Zeitriss

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Phänomen. Für den Heftroman, siehe: Zeitriss (Roman).

Als Zeitriss wird ein Phänomen bezeichnet, das nach der Zeitreise der ATLANC in das Jahr 20.103.191 v. Chr. auftrat.

Allgemeines

Gholdorodyn bezeichnete den Riss als Chronodimensionales Chasma. Er zog sich von jenem Punkt 150.000 Lichtjahre unterhalb der Hauptebene der Milchstraße aus, an dem die ATLANC nach der Zeitreise angekommen war, quer durch die Milchstraße nach M 13 und somit zu jenem Ort, an dem sich im Jahre 1517 NGZ der Atopische Konduktor befand. Er war mit bloßem Auge nicht wahrzunehmen. In der Ortung wurde er als düsterrotes Wabern dargestellt. Aus dem Riss sickerten Quantenfluktuationen hervor. Sie stammten aus ferner Vergangenheit und Relativzukunft. (PR 2800)

Nach der Weiterreise der ATLANC in die Jenzeitigen Lande wurde ein Vibrieren des Zeitrisses angemessen. Er vertiefte sich auf einer Länge von mehreren hundert Kilometern und die Quantenfluktuationen verstärkten sich. (PR 2800)

Eine 630.000 Kilometer lange Zone des Zeitrisses konnte ausgehend vom Jahre 20.103.191 v. Chr. in Richtung Relativzukunft durchquert werden. Auf diese Weise konnte man in das 16. Jahrhundert NGZ gelangen. Auch in dieser Epoche war der Zeitriss ortbar. Der 630.000 Kilometer lange Bereich wurde als Perforationspassage bezeichnet. Sie befand sich in der Nähe von Olymp. Eine vom 16. Jahrhundert NGZ ausgehende Reise durch den Zeitriss war durch diese Passage nicht möglich. Den Galaktikern war im Februar oder März 1518 NGZ mindestens eine weitere derartige Passage bekannt. Die Passagen bewegten sich anscheinend entlang des Zeitrisses. (PR 2808)

Allerdings gab es zumindest auch eine Passage die in Gegenrichtung passiert werden konnte. Diese wurde von den Tiuphoren genutzt um Informationen in die Vergangenheit zu senden. Der Empfang eines Bestätigungsimpulses lässt darauf schließen, dass diese Passage zumindest für Informationsübermittlung auch in die Gegenrichtung passierbar war. (PR 2808)

Geschichte

Als die ATLANC und die RAS TSCHUBAI am 17. November 1517 NGZ durch eine unfreiwillige Zeitreise ins Jahr 20.103.191 v. Chr. gelangten, wurde der Zeitriss geortet. Perry Rhodan stellte die Frage, ob es möglich sei, den Zeitriss zu passieren und durch ihn ins Jahr 1517 NGZ zurückzukehren. Gholdorodyn, Sichu Dorksteiger und ANANSI beschäftigten sich intensiv mit dieser Frage, konnten aber zunächst keine Antwort liefern. (PR 2800)

Die RAS TSCHUBAI brach auf, um die mit der LARHATOON geflohenen Proto-Hetosten zu verfolgen. Der MARS-Kreuzer TAMA YOKIDA blieb beim Zeitriss zurück, um diesen zu beobachten und zu erforschen. (PR 2800)

Die Entstehung des Zeitrisses wurde sowohl vom Kodex als auch von den Tiuphoren bemerkt. Die Ursachen waren den Völkern des Kodex zunächst nicht bekannt. Ein Wissenschaftler der Ziquama stellte jedoch fest, dass der Zeitriss keinen natürlichen Ursprung hatte. Es wurde befürchtet, die Tiuphoren könnten ihn verursacht haben. Erst durch Gespräche Goyro Shaccners mit Perry Rhodan kam die Wahrheit ans Licht. (PR 2801)

Der Zeitriss wurde von den Tiuphoren des Sterngewerks XOINATIU näher untersucht. Die Tiuphoren stellten fest, dass der Riss nicht gezielt mit technischen Mitteln erzeugt worden war. (PR 2803) Es gelang ihnen, einen Abschnitt des Risses passierbar zu machen. Caradocc Accoshai beabsichtigte, den Riss persönlich zu durchqueren, um ihn von der anderen Seite aus zu stabilisieren. Auf diese Weise wollte er einen dauerhaft nutzbaren Zugang zu neuen Jagdgebieten für die Tiuphoren erschließen. (PR 2805)

Nach Rücksprache mit Tomcca-Caradocc Xacalu Yolloc drang die XOINATIU zusammen mit den beiden anderen Sterngewerken PRUITENTIU und MIDOXAI in den Zeitriss ein. Die drei Schiffe gelangten so in ihre Relativzukunft des Jahres 1517 NGZ. Sie erschienen am 31. Dezember nahe dem Planeten Olymp, wo sie von einer Wachflotte empfangen wurden. Aufgrund technischer Probleme durch die Hyperimpedanz-Erhöhung gaben sie sich gegenüber dem Kaiserpaar zunächst als friedliche Reisende aus, die von einem unbekannten Phänomen in die Milchstraße verschlagen worden waren. Aber schon während einer Inspektion der XOINATIU durch Kaiserin Indrè Capablanca ließen sie die Masken fallen. Der Versuch die Herrscherin und ihre Begleiter als Geiseln zu nehmen schlug fehl und die Sterngewerke mussten die Flucht antreten. (PR 2806)

Ab dem 16. Januar 1518 NGZ untersuchte eine wissenschaftliche Flotte unter der Leitung des Algustraners Prof. Armand Sentaire den Zeitriss. Ende März 1518 NGZ entdeckten die Tiuphoren eine Passage, die Reisen in Richtung Relativvergangenheit ermöglichte, und übermittelten alle bis dahin verfügbaren Daten über die erhöhte Hyperimpedanz, dadurch nötige Anpassungen der Technik sowie die Verhältnisse in der Milchstraße. Die Gegenstelle, das Sterngewerk MORRCROI, kündigte Accoshai die baldige Ankunft einer Verstärkungsflotte an. (PR 2808)

Quellen

PR 2800, PR 2801, PR 2803, PR 2805, PR 2806, PR 2808