drängen von Adams nach Mexiko. Kurze Zeit später, um 21:17 Uhr kam es in Mexiko zu einem gigantischen Erdbeben. Am nächsten Tag kam um 11:05 die Meldung, dass über Mexico City die Projektion einer Spiralgalaxie gesichtet wurde. Da Bull sich vermutlich in diesem Gebiet aufgehalten hatte, galt er offiziell als tot. (PR 2633) In Wahrheit hatte Reginald Bull seinen Tod nur vorgetäuscht, indem er per fingiertem Gleiterabsturz eine von der Society of Absent Friends hergestellte Klonleiche mit der Nachbildung eines ausgebrannten Zellaktivatorchips in Mexico City deponiert hatte. Auf diese Weise konnte Bull untertauchen und den Widerstand vom Untergrund aus aufnehmen. (PR 2634)

Im Jahr 1469 NGZ gab Reginald Bull bei einer Pressekonferenz bekannt, dass er einst einen Sohn gehabt hat, dem er, als dieser krank war, die Geschichte von Peter Pan vorgelesen hatte. Diese Pressekonferenz fand statt, weil Delorian Rhodan angeboten hatte, dass die Menschen und andere Völker an einen Ort wechseln könnten, an dem immer Frieden herrschen würde. Reginald Bull wandte sich mit der Geschichte an die Menschen, um zu erklären, wieso er dieses Angebot nicht annehmen wird. Danach konnte jeder frei für sich selbst wählen. (PR 2687, S. 51)

Bedeutung für die Serie

In der Serie ist Reginald Bull nicht wegzudenken. Zunächst als Freund und Begleiter Rhodans konzipiert, wächst er zu einem zweiten Anführer der Menschheit heran, der weniger im Scheinwerferlicht als Rhodan steht, doch genauso unersetzlich ist. Von seiner späteren Ehefrau Fran Imith wird Bull deshalb nur halb im Scherz als »Sofort-auf-dumm-Schalter« – analog zum Sofortumschalter Rhodan tituliert.

Siehe auch: Reginald

Quellen

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