Perry Rhodan

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Begriffsklärung Dieser Artikel beschreibt die Person der klassischen Perry Rhodan-Serie. Für die Person der Perry Rhodan Neo-Serie, siehe: Perry Rhodan (PR Neo).
Dieser Artikel befasst sich unter anderen mit Perry Rhodans Onkel Karl Rhodan. Für weitere Bedeutungen, siehe: Karl Rhodan (PR Neo).

Perry Rhodan (* 8. Juni 1936 in Manchester, Connecticut) ist ein Terraner und Zellaktivatorträger. Er war der erste Mensch, der den Mond betrat. Mithilfe der dort angetroffenen Arkoniden und ihrer überlegenen Technik einte er die Menschheit und führte sie zu den Sternen.

Er bekleidete im 16. Jahrhundert NGZ das Amt des Sonderbeauftragten des Galaktikums für die Polyport-Domäne. Zuvor war er lange Jahre Großadministrator des Solaren Imperiums und nach dessen Zerfall Terranischer Resident gewesen.

Inhaltsverzeichnis

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Heft: PR 500 – Innenillustration 1
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Heft: PR 1873
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Heft: PR 2600
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Erscheinungsbild

Seine Figur ist hochgewachsen, von schlanker, fast schon hagerer Statur. Die Augen sind graublau, seine Haare dunkelblond. (PR 1)

Er hat von dem Tag, als seine Schwester Deborah tödlich verunglückte, durch eine Verletzung eine kleine Narbe auf dem rechten Nasenflügel, die sich bei Erregung häufig weiß verfärbt und die er manchmal gedankenverloren reibt.

Siehe auch: Galerie Perry Rhodan

Pseudonyme

Im Laufe der Zeit benutzte Rhodan gelegentlich Masken und Pseudonyme, um unerkannt seinen Aktivitäten nachgehen zu können:

Doppelgänger

Folgende Personen waren Doppelgänger oder Imitatoren von Perry Rhodan:

Paragabe

Er ist ein schwacher Telepath, wie der Mentalstrukturabtaster 1975 feststellte. (PR 14)

Lange Zeit wurde diese Begabung durch Whisper verstärkt und unterstützt.

Anmerkung: In einem der ersten Heften wird ihm auch die Begabung eines Suggestors zugeschrieben (PR 4), die durch die Hypnoschulung noch verstärkt worden sein soll. Diese Fähigkeit wurde später allerdings nicht mehr erwähnt. Häufig stößt man jedoch auf die Beschreibung, dass Rhodan die Leute allein durch sein Charisma und seine geistige Überlegenheit unter seinen Willen zwingt, jedoch wird keine parapsychische Aktivität erwähnt, durch die dies gesteuert würde.

Charakterisierung

Führungspersönlichkeit

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Perry Rhodan
Lexikon I
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Die Charakterisierung Perry Rhodans hat sich im Verlauf der Zeit sehr verändert. So hat er sich von der eher harten Führernatur aus der expansionistischen Zeit des Solaren Imperiums zum Prototypen des in kosmischen Bahnen denkenden Menschen entwickelt.

Auch hat er die Selbstsicherheit und Unbeschwertheit aus der expansionistischen Zeit des Solaren Imperiums oder gar der Zeit der Dritten Macht durch die vielen Erlebnisse und Erfahrungen seines mittlerweile dreitausendjährigen Lebens verloren. Er stellt sich und seine Entscheidungen, da sie nun auch mehr Gewicht haben als in früheren Tagen, viel öfter in Frage. (PR 2489)

Zitat: [...] »Man könnte meinen, dass einem Menschen, der unsterblich ist, das Leben von gewöhnlichen Sterblichen gleichgültig werden könnte. Das Gegenteil ist der Fall. Mit jedem Jahr, das ich älter werde, begreife ich mehr von der Einzigartigkeit und Unersetzlichkeit jedes Lebens.« [...] (PR 2500)

Hervorstechende Charaktereigenschaften Perry Rhodans sind einerseits sein enormes logisches Denkvermögen, sein Sinn für kosmische Zusammenhänge und die Fähigkeit, sich in kürzester Zeit auf neue Sachverhalte einzustellen – Rhodan wird deshalb immer wieder als Sofortumschalter bezeichnet. Auf der anderen Seite zeichnet ein trockener Humor den Menschen Perry Rhodan aus. (PR 1)

In der Rolle des »Chefs«, wie er vor allem zu Zeiten der Dritten Macht genannt wurde, hält er eine gute Balance zwischen Strenge und Freundlichkeit. Lob und Dank verteilt er meist in unerwarteten Momenten. (PR 42)

»Seine« Terraner sind für Rhodan von Anfang an das Wichtigste überhaupt gewesen. Dem Dienst an den Terranern und dem Bestreben, Schaden von ihnen abzuwenden, ordnet Rhodan alles andere unter. Dabei sind ihm Selbstzweifel durchaus nicht fremd. Im Gegensatz zu anderen galaktischen Machthabern stellt er das eigene Handeln immer wieder in Frage und ist offen für Kritik.

Der Klonelefant Norman bezeichnete den ihm gegenüber oft reserviert eingestellten Rhodan als Strenges Herrchen.

Andere Eigenarten

Er ist ein exzellenter Pilot. Dabei verlässt er sich nie nur auf die Technik, sondern hat die Einstellung, dass man immer sein Bestes geben muss trotz aller technischen Hilfsmittel. (PR 42)

Er weiß ein gutes Frühstück am Morgen zu schätzen. (PR 773)

Freundschaften

Obwohl Rhodan seine wichtigsten Entscheidungen so gut wie immer alleine trifft, beweist sich seine soziale Kompetenz dadurch, dass er es schafft, Vertrauen und Freunde zu gewinnen und zu erhalten. Als Träger eines Zellaktivators und damit quasi unsterblich hat er viele seiner Freunde auch bereits verloren. Im Laufe der Zeit sind ihm unter anderem besonders ans Herz gewachsen:

  • Sein ältester Freund Reginald Bull, genannt Bully, von Rhodan auch gerne mal als Dicker betitelt.
  • Der Mausbiber Plofre, bald Gucky genannt, von Rhodan auch gerne als Kleiner betitelt, bei Ärger auch nur Leutnant Guck
  • Der Arkonide Atlan, eine Freundschaft, die nicht immer ganz spannungsfrei ablief
  • Der Haluter Icho Tolot, von Rhodan respektvoll-freundschaftlich auch als Tolotos betitelt

... und viele andere mehr...

siehe auch: Perry Rhodans Gefährtinnen

Erlernte Sprachen

Im Laufe der Jahre hat Perry Rhodan sich viele Fähigkeiten aneignen können. So spricht er beispielsweise – dank Hypnoschulung – mehrere Sprachen ohne Translator:

Weitere Talente

Durch den Indoktrinator erhielt Rhodan die Fähigkeit, schwierigste mathematische Aufgaben in Lichtgeschwindigkeit im Kopf lösen zu können. (PR 4)

Rhodan gilt als sehr guter Bogenschütze. (PR 96)

Atlan lehrte ihn die arkonidische Nahkampftechnik Dagor. (PR 437)

Politik

Um das Jahr 3444 scheint es eine Parteienlandschaft zu geben. Parteienübergreifend werden die Anhänger Rhodans Rhodanisten genannt.

Mehrfach ist Perry Rhodan im Laufe seiner politischen Karriere als Wahlkämpfer in der Galaxis unterwegs. (PR-TB 325)
Er benutzt dazu, obwohl diesbezüglich Privatperson, meist flotteneigene Raumschiffe, sogar das Flaggschiff selbst.

Zitate

  • [...] »Etwas schnürte Rhodan die Kehle zu. Es war keine Furcht, nur ein beklemmendes Gefühl. Ohne, daß er es beabsichtigt hatte, war er in eine wenig beneidenswerte Lage geraten. Die Menschheit identifizierte sich mit ihm. Er war zu einer beinahe mystischen Figur geworden. In den Gedanken der Milliarden von Menschen befand sich Rhodan auf einer Art höherer Existenzebene, die ihm erlaubte, zu schalten und walten, wie immer er wollte.
    Es gab praktisch nur eine einzige Möglichkeit für Rhodan, von diesem imaginären Olymp herabzusteigen: Er mußte sterben! Er, der Unsterbliche, hatte plötzlich das Gefühl, daß er sich immer mehr in der Einsamkeit verlor. Immer weiter entfernte er sich vom Denken normaler Sterblicher, für die er alles tun wollte, was in seinen Kräften stand. Der Tod war der Preis, wenn er zu ihnen zurückfinden wollte.« [...]
    (PR 110)
  • [...] »Die Wirklichkeit, erkannte Rhodan, war weder gut, noch schlecht; sie war ein Neutrum. Erst das Spiel jener Geschöpfe, die sich mit unterschiedlichem Glück und Geschick eines Verstandes bedienten, machte aus ihr ein Drama, ein Lustspiel, eine Tragödie – oder ein Nichts.« [...] (PR 319, S. 50)
  • [...] »Ich bin kein religiöser Mensch, aber ich glaube. Ich glaube an das Gute im Menschen, trotz der Jahrtausende, in denen ich bereits miterlebt habe, zu welchen Taten wir Menschen fähig sind. Ich glaube an höhere Wesen, nein, ich weiß, das es sie gibt. Ich bin zu vielen von ihnen bereits gegenübergestanden, habe mit ihnen gerungen oder an ihrer Seite gekämpft, um ihre Existenz verleugnen zu können. Ich glaube an die Unendlichkeit und die Wunder des Universums und bin dankbar dafür, das ich sie im Laufe meines Lebens in einem Maß habe kosten dürfen wie kaum ein anderer Mensch. Und ich glaube, dass wir Menschen dazu bestimmt sind, gut zu sein, Gutes zu tun, wo immer es uns möglich ist, was immer der Preis sein mag, und dazu, die Unendlichkeit und die Wunder des Universums zu erfahren. Ich glaube diese Dinge auch noch nach einer Lebensspanne, die inzwischen dreitausend Jahre überschritten hat.« [...] (PR 2500)

Geschichte

Siehe auch: Attentate auf Perry Rhodan

Stammbaum

In diesem Stammbaum sind nur die Gefährtinnen erfasst, mit denen Rhodan verheiratet war (Frauen auf der rechten Seite) oder mit denen er zwar nicht verheiratet war, aber gemeinsame Nachkommen hatte (Frauen auf der linken Seite). Bei seinen Kindern sind angeheiratete Personen mit eingetragen.

 
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Kertéebal
 
 
 
 
 
 
Jakob Edgar Rhodan
 
 
 
Mary Tibo Rhodan
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Deborah Rhodan
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Perry Rhodan
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Demoas Sharanda da Vivo
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kositch Abro
 
 
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Dayko Sestore
 
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Caadil Kulée amy Kertéebal
 
 
 
Ascari da Vivo
 
 
 
 
 
 
 
Mondra Diamond
 
 
 
Thora
 
 
 
 
 
Mory Abro
 
 
 
 
 
 
Orana Sestore
 
 
 
Gesil
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sephero Ceelsen
 
Yanid amya Caadil
 
Kantiran Rhodan
 
Delorian Rhodan
 
Thomas Cardif
 
Roi Danton
 
Demeter
 
Geoffry Abel Waringer
 
Suzan Betty Rhodan
 
Eirene
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Farye Sepheroa
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Jugendzeit

Perry Rhodan wurde am 8. Juni 1936 (Sternzeichen Zwillinge) als das Ältere von zwei Geschwistern in Manchester, Connecticut geboren und war damit US-amerikanischer Staatsbürger.

Anmerkung: Nomen est Omen: »Perry« ist die Kurzform von Peregrinus, und das bedeutet »Pilger« oder »Wanderer«. (PR 2433, S. 5)

Sein Vater war Jakob Edgar »Jake« Rhodan, ein Sohn deutscher Einwanderer, die nach dem Ende des Ersten Weltkrieges aus Oberbayern in die USA einwanderten. (PR 610)

Seine Mutter war Mary Tibo Rhodan, deren Familie der Thibeaus ursprünglich aus Lothringen stammt.

Perry hatte noch eine jüngere Schwester namens Deborah, die aber im Frühjahr 1941 bei einem von ihrer Mutter verursachten Unfall ums Leben kam. Diesem Unfall verdankte er die Narbe am Nasenflügel; seine Mutter hatte ihn aus der Gefahrenzone gestoßen, dabei war er gegen einen Pfosten geprallt. (PR 1178, Das Rote Imperium 3)

Zur Familie gehörten noch Perrys Onkel Karl Rhodan, ein Farmer und Rinderzüchter, und Kenneth Malone, ein Colonel der U.S.Air Force.

Perry Rhodans Eltern waren höchstwahrscheinlich Christen. Selbst im 16. Jahrhundert NGZ erinnerte sich Perry Rhodan noch lebhaft an die sonntäglichen Kirchgänge. (PR 2736)

Am 9. Mai 1945, als er zu Besuch bei seinem Onkel Karl war, begegnete der neunjährige Perry erstmals der Superintelligenz ES, die auf der Suche nach dem Träger des zweiten von Carfesch justierten Zellaktivators war. Dem Knaben wurden erste Einblicke in kosmische Begebenheiten gewährt, allerdings wurde ihm die Erinnerung an dieses Zusammentreffen von ES wieder genommen. Zurück blieb die von ES in ihm geweckte unstillbare Sehnsucht nach den Sternen. (PR 1000)

Als ein älterer Mitschüler namens Vince "Tin Can" Tortino im Jahre 1948 einen Sternenglobus aus dem Lehrerzimmer ihrer Schule stahl und den Verdacht auf den inzwischen zwölfjährigen Perry lenkte, wurde er von seinen Eltern zu seinem Onkel Kenneth Malone nach Florida geschickt, wo er von sowjetischen Agenten zur Entführung seines Onkels missbraucht werden sollte. Deren Plan scheiterte, aber Perry musste seinem Onkel versprechen, mit Abschluss der 12. Klasse auf eine Kadettenschule der U.S. Air Force zu wechseln und Pilot zu werden. (PR 1177, PR 1178)

Zu Beginn der 50er Jahre machte er zusammen mit seinem Vater eine Europa-Reise. Sie besuchten dabei auch die Stadt München. (Das Rote Imperium 1)

Während der Mai-Unruhen im Jahre 1968 befand sich Perry Rhodan in Paris und wurde dort Zeuge der dortigen Studentenproteste und des nachfolgenden Generalstreiks. Als er sich und eine Freundin vor den Auseinandersetzungen zwischen den Studenten und der Polizei in Sicherheit bringen wollte, betraten sie ein von ihm häufig frequentiertes Straßencafé. Dort begegnete er zum ersten Mal Atlan da Gonozal und dessen Gefährtin Amoustrella Gramont, die sich mit einem getarnten Energieschutzschirm vor den Unruhen schützten. Rhodan bestellte Kaffee und Pastis, bezahlte und brachte dann sich und seine Begleiterin vor dem heranziehenden Tränengas in Sicherheit. (Blauband 13)

Anmerkung: Eine ähnliche Geschichte ist PR 364, S. 27 zu lesen. Dort war Perry Rhodan Führer einer kleinen Studentengruppe, die den Stellvertretenden Polizeipräsidenten aus seinem Wagen zerrte und verprügelte. Dieser hatte vorher den Einsatz von Nervengas gegen ein Meeting von Studentinnen befohlen. Atlan in Maske wollte zugunsten des Polizisten eingreifen, wurde jedoch von anderen Studenten festgehalten. Dabei hörte Atlan zum ersten Mal den Namen Perry Rhodan.

Nachdem er seine Ausbildung und das Studium der Kernphysik absolviert hatte, wechselte er zur neugegründeten US-Space-Force.

Laufbahn in der US-Space-Force

Der Risikopilot und Major der US-Space-Force absolvierte nach seinem Kernphysik-Studium die »California Academy of Space Flight (CASF)« und besaß die Abschlüsse in Astronautik (Bachelor of Science) und Kernphysik mit dem Nebengebiet atomare Strahltriebwerke (Master of Science). (PR 1)

Nach Abschluss der Academy wurde er als der Pilot der Space Force bekannt, der als erster den Mond auf einer Umlaufbahn von Pol zu Pol umrundete. Dabei fertigte er eine genaue Karte an, die es ermöglichte, den geeigneten Landepunkt für die geplante Mondlandung festzulegen. Zu Rhodans Eigenarten gehörte es dabei, bei seinen Raumflügen entgegen allen Anweisungen auf einen geschlossenen Raumanzug zu verzichten. (PR 1)

Am 15. Juni 1971 wurde er von dem Arkoniden Atlan da Gonozal in dessen Maske als Projektleiter des TEFTRIS-Entwicklungslabors für atomare Triebwerke getestet. Der Eindruck, den er dabei machte, war nur der allerbeste. (PR 50) Atlan hatte ihn bereits zuvor zweimal persönlich getroffen und ihn eine Zeitlang mit der Spionsonde Delta beobachtet, zum Beispiel bei einer Außenübung im Death Valley. (Blauband 13)

Perry Rhodan startete am 19. Juni 1971 mit der STARDUST zusammen mit Reginald Bull, Eric Manoli und Clark G. Flipper im Rahmen des Projekts Mondschuß zur ersten Mondlandung der (zweiten) Menschheit. (PR 1)

Nach der Beinahe-Katastrophe bei der Landung und der Reparatur der Landestütze fuhr Rhodan zusammen mit Reginald Bull im Mondpanzer zum Südpol des Mondes, um von dort eine Funkverbindung zur Erde herzustellen. Der Versuch einer Kontaktaufnahme wurde von einem grünleuchtenden Schirm verhindert, der sich um den Mondpanzer legte und die Funkantenne abschmolz. Während Reginald Bull an einen Anschlag durch die Besatzung der zeitgleich gestarteten Rakete der Asiatischen Föderation glaubte, verfolgte Rhodan bereits einen ganz anderen Gedanken. Am nächsten Tag trafen beide auf ein gestrandetes außerirdisches Raumschiff – die AETRON. Der Anblick versetzte ihm einen Schock, aber zusammen mit Bull gelang es ihm, sich zusammenzureissen. Sie wurden an Bord gebeten, und es kam zur Konfrontation mit den Arkoniden Crest und Thora da Zoltral. Während Thora den beiden Menschen mit eisiger Ablehnung gegenübertrat, war Crest von Rhodans Argumentation und seinem Auftreten beeindruckt – er stufte die Menschheit auf der Zivilisationsskala höher ein. Rhodan erkannte, dass Crest erkrankt war. Er plante, ihn zur Erde zu bringen und dort heilen zu lassen. Dank der arkonidischen Technik gelang der Rückflug zur Erde, allerdings wählte Rhodan das Hoheitsgebiet der AF als Landeplatz. Nach dem Ausstieg aus der STARDUST entledigte er sich seiner Rangabzeichen, (PR 1) womit er sich streng juristisch der Fahnenflucht schuldig machte. Da er gleichzeitig seine Staatsbürgerschaft ablegte, indem er sich nun nur noch Weltbürger nannte, wurde er staatenlos und konnte von keinem Gericht mehr angeklagt werden. (PR 3)

Dritte Macht

Gründungszeit

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Heft: PR 19
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Mit der Technologie der Arkoniden gelang es ihm – dem zum Weltfeind Nummer eins Erklärten – die Menschheit nach einigen Schwierigkeiten zu einen. Dabei half ihm auch, dass er nicht der Einzige war, der mit allen Mitteln einen Dritten Weltkrieg verhindern wollte. So fand er schnell Sympathisanten gerade auch in den Geheimdienstkreisen, die eigentlich damit beauftragt wurden, ihn unschädlich zu machen. Er gründete den unabhängigen Staat der Dritten Macht als Gegengewicht zu den beiden existierenden Machtblöcken Westblock und AF. (PR 2)

Diese versuchten nun mit allen Mitteln gemeinsam, Rhodan auszuschalten. Sie legten die STARDUST, die durch einen Energieschirm geschützt wurde, unter Dauerfeuer, das jedoch so gut wie nichts ausrichtete. Es gelang jedoch, die AETRON zu vernichten. Thora überlebte diesen Anschlag nur, da sie sich zu dieser Zeit in einem Beiboot befand. Sie begab sich damit zur STARDUST und verstärkte den Schutzschirm, der zusammenzubrechen drohte. (PR 3)

Von Crest erhielt Rhodan zusammen mit Bull in dieser Zeit eine Hypnoschulung mit dem gesamten Wissen der Arkoniden, was Thora für einen großen Fehler hielt. Sie konnte die Prozedur jedoch nicht verhindern. Ihr Verhältnis zu Rhodan war in dieser Zeit ausgesprochen angespannt. Sie begegnete ihm mit Verachtung, die er erbarmungslos immer wieder als Schwäche demaskierte, was sie noch wütender machte. (PR 4)

Während einer Reise nach Los Angeles traf Rhodan auf den Mutanten John Marshall – der sich ihm spontan anschloss – und erkannte das Potential und die Vorteile einer ganzen Gruppe von Mutanten. Deshalb kam es ihm entgegen, als sich ihm auch der Teleporter Tako Kakuta anschloss und ihn vor einem Anschlag der Weltmächte warnte – durch einen Tunnel sollte unterirdisch eine Bombe unter dem arkonidischen Beiboot gezündet werden. Kakuta sorgte mit einem Trick selbst dafür, dass der Tunnel evakuiert wurde und von Rhodan gesprengt werden konnte. (PR 4)

Um ein erstes überlichtschnelles Raumschiff bauen zu können, begaben sich Rhodan, Bull, Crest und Thora auf den Mond, um das Wrack der AETRON auszuschlachten. Dabei erkannten sie, dass von dort ein automatisches Notsignal ausgesendet worden war, wodurch eine Flotte arkonidischer Robotschiffe benachrichtigt wurde. Rhodan erkannte sofort die Gefahr für die Erde und schlich sich ins Hauptquartier der IIA, um persönlich Kontakt mit Allan D. Mercant aufzunehmen. Er nutzte dazu einen Deflektor und konnte so unerkannt an allen Wachen vorbeikommen. Nur Mercant enttarnte ihn schließlich, da er seine Gedanken lesen konnte. Mercant war ihm zwar gewogen, doch er musste trotzdem mit dem Psychostrahler zur Mitarbeit gezwungen werden. Er sollte erreichen, dass das Embargo gegen die Dritte Macht aufgehoben wurde, damit man ein leistungsfähiges Raumschiff bauen konnte. Außerdem sollten die Regierungen der Weltmächte gewarnt werden. Mercant nahm unverzüglich Kontakt mit dem amerikanischen US-Präsidenten Johnston auf und erreichte, dass dieser den Alarmzustand ausrief. (PR 5)

Thora, die sich nun in ihrer Überlegenheit sicher fühlte und den Untergang der Erde erhoffte, machte Rhodan das Angebot, ihn und seine Mitstreiter zu retten und nach Arkon zu bringen, wo er sich in den Dienst des Imperiums stellen konnte. Rhodan lehnte hart ab, gestand ihr aber seine Liebe, die er ihr schenken wollte, wenn sie zugab, wie sehr sie sich in der Verachtung für die Menschheit irrte. Sie verließ ihn, ohne ihm eine Antwort zu geben. (PR 5)

Kurz darauf tauchte jedoch statt der Robotflotte ein Raumschiff der Fantan-Leute auf. Rhodan lockte es mit dem Beiboot zum Mond und schoss es ab. (PR 5) Zum Dank waren die Weltmächte nun bereit, die Dritte Macht als souveränen Staat anzuerkennen. Damit hatte Rhodan eine wichtige Etappe zur Einigung der Menschheit erreicht. Um seine Macht zu festigen, musste er nun auch eine wirtschaftliche Unabhängigkeit erreichen, außerdem wollte er das besetzte Land rund um die STARDUST kaufen. (PR 6)

Es kam zum ersten außerirdischen Invasionsversuch, als die Individual-Verformer versuchten, die Erde zu erobern. Dieser konnte aber mithilfe der Mutanten zurückgeschlagen werden. Das Mutantenkorps wurde mit zunächst 18 Mitgliedern als Geheimes Mutantenkorps gegründet. Dabei handelte es sich um parapsychisch begabte Menschen, die im Auftrag Rhodans entführt, und in die Wüste Gobi gebracht wurden. Nach einem Lehrgang mit dem arkonidischen Hypnoschuler und den ersten Schulungen in der Anwendung ihrer Gaben erklärten sie sich bereit, in die Dienste der Dritten Macht zu treten und Rhodan zu unterstützen. (PR 6)

Anfang 1972 flog er erstmals mit der GOOD HOPE zur Venus, wo er einen Stützpunkt der Dritten Macht errichten wollte. Wegen der drohenden Invasion der IVs auf der Erde musste er die Expedition jedoch vorzeitig abbrechen und zurückkehren. Er beschloss, das Problem an der Wurzel zu packen und nach dem Versteck der Körper der IVs zu suchen, deren Geist sich in Wirtskörpern aufhielten. Mit Finesse, Verstand und der Unterstützung der Mutanten gelang es ihm auch, doch er musste den Verlust von Ernst Ellert hinnehmen, der zu einem lebenden Toten geworden war. Dafür schloss Thora, die bis dahin sein erklärter Gegner gewesen war, Freundschaft mit ihm. (PR 7)

Erster Vorstoß in die Milchstraße

1975 verließ Rhodan mit der GOOD HOPE zum ersten Mal das heimische Solsystem und stieß in das System der Wega vor, da man hier Transitionen angemessen hatte. Die Terraner gerieten mitten in eine Raumschlacht zwischen den einheimischen Ferronen und den angreifenden Topsidern. Dabei wurde die GOOD HOPE zum Wrack geschossen und musste auf Rofus notlanden. Rhodan beschloss aus der Notlage heraus, sonst nie mehr ins Sol-System zurückkehren zu können, den Angreifer zu kapern. (PR 10) Es gelang tatsächlich, das von den Topsidern eroberte Großkampfschiff der Arkoniden zu übernehmen, die spätere STARDUST II. Außerdem erhielt er zum Dank für die Befreiung des Wega-Systems vom Thort die Konstruktionsskizze eines Käfigtransmitters. (PR 11)

Auf dem Weg zum Sitz der Superintelligenz ES gelangte er im Rahmen des Galaktischen Rätsels unter anderem auch zum Planeten Tramp, wo es einem der dort wohnhaften Ilts gelang, sich heimlich an Bord der STARDUST II zu schleichen. Es war Gucky, der sich im Laufe der Jahre zu einem der treuesten Freunde Perry Rhodans entwickelte. (PR 17, PR 18)

Nach der Lösung des Galaktischen Rätsels gelangte Rhodan schließlich nach Wanderer, wo es zur ersten bewussten Begegnung mit ES kam. Im dortigen Physiotron erhielt er seine erste Zelldusche, sein Alterungsprozess wurde im Alter von 39 Jahren gestoppt. (PR 19)

Rückkehr ins Solsystem

Als die STARDUST II danach ins Sol-System zurückkehrte, musste man feststellen, dass man viereinhalb Jahre auf Wanderer verloren hatte. Man schrieb inzwischen Mai 1980. Rhodan erfuhr, dass der Ostblock versuchte, die Venus zu besetzen und begab sich sofort dorthin, um dieses Vorhaben zu vereiteln. Außerdem brauchte er die Venus-Positronik, um in Zukunft die Bahn von Wanderer berechnen zu können. Eine Truppe von 10.000 Mann und fünfhundert Raumschiffen war unter der Führung von General Tomisenkow gelandet und wurde schnell aufgerieben. Allerdings bewies Tomisenkow, dass er ein Überlebenskünstler war und ein ausgezeichneter Offizier. Rhodan beschloss, die besiegten Russen als erste Kolonisten auf der Venus zu belassen, da er sie für absolut befähigt hielt, diese Aufgabe zu erfüllen. (PR 20) Er bestand jedoch auf einer Bestrafung der Regierung des Ostblocks, die den Weltfrieden gefährdet hatte und stellte die Ordnung auf Terra wieder her. Um die Aufständischen zur Aufgabe von Kampfhandlungen zu bewegen, hatte er auch keine Skrupel, Psychostrahler einzusetzen und sie einfach zu hypnotisieren. So wurden ganze Städte im Ostblock kampfunfähig gemacht. (PR 21)

Am 19. Juni 1981 wurde der 10. Jahrestag der Mondlandung feierlich begangen und Rhodan hielt eine weltweite Rede. Er forderte die nationalen Regierungen auf, endlich eine Weltregierung zu bilden, denn nur so wäre man gewappnet gegen die interstellaren Bedrohungen, die mit Sicherheit kommen würden. (PR 22)

Am selben Tag stahl Thora ein Raumschiff und flog zur Venus. Sie wollte endlich Kontakt mit Arkon aufnehmen, um in ihre Heimat zurückzukehren. Rhodan, der um die Sicherheit der Erde fürchtete, folgte ihr sofort gemeinsam mit John Marshall und Son Okura. Genauso wie Thoras Schiff wurde ihr eigenes von der Venuspositronik abgeschossen, da noch kein gültiger Erkennungscode programmiert worden war. Bei ihrem Marsch zur Venusfestung gerieten sie ebenfalls wie Thora zwischen die Fronten der verschiedenen Splittergruppen der Ostblock-Truppen, die es inzwischen auf der Venus gab. Dabei zog Rhodan sich auch eine ernste Verwundung zu, als er durch ein Maschinengewehr in der Schulter getroffen wurde. (PR 22)

Trotzdem marschierte er gemeinsam mit John Marshall und Son Okura Richtung Venus-Festung, um die Geheimschaltung X zu deaktivieren, die diese hermetisch abriegelte. Trotz erheblicher Schwierigkeiten schafften sie es bis zum Meer, wo sie sich Hilfe von den Robben erhofften, (PR 23) die sie schließlich auch erhielten. Mit letzter Kraft erreichten sie schließlich die Venus-Festung und konnten die Kontrolle über den Planeten zurückerlangen. Der aufständische Raskujan war inzwischen ums Leben gekommen und General Tomisenkow hatte wieder das Kommando über die Ostblock-Truppen übernommen. Rhodan schloss mit ihm Frieden und erlaubte ihm und seinen Männern die Kolonisation der Venus, solange er die Venuspositronik als Sperrbezirk respektierte. Tomisenkow willigte ein. (PR 24)

Nach dem Rückkehr zur Erde kam es zu einigen merkwürdigen Zwischenfällen, die zunächst keinen Sinn ergaben. Es wurde aber deutlich, dass jemand Unbekanntes wohl mit Hilfe unbekannter Mutanten gegen die Dritte Macht agierte. Man nannte ihn Overhead. Es zeigte sich, dass der Overhead ein mächtiger Mutant sein musste, der andere Mutanten um sich geschart hatte und mittels Hypnose für sich arbeiten ließ. (PR 25)

In dieser Zeit lernte Rhodan auch Julian Tifflor kennen, der damals noch Kadett auf der Terrania Space Academy war und es schaffte, einen Agenten des Overhead während eines Übungsfluges in der Nähe des Mars gefangenzunehmen. Rhodan war von der Leistung des jungen Mannes so beeindruckt, dass er ihn augenblicklich unter seine Fittiche nahm und ihm das Kommando über einen Drei-Mann-Zerstörer anvertraute. (PR 26)

Nachdem der Overhead von der Erde vertrieben war, rief er die Regierungsoberhäupter der einzelnen Machtblöcke nach Terrania und forderte – diesmal innerhalb der Frist eines Jahres – die endgültige Bildung einer Weltregierung. Die Welt könnte sich ihre Uneinigkeit nicht mehr leisten, da es immer wieder Verbrecher geben würde, die das ausnützten, geschweige von den außerirdischen Gefahren. Kleinlaut versprachen die Politiker, die Forderung endlich zu erfüllen. (PR 26)

Wenig später war der Overhead endgültig Geschichte, als er bei seiner Flucht einem Unfall zum Opfer fiel. 12 seiner Mutanten wurden in das Mutantenkorps aufgenommen und bereicherten die Schlagkraft der Dritten Macht noch um einiges. (PR 27)

Die Gefahr durch die Springer

Nach der Rückkehr zur Erde wurde man darauf aufmerksam, dass sich Spione einer unbekannten Macht auf der Erde aufhielten und Rhodan startete das Projekt Kosmischer Lockvogel. Im Beta-Albireo-System kam es zur ersten bewaffneten Auseinandersetzung mit den Springern, einem Volk von Händlern, die ihr Handelsmonopol bedroht sahen. (PR 28, PR 29, PR 30) Mit Mühe konnte eine Invasion durch umprogrammierte Roboter abgewehrt werden. (PR 31)

Rhodan fürchtete, mit einem geballten Angriff der Springer nicht fertigwerden zu können und begab sich mit der STARDUST II nach Wanderer, um ES um Hilfe zu bitten. Die Superintelligenz »entführte« ihn für alle Außenstehende für eine Minute – tatsächlich war er mehrere Wochen mit ES unterwegs, um den Planeten Barkon vor dem Untergang zu retten. Dies gelang und dabei lernte Rhodan eine ganze Menge über das Konzept der Unendlichkeit. Nach seiner Rückkehr erhielt er auf Wanderer zwei Fiktivtransmitter. Damit konnte zunächst eine Flotte von Überschweren vertrieben werden, die ihnen heimlich gefolgt war. (PR 32) Danach wurden die restlichen Schiffe der Überschweren abgeschossen, die die Erde bedrohten. Rhodan kehrte daraufhin ins Beta-Albireo-System zurück, um Etztak ein Ultimatum zu stellen. Doch dieser hatte inzwischen eine Arkonbombe auf Snowman gezündet, wodurch Rhodan zum Eingreifen gezwungen wurde. Er rettete die Gruppe um Julian Tifflor von dem sterbenden Eisplaneten und fügte dann den Springern eine vernichtende Niederlage zu. Etztak flüchtete mit lediglich noch zwei Schiffen. (PR 33)

Der Erfolg führte dazu, dass sich die Regierungen der Erde endlich auf eine gemeinsames politisches System einigen konnten. 1982 wurde die Terranische Weltregierung gegründet, Perry Rhodan wurde zum ersten Administrator der Erde gewählt. Damit hatte er endlich seinen langgehegten Traum von der Einigung der Erde erfüllt. (PR 34)

Da die Springer weiterhin eine Gefahr bedeuteten, ersann Rhodan die Operation Galaktischer Schachzug und begab sich mit den Mutanten ins Tatlira-System. (PR 34) Während er den Einsatz von der STARDUST II aus überwachte und steuerte, befreite man Goszuls Planet mit einer weiteren List, der Seuche des Vergessens von den Springern und vertrieb sie. (PR 35), (PR 36) Als Lohn konnten die Terraner ein gerade gebautes Großkampfschiff an sich nehmen, das sie GANYMED tauften. (PR 37)

Expedition nach Arkon

Im Mai 1984 konnte er endlich ein langjähriges Versprechen einlösen: eine erstmalige Expedition nach Arkon. Im Arkon-System angekommen, wurde die GANYMED jedoch abgefangen und nach Naat geleitet, wo Rhodan und die beiden Arkoniden Crest und Thora von der Machtübernahme durch den Robotregenten erfuhren. (PR 38)

Es gelang einem Einsatzkommando, nach Arkon III zu gelangen und dort die TITAN zu stehlen. (PR 39) Auf der Flucht kamen sie nach Zalit. Rhodan wollte den Robotregenten davon überzuegen, dass die Terraner Freunde des Großen Imperiums seien. Da kam es ihm gerade recht, dass auf Zalit eine Verschwörung stattfand. Die Mooffs hatten dort die Macht übernommen und planten, den Imperator zu stürzen. Die Terraner verhinderten dies, indem sie die Mooffs töteten. (PR 40)

In dieser Zeit gestand Thora ihm, dass sie mit Arkon nichts mehr verband und sie überlegte, nach Terra überzusiedeln. Er erkannte, dass sie ihm damit gleichzeitig ein Liebesgeständnis machte. (PR 40) Er selbst hatte jedoch Bedenken wegen seiner Unsterblichkeit. (PR 41)

Rhodan nahm Kontakt mit dem Robotregenten auf, um ihn zu überzeugen, in den Terranern keine Gegner zu sehen. Er berichtete ihm von der Verschwörung auf Zalit und dass er seine Loyalität dadurch beweisen würde, in dem er die wahren Hintermänner ausfindig machen würde. Der Robotregent ließ sich überzeugen und gab ihm den nötigen Spielraum. Auch die TITAN durfte er vorerst behalten, jedoch nur unter dem Kommando von Thora und Crest. Mit Hilfe der Untergrundbewegung wurde Zalit zurückerobert, der Zarlt entmachtet und durch einen neuen ersetzt und die Mooffs entfernt. Rhodan erkannte in dieser Zeit, dass er seine Gefühle für Thora nicht mehr zurückhalten konnte und sprach sich mit ihr aus. (PR 41)

Um der Kontrolle des Robotregenten zu entwischen, transistierte Rhodan ins Thatrel-System und landete die TITAN auf Honur. Dies hatte zur Folge, dass fast die gesamte Mannschaft von der Nonus-Pest infiziert wurde. Rhodan infizierte sich als einer der wenigen nicht, da er nie einen Nonus berührte. Das Leiden seiner Mannschaft nahm er sehr schwer und für einen kurzen Moment verlor er sogar die Hoffnung, sie noch retten zu können. Es gelang jedoch, die TITAN zu starten und im Weltraum in Sicherheit zu bringen. Mit der GANYMED wurde Verstärkung und medizinisches Personal geholt. (PR 42) Die Ärzte stellten fest, dass es sich bei dem Erreger um einen künstlich hergestellten Giftstoff handelte, den sie Argonin tauften. Um diejenigen zu finden, die für die Seuche verantwortlich waren, kehrte Rhodan mit der TITAN nach Honur zurück und ließ systematisch nach den Unbekannten suchen. Schließlich wurde eine Geheimstation gefunden und gestürmt. Die dort arbeitenden Aras kamen dabei ums Leben. (PR 43)

Um endlich ein Heilmittel gegen die Nonus-Pest zu finden, ließ Rhodan daraufhin Mooff VI anfliegen, da er auch hier Aras vermutete. Tatsächlich konnte hier ebenfalls eine Geheimstation ausfindig gemacht werden. Es gelang erstmals, Aras gefangen zu nehmen. Diese hatte jedoch keine Informationen über ein Heilmittel, jedoch vermuteten sie eines auf Aralon. Mit den Mooffs wurde Friede geschlossen, die froh waren, dem Missbrauch durch die Aras entronnen zu sein. 50 von ihnen wurden auf Rhodans Befehl an Bord genommen, um bei der Suche nach einem Heilmittel zu helfen. (PR 44)

Rhodan beschloss nun, die Aras direkt zu konfrontieren und erbat sich hierzu die Unterstützung des Robotregenten. Dieser unterstellte ihm eine beachtliche Flotte an Robotraumern. Rhodan ließ sofort nach Aralon aufbrechen. Um Beweise zu sammeln, schickte er Julian Tifflor und Wuriu Sengu vor, die noch die kranke Thora im Schlepptau hatten. Nachdem die Aras Thora geheilt hatten und damit bewiesen war, dass sie ein Heilmittel gegen die Nonus-Pest besaßen, offenbarte die Flotte sich den Aras. Eine herbeigerufene Springer-Flotte unter ihrem Kommandanten Talamon konnte schnell von den verbrecherischen Machenschaften der Aras überzeugt werden. Talamon versprach Rhodan aufgrund seiner Fairness, ihn nicht direkt vernichtet zu haben, fortan seinen Beistand. (PR 45)

So benachrichtigte er Rhodan auch, als die Aras eine Intrige spannen. Da ihnen selbst die Hände gebunden waren, erpressten sie die Springer, sich gegen die Terraner zu wenden, indem sie androhten, ihre planetaren Stützpunkte mit Krankheiten zu verseuchen. Als ein Patriarch auf Exsar Widerstand leistete, wurde sein Planet mit der 3-Stunden-Rhythmus-Seuche infiziert und hunderttausende von Springern starben. Rhodan unterrichtete den Robotregenten von der Katastrophe. Die Aras dementierten umgehend jede Verwicklung in die Angelegenheit und schickten Ärzte und Heilmittel nach Exsar, verfolgten jedoch weiterhin ihren Plan, die Terraner unschädlich zu machen. (PR 46)

Auf Laros wurde ein weiteres Forschungszentrum entdeckt, in dem zahlreiche unethische Experimente durchgeführt wurden. Rhodan zerstörte daraufhin den Mond mit einer Arkonbombe. (PR 47)

Vernichtung der vermeintlichen Erde

Danach kehrte er mit der TITAN zur Erde zurück, auf der die Nationen inzwischen friedlich miteinander lebten und arbeiteten. Rhodan hatte einen Plan ersonnen, um Terra für einige Jahrzehnte jeglicher Aufmerksamkeit zu entziehen. Er wollte einen Planeten im Beteigeuze-System für die Erde ausgeben und zerstören lassen. Zur Umsetzung des Vorhabens wurden die beiden Schweren Kreuzer TERRA und CENTURIO unter dem Kommando von Conrad Deringhouse in den Einsatz geschickt. (PR 48)

Nachdem es gelungen war, die Springer in das System zu locken und die Topsider, die hier weilten, von einer Invasion zu überzeugen, kam es zu einer Schlacht zwischen den beiden Völkern, die nichts von dem Täuschungsmanöver der Terraner ahnten. Es gab nur einen einzigen Zeugen, der die Wahrheit aufdecken konnte: Topthor, in dessen Positronik der Daten der Erde verborgen waren und der das Sol-System schon mit eigenen Augen gesehen hatte. Rhodan befahl seine Exekution und die Mutanten spürten den Überschweren schließlich auf Aqua auf. Nachdem Gucky ihn getötet hatte, machte Rhodan die Täuschung perfekt, in dem er auch noch die angebliche Vernichtung der TITAN initiierte. (PR 49)

Solares Imperium

Nach dem Aufgehen der Dritten Macht 1990 in das neugegründete Solare Imperium wurde er dessen Erster Administrator – ein Posten, den er bis zum Ende desselben innehatte.

Rhodan machte Thora auf Eden, ohne sein Wissen tatkräftig unterstützt von Gucky, einen Heiratsantrag. (Kurzgeschichte "Der Flug nach Eden") Die Hochzeit fand 2020 statt und noch im selben Jahr wurde ihr einziges gemeinsames Kind Thomas Cardif geboren.

2040 tauchte der Arkonide Atlan da Gonozal aus seiner Tiefseekuppel auf. Es kam zu einem Duell zwischen Rhodan und Atlan auf dem Planeten Hellgate, bei dem Rhodan mit dem Wasservers konfrontiert wurde. Nachdem die anfänglichen Schwierigkeiten überwunden waren, entwickelte sich eine tiefe Freundschaft zwischen Rhodan und Atlan.

2042 erhielt Perry Rhodan seine zweite Zelldusche auf Wanderer.

Kurz hintereinander starben zuerst seine Frau Thora da Zoltral (2043) und dann auch Crest da Zoltral (2045), der wissenschaftliche Leiter der arkonidischen Forschungsexpedition, die seinerzeit auf dem Mond gestrandet war.

Rhodans Sohn Thomas Cardif wurde im Hinblick auf die Identität seiner Eltern belogen, um ihn nicht der Gefahr einer Entführung auszusetzen. Aufgrund dieser erzieherischen Fehlleistung wurde er Rhodans größter Feind. Nach dem Fall Kolumbus paktierte er mit den Springern und versuchte vergeblich, Atlan als arkonidischen Imperator zu stürzen. Nach seiner Verhaftung erhielt Cardif eine falsche Erinnerung.

Danach lebte er in der Identität des Dr. Edmond Hugher auf Zalit, wurde bald von den Antis manipuliert und stellte sich erneut gegen Rhodan. 2103 entführte er seinen Vater und konnte sich aufgrund seiner großen Ähnlichkeit an dessen Stelle als Administrator des Solaren Imperiums setzen. Auf Wanderer forderte und erhielt Cardif einen auf Perry Rhodan geeichten Zellaktivator. Als er begann, die Galaxie ins Chaos zu stürzen, wurde er von Atlan enttarnt. Cardif floh zu den Antis nach Trakarat, wo sich auch sein Vater in Gefangenschaft befand.

Nach dem tragischen Tod seines Sohnes Thomas erhielt Perry Rhodan am 23. Oktober 2103 den auf seine Individualschwingungen geeichten Zellaktivator.

Bereits zuvor, im Jahre 2102, begann nach den Worten Rhodans ein neues Zeitalter in der Geschichte der terranischen Raumfahrt. An Bord der FANTASY, dem ersten Raumschiff mit Linearantrieb, drang er unabsichtlich in das Akon-System vor. Nach der anschließenden Flucht überlebte er eine schwere Explosion an Bord. Er und weitere 81 Überlebende, die auf dem Plasmaplaneten strandeten, wurden durch die LIZARD von Samuel Graybound gerettet. (PR 100, PR 101) In der Folge rief diese Aktion einige Vergeltungsaktionen seitens der Akonen hervor.

Im Jahre 2106 wurde Rhodans Verbündeter und Freund Atlan durch die akonische Marionette Minterol I. gestürzt, woraufhin Rhodan und Atlan den Robotregenten auf Arkon III zerstören mussten, um die Ordnung wiederherzustellen.

Ab 2112 kam es zu Auseinandersetzungen mit den Posbis, die gegen alles Leben in der Milchstraße vorgingen. Die Beweggründe dafür wurden von den Terranern ebenso erforscht wie neue Waffen, um die Gefahr zu beseitigen. Perry Rhodan rief dafür eine Galaktische Allianz ins Leben, der neben den Terranern auch Arkoniden und Akonen angehörten.

Im April 2114 schloss Perry Rhodan ein Bündnis mit dem Zentralplasma der Hundertsonnenwelt und gewann damit einen wertvollen Verbündeten für die Terraner, der noch Jahrtausende später auf ihrer Seite stand. Diese Allianz trat allerdings erst im Juli des Jahres in Kraft.

Am 31. Dezember 2114 dankte Atlan als Imperator des Großen Imperiums ab und machte damit den Weg frei für einen Zusammenschluss des arkonidischen Reichs mit dem Solaren Imperium, dem so genannten Vereinten Imperium.

Vereintes Imperium

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PR Action 1
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Nach der Gründung des Vereinten Imperiums am 1. Januar 2115 wurde Perry Rhodan dessen Großadministrator. Das Vereinte Imperium bescherte der Milchstraße eine 200-jährige Friedenszeit. Dazu trug auch die Polizeiorganisation der Galaktischen Allianz, die USO, bei.

Während eines Raumkampfes im Jahre 2126 brach sich Perry Rhodan die Nase. Sie wurde ihm von dem Assistenzarzt Dr. Antonitsch wieder gerichtet. (PR-Action 1)

Im Jahre 2166 kam es zum Konflikt mit den Regenten der Energie, die während der Interstellaren Handelsmesse in Imperium-Alpha ein Attentat auf Perry Rhodan verübten. Er begab sich mit einem Kommandotrupp der Galaktischen Abwehr und der JUNO zum Planeten Trafalgar im Demetria-Sternhaufen, um die Lage zu klären und wurde in Kämpfe mit den Regenten der Energie verwickelt, bei denen er immer an vorderster Front mit dabei war. Bei der Eroberung der Hauptbasis der Regenten, die sich anschließend selbst vernichtete, war Rhodan gezwungen, sich allein mit einem Transmitter abstrahlen zu lassen. Auf diese Weise erreichte er die Freihandelswelt Sepzim, wo er den Grall begegnete und mit der Suche nach einer Brutkammer der Regenten begann. (PR-Action 1 bis PR-Action 5)

...

Im Juni 2167 begab sich Rhodan auf eine offizielle Mission zum Planeten Tarkalon, auf dem jahrzehntelang ein Bürgerkrieg tobte. Rhodan sollte den Frieden bringen und nahm als Zeichen seiner Verbundenheit an der Dreimondnacht teil. Dort kam es aber zur Katastrophe, als mehrere Fragmentraumer der Posbis den Planeten angriffen. Rhodan konnte mit der Hilfe der Teleporterin Tanisha Khabir auf eines der angreifenden Schiffe springen. (PR-Action 13) Tanisha Khabir gelang es durch die Gabe des Plasmapendelns, die verwirrten Posbis zu heilen, und so erfuhren sie von einem geheimnisvollen Kristallmond, der im Sonnensystem aufgetaucht war und für die Verwirrung der Posbis sorgte. Der Fragmentraumer, auf dem sie sich befanden, wurde von den anderen Posbi-Schiffen angegriffen und vernichtet. Rhodan und Tanisha konnten mit einem Beiboot entkommen, stürzten aber auf dem Kristallmond ab. (PR-Action 14) Dort waren sie der Strahlung des Mondes nun direkt ausgesetzt und versuchten sich zu orientieren, wurden allerdings durch Angriffe eines Unbekannten in Atem gehalten. Auf dem Trabanten kam es zu starken Eruptionen, Lava trat aus, und die Lage schien hoffnungslos. Khabir, die von dem Unbekannten berührt wurde, konnte sich und Rhodan mit letzter Kraft per Bojen-Teleportation auf das Schiff des Fremden und von dort direkt weiter nach Tarkalon bringen. Allerdings gerieten Rhodan und sie dort in das Chaos eines abstürzenden Posbi-Raumers. (PR-Action 15) Zusammen mit Betty Toufry wurden sie vor dem drohenden Absturz des Raumers durch einen Nertisten in den Untergrund Tarkalons und damit in Sicherheit gebracht und verhört. Rhodan erfuhr im Gespräch mit Solmon, dem Anführer der Nertisten, deren Beweggründe für ihren Kampf, konnte aber die Mittel nicht gutheißen. Durch einen bei den Nertisten eingeschleusten Agenten der Solaren Abwehr kamen Rhodan, Betty, Tanisha und auch Mechter frei. Wieder an der Oberfläche musste Rhodan mit ansehen, wie der Mond mit Lava auf ihren Standort schoss; diese enthielt Hellquarze, welche sich Mechter und Tanisha an die Stirn hefteten. Mechter starb dabei, aber Tanisha sprach mit veränderter Stimme zu Rhodan und erklärte ihm, dass sie nun gemeinsam Jagd auf einen alten Feind machen würden, auf Lok-Aurazin. Dann teleportierte sie mit Rhodan und Betty Toufry. (PR-Action 16)

Tanisha ließ Rhodan und Betty allein in einer unbekannten Wüste zurück. Dort gerieten sie an den Gladiatorsklaven Rettkal und an dessen Ausbilder Sanilt Saniltoria. Sie erfuhren, dass sie auf Damarakh, dem fünften Planeten des Naral-Systems, circa 14 Lichtjahre von Tarkalon entfernt, gelandet waren. Rhodan fragte sich, wie Tanisha so weit hatte springen können. Plötzlich sahen sie sich den Angriffen Lok-Aurazins ausgesetzt und mussten in die eisige Kälte des Planeten fliehen, da die Kuppel von dem Magadonen zerstört wurde. Weitere Angriffe konnten durch Betty Toufry und auch Tanisha, die sich sporadisch blicken ließ, abgewehrt werden. Nachdem sie eine intakte Überlebenskuppel erreicht hatten, wurden sie von einer herbeigerufenen Delegation unter dem Kommando der Ultima und Obersten Finanzbetreuerin Liarr gerettet. Lok-Aurazin hatte das Nachsehen und verschwand. (PR-Action 17) Auf dem Flug nach Ekhas versuchte Rhodan, Liarr begreiflich zu machen, welche Gefahr von den acht Monden des fünften Planeten ausging, aber die Oberste Finanzberaterin wollte nicht auf ihn hören. Nachdem mehrere hochrangige Regierungsmitglieder auf unerklärliche Weise verschwunden waren und sich die Monde aus der Umlaufbahn Damarakhs gelöst hatten und sich auf Kurs nach Ekhas bewegten, lenkte Liarr ein und bat Rhodan um Rat. Bevor das weitere Vorgehen besprochen werden konnte, tauchte Tanisha Khabir mit einigen Dutzend Personen, darunter auch Lok-Aurazin, auf und verlangte, dass die Ekhoniden für den Raubbau an den Opulus büßen mussten. (PR-Action 18)

...

Im Jahre 2326 floh ES vor einer unbekannten Gefahr und streute als Ersatz für die Zelldusche 25 Zellaktivatoren auf verschiedenen Planeten der Milchstraße aus. Durch die Zerstörung eines Zellaktivators im Untergrund von Eysal kam es durch den Gravitationsimpulsgenerator der Apasos zum Schlüpfen der Hornschrecken auf vielen Welten und zum Erwachen des Suprahets.

Aus dem kriegerischen Zusammenstoß in den Jahren 2327/2328 mit dem bisher unbekannten Reich der Blues in der Eastside, dem so genannten »Zweiten Imperium«, ging das Vereinte Imperium innenpolitisch stark geschwächt heraus.

Nachdem die Arkoniden am 7. November 2328 ihre Unabhängigkeit erklärt hatten, löste Perry Rhodan das Vereinte Imperium und die Galaktische Allianz am 27. März 2329 offiziell auf. Das Vereinte Imperium hatte somit 213 Jahre bestanden. Perry Rhodan war zukünftig wieder Großadministrator des Solaren Imperiums.

Am 28. September 2329 heiratete er auf Plophos in zweiter Ehe die Plophoserin Mory Abro.

Ende März 2330 sonnte sich Perry Rhodan in seinem Erfolg und erging sich in Selbstherrlichkeit angesichts seiner großen Leistungen für die Menschheit. Gucky, Atlan da Gonozal und Ras Tschubai wollten ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringen. Sie betäubten Rhodan und brachten ihn zum Planeten der Hackaffen, die Menschen gegenüber recht negativ eingestellt waren. Die Affen entwendeten Rhodans Zellaktivator. Auf sich alleine gestellt, musste er ihn zurückerlangen und stellte dabei fest, dass er doch auf die Mithilfe anderer angewiesen war. Durch das Eingreifen von ES wurde Rhodan danach in einer Fiktiv-Welt drastisch vor Augen geführt, wie klein er doch als einzelner Mensch war. Nachdem er seine Lektion gelernt hatte, brachte ihn die Superintelligenz am 1. April wieder nach Terra zurück. (Jubiläumsband 3 Story 4)

Zweites Solares Imperium

Im 25. Jahrhundert

Im Jahre 2400 gelangte die CREST II durch den galaktozentrischen Sonnentransmitter ins Twin-System. Dies war – wenn auch unfreiwillig geschehen – der erste Schritt auf dem ohnehin geplanten Weg nach Andromeda. Rhodan erkannte, dass die dortigen Herrscher, die anonymen Meister der Insel (MdI), der Milchstraße nicht friedlich gesinnt waren und sich hinter einer Reihe von Abwehr- und Fallensystemen, sowie zahlreichen Hilfsvölkern verbargen. Nach Abwehr einer Invasion der Maahks aus Andro-Alpha führte Rhodan 2402 das Unternehmen Brückenkopf Andro-Beta durch, und ab 2404 kam es zum Andromedafeldzug in der Galaxie selbst. Dabei wurden die Terraner von den übergelaufenen Maahks unterstützt, mussten aber gegen die ebenfalls von den Lemurern abstammenden Tefroder kämpfen.

Am 19. August 2402 stürzte Rhodan in einem defekten Antigravschacht der BAGALO acht Meter in die Tiefe und erlitt einen Schädelbasisbruch bis in den Cortex hinein.

Die CREST III wurde von den MdI in die Zeitfalle Vario gelockt, und in die Vergangenheit der Milchstraße versetzt. Dort erfuhr Rhodan, dass die Lemurer die Stammväter der heutigen Menschheit waren, und erlebte den Untergang des Großen Tamaniums. Nach der Hilfeleistung durch die sich opfernde Besatzung des Flottentenders DINO III gelangte die CREST III aber durch den Leerraum wieder nach Andromeda, zerstörte dort den Zeittransmitter Vario und kehrte wieder in die Gegenwart zurück.

Der Krieg gegen die MdI wurde weiterhin durch die militärische Stärke der Terraner dominiert, die MdI agierten zunehmend verzweifelt und brachten immer neue, exotische Waffen aus ihren Arsenalen zum Einsatz. Schließlich wurde 2406 der Faktor I Mirona Thetin von Atlan getötet. Rhodan setzte sich im Folgenden diplomatisch dafür ein, dass die verbündeten Maahks schonend mit den unterlegenen Tefrodern umgingen.

Im Jahre 2405 brachte seine Frau Mory Rhodan-Abro zwei Kinder zur Welt, die Suzan Betty und Michael Reginald genannt wurden. Rhodan nannte seinen zweiten Sohn liebevoll »Mike«. Durch das schlechte Beispiel von Thomas Cardif geprägt, ließ Rhodan diesen Kindern alle elterliche Liebe angedeihen. Er war allerdings beruflich bedingt recht selten zuhause, so dass auch seine Freunde in die Erziehung der Kinder eingebunden wurden.
Dennoch kam es zu einer Entfremdung zwischen Perry Rhodan und Michael, der sich durch die übermenschliche Person seines Vaters überwältigt fühlte. Um aus dem Schatten seines Vaters zu treten, trat Michael Rhodan nach einem Abschiedsbrief an seinen Vater im Jahre 2429 unter dem Decknamen Roi Danton in die Organisation der Freihändler ein. Dort stieg er zum Freihändler-König auf, vertrat allerdings stets die Interessen seines Vaters.
Erst im Jahre 2435, als die Dritte Schwingungsmacht nach der Milchstraße griff, wurde Michael durch Atlan enttarnt, der später auch Rhodan über die neue Identität seines Sohns informierte.

Nach dem Sieg über die Dritte Schwingungsmacht in der Großen Magellanschen Wolke wurde die Zweite Schwingungsmacht aktiv. Die weitaus gefährlicheren Zweitkonditionierten brachten das Solare Imperium an den Rand des Untergangs, außerdem wurde Rhodan an Bord der CREST IV in die ferne Galaxie M 87 verschlagen, wo er auch seinen 500. Geburtstag beging. (PR 360) Allen Widrigkeiten zum Trotz gelangte Rhodan wieder in die Milchstraße zurück, wo der Krieg gegen die Uleb mithilfe der okefenokeeschen Streitkräfte zugunsten der Terraner entschieden wurde.

Gegen Ende des Krieges traf Rhodan ein schwerer Schicksalsschlag: Bei der Vernichtung des Enemy-Systems der Uleb schien sein Sohn Michael, alias Roi Danton, ums Leben gekommen zu sein. Seine Leiche konnte nicht mehr geborgen werden.

Der Krieg gegen die Zeitpolizei hatte die wirtschaftlichen Reserven des Solaren Imperiums völlig erschöpft, dagegen standen die Kolonialwelten zumeist deutlich besser da. Dies war Anlass für zahlreiche Welten, sich von Terra zu emanzipieren. Auf diese Weise entstanden neue Machtblöcke in der Galaxie, wie vor allem der Carsualsche Bund. Im 29. Jahrhundert gesellten sich weitere Sternenreiche dazu, besonders die Zentralgalaktische Union und später das Imperium Dabrifa.
Rhodan tolerierte diese Unabhängigkeitsbestrebungen, da er keinen Krieg mit Kolonialterranern provozieren wollte. Dennoch ließ er Vorsorge treffen, für den Fall, dass die diktatorisch geführten Machtblöcke (wie zuvor bereits Plophos) sich gegen Terra erhoben.

Im 30. Jahrhundert

Im 30. Jahrhundert erlitt Rhodan zahlreiche persönliche Verluste, bei denen viele Familienangehörige ums Leben kamen.

Der First-Genesis-Krise im Jahre 2907 folgte die Second-Genesis-Krise 2909, bei der zahlreiche Mutanten, enge Wegbegleiter Rhodans, sich gegen ihn stellten. Aufgrund einer Intrige Nos Vigelands und Dabrifas wurden die Mutanten getötet und deren Zellaktivatoren neu verteilt. Nur vier von zwölf verlorenen Aktivatoren blieben in Besitz Rhodans, drei wurden vollständig zerstört.

Im Jahre 2913 nahm die DaVKo Kontakt zu Rhodan auf. Das Treffen entpuppte sich als Falle. Im Lauf der Ereignisse war er gezwungen, Tevira Abro zu töten, eine Nichte seiner Frau, die auf Dabrifas Seite stand.

Rhodans Frau Mory Rhodan-Abro selbst, immer noch Obmann auf Plophos, wurde im Verlauf des Panither-Aufstands Ende Februar 2931 auf ihrer Heimatwelt getötet, ebenso die gemeinsame Tochter mit Rhodan, Suzan Rhodan-Waringer. Nach dem Verlust der Mutanten war dies erneut ein schwerer Schlag für den Großadministrator Terras.

Im 35. Jahrhundert

Von 3430 bis 3444 trug Perry Rhodan den Symbionten Whisper, durch den seine schwachen telepathischen Kräfte verstärkt wurden.

Der Fünfhundertjahresplan, den Rhodan nach der First-Genesis-Krise ersonnen hatte, erwies sich im 35. Jahrhundert als notwendig, da sich eine Antiterranische Koalition unter Führung Dabrifas gegen Terra gebildet hatte.

Am 30. Oktober 3430 trat der Fall Laurin in Kraft: das Solsystem wurde fünf Minuten in die Zukunft versetzt. Terra entzog sich somit einem Angriff durch achtzigtausend Schiffe der Antiterranischen Koalition.

Am 1. August 3433 reisten Perry Rhodan und 23 Gefährten, darunter auch Atlan, Gucky und weitere Mutanten mit dem Nullzeitdeformator zunächst 50.000, später 200.000 Jahre in die Vergangenheit, um den Bau des Todessatelliten zu verhindern.

Gruelfin

Am 3. Juli 3437 startete Perry Rhodan mit der MARCO POLO eine Expedition in die Heimat der Cappins, die 36 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxie Gruelfin (NGC 4594). Dort wollte einerseits der aus der Vergangenheit gerettete Ovaron nach den Ganjasen der Gegenwart forschen, andererseits plante Perry Rhodan, die befürchtete Invasion der Milchstraße durch Takerer zu verhindern. (PR 450)

Gerade diese Zielsetzung führte dazu, dass Rhodan und Ovaron immer wieder über die nächsten Ziele stritten: Während Ovaron darauf drängte, die Ganjasen zu finden, bestand Rhodan darauf, dass zuerst die takerische Invasionsflotte gefunden und unschädlich gemacht werden musste. Nach wenigen Monaten gab es Hinweise darauf, dass die Ganjasen noch existierten, doch von der Invasionsflotte zeigte sich nichts. Ovarons Ziele wurden auf die lange Bank geschoben, bis die Terraner auf Leffa erfuhren, dass im Takerischen Reich keine physische Invasion, sondern die Entsendung von Pedopeilern und Pedotransferern geplant wurde. (PR 469)

Diese Neuigkeiten änderten Rhodans Sicht der Dinge dramatisch. Da er erkannte, dass nur ein Sturz des takerischen Regimes in Gruelfin eine Pedoinvasion verhindern konnte, suchte er nach den Ganjasen als hoffentlich mächtigen Alliierten im Kampf gegen die Takerer und unterstützte damit Ovarons Bemühungen voll und ganz. Während einer Gefangenschaft auf Takera konnte Rhodan den Taschkar töten, bald darauf wurde er über einen Monat von Ovaron übernommen und kämpfte gemeinsam mit Atlan und Merceile in Morschaztas gegen die usurpatorischen Pedolotsen. Schließlich wurde, dank der Bemühungen aller Expeditionsteilnehmer, Ovaron wieder zum Ganjo der Ganjasen. (PR 476, PR 487)

Als Morschaztas durch den Verrat Guvalaschs aus dem Hyperraum fiel, brach der Ganjasisch-Takerische Krieg aus. Während sich die großen militärischen Auseinandersetzungen auf Ganjasen und Takerer beschränkten, unternahm Rhodan mit der MARCO POLO Risikoeinsätze, bei denen die Hauptwelt Takera und der Ultragigant-Pedopeiler von Mohrcymy zerstört wurden. Von der Invasion der von Takerern kontrollierten Sammler in der Milchstraße erfuhr die Besatzung der MARCO POLO nur über Dakkarfunk, und Rhodan drängte zum Aufbruch. Zuvor konnte er im Juli 3438 durch ein Gespräch mit Pentschypon-Kala 896. die Juclas zum Bruch ihrer Allianz mit den Takerern bringen, was den Krieg in Gruelfin entschied. (PR 490, PR 494, PR 496)

Schwarm

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Heft: PR 500 – Innenillustration 1
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Aufgrund einer Sabotage am Dimesextatriebwerk der MARCO POLO kehrte das Fernraumschiff mit Rhodan an Bord erst im Juni 3441 in die Milchstraße zurück. Dort war mittlerweile aufgrund der vom Schwarm ausgesandten Manips die Verdummung ausgebrochen, die alle Kulturen in der Milchstraße praktisch handlungsunfähig gemacht hatte. Perry Rhodan brach sofort auf, um die Hilfsarbeiten zu koordinieren, wobei er auch direkt die Abwehr der Bedrohung durch den Schwarm plante. (PR 500)

Erst im Jahre 3442 gelang es ihm und den Terranern, eine zuverlässige Methode zum Eindringen in den Schwarm zu finden und gezielt nach Informationen zu suchen, mit denen der Schwarm von innen her ins Chaos gestürzt werden konnte. Perry Rhodan schleuste schließlich mit einem gewagten Schauspiel das Solsystem in den Schwarm ein, indem er den Schwarmgötzen vorgaukelte, dass die Terraner ein kriegerisches Volk im Atomzeitalter seien. Die Götzen fanden in den Terranern aber letztendlich kein Hilfsvolk, sondern einen erbitterten Gegner. Das Solsystem war, durch den Paratronschirm geschützt, unangreifbar für die Schwarmschiffe.

todo: Auseinandersetzung mit dem Schwarm bis ins Jahr 3443.

Das kosmische Schachspiel

Anti-Universum

Im Zuge des Kosmischen Schachspiels zwischen ES und »seinem« bösem Gegenspieler ANTI-ES ab 3456 wurden Perry Rhodan und seine Getreuen zunächst im Zuge eines wissenschaftlichen Experimentes in ein Paralleluniversum geschleudert. Dort trafen sie auf ihre negativen Entsprechungen. Perry Rhodan II zum Beispiel war dort ein gnadenloser Gewaltherrscher, der mit eiserner Faust regieret. Es gelang Perry Rhodan sein negatives Spiegelbild zu töten, um so wieder in das »normale« Universum zurückzufinden.

PAD-Seuche

Unbeabsichtigt schleppte er dort die PAD-Seuche (Psychosomatische Abstraktdeformation) ein, die sich über Hyperfunk verbreitete, und die in ihrem Endstadium den Zusammenbruch der Zivilisationen der Milchstraße bewirkte. Nachforschungen Kol Mimos ergaben, dass die Seuche von ANTI-ES in das Spiel gebracht wurde, und nur durch eine Korrektur der Ereignisse im Paralleluniversum vermieden werden konnte. Es kam zur Zeitreise. Im Paralleluniversum sah sich Rhodan gezwungen sein negatives Ebenbild erneut, diesmal mit eigenen Händen, zu töten. Durch diese Zeitkorrektur wurde die PAD-Seuche mit ihren Auswirkungen ungeschehen gemacht.

Gehirn-Odyssee

Von seinen Freunden unbemerkt, wurde Rhodans Gehirn im Jahre 3457 von seinem Körper getrennt und durch einen Spezialtransmitter in die Galaxie Naupaum geschickt. Dort landete er als ein Ceynach auf dem Markt der Gehirne. Er lernte neue Freunde, wie den späteren Herrscher der Galaxie, sowie einen Accalaurie kennen und konnte durch ihre Hilfe in die benachbarte Galaxie der Pehrtus reisen.

Dort wurde sein Gehirn im April 3458 mithilfe der PGT-Anlage aus seinem Trägerkörper gelöst und durch die Catron-Ader zurück in die heimatliche Milchstraße abgestrahlt. Sein ehemaliger Körper wurde bis dahin durch ein von ANTI-ES produziertes Androiden-Gehirn gesteuert und sollte als Andro-Rhodan durch irrsinnige Regierungs- und Militärpläne die Terraner und andere Völker aufeinander hetzen. Das falsche Gehirn wurde nach einiger Zeit von Atlan und seinen Freunden entlarvt und getötet.

Zurück in seinem echten Körper kämpfte Rhodan einen letzten Kampf gegen ANTI-ES, den er für sich entscheiden konnte. ES war schließlich der Sieger des kosmischen Schachspiels und ANTI-ES wurde wegen mehrerer Regelverstöße von den Kosmokraten für zehn Relativ-Einheiten in die Namenlose Zone verbannt.

Am 18. März 3459 heiratete Perry Rhodan Orana Sestore.

Larenherrschaft und Aphilie

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Heft: PR 650
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Im Jahre 3459 fielen die Laren, dunkelhäutige Humanoide aus der einundzwanzig Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie NGC 3190, mit einer überlegenen Technik in die Milchstraße ein. Perry Rhodan sollte als Erster Hetran des Hetos der Sieben die Rolle des Statthalters der Milchstraße übernehmen. Um sich seinen Handlungsspielraum zu erhalten, nahm Perry Rhodan das ihm angebotene Amt trotz der scharfen Proteste der anderen Milchstraßenvölker und eigener Bedenken zunächst an. Auf der Konferenzwelt Hetossa erfuhr Rhodan von dem Laren-Rebellen Roctin-Par, dass das einzige Ziel der Laren die vollständige Unterwerfung der Milchstraße war. Hinter dem Rücken der Laren bereitete Perry Rhodan den Befreiungskampf vor.

3460 kam es zum endgültigen Zusammenbruch des Solaren Imperiums: Nach der Schlacht um das Solsystem (4.3.) entmaterialisierten Erde und Mond mit 18,7 Milliarden Menschen am 7. März um 14:23 Uhr mithilfe des Twin-Sol-Transmitters, materialisierten aber nur kurz wie geplant im Archimedes-Sonnendreieck-Transmitter in der heimatlichen Milchstraße und gelangten stattdessen in den Mahlstrom der Sterne. Dort konnten Erde und Mond am 12. August in einer Umlaufbahn der Sonne Medaillon stabilisiert werden.

Das Solare Imperium existierte nicht mehr, die Erde umkreiste eine fremde Sonne, wie sich erst viel später herausstellte, mehrere hundert Millionen Lichtjahren von der Milchstraße entfernt. Rhodan stand vor den Trümmern seiner jahrhundertelangen Aufbauarbeit.

Erste Reise mit der SOL

Gefangen in der Kleingalaxie Balayndagar

80 Jahre später hatte die Sonne Medaillon einen schädlichen Einfluss auf die Menschheit ausgeübt: Auf der Erde herrschte Aphilie – Gefühlsarmut. 3540 wurde Perry Rhodan als Großadministrator von seinem ältesten Freund Reginald Bull, der die Aphiliker anführte, entmachtet und mit eintausend nicht von der Aphilie betroffenen Getreuen zu lebenslanger Verbannung verurteilt. Zutiefst enttäuscht machte er sich am 10. Juli mit dem neuen Fernraumschiff SOL auf die Suche nach der Milchstraße. Nur sehr wenige seiner engsten Vertrauten blieben auf der Erde, so auch sein Sohn Michael. (PR 700)

Es folgte eine 38 Jahre währende Odyssee durch unbekannte Teile des Universums auf der Suche nach der Milchstraße. Dabei landete die SOL so gut wie nie und machte nur wenige Zwischenstopps. Am 3. Juli 3578 endlich fand man einen Ansatzpunkt. In der Kleingalaxie Balayndagar wollte man nochmal für die letzte Etappe Vorräte aufnehmen und landete auf dem sehr fruchtbaren Planeten Last Stop. Wenige Tage später weigerte sich SENECA jedoch, die SOL wieder zu starten, da sie sonst explodieren würde. Rhodan befahl daraufhin der SZ-2, die im Orbit geblieben war, sich schon auf den Weg in die Milchstraße zu machen, da nicht absehbar war, wann man wieder starten konnte. (PR 710) Die Kelosker, die das System bewohnten, wurden als fünftes Konzilsvolk identifiziert. Diese versuchten, die SOL zu kapern, da sie aus dem System fliehen wollten, das von einem Schwarzen Loch bedroht wurde. Dabei wurden sie zu Rhodans Ärger aktiv von SENECA unterstützt. Sie scheiterten aber schlussendlich auch an den umsichtigen Vorkehrungen von Rhodan. (PR 716) Trotzdem konnte er nicht verhindern, dass das Shetanmargt an Bord gebracht wurde und sich SENECA mit dem Superrechner verband. Nur sehr langsam gewöhnte er sich an diese Tatsache, obwohl ihm SENECA versicherte, aufgrund einer Zusatzprogrammierung von ES gehandelt zu haben, akzeptierte es aber schließlich und erlaubte 46 Keloskern, an Bord zu kommen. Vor allem auf den Ratschlag des Rechenmeisters Dobrak hin lenkte er die SOL direkt in die Große Schwarze Null. (PR 717)

Gefangen im Dakkardimballon

Es zeigte sich, dass sich das Vertrauen gelohnt hatte – die SOL materialisierte nach einem Zeitsprung über zwei Jahren am 3. Januar 3581 im Dakkardimballon. ES ließ verlauten, dass Rhodan auf dem richtigen Weg sei. Da im Dakkardimballon ein raumfahrendes Volk die Herrschaft zu haben schien, schickte Rhodan eine Korvette los, um vorsichtig Kontakt aufzunehmen. So entdeckte man die Zgmahkonen und die Spezialisten der Nacht, die von ihnen gefangen gehalten wurden. (PR 726) Der befreite Spezialist der Nacht Olw enthüllte Perry Herkunft und Geschichte des Konzils. (PR 727, PR 728) Perry beschloss daraufhin, sich mit den Spezialisten der Nacht zu verbünden, um dem Konzil den größtmöglichen Schaden zuzufügen. Aus diesem Grunde unterstützte er einen Befreiungsversuch von Olws Gefährtin Py auf Lennyth, doch die Spezialistin hatte den Planeten beim Eintreffen des Kommandounternehmens bereits verlassen, da sie als Köder für eine Falle dienen sollte. Die vermeintlichen Retter kehrten unverrichteter Dinge wieder zur SOL zurück. Perry erfuhr indessen vom Rechenmeister Dobrak von der Existenz eines Prä-Universums sowie eines Nachfolgeuniversums und von der Theorie des expandierenden Universums. (PR 729) Schließlich gelang die Befreiung von Py doch noch und Perry beschloss, ein Tunnelschiff der Zgmahkonen zu kapern, um das Beraghskolth aus der Galaxie der Laren zu holen, ein Gerät, mit dem auch die SOL durch einen Dimensionstunnel fliegen konnte. (PR 730) Beim Einbau kam es zu überdimensionalen Reaktionen in der SOL, die mehrere Besatzungsmitglieder das Leben kosteten, doch Rhodan sah keine Alternative und ließ den Einbau vorantreiben. Er hatte in dieser Zeit eine Beziehung mit der jungen Belayn Parcer, über die so gut wie nichts bekannt ist. (PR 742, PR 743) Anfang Mai 3581 gelang die Vernichtung der letzten Koltonen und damit der von Rhodan erhoffte "schwere Schlag" gegen das Konzil. (PR 744) Dieser Schlag erhielt dann finale Kraft, als sich durch die Kräfte der Spezialisten der Nacht die Dimensionstunnel schlossen, so dass die Zgmahkonen keine Möglichkeit mehr hatten, in die angeschlossenen Galaxien zu gelangen. Außerdem kamen sämtliche Nullbewahrer bei einem Fluchtversuch ums Leben. Damit war der Kopf des Konzils abgeschlagen. Die SOL konnte im letzten Moment durch einen der Dimensionstunnel fliehen. (PR 745)

Danach musste er hilflos mit ansehen, wie die Spezialisten der Nacht und Alaska Saedelaere die SOL durch ein Schwarzes Loch verließen, dass die Spezialisten in einem Lagerraum geschaffen hatten. Die SOL musste deshalb vorübergehend evakuiert werden, was zu Differenzen mit den Solanern unter der Führung von Joscan Hellmut führte. Rhodan fing an zu begreifen, dass die Solaner möglicherweise keine Loyalität für die Erde empfinden würden, wenn es hart auf hart kam. (PR 746)

Zurück in der Milchstraße

Am 2. September 3581 flog die SOL endlich in die Milchstraße ein (am selben Tag, als Terra vom Schlund verschlungen wurde!). Rhodan beschloss, so schnell wie möglich zum Solsystem weiterzufliegen. Er wollte außerdem rasch den Kampf gegen die Laren aufnehmen und hoffte, dass Atlan in dieser Hinsicht schon gute Vorarbeit geleistet hätte. (PR 750) Doch es kam zum Streit über den besten Weg zur Befreiung der Menschheit mit Atlan, der inzwischen in der Dunkelwolke Provcon-Faust das Neue Einsteinsche Imperium gegründet hatte und eine deutlich defensivere Vorgehensweise bevorzugte. Darüber zerstritten sich die Freunde und trennten sich.

Rhodan kehrte mit der wieder zusammengefügten SOL in die Milchstraße zurück. (PR 752) Hier unterstützte er Dobrak bei einer siebendimensionalen Vermessung des Solsystems, damit man eines Tages die Erde wieder so einfügen könnte, dass das System stabil blieb. Gleichzeitig suchte er nach einem Stützpunkt des NEI, von dem er ein Ultraschlachtschiff stehlen konnte. Doch Atlan hatte vorgesorgt und alle Ultraschlachtschiffe abgezogen. (PR 753) Doch Rhodan bekam unverhofft Hilfe von Galto Quohlfahrt und seinen Posbis-Raumer und konnte erfolgreich die Gruppe 26 den Laren unterjubeln. (PR 754, PR 755)

Ende 3581 nahm er Kontakt mit Mitgliedern der GAVÖK auf, um sie zu überzeugen, offensiver gegen das Konzil vorzugehen. Eine Mehrheit war von seinem Achtzig-Jahres-Plan angetan und versprach ihm ihre Unterstützung. Der Bruch mit Atlan wurde dadurch aber noch stärker, der aktiv versuchte, diese Anstrengungen zu untergraben. (PR 760)

Am 5. Januar 3582 erschoss sich vor seinen Augen der Mucy Herthor Smolk, weil Rhodan ihm die Anerkennung seines Menschseins verweigerte. Rhodan, noch nie ein Freund derartiger Experimente, ahnte, dass das Projekt der Mucys damit ein tragisches Ende einläutete. (PR 761) Er sollte Recht behalten, denn schon kurz darauf kam es in der Yolschor-Dunstwolke zur Krise. Obwohl er sich selbst mit der SOL dort hinbegab, konnte er den Untergang des Pseudo-NEI nicht mehr verhindern. Als er mit der SOL in den Raumsektor Dragon Alpha flüchtete, traf er hier auf Atlans Flotte, die sie sofort einkreiste. Atlan war außer sich vor Wut, da er Rhodan eine Teilschuld an den Ereignissen zuschob. (PR 762, PR 763) Da die beiden Kontrahenten ernsthafte Vorbereitungen zu einem Kampf befahlen, brachten ihre Freunde (an vorderster Stelle Joscan Hellmut, Scarlon Thorab und die Telepathen unter den Mutanten) sie mit einem Trick dazu, nach Gäa zu fliegen. Hier wurde Rhodan unter Anklage gestellt. Da er hoffte, die Verantwortlichen des NEI von seiner Unschuld überzeugen zu können, verzieh er die List und erklärte sich für die Verhandlung bereit. Er ließ sich sogar widerspruchslos in Gewahrsam nehmen. Die Verhandlung platzte jedoch, als klar wurde, dass die Mucys selbst ihren Tod herbeigeführt hatten. Rhodan kehrte auf sein Schiff zurück und beschloss, in den Mahlstrom zurückzukehren, nachdem eine Umfrage auf Gäa gezeigt hatte, dass die Gäaner einen Kampf gegen das Konzil niemals unterstützen würden.

Zu seiner Überraschung begab sich auch Atlan an Bord und die beiden Freunde versöhnten sich. Atlan hatte seine Fehler eingesehen und erkannt, dass er nicht länger Teil des NEI sein konnte. (PR 765)

Zurück im Mahlstrom

Rhodan beschloss, zurück in den Mahlstrom der Sterne zu fliegen, da er in der Milchstraße nichts ausrichten konnte. So wollte er wenigstens Terra helfen. Doch dort angekommen, musste man feststellen, dass das Medaillon-System inzwischen in den Schlund gestürzt war. Durch das Peilfeuer Mahlstrom stieß man aber auf Ovarons Planet, wo seit einiger Zeit Reginald Bull und Roi Danton auf die Rückkehr der SOL warteten. Das Wiedersehen wurde jedoch durch den Ausbruch der Rasterstop-Flechte gebremst. Auch Rhodan wurde von ihr befallen. Doch Perm Merveur konnte einen Impfstoff entwickeln und so fast alle Befallenen retten. (PR 771)

Nach dem Aufbruch von Ovarons Planet offenbarte Dobrak den Terranern erstmals das Zwiebelschalenmodell. Der Rechenmeister ahnte, dass die Erde durch den Sturz in den Schlund in den Machtbereich einer anderen Superintelligenz geraten sein könnte und dies auch für ES gefährlich werden könnte beziehungsweise dass dies vielleicht sogar von ES verursacht worden war. Rhodan begriff sofort die herausragende Bedeutung dieser Information und schloss sich stundenlang in seiner Kabine ein, um darüber nachzudenken. Er überlegte, inwieweit die Menschheit eigentlich ihren Weg bisher selbstbestimmt hatte oder ob sie überhaupt jemals die Kontrolle über ihr Schicksal gehabt hatte und welche Zukunft ihr wohl bevorstand, wenn sie nur eine Schachfigur in einem kosmischen Schachspiel war. (PR 772)

Kaiserin von Therm

Auf der Suche nach der Erde stieß Perry Rhodan 3582 in den Herrschaftsbereich der Kaiserin von Therm vor und bekam Kontakt mit den Tbahrgs (PR 773, PR 774) und den Feyerdalern. Nachdem es gelungen war, vor allem letztere von der Harmlosigkeit der Terraner zu überzeugen, gestatteten die Feyerdaler den Weiterflug. (PR 775) Um mit der Kaiserin von Therm jedoch Kontakt aufnehmen zu können, musste Rhodan mit einigen anderen Besatzungsmitgliedern einen Test absolvieren, um die Regeln des Feinsprechens zu lernen. Obwohl niemand den Test bestand, durften die Terraner schließlich nach Pröhndome weiterfliegen. (PR 780) Hier entdeckte Rhodan, dass die Schauspieltruppe DAS WORT vermutlich im Auftrag von VERNOC handelte, doch zunächst wurde ihm kein Glaube geschenkt. Man wollte ihn und seine Begleiter sogar abschieben, da man seine Verdächtigungen für Blasphemie hielt. (PR 781) Doch dann erging der Befehl, die Gruppe zum Berührungskreis auf dem Kontinent Yuurmischkohn zu bringen. (PR 782) Obwohl er ahnte, dass er zu spät kam, versuchte er alles zu tun, um die Gefahr abzuwenden. In der Kontaktzentrale kam es zum Zusammenstoß mit VERNOCS Agenten und die Kaiserin von Therm leitete schließlich die Selbstzerstörung ein. Sie gab Rhodan jedoch den Auftrag, für sie das MODUL zu finden und den COMP zu bergen, der wichtige Informationen für den Kampf gegen BARDIOC enthielt. (PR 783)

Da er nicht blind in die Gefahr fliegen wollte, nahm er auf Blotgrähne erneut Kontakt mit der Kaiserin auf, die ihm versprach, nach erfolgreicher Ausführung seines Auftrages die Koordinaten der Erde übergeben zu wollen. Weitere Einzelheiten zum verschwundenen MODUL wollte sie ihm aber nicht geben. Im Folgenden kam es zu einer Raumschlacht mit den Feyerdalern, die ihre Zurücksetzung nicht einfach akzeptieren wollten. Die SOL siegte und begab sich nun auf die Suche nach dem MODUL. (PR 787) Sie fanden die gigantische Station in der Dunkelwolke Courstebouth. (PR 788) Mit einem kleinen Kommando begab sich Rhodan selbst für erste Erkundigungen dorthin. Ein Angriff der Hulkoos zwang sie zur ungeplanten Landung. Dennoch gelang es, den COMP zu finden und zu bergen. (PR 790)

Kaum an Bord der SOL, begann der COMP, die Kontrolle über den SENECA-Shetanmargt-Rechnerverbund zu übernehmen, wodurch es zu Betriebsstörungen kam. Als der COMP schließlich auch die Kontrolle über die Triebwerke und die Steuerung übernehmen wollte, ließ Rhodan Takvorian Einfluss auf SENECA ausüben. Durch die Verlangsamung der Betriebsabläufe war das Schiff damit praktisch nicht mehr funktionsfähig. Dadurch war allerdings auch die Sauerstoffversorgung betroffen. Um den COMP unter Druck zu setzen, ließ Rhodan falsche Ortersignale von den Raumschiffen der Hulkoos senden. Dadurch konnte der COMP vorübergehend zum Einlenken gezwungen werden. Kurz darauf schirmte er jedoch den SENECA-Shetanmargt-Rechnerverbund ab und drohte erneut, die alleinige Kontrolle über das Schiff zu übernehmen. Daraufhin ersann Rhodan das EVAC-Manöver. Als die Evakuierungsflotte nicht zurückkehrte, wollte der COMP einzelne Schiffe abschießen, um die Rückkehr der Menschen zu erzwingen. Doch der verletzt an Bord gebliebene Vigo Hynes programmierte die Feuerleitrechner um, so dass die Geschütze unbrauchbar wurden. Daraufhin bot der COMP einen Waffenstillstand an. Nach zähen Verhandlungen kehrten die Menschen an Bord zurück. (PR 791)

Der COMP lenkte das Schiff nun in die Kleingalaxie Alpha-Morvon. Hier kam ein Vertreter der Kaiserin von Therm, Choolk, an Bord. Schon nach kurzer Zeit übernahm er die Kontrolle des Schiffs und enthob Rhodan seines Kommandos. Er verkündete, dass die Terraner zu unberechenbar seien, um sie direkt in Kontakt mit der Kaiserin von Therm treten zu lassen. Stattdessen sollte der COMP an sein eigenes Volk übergeben werden. Doch Rhodan wollte so schnell nicht aufgeben. Er ließ die Mutanten angreifen. Diese bildeten einen Para-Block, um gegen Choolk bestehen zu können. Doch es gelang ihnen nicht. Lediglich Irmina Kotschistowa konnte ihn leicht verletzen. (PR 796)

Daraufhin ersann Rhodan eine List. Er ließ ein Gerät explodieren und so gefährlichen 5-D-Müll produzieren, der schnellstens von Bord gebracht werden musste. Außerdem ließ er sich selbst von Irmina Kotschistowa in einen scheintoten Zustand versetzen, so dass der COMP annehmen musste, er sei bei der Explosion ums Leben gekommen. Er ließ sich mit dem Müll in den Weltraum schießen und suchte dann heimlich Choolks Raumschiff auf, um mehr über ihn zu erfahren. In dieser Zeit sollte Antapex seine Rolle einnehmen, von dem man inzwischen wusste, dass es sich um einen Avatar des COMP handelte. Rhodan vermutete jedoch, dass Choolk dies nicht wusste und hoffte, die beiden gegeneinander auszuspielen. Er sollte recht behalten. Der Avatar wurde von Choolk vernichtet, danach sog der COMP Choolk in sich auf. Die SOL wurde von einer Flotte Saturnraumschiffe umzingelt und musste sich nach Alwuurk eskortieren lassen. (PR 796) Hier wurde der COMP entladen und an die Choolks übergeben. Eine sofortigen Start lehnte Rhodan jedoch ab, da er immer noch nicht die Koordinaten der Erde erhalten hatte. (PR 797) In genau diese Tage fiel die Geburt eines neuen Pruuhl, eines Kriegsherrschers auf Alwuurk, wodurch der Planet vorübergehend ins Chaos stürzte. Es gelang, den Pruuhl Puukar kurz nach der Geburt auf die SOL zu entführen. Damit hatte Rhodan endlich ein Druckmittel in der Hand, um die Koordinaten der Erde zu erhalten. Dennoch wurde die Lage kritisch, da der Pruuhl rasch an Stärke zunahm und man ihn nicht lange gefangen halten konnte. Die Choolks konnte jedoch auch nicht die SOL angreifen, ohne den Pruuhl zu gefährden. So entstand vorübergehend eine Pattsituation. Als man schon die Hoffnung aufgeben wollte, meldete sich der COMP und lobte die Terraner für Ihre Standhaftigkeit. Die Koordinaten wurden übergeben. Puukar wurde freigelassen und die SOL erhielt Vorräte für ihren weiteren Flug. Auch Quohlfahrt durfte zur SOL zurückkehren. Joan Connerford vermutete jedoch, dass die Koordinaten nicht zur Erde führen würden, sondern direkt zur Kaiserin von Therm. (PR 798)

...

3583 erreichte Perry Rhodan mit der SOL den Planeten Drackrioch und erhielt von der Kaiserin von Therm die neuen Koordinaten der Erde in der Galaxie Ganuhr in der Mächtigkeitsballung von BARDIOC. Vermutlich von der Kaiserin von Therm beeinflusst, versuchte er mit wenig Erfolg die Hilfsvölker und Inkarnationen von BARDIOC zu bekämpfen.

BARDIOC

Als Gefangener von BULLOC gelangte Perry Rhodan schließlich zu BARDIOC und erfuhr erstmals von der Existenz der Mächtigen und der Kosmokraten. Es gelang ihm, BARDIOC aus seinem Alptraum zu erwecken; BARDIOCS Mächtigkeitsballung war damit befreit. Schließlich brachte er BARDIOCS Gehirn im Jahre 3585 nach Drackrioch, wo es sich mit der Kaiserin von Therm vereinigte.

Die PAN-THAU-RA

... to do (Zyklus PAN-THAU-RA): Im Jahr 3586 flog Rhodan mit der SOL und der BASIS in die Galaxie ..., wo man die PAN-THAU-RA entdeckte...

Die Kosmischen Burgen

Schließlich wurde Laire an Bord der PAN-THAU-RA als Schöpfer des Alles-Rads, welches die Zivilisation der Wynger dominierte, entlarvt. (PR 900) Der Kosmokratenroboter schloss sich Rhodan an. Die Wynger mussten jedoch darüber aufgeklärt werden, dass sie einem Irrglauben anhingen. Da dies nur sehr vorsichtig geschehen konnte, ließen sich Rhodan und Plondfair von der Flotte der Wynger, die die SOL und die BASIS umzingelt hatten, gefangen nehmen. Sie klärten den Kommandanten der Wynger-Flotte, Courselar, über die Wahrheit auf und dieser konnte dafür gewonnen werden, Plondfair und Demeter zumindest nicht aufzuhalten. (PR 905)

Während die beiden Wynger auf Starscho versuchten, ihr Volk von einem Wandel im Glauben an das Alles-Rad zu überzeugen, wurde Rhodan ultimativ aufgefordert, die SOL endlich an die Solaner zu übergeben (PR 907), da Gavro Yaal es geschafft hatte, die Jungkönigin Dorania zur BASIS zu bringen, die zur Befriedung der Ansken auf der PAN-THAU-RA benötigt wurde. (PR 906) Da die Solaner bei einem letzten Besuch sehr geheimnisvoll taten, verzögerte Rhodan die Übergabe zunächst. Er fand schließlich heraus, dass sie die Geburt des ersten Buhrlo beschützten und ließ die SOL schließlich ziehen. (PR 907)

Danach brachte er die Jungkönigin Dorania an Bord der PAN-THAU-RA. Nach kleinen Schwierigkeiten schaffte sie es tatsächlich mit ihrer Aura, die an Bord befindlichen Ansken zu befrieden. Die Terraner räumten daraufhin das Schiff und Laire versetzte es durch eine unterbrochene Transmission in einen Raum zwischen den Dimensionen, so dass es für alle Zeiten versiegelt war. (PR 908) Rhodan ließ die BASIS bereitmachen für den Abflug. Er war fest entschlossen, die Kosmischen Burgen zu finden und Kontakt mit den Kosmokraten aufzunehmen, um die Gefahr durch die Manipulation einer Materiequelle zu verhindern. Roi Danton, Payne Hamiller und Hytawath Borl kündigten jedoch an, die BASIS zu verlassen und bei Demeter bleiben zu wollen. Rhodan räumte ihnen betroffen eine Zehn-Tages-Frist ein, um nach Demeter zu suchen und zurückzukommen. (PR 908) Zu seiner Erleichterung kehrten sowohl Demeter als auch die Männer rechtzeitig zurück. Unbeobachtet verfolgte er fröhlich, wie Demeter sich für seinen Sohn entschied. Damit konnte die Suche nach den Kosmischen Burgen beginnen. (PR 909)

Nachdem Murcons Burg nicht gefunden werden konnte, flog die BASIS weiter zu Lorvorcs Burg. Hier traf man auf Ganerc, der ebenfalls nach den Kosmischen Burgen suchte. Von ihm erhielt Rhodan den entscheidenden Hinweis, dass die Unsterblichkeit der Schlüssel war, um die Burgen betreten zu können. So konnten er, Atlan und Ganerc tatsächlich eine unsichtbare Barriere überwinden und Lorvorc Burg betreten. (PR 917)

Nach einer Konfrontation mit Cerveraux konnten sie den Zusatzschlüssel an sich bringen sowie den Quellmeister Pankha-Skrin retten, der bereits Murcons Schlüssel besaß. (PR 918)

Auch auf Partocs Burg konnten sie den Zusatzschlüssel finden, obwohl ihnen diesmal die Demonteure in die Quere kamen. Diese waren gerade dabei, die Burg mithilfe des Drugun-Umsetzers in den Makrokosmos zu versetzen. (PR 929) Beim Übergang blieben Atlan und Rhodan im Mikrokosmos hängen, der sich ihnen als fremdartiger, feuriger Raum in strömender Bewegung präsentierte. (PR 930)

Als sie ihn schließlich verlassen konnten, haftete ihnen eine alles vernichtende Aura an, die mehrere Besatzungsmitglieder tötete, so dass sie schließlich nur noch frei im Weltraum treibend niemandem zur Gefahr wurden. Mithilfe des Bipolarfelds konnten sie transportiert werden. In dieser Zeit wurden sie immer wieder nach Green Darkness versetzt. (PR 931) Rhodan konnte dies schließlich beenden, indem er die Statue, die dort Kontakt mit ihm aufgenommen hatte, zerstörte. Die vernichtenden Auren konnten aufgelöst werden mit dem Gang durch eine dreistufige Transmitterstrecke. (PR 932)

Danach ging es weiter zur Burg von Ariolc. Hier stieß man auf eine Strahlung, die jeden, der die Burg betrat, glauben ließ, er sei Ariolc. Am schlimmsten erwischte es Gucky. (PR 933) Rhodan, Atlan und das Konzept Kershyll Vanne fanden jedoch einen Weg, um in die Burg einzudringen und die Beeinflussung zu stoppen. Auch der Zusatzschlüssel konnte gefunden werden. (PR 934)

...

Rhodans Hoffnung, sich hinter die Materiequellen begeben zu können blieb unerfüllt. Stattdessen nahm Laire Atlan als Botschafter der Menschheit mit zu den Kosmokraten.

Kosmische Hanse

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Heft: PR 1000
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Anfang 3588 erhielt Perry Rhodan von ES weitere Einblicke in die Bestimmung der Menschheit und in kosmische Zusammenhänge, die ihm vorher nur bruchstückhaft bekannt waren. Er erhielt von ES den Auftrag zur Gründung der Kosmischen Hanse, einer gigantischen kosmischen Handelsgesellschaft. Hauptzweck der Kosmischen Hanse sollte es sein, ES bei der Abwehr der rivalisierenden Superintelligenz Seth-Apophis zu helfen.

Einführung der Neuen Galaktischen Zeitrechnung (NGZ): Das Jahr 3588 war gleichzeitig das Jahr 1 NGZ. Perry Rhodan selbst wurde 34. Hanse-Sprecher.

Im Jahre 424 NGZ lernte Perry Rhodan den Wortlaut der drei Ultimaten Fragen kennen:

  1. Was ist der Frostrubin?
  2. Wo beginnt und wo endet die Endlose Armada?
  3. Wer hat das GESETZ initiiert, und was bewirkt es?

Die Kosmische Hanse wurde weiter aufgebaut. Immer wieder kam es zu Anschlägen von Seth-Apophis.

425 NGZ erhielt Perry Rhodan auf Khrat den Status eines Ritters der Tiefe. Auf dem Rückweg zur Milchstraße hatte Atlan Gesil »aufgelesen«, eine geheimnisvolle Frau, die Perry Rhodan schnell in ihren Bann zog. Es kam zu Rivalitäten zwischen Rhodan und Atlan.

Endlose Armada, Chronofossilien und Vironauten

426 NGZ kam es zum Aufeinandertreffen mit der Endlosen Armada und zum Sturz der Galaktischen Flotte durch den Frostrubin (TRIICLE-9) nach M 82, dem Sitz von Seth-Apophis. Übernahme der Endlosen Armada durch Perry Rhodan.

Am 3. September 426 NGZ heirateten Perry Rhodan und Gesil.

In den Jahren 427 bis 429 NGZ kam es zur Aktivierung der Chronofossilien, Teile von Rhodans Wirken über viele Jahrhunderte hinweg. Am Berg der Schöpfung lehnte Perry die Antwort auf die dritte Ultimate Frage ab, und trat aus dem Ritterorden aus. Daraufhin wurde er von den Kosmokraten aus der Lokalen Gruppe verbannt.

Gänger des Netzes und Tarkan

Am 15.09.429 NGZ wurde Eirene geboren, die Tochter der Inkarnation einer Kosmokratin und eines Terraners: Gesils und Perry Rhodans Kind.

Nach ihrer Verbannung aus der Mächtigkeitsballung von ES wurden Perry Rhodan und viele seiner Gefährten zu Gängern des Netzes.

Nach Aktionen in der Mächtigkeitsballung Estartu gegen den Kriegerkult kam es 448 NGZ zur Aufhebung des Banns der Kosmokraten. Perry Rhodan wurde ins Universum Tarkan verschlagen, und diente dort zusammen mit Atlan da Gonozal als IMAGO – und somit als einer der Katalysatoren für die Dualfusion, aus der die Superintelligenz ESTARTU wieder neu entstand. Es kam zum Transfer der Galaxie Hangay ins Standarduniversum.

Die Cantaro und der Kampf gegen Monos

Auf dem Rückweg in die Milchstraße blieb Perry Rhodan mit der Tarkan-Flotte für einige Zeit in einem Stasisfeld gefangen – während im Standarduniversum 695 Jahre vergingen. Die Tarkan-Flotte wurde erst im Jahre 1143 NGZ aus dem Stasisfeld entlassen. Die Rückkehrer mussten feststellen, dass die heimatliche Milchstraße durch den Chronopuls-Wall abgesperrt war und von den Cantaro regiert wurde.

Sein persönlicher Feind Monos erwies sich später als Retortenkind von Gesil, die 447 NGZ von einem angeblichen Gesandten der Kosmokraten entführt worden war. Nach einem jahrelangen Kampf gegen die Unterdrücker der Milchstraße gelang es Rhodan, unterstützt von den anderen Zellaktivatorträgern, den Freihändlern von Phönix und der Organisation WIDDER, Monos zu töten und das Regime zu brechen. Für die Terraner und alle anderen Galaktiker begannen Jahre des Wiederaufbaus, denn Monos' Herrschaft hatte die Milchstraße in ein Trümmerfeld verwandelt.

Die Linguiden

1169 NGZ verlangte ES von Perry Rhodan und den anderen Zellaktivatorträgern die Zellaktivatoren zurück und die Linguiden wurden zu dem bevorzugtem Volk von ES. Rhodan führte ein Leben auf Abruf und versuchte, den offensichtlichen Irrtum ES' aufzuklären. Die große Suche nach ES begann. Perry Rhodan und seine Tochter entfremdeten sich einander zusehends, bis Eirene Taurec und Gesil hinter die Materiequellen folgte. In letzter Minute erhielt Rhodan den neuen Zellaktivatorchip.

Das große Kosmische Rätsel

Am 10. Januar 1200 NGZ brach der Hyperraum zusammen: es kam zum Auftreten der ersten »Toten Zone«, welches Perry Rhodan im Weltraum, isoliert an Bord der ODIN, überraschte. Beim Auftauchen der zweiten »Zone« in M 13 konnte er aktiv eingreifen und die Rettungsmaßnahmen organisieren. Nach dem Zusammenbruch dieser Erscheinung, die die Arcoana unbeabsichtigt verursacht hatten, wurde er vom Ennox Philip zu einer Expedition an die Große Leere überredet, um das »Größte Kosmische Rätsel« zu lösen. Am 1. August 1202 NGZ startete die BASIS zur ersten Expedition an die große Leere.

Nach fünfjähriger Reise erreichte die BASIS am 14. Januar 1206 NGZ endlich ihr Ziel, die Große Leere. Perry Rhodan unternahm Expeditionen nach Noman, Trantar, Shaft und Charon. Dabei fand er zunächst zwei Spindeln. Nachdem auch die anderen Spindeln von Voltago und den Zwillingen Mila und Nadja Vandemar geborgen wurden, fand er auf Charon die fehlenden Segmente und lernte die Ayindi Moira kennen.

Nach der Rückkehr in die Milchstraße beschloss Rhodan, 1213 NGZ mit der BASIS erneut an die Große Leere zu fliegen.

1216 NGZ zündete Moira die Spindeln. Der Brennpunktplanet Charon wurde gleichzeitig mit der STYX und der ODIN in das Arresum versetzt. ODIN und STYX mussten sich auf der Flucht vor den Ayindi trennen. Die ODIN erreichte den mit der STYX vereinbarten Treffpunkt im Arresum, der mittlerweile im Todesbezirk der Abruse lag. Auf dem Planeten Thyssan starb fast die gesamte Besatzung von Perry Rhodans Schiff, bevor Hilfe eintraf. Mila und Nadja Vandemar gelang es schließlich im April 1218 NGZ, die Abruse zu bezwingen.

Auf dem Rückweg von der Großen Leere machte Perry Rhodan 1220 NGZ in Hirdobaan, der Galaxie der Hamamesch, halt und wurde dort mit den Geheimnissen um Gomasch Endredde und Endreddes Bezirk konfrontiert. Er traf auf den Mächtigen Aachthor und erfuhr schließlich die wahren Hintergründe der Abruse und Aachthors. Am 31. Dezember teilte ihm Ernst Ellert mit, dass er und die anderen Zellaktivatorträger von ES nicht weiter mit Aufträgen betraut werden sollten.

Thoregon

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Heft: PR 1885
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Brücke in die Unendlichkeit und Heliotische Bollwerke

todo ... (Zyklen: »Die Tolkander« und »Die Heliotischen Bollwerke«)

Perry Rhodan als Sechster Bote von Thoregon

todo ... (Zyklen: »Der Sechste Bote« und »Materia«)

Perry Rhodan als Terranischer Resident

Am 16. Dezember 1291 NGZ löste Perry Rhodan Camelot auf und beschloss, wieder für ein politisches Amt in der LFT zu kandidieren. Maurenzi Curtiz gewann die Wahl zum Ersten Terraner und ernannte Perry zum neuen Terranischen Residenten. Perry konnte nicht verhindern, dass Bostich I. den Hayok-Sternenarchipel annektierte. Am 6. Mai 1303 NGZ starb der von Morkhero Seelenquell kontrollierte Tautmo Aagenfelt bei dem Versuch, Rhodan zu töten ...

Tradom

Im Oktober 1311 NGZ öffneten sich vier so genannte Fensterstationen im Hayok-Sternenarchipel. Durch dieses Sternenfenster drang ein Katamar aus Tradom in die Milchstraße ein, sein Ziel: Terra.

Im Solsystem konnte die Aagenfelt-Barriere den Katamar aufhalten und zwang ihn, den Überlichtflug zu unterbrechen. Der Katamar schleuste eines seiner Beiboote aus und ersuchte offiziell um einen Staatsbesuch bei der LFT. Das Beiboot landete auf dem Terrania Space Port, und Konquestor Trah Rogue eröffnete den Terranern dass die LFT nun dem Reich Tradom unterstand und somit zur Abgabe von 125 Mio. CE-Tradicos gezwungen wurde, sowie dass das Reich Tradom nun die politische Gewalt über die LFT hatte.

...

Während einer Zeitreise in die 160.000 Jahre zurückliegende Zeit der Thatrix-Zivilisation schliefen Perry Rhodan und Ascari da Vivo miteinander und zeugten Kantiran.

Andromeda und der Gelbe Meister

Im Jahre 1313 NGZ, zur Zeit des Krieges gegen die Inquisition der Vernunft, erreichte Perry Rhodan ein Hilferuf von Kiriaade, in die er sich sofort verliebte. Perry Rhodan folgte diesem Hilferuf nach Andromeda. Dort war die mittlerweile zum Gelben Meister devolierte ehemalige Superintelligenz K'UHGAR im Begriff, die Galaxie zu unterwerfen. Die Tefroder standen am Rande der totalen Niederlage, und auch die Maahks waren stark in die Defensive gedrängt. Perry Rhodan persönlich konnte den Gelben Meister mithilfe von Kiriaade in letzter Minute stoppen. Alle Streitkräfte des Gelben Meisters wurden durch einen Selbstvernichtungsprozess zerstört. Maahks und Tefroder gingen gemeinsam an den Wiederaufbau Andromedas. (Andromeda-Taschenbücher)

Die Sternenarchen

Im April des Jahres 1327 NGZ war Rhodan im Rahmen einer inoffiziellen Goodwill-Tour auf dem Prospektionsschiff PALENQUE im Ochent-Nebel unterwegs. Sein vordergründiges Ziel war der friedliche Kontakt zu den Akonen. Rhodan wollte angeblich für eine breitere Koalition gegen das expandierende Kristallimperium werben. Die Wahrheit sah jedoch anders aus: Rhodan wollte Geheimdienstinformationen nachgehen, denen zufolge die Arkoniden Entdeckungen im galaktischen Zentrum gemacht hatten, die irgendetwas mit den Lemurern und den Bestien zu tun hatten.

Durch einen Zufall entdeckten die Crew der PALENQUE und der akonische Explorer LAS-TOÓR gleichzeitig die Sternenarche NETHACK ACHTON. Eine gemeinsame Expedition führte Perry Rhodan auf die Arche, deren Besatzung lemurischer Abstammung war. Rhodan konnte die Spannungen zwischen dem Außenteam und den Sicherheitskräften der Arche abbauen.

Rhodan machte die überraschende Entdeckung, dass der Naahk der Arche durch einen Zellaktivator am Leben erhalten wurde. Den Ursprung des Geräts konnte er nicht mehr in Erfahrung bringen, da Soldaten der akonischen Flotte die NETHACK ACHTON besetzten und einen Abzug aller Terraner forderten. Aufgrund der Übermacht der Akonen musste Perry Rhodan einwilligen. Die junge Lemurerin Denetree, die einen Speicherchip mit weiteren Informationen zu verschiedenen Archen besaß, wurde mit an Bord der PALENQUE genommen. Mithilfe dieser Daten wurde die auf Mentack Nutai abgestürzte LEMCHA OVIR entdeckt. Rhodan nahm Kontakt mit den schiffbrüchigen Lemurern auf und stiftete Frieden zwischen ihnen und den auf Mentack Nutai lebenden Menttia. Er barg den persönlichen Datenspeicher des Naahk der LEMCHA OVIR.

Bei der Untersuchung dieses Datenspeichers übertrug das Gerät seinen Inhalt auf mentalem Weg in Perry Rhodans Geist. Rhodan »erlebte« auf diese Weise mit, wie in der Zeit von circa 51.900 v. Chr. bis 51.747 v. Chr. die lemurischen Sternenarchen ihren Weg ins Ungewisse antraten. Er begab sich ins Blaue System und verschaffte sich dort heimlich Zutritt zu einer dritten Sternenarche, der ACHATI UMA. Auf Gorbas-IV verhinderte Rhodan, dass Levian Paronn eine Zeitreise unternahm. An Paronns Stelle gelangte Icho Tolot in die Vergangenheit. Rhodan musste sich mit den erwachenden Bestien der Arsenalstation von Gorbas-IV auseinandersetzen und wurde von diesen gefangen genommen. Zusammen mit seinen Gefährten wurde er zum Bestienstützpunkt Paggosh gebracht. Während terranische und akonische Streitkräfte Paggosh neutralisierten, konnten Rhodan und seine Gefährten fliehen. (Lemuria-Taschenbücher)

Odyssee

Am 16. Juni 1329 NGZ unternahmen Perry Rhodan und Reginald Bull zusammen mit einer 28-köpfigen Gruppe aus Siedlern, Wissenschaftlern und Journalisten einen medienwirksamen Rundflug auf dem Mars, der gegen den Planeten Trokan aus dem Arresum ausgetauscht worden war, vor circa 17 Jahren jedoch an seinen angestammten Platz zurückgekehrt war. Das von Reginald Bull gesteuerte Transportmittel, der Mars-Liner-01, wurde von den Tambu um circa eine Milliarde Jahre in die Zukunft versetzt. Die Terraner sollten den Tambu bei der Verteidigung des Vaaligischen Schwarms gegen die Nodronen helfen.

Nach einer verlorenen Raumschlacht der Quochten gegen die Streitkräfte des nodronischen Empire wurde Perry Rhodan gefangen genommen und zur Pembur-Station verschleppt, wo er in einem Straf- und Umerziehungslager ums Überleben kämpfen musste. Dort verliebte er sich in die junge Nodronin Tasha Feori, mit der er einige Liebesnächte verbrachte. Mithilfe der Magnoraunden konnte er sich befreien, er wurde von Reginald Bull von Pembur-Station geholt. Perry Rhodan schmiedete ein Bündnis zwischen den Quochten und nodronischen Rebellen. Er leitete einen Einsatz auf Nodro, um dort ein Attentat auf die Zwillingsgötzen zu verüben. Zusammen mit Reginald Bull trat er Cairol 404 gegenüber und kehrte mit den Überlebenden der Zeitreise am 16. Juli 1329 NGZ zurück nach Terra. (Odyssee-Taschenbücher)

Der Sternenozean von Jamondi

Perry Rhodan lernte seinen Sohn Kantiran da Vivo-Rhodan kennen und erfuhr, dass dieser aus einer Affäre mit Ascari da Vivo entstanden war. Rhodan teilte dieses Wissen nur mit den anderen Aktivatorträgern.

Im Jahre 1331 NGZ, kurz nach dem Auftauchen der »Sternenozeane« in der Milchstraße, erschien Lotho Keraete und forderte Perry und Atlan dazu auf, ihn zu begleiten. Mit einer Silberkugel aus dem Fundus der Oldtimer flogen die drei in den Sternenozean von Jamondi ein. Das Raumschiff stürzte im Polargebiet von Baikhal Cain ab, wobei Keraete im geschmolzenen Eis versank und einfror. Perry und Atlan erfroren beinahe bevor sie von den Vay Shessod gerettet wurden. Bei ihren weiteren Erforschungen wurden sie von den Kybb-Cranar, die sie mit Motana verwechselten, in die Sklaverei gezwungen. Sie mussten im Heiligen Berg so genannten Schaumopal schürfen. Ihnen gelang aber die Flucht und sie schlossen sich freien Motana an die, sich in den Wäldern versteckten.

Mithilfe des Shoziden Rorkhete und der Ozeanischen Orakel gelang ihnen die Flucht von Baikhal Cain. In der Feste von Shoz entdeckten sie einen Bionischen Kreuzer und konnten diesen auch bemannen. Damit nahmen Perry, Atlan und ihre neuen Gefährten den Kampf gegen die Kybernetischen Völker auf.

Im Sternenozean traf Perry Rhodan auf den Grauen Autonomen und erhielt Hinweise auf die Schildwachen. Es gelang Rhodan die Mediale Schildwache Lyressea zu erwecken. Von ihr erfuhr er die Geschichte der Schildwachen und der Schutzherren von Jamondi. Außerdem entdeckte er Gefühle für die Schildwache. Nachdem alle Schildwachen erweckt waren ging die Suche nach dem Paragonkreuz los. Rhodan gelangte nach Tan-Jamondi II und dann mit der SCHWERT über die DISTANZSPUR in den Arphonie-Sternenhaufen. Dort traf er auf Carya Andaxi, zusammen mit Lyressea barg er auf Petac das Paragonkreuz.

Atlan wurde von den Taphero con Choth entmaterialisiert und konnte nur durch seine Ritteraura überleben. Auf Graugischt verriet ein sehr naiver Toron Erih den Planeten an die Kybb. Kurz darauf wurde Graugischt von den Kybb angegriffen. Im letzten Moment tauchte Atlan auf und half mit den Taphero con Choth Carya Andaxi und ihrer Armee. Die Kybb konnten vertrieben werden.

Nachdem Lyressea mit Motoklon 109 den Schutzschirm um das Sonnensystem von Tagg Kharzani zerstört hatte, konnten Perry Rhodan und die gesamte Armee den Planeten angreifen. Der Planet Kherzesch konnte zerstört werden, aber Tagg Kharzani entkam.

Der Arphonie-Sternhaufen stürzte im März 1333 NGZ in den Normalraum zurück. Mit einer Übermacht aus 50 Kybb-Titanen eroberte Gon-Orbhon das Solsystem und begann mit der Aufheizung der Sonne Sol zur Supernova, um den Korpus ARCHETIMS bergen zu können. Perry Rhodan erreichte mit der ELEBATO die Nähe des Solsystems, konnte aber nur noch Karthagos Fall ausrufen. Er zog sich mit der Solaren Flotte ins Wega-System zurück, nahm heimlich Kontakt mit NATHAN auf und initiierte die Operation KRISTALLSTURM II.

Am 16. Mai 1333 NGZ befahl Perry Rhodan den Angriff auf das Solsystem, um Bauteile für Dissonanzgeschütze abholen zu können, die auf Luna bereitgestellt wurden.

Der zweite, entscheidende Angriff auf das Solsystem erfolgte am 27. Mai 1333 NGZ, da Perry Rhodan nur noch wenige Stunden blieben, um die Aufheizung Sols zu stoppen. Unter schrecklichen Verlusten konnten die meisten Kybb-Titanen vernichtet werden. Gon-Orbhon wurde vom Einfluss des Nocturnenstocks Satrugar befreit. (PR 2298) Am Folgetag trat das Parlament der LFT unter Perry Rhodans Leitung in der jetzt wieder an gewohnter Stelle über Terrania schwebenden Solaren Residenz zur ersten Sitzung nach der Befreiung zusammen.

Am 2. Juni 1333 NGZ wurde Rhodan zu einer Geiselnahme gerufen. Neal O'Neil, der an diesem Tag seinen 200. Geburtstag feiern konnte, hatte auf dem als Park angelegten Dach der Wohnanlage Kanchenjunga im Ortsteil Sirius River City seinen Urururenkel Dennis Adams als Geisel genommen und bedrohte ihn mit einem Kombistrahler. Er forderte eine Unterredung mit Rhodan. Als der Terranische Resident eintraf, berichtete ihm O'Neil von seinem Leben, das durch viele Schicksalsschläge bestimmt war, aber das Leben zahlreicher Terraner widerspiegelte. Anschließend stellte er Rhodan die Frage, was dieser getan hatte, um den Terranern diese Schicksalsschläge zu ersparen und die Gefahren abzuwenden. Der relativ Unsterbliche musste ihm gestehen, dass er wohl zu wenig getan hatte. O'Neil erkannte die Wahrheit in der Aussage Rhodans und beendete die Geiselnahme.

Ara-Toxin

Am 3. Mai 1340 NGZ wurden Perry Rhodan und Julian Tifflor von Einundsiebzig im Auftrag eines Unbekannten auf Tahun entführt und nach Neu-Tolimon verschleppt. Sie sollten dort Hinweise auf das Ara-Toxin finden. Durch Hormonbehandlungen wurde das Aussehen der Terraner verändert. Mithilfe der Aerimi drangen sie in die Kuppelstadt Hrom-Connan ein, wo sie von Einundsiebzig in ihrer Tarnexistenz als Zhanauta Filgris unterstützt wurden. Sie zettelten einen Gefangenenaufstand an und folgten dem Ara Trantipon, der mit der MOMANTAR nach Aralon floh. Zu diesem Zweck begaben sie sich per Transmitter auf das Raumschiff KAMMARA.

Der Transmitter war auf Aras geeicht, andere Lebewesen erlitten beim Durchgang körperliche Schäden. Auch Perry Rhodan war davon betroffen. Die Schäden waren so schwer, dass Rhodan 24 Stunden lang behandelt werden musste, damit sein Leben gerettet werden konnte. Als er wieder handlungsfähig war, folgte er Julian Tifflor nach Aralon. Die beiden wollten versuchen, mehr über das Projekt Ara-Toxin herauszufinden, denn sie nahmen an, dass sich auf Aralon das Zentrum aller diesbezüglichen Aktivitäten befand, und dass sie durch geheime Recherche mehr erreichen würden als durch einen Flottenaufmarsch mitten im arkonidischen Hoheitsgebiet. Sie wollten die Regierung der Aras mit ihrem Wissen konfrontieren, doch dafür brauchten sie ein Druckmittel. Rhodan nahm deshalb über Pron Dockt, mit dem er vom TLD-Agenten Tankred Bowitz zusammengebracht wurde, Kontakt mit Lordmediker Oclu-Gnas auf. Rhodan musste Pron Dockt als Preis für diesen Dienst eine Gewebeprobe von sich selbst überlassen.

Am 7. Juni erhielt Perry Rhodan von Oclu-Gnas den offiziellen Auftrag, Trantipon zu verfolgen und zur Rechenschaft zu ziehen. Zu diesem Zweck wurde ihm das Raumschiff CONNOYT zur Verfügung gestellt. Noch am Tag einer Pressekonferenz brachen Rhodan und seine Begleiter mit der CONNOYT und zehn baugleichen Schiffen zum Planeten Remion auf, wo die Verseuchung mit dem Ara-Toxin in die finale Phase eintrat. Es gelang ihm, Trantipon zu verhaften und die Remiona zu evakuieren, doch die Vernichtung des Planeten konnte er nicht verhindern. Vom All aus beobachtete er, wie der Planet sich in einen Moby verwandelte. Zusammen mit einigen Aras erkundete er diesen persönlich und begab sich in sein Inneres. Da noch Reste der Bewusstseine der Remiona im Instinktgehirn des Mobys vorhanden zu sein schienen, schreckte er vor dessen Vernichtung zurück. Durch gezielten Einsatz von Hochdruck-Wasserschneidern fügte er dem Moby Schmerz zu, als dieser Kurs auf Oyloz nahm. So gelang es ihm, den Moby in die Flucht zu schlagen.

Rhodan, Tifflor und Zhanauta Filgris folgten dem Gestaltwandler, der den Moby gesteuert hatte, zur Trümmerbrücke und machten den Flug der MO mit. Es kam zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Rhodan und Tifflor über die weitere Vorgehensweise: Während Rhodan nicht glaubte, dass es wirklich kein Mittel gegen das Ara-Toxin gab, schlug Tifflor die Evakuierung Terras vor. Es kam zum Kampf gegen den Gys-Voolbeerah Synuit, einen Handlanger Aset-Radols, des wahren Hintermanns des Projekts Ara-Toxin. Als die MO den Unlichtplaneten erreichte, begab Perry Rhodan sich dorthin. Er musste eine mentale Sperre durchqueren, in der alle negativen Erinnerungen Aset-Radols auf ihn einprasselten. Dadurch wurde er in den Wahnsinn getrieben und verstümmelte sich selbst. Dennoch schaffte er es, die Barriere zu durchqueren. Aset-Radol war so beeindruckt von Rhodans Widerstandskraft, seinem Willen und seiner positiven Natur, dass er ihn behandeln ließ und all seine Pläne aufgab. Bald war der Terraner ganz wiederhergestellt und erhielt von Aset-Radol ein Gegenmittel gegen das Ara-Toxin, mit dem alle betroffenen Planeten geheilt werden konnten.

Am 25. September 1340 NGZ stellte Rhodan Zheobitt auf Aralon zur Rede. Niemand anderer als der Mantarheiler war Einundsiebzigs geheimnisvoller Auftraggeber. Er hatte Wind vom Projekt Ara-Toxin bekommen und wollte es sabotieren, ohne selbst in Erscheinung zu treten. Rhodan musste angesichts seiner Erlebnisse auf Jaimbor anerkennen, dass Zheobitt die Mittel besaß, die Wirkung eines Zellaktivators zu neutralisieren. Zheobitt nutzte dies als Druckmittel, um weiter ungestört im Bereich der LFT forschen zu können.

Die PAN-THAU-RA zum Zweiten

Als im April 1341 NGZ mindestens 20 Flottenverbände der Loower in der Milchstraße erschienen und sich gegenseitig bekämpften, unterstützte Perry Rhodan die oxtornische Heimatflotte mit seinem Schlachtschiff IMDABAN und verhinderte zunächst, dass die Oxtorner die Loower angriffen. Rhodan nahm den Verlust mehrerer Space-Jets in Kauf, um einen überlebenden Loower zu bergen. Er erteilte Julian Tifflor den Auftrag, mit einer Expeditionsflotte nach Alkyra II zu fliegen, denn auf diesem Planeten hatten die Loower vor circa 1500 Jahren eine neue Heimat gefunden. Rhodan konnte die Oxtorner nicht mehr zurückhalten, als die Loower zum Planeten Snowflake vorstießen. Die nur 500 Einheiten starke oxtornische Flotte stand auf verlorenem Posten. Perry Rhodan griff in den Kampf ein, um den Oxtornern beizustehen. Doch es war bereits zu spät: Die Oxtorner wurden aufgerieben, Snowflake wurde vernichtet. Auch die IMDABAN wurde von den Loowern zerstört.

Perry Rhodan überlebte die Explosion seines Schiffes und trieb in einem beschädigten Raumanzug im All. Er wurde von dem Monaden Regor Zlusch gerettet, auf ein Loowerschiff gebracht und vor den Zweidenkern versteckt. Zu diesem Zweck wurde Rhodans gesamter Haarwuchs entfernt – zum Glück nicht dauerhaft. Über Umwege wurde Rhodan zur Loowergruppe der Eindenker gebracht. Deren Anführer Hisk-Mekang verlangte von ihm, er sollte die Eindenker beim Angriff auf das im Hyperraum verankerte Sporenschiff PAN-THAU-RA anführen. Dieses wäre von der rivalisierenden Loowergruppe, den Zweidenkern, erobert worden, die es als Waffe gegen die Kosmokraten einsetzen wollten. Die Zweidenker glaubten, die Kosmokraten würden mit der erhöhten Hyperimpedanz alle niederen Lebewesen angreifen. Rhodan sollte den Eindenkern helfen, diesen aussichtslosen Krieg zu verhindern, indem er das Sporenschiff vernichtete.

Hisk-Mekang brachte Perry Rhodan auf die bereits in den Normalraum zurückgestürzte PAN-THAU-RA. Hisk-Mekang drohte, den Planeten Taura zu vernichten, sollte Rhodan sich weigern, das Sporenschiff zu vernichten. Rhodan hatte die Wahl: Entweder er vernichtete das Sporenschiff und tötete damit Millionen von Loowern (und sich selbst), oder er ließ zu, dass auf Taura Milliarden von Terranern starben.

Es kam zum Kampf zwischen Hisk-Mekang und dem Befehlshaber der Zweidenker, seinem Bruder Kilan-Gerp. Dabei mischten sich auch noch die auf der PAN-THAU-RA lebenden Biophoren ein, die von Jaumet geführt wurden. Rhodan blieb unbehelligt. Es kam zu einer Pattsituation, in der Jaumet beschloss, die Selbstzerstörung der PAN-THAU-RA einzuleiten. Rhodan konnte ihn nicht daran hindern. Da trafen Gucky, Baya Gheröl/Sirken und die Monaden ein. Letztere hinderten Jaumet daran, die letzten Schaltungen vorzunehmen. Durch einen Zusammenschluss ihrer besonderen Kräfte lösten die Monaden, Joker, Baya Gheröl und Gucky eine psionische Schockwelle aus, durch die alle Loower miteinander versöhnt wurden. (PAN-THAU-RA-Taschenbücher)

Der Posbi-Krieg

Am 5. April 1343 NGZ flog Perry Rhodan in diplomatischer Mission nach Rundron und begegnete dort Lotho Keraete. Dieser berichtete ihm von einem Krieg, der in der Galaxie Ambriador zwischen Terraner-Abkömmlingen und Posbis tobte und der nur von Rhodan beendet werden konnte. Rhodan hatte keine Wahl, als sich etwas überhastet zusammen mit Mondra Diamond, Startac Schroeder, zwei Posbis und einem Matten-Willy auf den Weg dorthin zu machen. Er wurde zwar zunächst von den Alteranern gefangen genommen, doch nachdem er seine Identität bewiesen hatte, verehrten sie ihn wie einen Messias. Er verhinderte die Vernichtung Alteras durch angreifende Posbis, blieb aber auch nach dieser Tat mehr Gefangener als Gast des alteranischen Verteidigungsministers Laertes Michou. (Posbi-Krieg 1)

Perry Rhodan entwickelte den Plan, einen der wracken Fragmentraumer instandzusetzen, die nach der Schlacht im All bei Altera trieben. Damit wollte er zur Zentralwelt der Ambriador-Posbis vorstoßen. Er benötigte hierzu die Hilfe des larischen Technikers Verduto-Cruz, der bis vor einiger Zeit Kontakt zu den Posbis hatte und deren Technik kannte. Rhodan flog mit der MINXHAO nach Caligo, um Kontakt mit Verduto-Cruz aufzunehmen. Er war gezwungen, den Putsch des Generals Kat-Greer zu unterstützen, um die Erlaubnis zu erhalten, den Wissenschaftler zu treffen. (Posbi-Krieg 2)

Am 29. April 1343 NGZ kehrte Rhodan zurück nach Fort Blossom, um dort auf Verduto-Cruz zu warten. Er wurde für mehrere Tage in Arrest gesetzt, bis neue Anweisungen von Altera eintrafen. Laertes Michou genehmigte Rhodan zwei Raumschiffe für die Evakuierung der alteranischen Flüchtlinge, die, wie Rhodan glaubte, mit der ORTON-TAPH von Caligo nach Golthonga geflohen waren. Doch das Schiff traf dort nicht ein. Nach fünf Tagen vergeblichen Wartens im Golth-System kehrte Rhodan nach Fort Blossom zurück. Dort traf er am 12. Mai mit Verduto-Cruz zusammen. Zurück im Alter-System wurde die BOX-1122-UM mithilfe des Laren instandgesetzt. Mit diesem Schiff wurde am 21. Mai die Achtzigsonnenwelt erreicht. Rhodan leitete zwei Erkundungsgänge, aber die Hassschaltung konnte nicht entdeckt werden. Die BOX folgte daraufhin dem SIEBENKOPF-Bauprojekt ins Zentrum Ambriadors. Unterwegs kam es beinahe zu einer erotischen Begegnung mit Captain Liza Grimm. Grimm hatte Anrufe von Nano Aluminiumgärtner erhalten und den unbekannten Anrufer mit Rhodan verwechselt. Sie legte sich nackt in Rhodans Bett, doch der Terranische Resident bewies einmal mehr Willensstärke und wies ihr Angebot freundlich aber unmissverständlich zurück. (Posbi-Krieg 3, Posbi-Krieg 4, Posbi-Krieg 5)

Ende Mai 1343 NGZ traf Perry Rhodan auf Pakuri ein und begegnete dem Kelosker Crykom. Der Rechenmeister nahm die Ritteraura des Terraners wahr. Mit ihrer Hilfe konnte die TRAGTDORON-Fähre fertig gestellt werden. Rhodan erfuhr die Geschichte der Ambriador-Kelosker und entwickelte gemeinsam mit Crykom einen Plan, um den Posbi-Krieg schnell zu beenden. Alle Kelosker sowie Perry Rhodan und dessen Begleiter brachen auf, um TRAGTDORON zu erreichen. Perry Rhodan war aufgrund der Ritteraura in der Lage, TRAGTDORON zu betreten. Vhatom Q'Arabindon, TRAGTDORONS Steuermann, erkannte Rhodan als weisungsbefugt an. Rhodan öffnete TRAGTDORON für die Kelosker, die das Objekt reparierten. Auf diese Weise wurde dafür gesorgt, dass die hyperphysikalischen Verhältnisse in Ambriador sich normalisierten. Außerdem gelang es den Keloskern, die Posbis zu befrieden und den Krieg zu beenden. Am 6. Juni 1343 NGZ kehrten Rhodan und seine menschlichen Begleiter mit der zweiten Silberkugel in die Milchstraße zurück. (Posbi-Krieg 5, Posbi-Krieg 6)

TERRANOVA

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Heft: PR 2300
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Perry Rhodan erkannte, dass die galaktischen Völker wieder enger zusammenrücken und einen gemeinsamen Weg verfolgen mussten, insbesondere wegen der noch immer nicht einschätzbaren Bedrohung, die der Milchstraße durch die in Hangay entstehende Negasphäre erwachsen konnte. Deshalb lud Perry Rhodan Abgeordnete aller Machtgruppierungen der Milchstraße, zu denen er auch die Neue USO zählte, zur Aufbaukonferenz der Völker ein, die am 4. Februar 1344 NGZ in der Solaren Residenz auf Terra stattfand. Perry Rhodan hielt die Eröffnungsrede. Er schlug den galaktischen Völkern den Aufbau eines milchstraßenweiten Transmitternetzes vor.

Während der Konferenz wurde Rhodan vom Nukleus in der Gestalt von Fawn Suzuke vor dem Erscheinen der Terminalen Kolonne TRAITOR gewarnt, die sich bereits in Marsch gesetzt hatte, um die Negasphäre für die Chaotarchen zu erobern. Der Nukleus beschwor Rhodan, das Solsystem um jeden Preis gegen TRAITOR zu halten. Die erste Attacke TRAITORS erfolgte am zweiten Konferenztag. Die Mikro-Bestien erschienen und töteten hunderte Abgeordnete. Perry Rhodan brachte Imperator Bostich I. von Arkon in Sicherheit und besiegt mit ihm gemeinsam den Anführer der Mikro-Bestien, Zon Facter.

Perry Rhodan rief den Fall Mandelbrot aus und forcierte den Aufbau der TERRANOVA-Flotte. Er ließ alle verfügbaren Schiffe nach dem Kolonnen-Fort TRAICOON 0098 suchen, das in der Nähe des Solsystems stationiert war, und war vor Ort, als das Fort schließlich vernichtet werden konnte.

Am 20. Februar 1344 NGZ wurde die erste Phase von Projekt BACKDOOR abgeschlossen. Perry Rhodan nahm zusammen mit einer kleinen Delegation persönlich am ersten Ferntransmittertransport seit dem Hyperschock teil.

Mitte März 1344 NGZ war Perry Rhodan Trauzeuge bei der Hochzeit von Reginald Bull und Fran Imith. Im Januar 1345 NGZ nahm er die Friedensfahrer Alaska Saedelaere und Kantiran auf der Isla Bartolomé in Empfang und erfuhr von ihnen die Geschichte dieser Organisation. Als der TERRANOVA-Schirm während der Solaren Meisterschaft, die unter Rhodans Schirmherrschaft stattfand, von über 30 Chaos-Geschwadern angegriffen wurde, befahl er die Übertragung des Endspiels zu den Traitanks. Über die Wirkung dieser Aktion kann nur spekuliert werden.

Anfang November 1344 NGZ wurden Perry Rhodan und Wiesel über einen Zeitanker ins Rote Universum versetzt. Bavo Velines, Generalgouverneur des Roten Imperiums bot ihm Waffenhilfe im Kampf gegen TRAITOR an, beabsichtigte in Wahrheit aber die Eroberung des Standarduniversums. Durch seine Erlebnisse mit diesem Regime erkannte Rhodan, dass er sich nicht mit ihm verbünden konnte. Er erschloss sich deshalb den Anjumisten an und führte deren Flotte in eine Raumschlacht gegen das Imperium, wurde dabei aber gefangen genommen. Er wurde ins Mentale Symposion eingegliedert, verlor seine Erinnerungen und wirkte in seiner Scheinidentität als New Yorker Privatdetektiv Ryland Walker unfreiwillig an der Zerstörung des Gazini-Verteidigungssystems mit. Nach seiner Befreiung durch die Anjumisten tötete er den originalen Bavo Velines auf Utgard im Zweikampf. Bei der Rückkehr ins Standarduniversum nahm er ein Replikat des Mentalen Symposions in Form einer goldenen Sanduhr mit. Dieses übergab er Ernst Ellert, der im Juni 1971 durch einen Zeitanker gegangen war. (Das Rote Imperium 1, Das Rote Imperium 2, Das Rote Imperium 3)

Rhodan leitete die Verteidigung des Solsystems gegen die Terminale Kolonne. Als unter den heftigen Angriffen der Traitanks auf den TERRANOVA-Schirm ein Wurmloch im Solsystem entstand, unternahm er im Mai und Juni mit Schiffen der SKARABÄUS-Klasse persönlich mehrere Versuche, diese Hyperperforation zu durchqueren. Am 4. Juni 1345 NGZ gelang der Durchbruch endgültig. Rhodan und Gucky stießen auf die von Aquinas gesteuerte SEOSAMH mit den für dieses Universum zuständigen Mächtigen an Bord. Rhodan sorgte dafür, dass die SEOSAMH ins Solsystem geholt wurde. Er gewährte Nuskoginus und dessen sechs Gefährten Asyl im Solsystem und erfuhr im Gegenzug, dass die Galaxien der Lokalen Gruppe zu Kabinetten des Chaotenders VULTAPHER werden sollten.

Am 21. Januar 1346 NGZ wurde Perry Rhodan von Dr. Laurence Savoire aufgesucht, der ihn über eine Bedrohung informierte, welche vom Projekt ESCHER ausging. Als Rhodan begriff, dass das von ihm selbst jahrelang geförderte Projekt möglicherweise gefährlich war, entwickelte er verschiedene Pläne, um die Gefahr einzudämmen. Er versetzte den TERRANOVA-Schirm in Pulsation, um den Nukleus zur Mitarbeit zu zwingen. Durch das Eingreifen des Nukleus konnte ESCHER »geheilt« werden. Als Rhodan den eigentlichen Verwendungszweck ESCHERS erfuhr, bewilligte er dessen weitere Genese, knüpfte dies aber an bestimmte Voraussetzungen, die künftige Fehlentwicklungen ausschließen sollten.

Als am 26. Januar ein Dunkler Ermittler aus der Sonne auftauchte, erkundete Rhodan das Objekt zusammen mit Gucky und Aquinas. Wenig später verließ der Dunkle Ermittler das Solsystem. Rhodan hatte keine Eingreifmöglichkeit und musste den Flug mitmachen. Ziel war das Dengejaa Uveso. Dort wurde Rhodan Zeuge der Vorbereitungen für den Refaktiven Sprung und erhielt von Inaischon, einem abtrünnigen Quant der Finsternis, Informationen über die Rebellion in den Reihen TRAITORS und die Entstehungsgeschichte der Dunklen Ermittler.

Durch die beim Refaktiven Sprung freigesetzte Energie wurden Nuskoginus und die anderen Mächtigen vollständig befreit. Sie waren zunächst nicht bei Sinnen, konnten dann aber die Steuerung Ruumaytrons übernehmen und das Schiff in Sicherheit bringen. Gucky und die Terraner wurden auf Yorname abgesetzt. Nuskoginus verkündete, er und seine Gefährten müssten zunächst an einem sicheren Ort zur Ruhe kommen, im Moment könnten sie den Terranern nicht weiter beistehen. Rhodan war zwar zutiefst enttäuscht, musste sich dem Willen der Mächtigen jedoch fügen und kehrte wenige Tage später nach Terra zurück.

Am 23. Februar stellte er den Nukleus zur Rede. Er erfuhr von ihm den wahren Verwendungszweck der JULES VERNE und des Kontext-Wandlers. Diese Informationen änderten seine Einstellungen zu den Plänen des Nukleus' grundlegend. Er begab sich deshalb zwar am 8. März mit der RICHARD BURTON zum Kharag-Sonnendodekaeder, übertrug die Leitung des Vorstoßes nach Hangay, die er selbst übernehmen wollte, an Atlan.

Er selbst untersuchte zunächst ein unbekanntes Objekt, das in der Nähe des Sonnendodekaeders auftauchte. Zusammen mit Gucky und Icho Tolot erkundete er die Stoßimpuls-Generator-Plattform ZEUT-80, auf der die Halbspur-Changeure einen Transporthof errichtet hatten. Er beanspruchte die Station als Erbe der Lemurer und überführte sie zum Sonnendodekaeder. Dort traf er am 15. März ein – gerade noch rechtzeitig, um mit den Hyperschwall-Injektoren von ZEUT-80 den ersten Angriff der inzwischen beim Sonnendodekaeder eingetroffenen Standard-Traitanks auf die Kharag-Stahlwelt zu verhindern. Dennoch ging der Sonnentransmitter an TRAITOR verloren, das Gebiet musste geräumt werden. Rhodan verließ das System mit dem letzten Schiff, der BEIJING.

Die Negasphäre

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Heft: PR 2400
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Rhodan leitete Operation Tempus, die am 16. April begann. Er hielt die Ziele von Operation Tempus sogar vor seinem Stellvertreter Reginald Bull weiter geheim. Kurz vor dem Start erhielt er von einer Projektion Lotho Keraetes eine Silberkugel. ES bot der Menschheit die Evakuierung in einen sicheren Bereich an.

Rhodan reiste mit der JULES VERNE ins Jahr 20.059.813 v. Chr., um die Retroversion der Negasphäre in Tare-Scharm zu beobachten. Da seine Ritteraura der Sonnen-Aura von Prinzipa Kamuko ähnelte, gelang es ihm, mit ihr zu verhandeln. Die Aeganerin sah in Rhodan einen möglichen Paarungspartner, wurde von ihm jedoch zurückgewiesen. Er nahm seine Beziehung mit Mondra Diamond auf deren Initiative hin wieder auf. Dennoch erlaubte Kamuko den Terranern, sich dem Treck des GESETZES anzuschließen. Als die Laosoor versuchten, die Nachtlicht-Rüstung zu stehlen, fiel der Verdacht auf die Terraner. Die JULES VERNE musste fliehen, wurde dabei aber so schwer beschädigt, dass Rhodan die Operation Tempus für gescheitert hielt. Er schickte deshalb die Silberkugel auf den Weg. Er überließ den Terranern die Entscheidung über das Angebot der Superintelligenz. Lotho Keraete übermittelte diese Botschaft den Terranern erst im August 1346 NGZ, als sich im Solsystem bereits die Teletrans-Weiche geöffnet hatte.

Als die JULES VERNE von den Laosoor geentert und zur LAOMARK gebracht wurde, gelang Rhodan zusammen mit Gucky und Icho Tolot die Flucht. Die drei Galaktiker erkundeten die LAOMARK und entzogen sich immer wieder den Zugriffen der Laosoor, die sie verfolgten. Der geheimnisvolle Auftraggeber der Laosoor erpresste Rhodan, indem er drohte, die JULES VERNE zu vernichten. Der Terraner hatte keine Wahl, als sich zu stellen und auf die Forderung des Auftraggebers einzugehen, der von ihm die Teilnahme an der Mission CHEOS-TAI verlangte. Nach Meinung des Auftraggebers war Rhodans Aura für diese Mission geeignet. Dass er Recht hatte, zeigte sich am 4. Mai, als Perry Rhodan im Rahmen der Mission CHEOS-TAI zum GESETZ-Geber gebracht wurde, denn dieser öffnete sich für den Auraträger, außerdem wurde auf Rhodans Befehl der Anker der CHEOS-TAI gelöst. Vom letzten überlebenden Besatzungsmitglied erfuhr Rhodan den Verwendungszweck des GESETZ-Gebers. Er versuchte, Zeit zu gewinnen, indem er einen Komplettcheck des Schiffes anordnete, gleichzeitig wirkte er auf Pothawk ein, dessen Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Mission er erkannte.

Zurück in der LAOMARK schmiedete Rhodan mit Pothawk und dessen Brüdern einen »Pakt gegen das Chaos«. Die Laosoor sollten von den Chaotarchendienern befreit werden. Pothawk verbreitete die Nachricht, er hätte Rhodan während der Mission CHEOS-TAI getötet, tatsächlich versteckte sich der Terraner in einem Anbau der Akademie der Diebe. Zwischen ihm und den drei Laosoor entstand eine freundschaftliche Beziehung. Rhodan ersann einen Plan zur Aufdeckung der Identität des geheimnisvollen Auftraggebers, an dessen Ausführung auch Mondra Diamond beteiligt wurde. Gemeinsam drangen sie in das Mark-Kastell ein, wo sie feststellten, dass Ekatus Atimoss, Anführer der Pressor-Garde Chada Saryeh, als Auftraggeber der Laosoor auftrat. Rhodan nahm den Graph Avalthani an sich. Das Objekt reagierte auf seine Ritteraura und lieferte sich ihm freiwillig aus.

Mit den darin gespeicherten Informationen wurden die Laosoor zu einem Aufstand gegen die Chaostruppen bewegt. Rhodan selbst wollte Ekatus Atimoss gefangen nehmen. Dabei geriet er in Gefahr, denn der von Hass erfüllte Graph trieb ihn zu immer neuen Angriffen an. Rhodan schleuderte Ekatus Atimoss daraufhin den Graphen entgegen, dieser zerstrahlte ihn. Nach dem Sieg über die Chaostruppen und der Versetzung CHEOS-TAIS ins Oa-System begab Rhodan sich ebenfalls dorthin. Der Treck des GESETZES war aber schon aufgebrochen. Glücklicherweise hatte Mondra Diamond Aufzeichnungen des Duals entdeckt, denen zufolge Tare-Scharm als NGC 3423 bekannt war. Rhodan brach Mitte Mai mit der JULES VERNE dorthin auf, der Halo der Galaxie wurde am 15. Oktober erreicht. Bei der Erkundung des Wracks eines Traitanks, die er persönlich leitete, geriet Rhodan in Gefahr, als weitere Traitanks erschienen. Er wurde von Ketschua in Sicherheit gebracht.

Rhodan erhielt mentalen Kontakt mit den Sekundim. Er wurde von Pheriandurus geprüft und als positives Wesen identifiziert. Er veranlasste die Rettung Pherians und Tauzedas vor einer Kolonnen-MASCHINE und erreichte auf diese Weise, dass die JULES VERNE den »Geburtskanal« der Sekundim nutzen durfte, um INTAZO zu erreichen. Dort wurde seine Gesinnung erneut von den Lanterns geprüft. Auf seinen Wunsch bürgte Kamuko für ihn, so dass die JULES VERNE sich dem Treck des GESETZES anschließen durfte. Als Perry Rhodan befehlswidrig eine Rettungsaktion startete, um die Besatzung eines explodierenden Raumschiffes der To s'amosa in Sicherheit zu bringen, schränkte Kamuko die Bewegungsfreiheit der JULES VERNE weiter ein. Auf dem Modulardock ANC 90 verübten einige To s'amosa, die von Unbekannten manipuliert worden waren, einen Mordanschlag auf Rhodan. Er war gezwungen, die Angreifer zu töten, um sich zu retten. Bei weiteren Erkundungen fand er heraus, dass der Terminale Herold Glinvaran und Ekatus Atimoss hinter dem Anschlag steckten. Er wurde von Ekatus Atimoss gefangen genommen und machte den Flug der TAROSHI nach Tare-Scharm mit, während die JULES VERNE gezwungenermaßen in INTAZO verblieb.

Auf dem Planeten Ata Thageno in Tare-Scharm wurde Rhodan von Hobogey befreit, der in ihm einen möglichen Verbündeten im Kampf gegen die Genprox-Analysten sah. Gemeinsam erreichten sie nach einem Terminalen Beben eine Basisstation dieses Volkes, doch Ekatus Atimoss und Glinvaran trafen vor ihnen dort ein. Rhodan wurde von Sharband kontaktiert. Das Oberhaupt der Gresken erklärte, sein Volk würde demnächst vom Element der Finsternis abgeholt. Bis dahin stünde Rhodan unter seinem Schutz. Als das Element der Finsternis wenig später zurückkehrte, um die Gresken abzuholen, wurde Rhodan beinahe ebenfalls verschlungen. Nach der Vereinigung der Chaotischen Zellen Bernabas und Bi-Xotoring klangen die hyperphysikalischen Störungen auf dem Planeten ab, so dass Glinvaran neun Traitanks herbeirufen konnte. Diese wurden jedoch von Kampfschiffen der Cypron vernichtet. Deren Kommandant Randa Eiss akzeptierte Perry Rhodan als Beauftragten der Kosmokraten. Glinvaran opferte sich, um Ekatus Atimoss das Entkommen zu ermöglichen. Rhodan durchschaute den Trick jedoch und nahm das Dualwesen gefangen. Nachdem es von der Kralle des Laboraten befreit worden war, bot Rhodan ihm einen Seitenwechsel an. Dazu war Ekatus Atimoss aber erst bereit, als er erkannte, dass er von TRAITOR nur benutzt worden war.

Am 24. Dezember 1346 NGZ nach JV-Bordzeit erreichte Perry Rhodan den Planeten Tarquina. Sein Ersuchen, mit den Streitkräften ARCHETIMS zusammengebracht zu werden, wurde bis zur in gut zwei Wochen anstehenden Wahl des Ultimaten Rates verschoben. Er brachte Randa Eiss dazu, für dieses Amt zu kandidieren. Er wollte verhindern, dass der Isolationist Deco Forlane zum neuen Oberhaupt der Cypron wurde. Bei einem Anschlag der Isolationisten auf die alten Räte rettete Ekatus Atimoss dem Terraner das Leben. Während Randa Eiss auf dem Inselkontinent Baybark mit Davin Abangy, dem Prior der Nega-Cypron, über deren Unterstützung verhandelte, erfuhr Perry Rhodan Details über die Vergangenheit dieses Splittervolkes, die ihn zu der Annahme brachten, dass die Nega-Cypron die Vorfahren der Cynos waren. Der Prior las danach Rhodans Ritteraura und vermittelte dem Terraner ein Gefühl der Zuversicht.

Nach der von Randa Eiss gewonnenen Wahl zum Ultimaten Rat erhielt Rhodan Informationen über das aktuelle Ausmaß der Umwandlung Tare-Scharms in eine Negasphäre. Am 12. Januar 1347 NGZ nach JV-Bordzeit kam es zum Wiedersehen mit Mondra Diamond. Durch den Einsatz des Vektor-Helms war es gelungen, Kontakt mit einer Einsatzflotte der Cypron aufzunehmen. Diese hatten das Schiff nach Tarquina geleitet.

Als Ki-Myo Rhodan im Februar aufforderte, an der Finalen Schlacht teilzunehmen, lehnte der Terraner ab. Die JULES VERNE begleitete die Flotte der Cypron dennoch, als diese am 10. April aufbrach. Rhodan bot Ekatus Atimoss sein Vertrauen und seine Freundschaft an. Er verriet dem Dual sogar die wahre Herkunft der JULES VERNE. Mithilfe des Duals belauschte er heimlich eine Einsatzbesprechung Ki-Myos, zu der die Terraner nicht eingeladen waren. Im Mai führte Rhodan ein Einsatzteam zur Neganen Stadt, um die dort verschollene Generalin Kamuko zu befreien. Dann befahl er den Flug ins Zentrum von Tare-Scharm, wo die Finale Schlacht entbrannte. Eine Petition zahlreicher Besatzungsmitglieder, in der die Rückkehr in die Relativgegenwart gefordert wurde, lehnte er ab. Als die Retroversion abgeschlossen war, befahl Rhodan einen Not-Kontextsprung, durch den der 19. April 1346 NGZ erreicht werden sollte. Er versuchte noch, Kamuko zu retten, die im letzten Moment versuchte, die JULES VERNE zu erreichen.

Von Kamuko fehlte jede Spur, als die JULES VERNE die Relativgegenwart erreichte. Das Schiff saß vorläufig in Tare-Scharm fest. Rhodan setzte die letzten Hyperkristalle für einen Hyperfunk-Notruf ein, der die Yakonto auf das Schiff aufmerksam machte. Sie erkannten in Rhodan einen ehemaligen Ritter der Tiefe und behandelten ihn freundlich, da sie dem alten Ritterkult noch immer anhingen. Sie schleppten die JULES VERNE nach Evolux, wo Rhodan die Bekanntschaft von Dyramesch machte und erfuhr, dass auf dem Werftplaneten die Kobaltblauen Walzen der Kosmokraten entstanden. Nach einem gescheiterten Fluchtversuch der JULES VERNE beabsichtigte Dyramesch, die Terraner in die Lieferkette für die Kobaltblauen Walzen einzugliedern. Sie sollten für immer auf Evolux bleiben. Der Kosmofekt hielt den Versuch einer Retroversion in Hangay für sinnlos, angeblich wurden die Kosmokraten sich zu gegebener Zeit um dieses Problem kümmern.

Rhodan versuchte, sich die Yakonto zu verpflichten, indem er ihnen einen Datenträger mit Informationen über ihre mutmaßlichen Ahnen, die Nega-Cypron, überließ. Außerdem erklärte er sich bereit, Castun Ogoras nach Thestos zu begleiten, wo ein Raumschiff in Form eines schwarzen Obelisken aufbewahrt wurde. Die Yakonto erhofften sich hiervon Hinweise auf jenes Wesen, dem die Nega-Cypron ihre Existenz verdankten. Es kam zum Kontakt mit der Entität AMU, die sich an Bord des hinter einem Zeitschirm versteckten GESETZ-Gebers CHEOS-TAI befand. Rhodans Ritteraura ermöglichte ihm einmal mehr, die Kontrolle über den GESETZ-Geber zu erlangen. Er lenkte ihn nach Evolux und forderte die Herausgabe der JULES VERNE. Dyramesch wollte ihm mit der PENDULUM entgegentreten, doch das Schiff erlitt eine Fehlfunktion, was die Yakonto dazu brachte, die Arbeit niederzulegen. Dyramesch zog die Konsequenzen aus der zu erwartenden Effizienzminderung, legte sein Amt nieder und verließ Evolux. Die JULES VERNE wurde auf den GESETZ-Geber gebracht, dieser trat die Reise nach Terra an.

Da es den Algorrian nicht gelang, die manuelle Kontrolle über den GESETZ-Geber zu gewinnen, hob Perry Rhodan die bisherige Befehlshierarchie auf. Damit erreichte er aber nur, dass nun auch seine Befehle ignoriert wurden. Außerdem forderte Curcaryen Varantir Servo-Unterstützung an. Daraufhin wurden die Heromet aus dem Tiefschlaf erweckt, die wiederum die Tibirian Melech einschalteten. Die Fiktiv-Ankläger betrachteten die Galaktiker offenbar als Feinde, denn Kampfroboter eröffneten das Feuer auf sie, und die JULES VERNE wurde aus dem Hangar gestoßen. Nur ein von Mondra Diamond geleiteter Erkundungstrupp blieb auf CHEOS-TAI zurück, als dieser in der Tiefe des Alls verschwand. Die Galaktiker der JULES VERNE erfuhren später, dass CHEOS-TAI sich in der nur 3000 Lichtjahre entfernten Kleingalaxie Barmand-Sternborn befand.

Perry Rhodan kontaktierte den Antikrieger-Bund, der die Kleingalaxie beherrschte. Tavocky U Arakay, der amtierende Staatssekretär des Bundes, war zu einem persönlichen Gespräch bereit. Er hielt Rhodan zwar für verrückt, als dieser anbot, CHEOS-TAI mit einem kleinen Einsatztrupp zurückzuerobern, brachte die Gruppe jedoch selbst zum Ort des Geschehens. Rhodan verbündete sich mit den Heromet, die den Tibirian Melech inzwischen den Gehorsam aufgekündigt hatten. Die Rückeroberung CHEOS-TAIS verlief problemlos, da die Tibirian Melech infolge des kollektiven Verwandlungszwangs starben.

Ende Juni 1347 NGZ kehrte die JULES VERNE endlich ins Solsystem zurück. Reginald Bull traf zwar Sicherheitsvorkehrungen, sorgte aber dafür, dass Rhodan schnellstmöglich mit Roi Danton zusammengebracht wurde. Rhodan wusste bis zu diesem Zeitpunkt nicht, dass der echte Roi Danton nie zu einem Dualwesen umgewandelt worden war. Wenig später aktivierten sich alle Umbauten der Metaläufer. Ein Hologramm Nox Hauthorns meldete sich. Der Metaläufer übergab Rhodan sein »neues« Schiff, dessen Leistungsparameter denen einer Lichtzelle der Ritter der Tiefe ähnelten. Nur mit größter Anstrengung gelang es Rhodan, das Schiff unter seine Kontrolle zu bekommen.

Am 6. Juli brach Rhodan mit dem Einsatzgeschwader ARCHETIM nach Hangay auf, um die Retroversion der dort entstehenden Negasphäre einzuleiten. Am 10. Juli erreichte das Geschwader den Stützpunkt Cala Impex. Dort wurde ein Hilferuf Kantirans empfangen, der zusammen mit einigen anderen Friedensfahrern im Lazaruu-Sternhaufen von einer Kolonnen-MASCHINE, einem Chaos-Geschwader und einem Jägertrupp der Awour bedroht wurde. Rhodan brach sofort mit den drei Ultraschlachtschiffen auf. CHEOS-TAIS Existenz durfte nicht bekannt werden, aber der GESETZ-Geber konnte eingesetzt werden, um die Kolonnen-MASCHINE aus Lazaruu wegzulocken. Nachdem der Gigant verschwunden war, vernichteten oder vertrieben die Ultraschlachtschiffe die dort verbliebenen Traitanks und nahmen die Friedensfahrer von N'jabo an Bord.

Am 7. Oktober traf Perry Rhodan auf Cala Impex mit Kamuko zusammen. Er führte den Vorstoß in die Proto-Negasphäre, der durch das Hyperflackern vom 23. Oktober ermöglicht wurde, persönlich an und beobachtete, wie die nach Hangay vorgedrungenen Kosmischen Messenger die Retroversion einleiteten. Als die JULES VERNE Ende Oktober 1347 NGZ in der Zentrumsregion Hangays operierte, hatte Perry Rhodan eine Begegnung mit einem String-Legaten, der den Hantelraumer ausspionierte. Das Wesen verkündete auf mentalem Wege, Rhodan wäre zwar stark, aber nicht stark genug.

Der nächste Schritt bestand im Angriff auf KOLTOROC, der noch nichts von der Anwesenheit des Nukleus wusste. Da ein Überraschungsangriff auf GLOIN TRAITOR nach der Entdeckung der Galaktiker durch String-Legaten ohnehin nicht mehr möglich war, sollte Perry Rhodan den Chaopressor in den GESETZ-Geber locken. Dort wollte der Nukleus die Superintelligenz erwarten und durch eine schlagartige Freisetzung der in ihm gespeicherten psionischen Energie angreifen. Der Nukleus wollte sich versteckt halten, Rhodan sollte im richtigen Moment einen Signalgeber aktivieren, den er von Fawn Suzuke erhielt. Rhodan plante, Nuskoginus und die anderen Mächtigen sowie die in Ruumaytron gelagerte Biophore als Köder für KOLTOROC zu nutzen. Dieser Plan ging auf, als die Ultima-Flotte der Noquaa-Kansahariyya sich am 7. November mit den Einheiten der Galaktiker vereinigte, denn es befand sich ein String-Legat auf dem Flaggschiff UMAKO, der KOLTOROC informierte. Die Superintelligenz manifestierte sich in CHEOS-TAI und zwang die Galaktiker unter ihren mentalen Bann. Mit letzter Kraft aktivierte Rhodan den Signalgeber. Der Nukleus erschien und versetzte KOLTOROC einen Schlag, der die Superintelligenz aber nicht tötete, sondern nur schwächte. Daraufhin befahl Perry Rhodan am 9. November den ersten von insgesamt vier Angriffen auf GLOIN TRAITOR. Kamuko übernahm mit seiner Zustimmung den Oberbefehl über die dritte und vierte Angriffswelle, nach denen GLOIN TRAITOR floh.

Auch die JULES VERNE beteiligte sich an der Suche nach der Nadel des Chaos. Dabei kam es endlich zur Begegnung mit dem SOL-Mittelteil. Ronald Tekener und Atlan waren zunächst misstrauisch, als Rhodan mit ihnen sprach, da sie die JULES VERNE nicht kennen und es sich bei der Besatzung um Fälschungen TRAITORS handeln konnte. Perry Rhodan bat sie an Bord und bedachte dabei nicht, dass sich mit Ekatus Atimoss, von dessen Existenz die Freunde von der SOL ebenfalls nichts wussten, ein vermeintlich feindliches Dualwesen auf der JULES VERNE befand. Als Ronald Tekener und Atlan ihn sahen, griffen sie zu den Waffen. Rhodan konnte das Missverständnis noch rechtzeitig aufklären. Rhodan erfuhr nun von der Existenz Inkadyes.

Am 16. November gab Perry Rhodan nach dem erneuten Aufspüren GLOIN TRAITORS den Befehl zur Entscheidungsschlacht. Nach der Vernichtung der Nadel des Chaos durch CHEOS-TAI und der endgültigen Retroversion, bei der sich der Nukleus opferte, erhielt Perry Rhodan einen an ihn persönlich gerichteten Funkspruch KOLTOROCS. Der Chaopressor forderte Rhodan auf, sich ihm in der Dualen Metropole zu stellen. Ansonsten würde er Terra und die Menschheit vernichten. Rhodan war bereit, um die Erde zu kämpfen, aber KOLTOROC hatte nicht übermittelt, wo die Duale Metropole zu finden war. Rhodan suchte deshalb gemeinsam mit Git-Ka-N'ida, der Anführerin der Vibra-Staffel, den Kontaktwald von Vatucym. Dieser ermittelte den genauen Standort seines Ablegers in der Zentrumsregion. Rhodan begab sich mit der JULES VERNE zu den angegebenen Koordinaten. Anstelle des erwarteten Sonnensystems wurde aber nur eine Nova vorgefunden.

Alomendris willigte schließlich ein, ihn, Mondra Diamond und Inkadye zu Kontaktwald 126, in die direkte Nähe KOLTOROCS zu schicken. Perry Rhodan nahm dabei heimlich eine Geheimwaffe mit. Die drei wurden von String-Legaten empfangen und in die Duale Metropole geleitet. Der Geheimwaffe Rhodans schenkten sie keine große Beachtung. Sie trafen schließlich KOLTOROC persönlich, der Perry Rhodan ein Angebot machte, »das er nicht ablehnen konnte«. Perry Rhodan sollte auf die Seite der Chaosmächte treten, oder zumindest KOLTOROC seine Ritteraura überlassen. Im Gegenzug würde KOLTOROC die Milchstraße verschonen. Perry Rhodan lehnte ab. KOLTOROC befahl den Angriff auf das Solsystem. Inkadye griff KOLTOROC mit einem Psi-Sturm an, der warf ihn aber zurück auf sie und tötete sie. Perry Rhodan und Mondra Diamond flohen im Tumult durch einen Transmitter in eine andere Sektion der Dualen Metropole. (PR 2498) KOLTOROC bemerkte sie trotzdem und blieb ihnen auf den Fersen. Er setzte Perry Rhodan mit Bildern des angegriffenen Solsystems unter Druck und griff ihn gleichzeitig mental an. Perry Rhodan suchte verzweifelt nach einer Möglichkeit, KOLTOROC abzulenken, um seinen Degrader einsetzen zu können: Also ließ er seine Ritteraura einfach los. Noch während KOLTOROC versuchte, die Ritteraura zu bändigen und auf sich zu übertragen, setzte Rhodan den Degrader ein: Biophore. Sie griff das Potenzialfeld, aus dem KOLTOROC entstand, an, so dass er devolierte. Indem Rhodan sich kurzzeitig mit der sterbenden Kollogom-Hälfte von KOLTOROC vereinigte, konnte er sich gegenüber den String-Legaten legitimieren und ihnen befehlen, an VULTAPHER den Befehl zu übertragen, den Angriff auf das Solsystem einzustellen. VULTAPHER flog mit unbekanntem Ziel davon, seine Traitank-Eskorte begleitete ihn. Rhodan und Mondra Diamond flohen aus der Dualen Metropole und Kontaktwald 126 brachte sie schließlich zurück. Rhodan versuchte, sich nichts anmerken zu lassen, aber der Verlust der Ritteraura hatte ihn schwer getroffen: Er fühlte sich innerlich zerrissen und leer. (PR 2499)

Irgendwann nach 1347 NGZ jedoch vor 1401 NGZ gab Rhodan das Amt des Terranischen Residenten auf. (PR 2517 – LKS, PR-Extra 9 – »Eine Nacht in Terrania«)

Archaischer Impuls

Im Jahre 1402 NGZ hatte Rhodan das Amt des Terranischen Residenten zeitweise an Reginald Bull abgegeben, um sich eine Auszeit zu nehmen und für längere Zeit Urlaub auf seiner Privatjacht MANCHESTER zu machen. Anfang Juni 1402 NGZ ereilte ihn die Nachricht, dass eine junge Frau auf Tahun ihn zu sprechen wünschte, die sich später als Sahira Saedelaere, die Tochter von Alaska Saedelaere und Siela Correl herausstellte. Rhodan reiste mit Gucky und der MANCHESTER nach Tahun und sprach dort mit Sahira und ihren Ärzten. Sahira wurde zu der Zeit auf Tahun behandelt, da sie rückwärts alterte, also immer jünger wurde. Als Bully ihn dann bat, an seiner Statt zu einer Konferenz zu reisen, zu der der Zarlt von Zalit eingeladen hatte, flogen Rhodan und Gucky ins Voga-System und nahmen Sahira auf deren Wunsch hin mit. (PR-Arkon 1)

Im Voga-System angekommen begaben sich Rhodan und Gucky zunächst heimlich auf die Oberfläche des Planeten Zalit. Im Forschungszentrum Anuula am Stadtrand der Hauptstadt Tagnor trafen sie auf verwirrte und Amok laufende Zaliter, die davon sprachen, das Arkon-System erobern zu wollen. Nach ihrer Rückkehr auf die MANCHESTER begaben sich Rhodan und Gucky auf Wunsch des Zarlt Hernam da Zalit auf die Raumstation VOGAS STOLZ, wo die Konferenz stattfinden sollte, zu der Hernam im Auftrag des Imperators Gaumarol da Bostich eingeladen hatte. Neben Hernam da Zalit, Bostich, Rhodan und Gucky nahmen daran auch der Lordmediker Oclu-Gnas für die Aras und Zentrumspatriarch Polktor für die Springer teil. Als Bostich eintraf, war er durch den Archaischen Impuls negativ beeinflusst und versuchte, die Anwesenden mit Hilfe seiner Kralasenen in seine Gewalt zu bringen und auf seinem Flaggschiff GOS'TUSSAN internieren zu lassen. Während alle anderen Anwesenden in Bostichs Gewalt fielen, konnten Rhodan und Gucky fliehen. Sie schafften es zurück an Bord der MANCHESTER und entkamen mit knapper Not aus dem Voga-System. Dabei wurde die MANCHESTER beschädigt, und man legte bereits unweit des Voga-Systems einen Stopp ein, um die Jacht zu reparieren. Hier erzählte Sahira Saedelaere Rhodan und Gucky Teile ihrer Lebensgeschichte. (PR-Arkon 1, PR-Arkon 2)

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Stardust, Polyport-System, Frequenz-Monarchie

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Heft: PR 2500
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Im Zuge der Erforschung eines Polyport-Hofes (Projekt Saturn) aktivierte sich dieser im Januar 1463 NGZ, und es kam zu den ersten Angriffen der Frequenz-Monarchie, die jedoch abgewehrt werden konnten, außerdem wurde ein Notruf aus dem Stardust-System empfangen. Perry erhielt von ES den Auftrag, das Polyport-Netz unter seine Kontrolle zu bringen. (PR 2500)

Perry Rhodan wurde von den Halbspur-Changeuren um Hilfe gebeten und auf ihren Planeten eingeladen, jedoch kam es während des Treffens mit den Changeuren zu einem Angriff der Frequenz-Monarchie. (PR 2501) Auf der Flucht vor den Darturka bekam Perry von Ariel Motrifis einen Controller der Klasse A ausgehändigt, bevor der Halbspur-Changeur auf die Aphanur-Halbwelt überwechselte, und konnte mit dem Museumsraumer MIKRU-JON fliehen. (PR 2502)

Nach einer Odyssee im Sternenhaufen Kyon Megas (PR 2502-PR 2504) und der Galaxie Diktyon (PR 2505-PR 2506), bei der Perry gemeinsam mit einer Gruppe Schattenmaahks einige weitere Controller der Klasse A erbeuten konnte (PR 2507), gelangte Perry über das Polyport-Netz ins Stardust-System (PR 2511).

Im Sternenhaufen Far Away traf Perry auf Elfahder, die von ES den Auftrag hatten, die Terraner zu suchen und sich mit diesen zu verbünden. Perry half den Elfahdern, die Angriffe der Frequenz-Monarchie auf die Polyport-Station KREUZRAD abzuwehren und den Polyporthof unter Kontrolle zu bringen. (PR 2521)

Kurze Zeit später wurde Perry von ES nach Wanderer eingeladen. Es stellte sich heraus, dass die Superintelligenz durch den Versuch, zwei weit entfernte Bereiche seiner Mächtigkeitsballung gleichzeitig zu kontrollieren, stark geschwächt war, und eine größere Menge Psi-Energie benötigte. Aus diesem Grund erhielt Perry den Auftrag, das PARALOX-ARSENAL zu finden und zu ES zu bringen. Perry wurde von der Superintelligenz über das Polyport-Netz nach Andromeda geschickt. (PR 2522)

Dort angekommen, geriet Perry zwischen die Fronten des Krieges zwischen den Maahk-Gruppierungen der Fundamentalisten und der Schattenmaahks. Er plante, mit beiden Seiten Kontakt aufzunehmen. Beim Versuch, einen Schattenmaahk vor der Hinrichtung zu retten, geriet er in eine Falle der Fundamentalisten und erlitt dabei so schwere Verletzungen – großflächige Verbrennungen ersten bis vierten Grades –, dass er beinahe starb. (PR 2532)

Die Schattenmaahks bargen Perrys leblosen Körper, glaubten allerdings, dass er seine großflächigen und tiefgreifenden Verbrennungen nicht überleben konnte. Daher trennten sie seine Seele vom Körper, die Seele wurde mithilfe von Reflektorischen Feldern stabilisiert, der Körper durch Kryostase konserviert. Perrys Zellaktivator konnte den Körper nicht heilen, da die Maahks einen großen Teil der von ihm produzierten Vitalenergie zur Stabilisierung der reflektorischen Felder abzapften.

Allerdings spaltete sich Perrys Seele beim Transfer in die so genannte Niemandswelt in einen guten Rhodan und einen bösen RHODAN, letzterer baute sich mithilfe der reflektorischen Felder ein Solares Imperium, über das er als Diktator herrschte. In der Niemandswelt, zu der auch die Schattenmaahks Zugang hatten, floh Rhodan zunächst vor RHODAN, und bekam Einblicke auf Teile des Psionischen Netzes, er geriet auch beinahe in eine Seelen-Falle der Fundamentalisten. Nachdem Perry von den Schattenmaahks um Hilfe gebeten wurde, beschloss er, wieder ins Reich der Lebenden zurückzukehren. Zunächst stellte er sich dem Kampf mit RHODAN, mit dem er sich wieder vereinigen konnte. Anschließend kehrte er in seinen Körper zurück. (PR 2533)

Zur selben Zeit überredete Mondra Diamond, die inzwischen das Versteck der Schattenmaahks gefunden hatte, diese, Perrys Körper aus der Kryostase zu wecken. In dem Moment, als Perrys Seele in seinen Körper zurückkehrte, wurden seine Vitalzeichen stärker, sein ZAC hatte nach dem Erlöschen der reflektorischen Felder endlich genug Energie zur Verfügung, um mit der Heilung von Perrys schweren Verletzungen zu beginnen. (PR 2533)

Da zu diesem Zeitpunkt ein Angriff der Fundamentalisten unmittelbar bevorstand, teleportierte das Konzept Ras Tschubai/Fellmer Lloyd Perry, Mondra und die Schattenmaahks zurück auf die MIKRU-JON, wo Perry sofort in einen Medotank gelegt wurde. Mit vereinten Kräften des Medotanks und seines Zellaktivators wurde Perry innerhalb kurzer Zeit geheilt. Nach dem Verlassen des Medotanks traf Perry mit dem inzwischen eingetroffenen Halbspur-Changeur Akika Urismaki zusammen, der ihm eröffnete, dass der Controller, den Perry von ES erhalten hatte, ein Controller der Klasse B war. Außerdem traf sich Perry mit Grek 11, einem Gesandten der Dezentralen Überwachungsinstanz. Mit diesem konnte Perry in zähen Verhandlungen einen Kompromiss aushandeln: die Fundamentalisten verpflichteten sich, die Verfolgung der Schattenmaahks einzustellen. Im Gegenzug verpflichtete sich Perry, innerhalb von zwei Jahren alle Schattenmaahks aus Andromeda zu evakuieren. Außerdem traten die Fundamentalisten-Maahks der Allianz gegen die Frequenz-Monarchie bei und sicherten Perry Rhodan zu, den Galaktikern eines ihrer Krathvira-Geräte zur Verfügung zu stellen. (PR 2534)

Mithilfe von Akika Urismaki und seines Controllers konnte Perry einen verborgenen Raum auf DARASTO aufspüren, diesen betreten und dort mit einer Holoprojektion von Homunk sprechen. Von ihm erhielt Perry drei Behälter mit Psi-Materie, die er in MIKRU-JON einlagerte. (PR 2536)

Am 16. März 1463 NGZ wurde ein Krathvira auf die MIKRU-JON verladen, und gemeinsam mit fünf Maahk-Technikern und Grek 11 brach die MIKRU-JON in Richtung des Sicatemo-Systems auf. Dieses wurde am 22. März erreicht, kurz nachdem die Frequenz-Monarchie die Sonne Sicatemo in eine Supernova verwandelt hatte. (PR 2536)

MIKRU-JON wurde in die JULES VERNE eingeschleust, die sich ebenfalls im Sicatemo-System aufhielt. So kam es zu einem Wiedersehen zwischen Perry und Atlan. Gemeinsam wohnten sie am 31. März 1463 NGZ einer Sitzung bei, in der gemeinsam mit Vertretern der wichtigsten Völker Andromedas, Maahks, Tefrodern und Gaids, der Bund von Sicatemo geschlossen wurde mit dem Ziel, gemeinsam gegen die Frequenz-Monarchie vorzugehen. Zeitgleich wurden die Positionen der vier Handelssterne der Frequenz-Monarchie in Andromeda ermittelt, darunter die des Handelssterns FATICO. Perry beschloss ein Kommandounternehmen durchzuführen mit dem Ziel, FATICO einzunehmen. (PR 2537)

Am 5. April 1463 NGZ startete das Kommandounternehmen gegen FATICO. Perry Rhodan, Gucky, das Konzept Tschubai/Lloyd und der Schattenmaahk Pral begaben sich, als Darturka verkleidet, an Bord des Handelssterns. Während Perry Rhodan und Tschubai/Lloyd recht schnell in Gefangenschaft gerieten, konnten Gucky und Pral sich dank ihrer Psi-Kräfte einer Festnahme zu entziehen. Mit der Unterstützung der Posbi Jawna Togoya gelang es schließlich, Perry Rhodan und Lloyd/Tschubai zu befreien, und Perry Rhodan konnte mittels seines Controllers der Klasse B einen Neustart der Systeme des Handelssterns erzwingen. Daraufhin drangen Truppen des Bundes von Sicatemo in den Handelsstern ein, sodass dieser erobert werden konnte. (PR 2544)

Am 15. April 1463 NGZ griff eine Flotte des Bundes von Sicatemo die Hibernationswelt Hibernation-3 der Frequenz-Monarchie im Facettennebel an. Gegen Ende der Schlacht gestattete Atlan dem Anführer der Gaid-Rebellen Cerdo Perisa entgegen dem Rat von Perry Rhodan, Hibernation-3 selbst anzugreifen, um Rache für die von der Frequenz-Monarchie an den Gaids verübten Taten zu üben. Unter hohen Verlusten gelang es den Gaid-Rebellen, die Oberfläche des Planeten nahezu vollständig zu zerstören. Am Ende der Schlacht waren alle Raumschiffe der Frequenz-Monarchie zerstört, und 150 Millionen Vatrox waren gefallen. (PR 2545)

Nach dem Sieg bei Hibernation-3 verlegte Perry Rhodan den Transporthof DARASTO nach Gleam im Tri-System, um beim weiteren Vorgehen gegen die übrigen Hibernationswelten größere Flexibilität zu haben. Außerdem reiste er von DARASTO nach ITHAFOR, um weitere militärische Unterstützung vom Galaktikum anzufordern. Auf ITHAFOR traf Rhodan auf Julian Tifflor und Tanio Ucuz, die mit zurück nach Andromeda nahm. (PR 2546)

Kurz darauf tauchte eine Flotte von 40.000 Schlachtlichtern der Frequenz-Monarchie unter dem Kommando von Frequenzfolger Sinnafoch beim Handelsstern FATICO auf. Perry Rhodan befürchtete, dass die Frequenz-Monarchie die Rückeroberung FATICOS nicht nur von außen, sondern auch von innen heraus betreiben würde. Um dieses zu verhindern, benutzte Rhodan seinen Polyport-Controller, um FATICO in regelmäßigen Abständen zu einem Neustart zu zwingen. (PR 2547)

Um für den Angriff auf die übrigen Hibernationswelten der Frequenz-Monarchie und die Verteidigung des Handelssterns FATICO mehr Flexibilität zu haben, wurde am 21. April 1463 NGZ die JULES VERNE in ihre drei Teile geteilt. Perry Rhodan übernahm die Expeditionsleitung der JV-2, mit Kala Romka als Kommandantin. (PR 2547) Während Atlan sich um die Koordination der Angriffe auf die Hibernationswelten konzentrierte, übernahm Perry Rhodan im Wesentlichen die Verteidigung von FATICO. (PR 2548) Als die Schlacht gegen die Frequenz-Monarchie schon nahezu gewonnen war, bekam Perry Rhodan Kontakt zur geschwächten Entität VATROX-CUUR. Diese wollte Rhodan davon überzeugen, dass er sich mit der Frequenz-Monarchie gegen die Entität VATROX-VAMU verbünden sollte, was Rhodan allerdings ausschlug. Schließlich verging VATROX-CUUR und wurde in einer Krathvira-Seelenfalle gefangen. (PR 2549)

Nachdem auch die Schlacht um FATICO gewonnen und die Entität VATROX-CUUR besiegt war, sollten die drei Teile der JULES VERNE wiedervereint werden. Allerdings kam es nur zu einer Vereinigung von JV-2 und JV-Mittelteil. Dem Frequenzfolger Sinnafoch gelang es, von FATICO aus einen Transfertunnel zu öffnen, von dem die beiden gekoppelten Teil der JULES VERNE erfasst und nach Anthuresta versetzt wurden. Somit landete auch Perry Rhodan in Anthuresta.. (PR 2549)

In Anthuresta (1463 NGZ)

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Heft: PR 2550
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In Anthuresta angekommen fand sich die JULES VERNE in der Nähe eines Handelssterns wieder, von dem sich später herausstelle, dass er den Namen TALIN ANTHURESTA trug. Rings um den Handelsstern tobte ein gewaltiger Psi-Sturm, der sich auch auf die Verfassung vieler Besatzungsmitglieder der JULES VERNE negativ auswirkte. Perry Rhodan wurde wie viele andere Besatzungsmitglieder zudem von einer Psi-Folie heimgesucht, in seinem Fall in der Gestalt seiner einstigen Ehefrau Thora. Nachdem die JULES VERNE auf TALIN ANTHURESTA gelandet war, begab sich Rhodan an der Spitze eines Raumlandetrupps in das Innere des Handelssterns, um diesen zu erforschen. Dort trafen sie zunächst auf den Kristallingenieur Clun'stal Niemand und schließlich auf den Anthurianer Fogudare. Am 28. April 1463 NGZ erfüllte Rhodan Fogudare den Wunsch zu sterben und desaktivierte die lebenserhaltenden Geräte mit einem Kippschalter. In Gedanken bezeichnete er sich als Mörder. (PR 2550, PR 2551, PR 2554)

Nachdem Perry Rhodan herausgefunden hatte, dass TALIN ANTHURESTA von 20.000 Scheibenwelten umkreist wurde, die über Transferkamine des Polyport-Netzes mit dem Handelsstern verbunden waren, beschloss Rhodan, eine dieser Scheibenwelten zu untersuchen. Die Welt, auf der der Trupp um Rhodan, Lloyd/Tschubai und Clun'stal Niemand landete, hieß Frerino. Dort mussten sie sich zunächst mit der Theokratie der Frerin auseinandersetzen, bevor sie die Scheibenwelt schließlich vor der Zerstörung durch entartete Psi-Materie retteten. (PR 2554, PR 2555)

Mit der MIKRU-JON begab sich Perry Rhodan mit seinem Team nun auf die Erforschung des Raumbereiches zwischen dem Handelsstern und den Scheibenwelten, der von starken Psi-Stürmen heimgesucht wurde. Dabei entdeckten sie unter anderem zwei Ballungen von Psi-Materie, die sich im Nachhinein als Psi-Materie-Dispenser herausstellten. Außerdem stießen sie hier erstmals auf einen Netzweber, der für eine Transition von MIKRU-JON innerhalb des Bereiches zwischen dem Handelsstern und den Scheibenwelten sorgte. Um in diesem Bereich besser navigieren zu können, schlug Mikru vor, dass Perry Rhodan zu einem echten Piloten der MIKRU-JON werden sollte, ein Vorschlag, dem Rhodan auch nachkam. Dabei stellte Rhodan fest, dass in die Steuerung von MIKRU-JON ein Polyport-Controller integriert war, auf den er zugreifen konnte, wenn er die neue Rolle des Mentalpiloten einnahm. Bei der Untersuchung einer der beiden Psi-Materie-Dispenser wurde MIKRU-JON von einer Psi-Materie-Sonde erfasst und an einen Ort außerhalb von TALIN ANTHURESTA versetzt. (PR 2556, PR 2557)

Außerhalb von TALIN ANTHURESTA traf die MIKRU-JON auf eine Lebensblase der Ja'woor, in deren Inneres sie eingeschleust wurde. Gleichzeitig wurde die Lebensblase von Globusraumern der Tryonischen Allianz angegriffen. Nach einer etwas mühevollen Kontaktaufnahme zu den Ja'woor, Sha'zor, Essa Nur und Staubreitern an Bord halfen Perry Rhodan, Lloyd/Tschubai sowie die Young Boys dabei, die durch den Angriff der Globusraumer kurz vor der Explosion stehende Lebensblase zu evakuieren. Gleichzeitig musste sich Perry Rhodan mit einer Kindheitserinnerung auseinandersetzen, die ihn in Gedanken zurück in seine Kindheitstage auf dem Hof seines Onkels Karl führte. Schließlich konnte auch die MIKRU-JON mit knapper Not der Explosion der Lebensblase entkommen, wurde aber kurz darauf von dem Globusraumer PACADEMO von Adentoco Porvistar gestellt. (PR 2564)

An Bord der PACADEMO bekamen Perry Rhodan, Lloyd/Tschubai und Scotty Sutter Kontakt zu Mitgliedern der Tryonischen Allianz und fanden heraus, dass die Tryonische Allianz gemeinsame Sache mit der Frequenz-Monarchie machte und dass sich die PACADEMO auf dem Weg zum Handelsstern JERGALL befand. Erst durch einen selbstmörderischen Einsatz von Scotty Sutter konnte sich MIKRU-JON mit Perry Rhodan und seinen Begleitern aus dem Inneren der PACADEMO befreien. Daraufhin wurde die MIKRU-JON von vier Globusraumern der Allianz und fünf DZ-Schlachtlichtern der Frequenz-Monarchie verfolgt. Als Perry Rhodan einen Netzweber entdeckte, steuerte er das Netz an und ließ die MIKRU-JON von ihren Verfolgern wegtransitieren. (PR 2567)

In der Folge schützte dieser Netzweber, der sich Radyl-im-Abstrakten nannte, die MIKRU-JON vor einem Hypersturm. Während der Schlafensphasen kam es zu einem Kontakt zwischen Perry Rhodan und dem Netzweber, bei dem sich dieser an Rhodans Träumen labte. In diesen Träumen tauchte auch der Kosmokrat Taurec auf. Nach dem Aufwachen fragte sich Rhodan, ob dieser Taurec nur einfach ein Teil seines Traums gewesen war oder ob er hier vielleicht irgendwie Kontakt mit dem echten Taurec erhalten hatte. (PR 2570)

Nachdem sich dieser Hypersturm gelegt hatte, gab der Netzweber die MIKRU-JON frei, und es kam zu einer weiteren Begegnung mit einer Lebensblase der Ja'woor. An Bord dieser Lebensblase verhandelte Perry Rhodan mit dem Sha'zor Murkad, dem Essa Nur Chal'tin und dem Staubreiter Gomrakh und konnte diese als Verbündete gewinnen. Als Nachrichten über Kämpfe bei dem von der Frequenz-Monarchie besetzten Polyport-Hof MASSOGYV-4 eingingen, erkannte Rhodan dies als eine Falle der Frequenz-Monarchie. Er ließ daraufhin seine neuen Verbündeten eine Scheinattacke auf MASSOGYN-4 fliegen, während er selbst mit der MIKRU-JON, unterstützt von einer Gruppe Staubreiter, den Polyport-Hof ESHDIM-3 eroberte. Nachdem sich ESHDIM-3 am 7. Mai 1463 NGZ in Rhodans Gewalt befand, brach er über das Polyport-Netz zum Transporthof KREUZRAD auf. (PR 2570)

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Heft: PR 2587
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Durch eine Einflussnahme von ES kam Rhodan mit seinen Begleitern allerdings nicht auf KREUZRAD an, sondern auf NEO-OLYMP. Hier wurde er von Konteradmiral Harold Thargano in Empfang genommen und über die neuesten Ereignisse unterrichtet. Rhodan begab sich daraufhin in den verborgenen Raum von NEO-OLYMP, wo er auf eine Holoprojektion von Homunk traf. Homunk unterrichtete Rhodan davon, dass ES im Sterben lag, schon vollständig von Eis eingeschlossen war und Rhodan nun unbedingt das PARALOX-ARSENAL finden müsse. Rhodan schaltete daraufhin zunächst permanente Transferverbindungen zwischen NEO-OLYMP und ESHDIM-3, ITHAFOR-8 und DARASTO. Dann wurde er an Bord des Leichten Kreuzers TELETRANS gerufen. Hier erschien erneut eine Holoprojektion von Homunk, die die bereits überbrachte Botschaft wiederholte. Danach begaben sich Rhodan und Timber F. Whistler zur Stardust-Felsennadel, wo sie von Holoprojektionen von Jaranoc angegriffen wurden, ein Angriff, der durch das Einschreiten von Jason Moor abgewendet werden konnte. (PR 2572)

Am 8. Mai 1463 NGZ übernahm Perry Rhodan zunächst die Steuerung der Silberkugel H. Mit ihr reiste er zunächst nach First Found, wo er auf Stuart Lexa, Sichu Dorksteiger und Fyrt Byrask traf und den dortigen »Schneekristall« in die Silberkugel verlud. Von First Found aus machte er zunächst einen Abstecher zur Schneise, wo er eine große Flotte von Schlachtlichtern vorfand. Dann kehrte er nach NEO-OLYMP zurück. Hier war in der Zwischenzeit auch MIKRU-JON angekommen. Ja'woor sorgten dafür, dass die Psi-Materie-Sonde, die an der Außenhülle der MIKRU-JON gehaftet hatte, abgelöst werden konnte. Dann verschmolz MIKRU-JON mit Perry Rhodans Silberkugel H. Rhodan reiste nach Talanis und nahm dabei den Schneekristall und die Psi-Materie-Sonde. Die Psi-Materie, die in beiden Objekten enthalten war, wurde dem dortigen Parablock zur Stärkung übergeben. (PR 2577, PR 2580)

Von Sichu Dorksteiger und Fyrt Byrask erfuhr Perry Rhodan von der Existenz des Forschungszentrums TZA'HANATH der Frequenz-Monarchie in Anthuresta. Dorksteiger war der Meinung, dass es auf TZA'HANATH möglicherweise Informationen gab, wie man ein Feuerauge bekämpfen könnte. Ein weiteres Argument für eine Eroberung TZA'HANATH waren die Möglichkeiten, große Truppenverbände aus der Milchstraße und Andromeda nach Anthuresta zu bringen, die sich aus der Kontrolle über die acht Handelssterne ergeben würden. Daraufhin beschloss Perry Rhodan noch am 8. Mai, mit den acht Silberkugeln der Oldtimer einen Angriff auf das Forschungszentrum zu fliegen. Dabei sah Rhodans Plan vor, ähnlich wie bei der Eroberung von FATICO einen der Handelssterne mit seinem Controller zu einem Neustart zu zwingen und ihn dann von innen heraus zu erobern. Dieser Plan schlug allerdings aus unbekannten Gründen fehl, der Handelsstern ließ sich mit Rhodans Controller nicht neu starten. Da die Bedrohung der Silberkugeln durch die Schlachtlichter der Wachflotte immer weiter zunahm, man mit dem Eintreffen von Sektorknospen aus dem nahegelegenen Depot rechnete und zudem die Entität VATROX-DAAG bei TZA'HANATH erschien, befahl Rhodan schließlich den Rückzug der Silberkugeln. MIKRU-JON, mit der Silberkugel H verschmolzen, unternahm eine Hyperraumetappe, allerdings gelang es VATROX-DAAG, ihre mi 100 Schlachtlichtern als Begleitung zu folgen. Am Zielort wurde MIKRU-JON eingekreist, und VATROX-DAAG erschien in der Gestalt eines Vatrox auf der Brücke der MIKRU-JON. Er bot Perry Rhodan an, MIKRU-JON zu verschonen, wenn sich Rhodan im Gegenzug mit der Frequenz-Monarchie gegen VATROX-VAMU verbündete. Er schien sogar gewillt, im Gegenzug auf das PARALOX-ARSENAL und das Polyport-Netz verzichten zu wollen, auch wenn Rhodan dies für eine Lüge hielt. Rhodan lehnte das Angebot ab, worauf VATROX-DAAG verkündete, er habe den Zündbefehl für das Feuerauge im Sol-System gegeben. Bevor allerdings die MIKRU-JON zerstört werden konnte, erschien der Netzweber Radyl-im-Abstrakten und brachte die MIKRU-JON in Sicherheit. (PR 2577, PR 2580)

Nachdem Radyl-im-Abstrakten die MIKRU-JON zunächst zu einem Treffpunkt mit den anderen Silberkugeln gebracht hatte, wo sich Perry Rhodan mit deren Piloten über das weitere Vorgehen verständigte, transportierte der Netzweber den Obeliskenraumer schließlich nach TALIN ANTHURESTA. Hier musste sich Perry Rhodan mit dem Psi-Sturm auseinandersetzen, hervorgerufen durch die defekten Psi-Materie-Dispenser und durch deflagrierende Psi-Materie. Dieser Psi-Sturm bedrohte mittlerweile ganz TALIN ANTHURESTA ebenso wie die auf der Oberfläche des Handelssterns gelandete JULES VERNE. Perry Rhodan navigierte die MIKRU-JON zunächst in die Nähe der JULES VERNE, nahm die VERNE mit Hilfe eines Traktorstrahls in Schlepptau, und brachte die VERNE an einen Ort, an dem der Psi-Sturm weniger stark tobte und die VERNE vorläufig in Sicherheit war. Danach begab sich die MIKRU-JON in die Nähe der beiden Psi-Materie-Dispenser. (PR 2583)

In der Zwischenzeit hatte der Schattenmaahk Pral herausgefunden, dass lediglich der Körper des Anthurianers Fogudare von Perry Rhodan getötet worden war, sein Bewusstsein aber war in das psionische Netz rund um TALIN ANTHURESTA eingegangen. Pral gelang es, Kontakt zu Fogudare aufzunehmen. Dadurch gelang es wiederum dem Kristallingenieur Clun'stal, in den Besitz der Informationen zu gelangen, die er benötigte, um die beiden Psi-Materie-Dispenser zu reparieren. Danach schwächte sich der Psi-Sturm nach und nach ab, und TALIN ANTHURESTA war gerettet. (PR 2583)

Danach begaben sich Perry Rhodan und Mondra Diamond nach Wanderer. Auf dem Weg dorthin bekamen sie Kontakt zu Ernst Ellert in seiner Funktion als Bote von ES. Ellert ermahnte Rhodan, wie auch Homunk zuvor, dringend das PARALOX-ARSENAL für ES zu finden, da dieses die einzige Möglichkeit darstellte, die sterbende Superintelligenz zu retten. Er warnte Rhodan davor, dass die Möglichkeit bestand, dass ES in seinem Todeskampf die Bewusstseine aller Intelligenzwesen in seiner Mächtigkeitsballung aufsaugen würde, was gleichbedeutend mit deren Tod sein würde, und dass es dies unbedingt zu verhindern gelte. Außerdem erfuhr Rhodan von Ellert, dass Lotho Keraete vor einiger Zeit zur Schneise von Anthuresta aufgebrochen war, um dort mehr über das PARALOX-ARSENAL herauszufinden. Keraete war von dort nicht zurückgekehrt, und ES ging davon aus, dass Keraete dort gestorben war. Außerdem erwähnte Ellert, dass das PARALOX-ARSENAL in Zeitkörner zerfallen sei. Nach dem Austausch dieser Informationen löste sich das Bild von Ernst Ellert wieder auf, und Rhodan und Diamond setzten ihre Reise nach Wanderer fort. (PR 2583)

Auf Wanderer angekommen kämpften sich Mondra Diamond und Perry Rhodan zunächst einige Zeit lang durch die dort herrschende Hyperkälte, bevor sie in einem salonartigen Gebäude auf Piet Rawland trafen. Bevor dieser gewillt war, ihnen weiterzuhelfen, musste Perry Rhodan ein weiteres Mal ein Rätsel lösen, das am Ende darauf hinauslief, dass Mondra Diamond Rawland erschoss. Danach erzählte der Revolverheld ihnen, dass er in der Zwischenzeit von ES zum Steuermann einer Sektorknospe ausgebildet worden war. Über einen mnemotischen Leitfaden erhielten Rhodan und Diamond Einblicke in die Geschichte dieser Sektorknospe und seiner vorherigen Steuerleute. Dann begaben sich Rhodan, Diamond und Rawland an Bord dieser Sektorknospe, der sie den Namen QUEEN OF ST. LOUIS gaben. Auch Julian Tifflor wurde an Bord geholt, MIKRU-JON wurde eingeschleust. Perry Rhodan schaltete eine Polyport-Verbindung von TALIN ANTHURESTA nach FATICO in Andromeda und forderte von dort einen Verband der alliierte Flotte sowie alle Krathvira-Seelen-Fallen mit den Vamu aller Vatrox aus Andromeda an. Nachdem die Krathviras eingetroffen waren, wurden sie direkt nach Wanderer transportiert, wo das Vamu der Vatrox ES als Stärkung diente. ES bedankte sich für diese Hilfe, wies allerdings erneut darauf hin, dass das PARALOX-ARSENAL benötigt wurde, ihn endgültig zu heilen. (PR 2586)

Nachdem der von Perry Rhodan angeforderte Verband der Alliierten aus Andromeda bei TALIN ANTHURESTA eingetroffen war, verließ Rhodan mit der QUEEN OF ST. LOUIS und der MIKRU-JON das Wunder von Anthuresta, um sich mit den Silberkugeln zu treffen. Er instruierte deren Piloten, in der Schneise nach dem PARALOX-ARSENAL beziehungsweise der Zeitkörner zu suchen, und ernannte Eritrea Kush zur Projektleiterin ARSENAL-Suche. (PR 2587)

Kurz darauf wurden Rhodan und Diamond Zeuge eines Zweikampfs zwischen den Jaranoc Kardo Tarba und Rekner Lurrio auf einem kleinen, namenlosen Mond in der Schneise. Hintergrund dieses Kampfes war der Versuch von Tarba und Icho Tolot, die Kämpfe zwischen den Jaranoc und der Frequenz-Monarchie in der Schneise zu unterbinden. Als die Jaranoc auf die Forderung, sich zurückzuziehen, nicht eingingen, forderte Tarba deren Anführer Rekner Lurrio zum Zweikampf heraus. Tarba siegte, Lurrio starb. Doch als sich die Jaranoc daraufhin zurückziehen wollten, fielen ihnen die Schlachtlichter der Frequenz-Monarchie in den Rücken. Daraufhin griffen Tolot und Tarba auf Seiten der Jaranoc in den Kampf ein, und alle Schlachtlichter wurden vernichtet. (PR 2587)

Rhodan und MIKRU-JON setzten die Suche nach dem PARALOX-ARSENAL fort. Dann wurde MIKRU-JON plötzlich von einem unerklärlichen Hyperblitz getroffen, wobei alle Anwesenden kurzzeitig das Gefühl haben, eine Scheibenwelt ähnlich wie Wanderer zu sehen. Gleichzeitig setzte Julian Tifflors Zellaktivator aus. Man vermutete einen Zusammenhang mit dem Hyperblitz. Als man versuchte, den Ursprung des Hyperblitzes zu ermitteln, stieß man auf eine Hintergrundstrahlung, die identisch war mit der des Schwarzen Lochs Anansar. Den Ursprung dieser Hintergrundstrahlung konnte man bis zu dem namenlosen Mond zurückverfolgen, auf dem kurz zuvor noch Kardo Tarba gegen Rekner Lurrio gekämpft hatte. Dort angekommen entdeckte Perry Rhodan einen Gesteinsbrocken, von dem eine Strahlung ausging, die identisch mit der des Sextadim-Schleiers war, der um Far Away und das Stardust-System gelegen hatte. Der Gesteinsbrocken wurde in MIKRU-JON eingeschleust, und mit Unterstützung von Tanio Ucuz löste Rence Ebion mittels seiner Paragabe die äußeren Schichten des Gesteinsbrockens auf. In seinem Inneren wurde eine Silberkugel entdeckt, und im Inneren der Silberkugel befand sich der tot geglaubte Lotho Keraete. (PR 2590)

Nachdem Lotho Keraete den Anwesenden von der Verwandlung des PARALOX-ARSENALS in den Zeitspeer berichtet hatte, begab man sich an Bord von MIKRU-JON in die von ESTARTU angelegte Station im Inneren des namenlosen Mondes. Hier entstand durch die Interaktion von Lotho Keraetes Silberkugel und seinem Zeitumformer ein Zugang zum Zeitspeer. Neben Icho Tolot, Lotho Keraete und Julian Tifflor war auch Perry Rhodan bereit, den Zeitspeer zu betreten, aber nur Julian Tifflor wurde der Zugang gestattet. (PR 2591, PR 2592)

Während Julian Tifflor im Zeitspeer verschwunden war, blieb Perry Rhodan und seinen Begleitern nichts weiter übrig als zu warten. Zwar versuchte Rhodan mit Hilfe einiger Mutanten, darunter Tanio Ucuz, Kontakt zu Tifflor herzustellen, aber dieser Versuch misslang. Allerdings dauerte Tifflors Verschwinden auch nur einige Stunden. Bereits kurz nach Mitternacht am 11. Mai 1463 NGZ tauchte Tifflor wieder auf, allerdings völlig verändert. Auf seinem Körper hatte sich Kristallstaub festgesetzt, der eine dünne zweite Haut bildete, die ihn komplett einhüllte und nicht entfernt werden konnte. Tifflor hatte im Zeitspeer eine Reise hinter sich gebracht, die für ihn subjektiv fast 10 Millionen Jahre gedauert hatte. Nun wirkte er auf Rhodan wie ein Fremder, wie ein höheres Wesen oder ein Bote der Hohen Mächte. Kurze Zeit nach Tifflor tauchte bei dem namenlosen Mond, in dessen Innerem sich der Zugang zum Zeitspeer befunden hatte, auch das PARALOX-ARSENAL auf, das Tifflor durch seine lange Wanderung quasi geborgen hatte. (PR 2593)

Nach dem Erscheinen des PARALOX-ARSENALS beorderte Perry Rhodan Piet Rawland mit der QUEEN OF ST. LOUIS zur Schneise, um mit Hilfe der Sektorknospe das ARSENAL abzutransportieren und nach TALIN ANTHURESTA und zur Kunstwelt Wanderer zu bringen. Rawland erklärte Rhodan, dass es einige Stunden dauern würde, einen raumtemporalen Saugtunnel aufzubauen und damit das ARSENAL abzutransportieren. (PR 2594)

In der Zwischenzeit wurde MIKRU-JON vom Frequenzfolger Sinnafoch kontaktiert. Sinnafoch wollte sich auf Anraten seiner Ordonnanz Satwa mit Rhodan treffen und ihm ein Angebot unterbreiten. So trafen sich Rhodan und Sinnafoch in einer von MIKRU-JON initiierten virtuellen Konferenz. Sinnafoch erklärte, dass die Frequenz-Monarchie am Ende war und bot Rhodan ein Bündnis an, um gemeinsam gegen VATROX-VAMU und die Jaranoc vorzugehen. Nach einer Stunde Bedenkzeit lehnte Rhodan dieses Angebot ab, da er das bisherige brutale und lebensverachtende Verhalten der Frequenz-Monarchie für unmoralisch hielt und sich nicht mit seinen ehemaligen Feinden verbünden wollte. Sinnafoch sah ein, dass er mit seinem Vorschlag eines Bündnisses bei Rhodan keine Chance hatte, zumal er erkannte, dass sich mittlerweile das PARALOX-ARSENAL in Rhodans Besitz befand. (PR 2594)

Nachdem Sinnafoch mit seinen Schlachtlichtern von der Schneise abgerückt war, war es Perry Rhodans vorrangigstes Ziel, zu verhindern, dass die Jaranoc auf das PARALOX-ARSENAL aufmerksam wurden, während Rawland versuchte, einen raumtemporalen Saugtunnel für dessen Abtransport zu errichten. Das ARSENAL verbarg sich zwar in einem Hypersturmgebiet, aber die Jaranoc schickten immer wieder Kegelstumpfraumer in dieses Gebiet, um es auszukundschaften. Viele dieser Schiffe wurden durch Hyperstürme zerstört, und Rhodan schickte die Silberkugeln aus, um die restlichen Kegelstumpfraumer aufzuhalten. Als dann aber VATROX-VAMU am Rande der Schneise auftauchte, wurde klar, dass auch die Jaranoc das ARSENAL entdeckt hatten. (PR 2595)

Derweil wagte Piet Rawland einen ersten Versuch zum Abtransport des ARSENALS mittels eines raumtemporalen Saugtunnels, dieser schlug allerdings fehl. Die Entfernung von 30.000 Lichtjahren nach TALIN ANTHURESTA erwies sich als zu weit, sodass Rawland eine Art Notfallschaltung benutzen musste, um die Entfernung in einem Schritt überbrücken zu können. Vor dem nächsten Versuch schleusten MIKRU-JON und die Silberkugeln in die QUEEN OF ST. LOUIS ein, dann gelang es, sowohl das PARALOX-ARSENAL als auch die QUEEN OF ST. LOUIS von dem raumtemporalen Saugtunnel von der Schneise in die Nähe von TALIN ANTHURESTA zu versetzen. Allerdings tauchte auch VATROX-VAMU bald am neuen Standort des ARSENALS auf. (PR 2595)

Dann tauchte TALIN ANTHURESTA aus seinem Versteck im natürlichen psionischen Netz im Standarduniversum auf, und zwar in die Nähe des PARALOX-ARSENALS. Gleichzeitig verließ Wanderer TALIN ANTHURESTA und bewegte sich langsam auf das ARSENAL zu. VATROX-VAMU erschien in der Gestalt von Sinnafoch, der in der Zwischenzeit verstorben war, an Bord von MIKRU-JON, um Perry Rhodan zu einem Handel zu bewegen. Als dann aber Eritrea Kush und Betty Toufry mit ihren Silberkugeln und drei Krathvira-Seelenfallen bei MIKRU-JON erschienen, zog sich VATROX-VAMU zurück. (PR 2598)

Danach flog Betty Toufry in Richtung des PARALOX-ARSENALS und rief Perry Rhodan zu sich. Als sie erkannte, dass Rhodan ihr aufgrund des Fehlens seiner Ritteraura keine Hilfe sein konnte, schickte sie ihn wieder weg und flog allein mit ihrer Silberkugel direkt in das PARALOX-ARSENAL hinein und tötete sich damit selbst. Im ARSENAL entstand ein Riss, eine Art Abschnürung, die begann das ARSENAL in zwei Teile zu teilen. VATROX-VAMU nahm nun die Gestalt eines Schlachtlichts an und attackierte Wanderer. Die Scheibenwelt wurde verwüstet und begann sich aufzulösen, während Rhodan und die anderen Anwesenden eine Art Todesschrei der Superintelligenz ES vernahmen. (PR 2598)

ES war allerdings nicht wirklich gestorben, sondern hatte nur kurzfristig seine Essenz in das Konzept Lloyd/Tschubai ausgelagert. Dann erschien ES in Gestalt eines alten Mannes in der Zentrale von MIKRU-JON. Gemeinsam mit Perry Rhodan begab sich der Alte nach Wanderer, wo sie erneut auf VATROX-VAMU in Gestalt von Sinnafoch trafen. Es kam zu einem Zweikampf zwischen dem Alten und dem Sinnafoch-Avatar, in den Rhodan nicht eingreifen konnte und bei dem Sinnafoch den Alten zunächst niederstreckte, der Alte sich dann aber in eine Reihe großer Schmetterlinge verwandelte, die ihre Rüssel in Sinnafoch/VATROX-VAMU stießen und damit begannen, ihn von Innen heraus aufzusaugen. Dieser Vorgang war sinnbildlich dafür, dass ES VATROX-VAMU in sich aufnahm. (PR 2599)

Nach dem Ende von VATROX-VAMU bat ES, weiterhin in Gestalt des alten Mannes, Perry Rhodan, ihn mit MIKRU-JON zum PARALOX-ARSENAL zu fliegen. Zu diesem Zweck ließ Rhodan von den übrigen sechs Silberkugeln einen Kreis bilden, dessen Mittelpunkt MIKRU-JON einnahm. Diese Konstellation wurde an der Vorderseite der QUEEN OF ST. LOUIS angekoppelt, und so flog man dann in Richtung der ARSENALS. Als man sich dem ARSENAL bis auf eine geringe Distanz genähert hatte, lösten sich die übrigen Silberkugeln aus der Konstellation und begannen sich aufzulösen und mit dem ARSENAL zu verschmelzen. Die Silberkugel H, die sich schon zuvor mit MIKRU-JON verbunden hatte, verschmolz nun endgültig mit dem Obeliskenraumer und verlor dabei die Fähigkeit, sich zu ihrer vollen Größe auszudehnen. (PR 2599)

Dann begann ES damit, das PARALOX-ARSENAL in sich aufzunehmen, und es kam zur Teilung von ES und TALIN. Das Konzept Lloyd/Tschubai trennte sich, und ES trat nun in Gestalt von Ras Tschubai auf, während TALIN die Gestalt von Fellmer Lloyd annahm. Sie erklärten Perry Rhodan, dass die Schwäche von ES und die Hyperkälte auf Wanderer hervorgerufen wurde durch die enorme Entfernung zwischen den beiden Teilen der Mächtigkeitsballung von ES, der Lokalen Gruppe und den Fernen Stätten, die ES zu zerreißen drohte. Eine mögliche Lösung für dieses Problem wäre es gewesen, wenn ES sich zu einer Materiequelle weiterentwickelt hätte. Da dies für ES keine Option darstellte, wäre als einzige Alternative eine Teilung übrig geblieben. Für diese Teilung benötigte ES eine enorme Menge Energie, die ES nun in Form des PARALOX-ARSENALS bekommen hatte. Die Lokale Gruppe würde von nun an ES als Mächtigkeitsballung dienen, während TALIN die Fernen Stätten übernahm. (PR 2599)

Noch einmal begab man sich nun nach Wanderer, wo mittlerweile starkes Tauwetter eingesetzt hatte. Die Hyperkälte war überwunden, und auch von den Zerstörungen, die VATROX-VAMU angerichtet hatte, war kaum noch etwas zu sehen. Rhodan und Diamond trafen auf zahlreiche Neo-Globisten und Funkenleute, die ES zuvor in sich aufgenommen hatte und denen es nun freigestellt war, in ihr körperliches Leben zurückzukehren. Laut Aussage von Poppy, den sie auf Wanderer trafen, hatten sich alle Funkenleute und Schohaaken dazu entschieden, bei ES zu bleiben, wohingegen sich etwa die Hälfte der in ES aufgegangenen Neo-Globisten, also etwa 175 Millionen Personen, dafür entschieden hatten, ins körperliche Leben zurückzukehren. Nachdem Rhodan und Diamond in Ambur-Karbush von ES, Lotho Keraete und Homunk über weitere Hintergründe der zurückliegenden Ereignisse aufgeklärt worden waren, verließen sie Wanderer wieder. (PR 2599)

Am 14. Mai 1463 NGZ fand auf TALIN ANTHURESTA eine Abschlussbesprechung statt. Wichtigster Beschlusspunkt hier war, dass die Schattenmaahks zukünftig das Polyport-Netz betreuen würden. Durch diese Maßnahme kam Perry Rhodan seinem Versprechen an die Dezentrale Überwachungsinstanz der Fundamentalisten-Maahks nach, die Schattenmaahks binnen zwei Jahren aus Andromeda auszusiedeln. Außerdem klärte Akika Urismaki die Anwesenden über seine neuesten Erkenntnisse über das Polyport-Netz und die Positionen der Polyport-Galaxien relativ zueinander und zur Milchstraße auf. (PR 2599)

Neuroversum

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Heft: PR 2600
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Perry Rhodan lehnte im Juli 1463 NGZ die erneute Ernennung zum Terranischen Residenten ab und war 1469 NGZ Sonderbeauftragter des Galaktikums für die Polyport-Domäne. (PR 2600)

Am 6. September 1469 NGZ wollte Rhodan mit der BASIS eine Reise durch das Polyport-Netz nach Anthuresta antreten. Kurz vor dem Starttermin unterlagen mehrere Personen auf der BASIS einem unbekannten Einfluss, verlangten nach Perry Rhodan und starben. Am 5. September 1469 NGZ suchte der Unsterbliche daher das Schiff auf, traf dort auf den mysteriösen Ennerhahl und seinen Sohn Delorian Rhodan und erhielt einen Anzug der Universen. Die BASIS wurde durch QIN SHI in die Galaxie Chanda entführt und von den Dosanthi angegriffen. Als Panik unter der Besatzung ausbrach, ordneten Perry Rhodan und der Konteradmiral Erik Theonta die Evakuierung des Schiffs an. Rhodan selbst trat gemeinsam mit Mondra Diamond, Ramoz, Gucky und dem Hyperphysiker Nemo Partijan die Flucht an Bord von MIKRU-JON an. (PR 2600)

Am 7. September 1469 NGZ erreichte MIKRU-JON das System der Sonne Morpheus. Hier traf man auf den schwer beschädigten BASIS-Tender CHISHOLM, den man davor bewahrte, die die Sonne zu stürzen. Mit Hilfe von Traktorstrahlen konnte Rhodan den Tender zum Planeten Orontes bringen und dort auf der Oberfläche landen. Sofort danach begannen die Reparaturarbeiten an dem schwer beschädigten Raumschiff. (PR 2601)

Während es auf Orontes kurz darauf zum Kontakt und zur Verständigung der Galaktiker mit den Todringern kam, setzte Perry Rhodan mit der MIKRU-JON im Morpheus-System mehrere PERIAN-Raumsonden aus, damit sich die Galaktiker so ein besseres Bild von den Vorgängen in der Materiebrücke von Chanda verschaffen konnten. (PR 2602)

Am 11. September erreichte die MIKRU-JON ein Hilferuf von den Korvetten HARL DEPHIN und SENCO AHRAT, zwei Beibooten der BASIS. Die beiden Korvetten waren auf ihrer Flucht von der BASIS in der Nähe des Nigma-Systems unvermittelt in ein Gefecht zwischen den Quolnäer Keretzen und den Sabyren geraten. Rhodan kam daraufhin den beiden Korvetten mit der MIKRU-JON zur Hilfe. Rhodan versuchte, den Korvetten die Flucht vor den verfeindeten Flotten mit den Mitteln der MIKRU-JON zu ermöglichen, wobei er von Gucky und dessen Paragaben unterstützt wurde. Die Flucht gelang allerdings erst, als die Schweren Trägerkreuzer MISSISSIPPI und TUBLIR, ebenfalls Beiboote der BASIS, in den Kampf eingriffen. Dabei wurde die MISSISSIPPI zerstört, während die SENCO AHRAT, die HARL DEPHIN, die TUBLIR und die MIKRU-JON in den Linearraum flüchten und die Reise nach Orontes antreten konnten. (PR 2602, PR 2603)

Mitte September 1469 NGZ machte sich Perry Rhodan mit der MIKRU-JON, begleitet von Gucky und Nemo Partijan, auf die Suche nach dem Verbleib der BASIS. Am 25. September 1469 NGZ wurde man bei der Werft APERAS KOKKAIA der QIN-SHI-Garde fündig. Allerdings hatte sich die BASIS, ausgelöst durch das Thanatos-Programm, bereits in mehrere Einzelteile zerlegt, und der Prozess der Zerlegung setzte sich noch weiter fort. Während Rhodan die MIKRU-JON verließ, um sich mit Ennerhahl an einem von Ennerhahl vorgegebenen Punkt innerhalb der BASIS zu treffen, blieben Nemo Partijan und Gucky an Bord von MIKRU-JON zurück. Geführt vom Anzug der Universen erreichte Rhodan kurz darauf den Treffpunkt mit Ennerhahl, und gemeinsam begab man sich zum Grauen Raum, wo man auf Raphael traf. (PR 2612)

Raphael war nur für Rhodan wahrzunehmen, Ennerhahl konnte ihn nicht erkennen. Raphael gab sich geheimnisvoll und bestand darauf, dass Rhodan und Ennerhahl dieses Fragment der BASIS sofort wieder verlassen sollten. Das taten die beiden dann auch, und kurz darauf löste sich das Fragment in nebelartige Bestandteile auf. Rhodan und Ennerhahl wurden von den Zapfenraumern der QIN-SHI-Garde entdeckt und gefangen genommen. Sie wurden auf das Flaggschiff RADONJU von Protektor Kaowen gebracht und sollten dort vom Reparaten Mastarmo gefoltert werden. Dazu kam es aber nicht, da Ennerhahl einen Temporalfeldgenerator aus dem Fundus von ES einsetzte. Dadurch konnten sich Ennerhahl und Rhodan viel schneller an Bord der RADONJU bewegen als ihre Verfolger. Bevor sie sich aber auf die Flucht begaben, zeichnete Ennerhahl mit einem Laserstift obszöne Bilder auf Protektor Kaowens Gesicht, um diesen zu demütigen. (PR 2613)

Ennerhahls und Rhodans Flucht endete in einem Frachtraum der RADONJU, in dem sie nach Ennerhahls Einschätzung halbwegs sicher sein sollten. Hier erzählte Ennerhahl Rhodan Auszüge aus seiner Lebensgeschichte, so unter anderem von seinem Zusammentreffen mit Alaska Saedelaere und von seinem angespannten Verhältnis zu Delorian Rhodan. Rhodan vermutete, dass Ennerhahl als Agent für die Superintelligenz ES tätig war. Dann wurde das Versteck der beiden doch von den Badakk der RADONJU entdeckt, und sie mussten sich weiter auf die Flucht durch die RADONJU begeben. Dabei wurden sie auf einen Bereich innerhalb des Zapfenraumers aufmerksam, in dem Kaowen zwei Iothonen gefangen hielt. Ennerhahl und Rhodan befreiten diese beiden, die die Namen Quistus und Serume trugen. Auf der weiteren Flucht wurde Serume getötet, bevor die Gruppe einen Beiboothangar erreichen konnte. Hier kaperten Rhodan und der Navigator Quistus ein Beiboot und flohen von der RADONJU, während Ennerhahl auf dem Zapfenraumer zurückblieb. (PR 2613, PR 2614)

Das Beiboot mit Rhodan und Quistus, von Kaowen manipuliert, stürzte auf einem namenlosen Gasplaneten ab. Kaowen folgte den Flüchtenden mit seiner Privatjacht ONTAION, und es begann eine Hetzjagd Kaowens auf Rhodan und Quistus. In einer Höhle mit einem Transitparkett kam es zum Zweikampf zwischen Rhodan und Kaowen, bei dem Rhodan Kaowen schwer verwundete. Dann benutzten Rhodan und Quistus das Transitparkett, das sie zu einem geheimen Stützpunkt des Verzweifelten Widerstandes brachte. Kurz darauf zerstörte sich das Transitparkett selbst, und Kaowen wurde bei der Explosion getötet. (PR 2615)

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Stardust (Serie)

Irgendwann ab etwa dem Jahr 1498 NGZ begann Perry Rhodan eine lockere Beziehung mit der Stardust-Terranerin Eritrea Kush. Wann immer Rhodan in seiner Rolle als Polyport-Präfekt im Stardust-System weilte, flammte diese Beziehung wieder auf. (PR-Stardust 1)

Als Rhodan am 1. Mai 1513 NGZ anlässlich der Feierlichkeiten zu einer Verfassungsänderung im Stardust-System eintraf, wurde sein Shuttle von einem Netzweber abgefangen. Dieser zeigte Rhodan beunruhigende Visionen von Kämpfen zwischen Känguru-artigen Wesen und Pseudo-Jaranoc. Nachdem Rhodan den öffentlichen Akt hinter sich gebracht hatte, verbrachte er eine Nacht mit Eritrea Kush. Am folgenden Morgen erzählte Eritrea ihm von ihrem schlechten Gewissen, weil sie ihren Sohn Jannik Bannard sein ganzes Leben lang vernachlässigt und zu ihren Schwiegereltern abgeschoben hatte. Kürzlich aber hatte man ihr zugetragen, dass er sich möglicherweise auf dem Planeten Sepura 2 aufhalten würde. (PR-Stardust 1)

Am nächsten Tag brachen Rhodan und Kush in der Space-Jet SANDIOR nach Sepura 2 auf. Dort trafen sie zunächst auf einige TALIN-Jäger, bevor sie damit begannen, eine unterirdische Anlage zu untersuchen, eine Hinterlassenschaft einer unbekannten Kultur, die die TALIN-Jäger hier entdeckt hatten. In der Anlage wurden sie von Pseudo-Jaranoc angegriffen und trafen auf einen Mann, der sich Anthur nannte und behauptete, ein Bote der Superintelligenz TALIN zu sein. Zurück an der Oberfläche entdeckten sie, dass ein fremdartiger Amöbenraumer über der Oberfläche schwebte und das Lager der TALIN-Jäger zerstört worden war. (PR-Stardust 1)

Rhodan, Kush und Anthur nutzten die SANDIOR, um vor dem Amöbenraumer von Sepura 2 zu entkommen. Kurz vor dem Eintritt in den Linearraum erhielt die SANDIOR einen Treffer, was dazu führte, dass die Space-Jet kurz darauf im Makur-System zurück in den Normalraum fiel. Dort kollidierte sie mit dem Schlachtkreuzer MASTER OF PUPPETS, der gerade eine Notablassübung absolvierte. Beide Schiffe wurden bei der Kollision schwer beschädigt, Kush und Anthur wurden verletzt und fielen in Ohnmacht. Rhodan schaffte seine bewusstlosen Begleiter in die ebenfalls manövrierunfähige MASTER OF PUPPETS, die drohte, auf einen der Planeten des Makur-Systems zu stürzen. Mit Hilfe des Besatzungsmitglieds Yarron Odac gelang es Rhodan, die Rechnersysteme der MASTER OF PUPPETS wieder zu starten, und mit Hilfe des Raumschiffs ROOFPIT konnte ein Absturz der MASTER verhindert werden. (PR-Stardust 2)

Nachdem die verletzten Besatzungsmitglieder von der MASTER OF PUPPETS geborgen worden waren und Rhodan sich auf der ROOFPIT befand, wurde im Asteroidengürtel des Makur-Systems ein Amöbenraumer gesichtet. Eine kleine Gruppe von Raumschiffen der Stardust-Flotte unter der Führung der ROOFPIT versuchte daraufhin, den Amöbenraumer zu attackieren, allerdings ohne durchschlagenden Erfolg. (PR-Stardust 2)

Eritrea Kush und Anthur wurden bis zum 14. Mail 1513 NGZ in der Eric-Manoli-Klinik in Stardust City wegen der bei dem Zusammenstoß erlittenen Verletzungen behandelt. Rhodan besuchte sie regelmäßig. Dann begab sich Rhodan mit Anthur auf dessen Wunsch hin in die Stardust-Felsennadel. In der Halle der 1000 Aufgaben fiel Anthur ein sogenannter Vocator in die Hände, ein Gerät, mit dem Immaterielle Städte gesteuert werden konnten. Außerdem erschien eine Projektion des verschollenen Timber F. Whistler, die Rhodan aufforderte, sich in eine der Immateriellen Städte zu begeben und mit dieser zur Basis-Station von Connajent, der zerstörten Ultramarin-Stadt zu reisen, um dort eine alte Gefahr zu bekämpfen. (PR-Stardust 2, PR-Stardust 3)

Perry Rhodan und Anthur begaben sich daraufhin nach Katarakt und riefen die Immaterielle Stadt Marhannu herbei. Hier hatte Guemon, ein in der Stadt lebender Felide, gemeinsam mit der schlangenförmigen Positronik Posimon gerade versucht, die Stadt mit Hilfe eines Gleitschirms zu verlassen. Der Versuch scheiterte, und Guemon und Posimon legten eine Bruchlandung hin. Auf der Suche nach der Zeitzentrale begegneten Rhodan und Anthur Guemon und Posimon, die sie zur Zeitzentrale führten. (PR-Stardust 3)

In der Zeitzentrale trafen sie auf Kerat Tinga, einen Jaranoc, der sich im Auftrag Whistlers in Marhannu aufhielt, um einen sogenannten Biotech-Jaranoc zu bekämpfen. Einen ersten Kampf gegen den Biotech-Jaranoc hatte Tinga bereits verloren, dabei war ihm das Kopfnetz abhanden gekommen, das ihn vor der Lethargiestrahlung der Stadt schützen sollte. Guemon hatte dieses Kopfnetz gefunden und gab es Tinga nun zurück. Dann wurden Rhodan und Tinga von dem Biotech-Jaranoc angegriffen. Es wurde ein harter Kampf, der damit endete, dass Tinga den Biotech-Jaranoc auf seine Hörner aufspießte und dann dessen Überreste zerstrahlte. Anthur nutzte die durch den Angriff ausgelöste Verwirrung, um Marhannu nicht etwa zur Connajent-Basis-Station, sondern zu einer Ruinenstadt auf dem Planeten Jaroca zu steuern und dann nach Jaroca zu fliehen. Nach dem Sieg über den Biotech-Jaranoc verfolgten Rhodan und Tinga Anthur. Posimon schloss sich den beiden an, während Guemon in Marhannu zurückblieb. (PR-Stardust 3, PR-Stardust 4)

In der uralten Ruinenstadt auf Jaroca stießen Perry Rhodan und Kerat Tinga auf einen Stamm von primitiven Jaroc. Mit Hilfe von Anthur gelang es den Jaroc, Rhodan und Tinga zu überwältigen und all ihrer technischen Gerätschaften zu berauben. Die beiden Gefangenen wurden dem Stammesführer Homhomk und seinem Schamanen Virvird vorgeführt. Nachdem Rhodan zumindest den Translator seines SERUNS zurückerhalten hatte, erfuhren sie von Virvird, dass Anthur kurz zuvor den Jaroc begegnet war, sich als Verkünder des mythischen Bewahrers der Jaroc ausgegeben hatte und dem totkranken Homhomk mit Hilfe seines SERUNS die Schmerzen genommen hatte. Als Gegenleistung verlangte er, dass die Jaroc Rhodan und Tinga töten sollten. Die Jaroc beschlossen nun, dass Rhodan und Tinga den sterbenden Homhomk bei seinem letzten Gang zum innersten Heiligtum der Jaroc begleiten und dort gemeinsam mit Homhomk sterben sollten. (PR-Stardust 4)

Während Rhodan und Tinga die Sterbeprozession Homhomks als Gefangene begleiteten, erfuhren sie mehr über die Geschichte der Jaroc von Jaroca. Sie erfuhren, dass die Jaroc dereinst ein raumfahrendes Volk gewesen waren, das dann aber von einer mächtigen Biowaffe nahezu ausgerottet worden war. Lediglich wenige Jaroc auf Jaroca überlebten, nachdem sie vom Bewahrer vor der Biowaffe gewarnt worden waren. Die Katastrophe allerdings warf die Jaroc auf Jaroca auf eine mittelalterliche Entwicklungsstufe zurück. (PR-Stardust 4, PR-Stardust 5)

Das innerste Heiligtum mit dem Totenfeld, auf dem Homhomk sein Ende fand, wurde durch noch funktionierende automatische Abwehranlagen gesichert. Von Virvird erhielten Rhodan und Tinga Teile ihrer Ausrüstung zurück. So konnten die beiden den gefährlichen Bereich durchqueren, was seit langem niemandem mehr gelungen war. Sie erreichten zwei verschlossene Schreine, die das Allerheiligste bergen sollten, »den Käfig« und »die Phiole«. Ersterer erwies sich als energieloser Käfigtransmitter, letztere war verschwunden. Hierfür machten die Jaroc Rhodan verantwortlich. Die Situation drohte zu eskalieren, da erschien plötzlich Timber F. Whistler. (PR-Stardust 5)

Whistler errettete Rhodan, Tinga und Posimon aus den Händen der Jaroc und brachte sie zum Landeplatz der Immateriellen Stadt Yashildag auf Jaroca. Während dieser Reise berichtete Whistler, wie er zum Boten der Superintelligenz TALIN geworden war. Außerdem berichtete er von der Bedrohung durch einen Splitter der Entität VATROX-VAMU, der sich im Inneren der Basis-Station der Immateriellen Stadt Connajent auf dem Planeten Astogur eingenistet hatte. Whistler hatte von TALIN den Auftrag erhalten, diesen Splitter zu vernichten, doch er benötigte Rhodans Hilfe, um in die Basis-Station gelangen zu können. (PR-Stardust 6)

An der Landestelle von Yashildag traf sich die Gruppe um Whistler mit Eritrea Kush, dann rief Whistler die Stadt mit Hilfe eines Chronogators herbei, und mit der Stadt reisten sie nach Astogur. Hier wurden sie von der Hass-Strahlung befallen, die vom Splitter VATROX-VAMUS ausging, und da Tinga die Kontrolle über sich zu verlieren drohte, wurde er von Rhodan paralysiert. Während Tinga und Kush in der Zeitzentrale und Yashildag zurückblieben, gelang es Whistler, Rhodan und Posimon, in die Connajent-Basis-Station einzudringen, und trotz der Hass-Strahlung schafft es Rhodan, den Splitter VATROX-VAMUS zu bekämpfen und zu vernichten. (PR-Stardust 6)

Nun berichtet Whistler von einer weiteren Gefahr für die Stardust-Menschheit, die mit der Pahl-Hegemonie und ihrem Wiedererwachen zusammenhängen könnte. Um Rhodan und Kush die Geschichte der Pahl-Hegemonie näher zu bringen, reist er mit ihnen, Kerat Tinga und Posimon mit Hilfe der Immateriellen Stadt Yashildag etwa 185.000 Jahre in die Vergangenheit, etwa zu dem Zeitpunkt, an dem die Pahl-Hegemonie untergegangen war. (PR-Stardust 6)

In der Vergangenheit angekommen stellte Whistler Rhodan, Kush und Posimon das Spindelschiff NEARBY zur Verfügung, mit dem die Gruppe den Sternhaufen Far Away bereisen und Informationen sammeln sollte. Kerat Tinga fungierte als Pilot der NEARBY. In Far Away angekommen traf man auf den Rebellenführer Dar Togas, der mit seiner Gruppe die Pahl-Hegemonie und speziell deren wahnsinnig gewordenen Generex bekämpfte. Dar Togas erzählte ihnen in der Folge die Geschichte des Generex Las Quar und wie dieser in Begriff stand, mit Hilfe des HMI-Virus alles intelligente Leben in den Sternhaufen Tau, Pahl und Far Away auszulöschen. Las Quar hatte vorgesorgt und auf dem Planeten Tark ein Depot mit Amöbenraumern und Jaroc-Kriegern angelegt. Die Jaroc waren mit Hilfe der Tagaris-Blume gegen den HMI-Virus immunisiert worden und befanden sich im Kälteschlaf. Mit ihrer Hilfe wollte Las Quar nach der Zeit des Massensterbens die Hegemonie von Pahl neu entstehen lassen. (PR-Stardust 7)

Nachdem Dar Togas der Gruppe um Rhodan die Geschichte Las Quars erzählt hatte, berichtete er nun von seinem Plan. Er wollte mit seinen fünf Amöbenschiffen zum Planeten Delm fliegen und dort an Bord befindliche Bomben zünden, die den kompletten Planeten Delm zerstören sollten und langfristig auch die Zerstörung von Delms Nachbarplaneten Tark herbeiführen sollten. Rhodan, Kush und die NEARBY begleiteten daraufhin Dar Togas nach Delm und entdeckten, dass es sich hierbei um den Planeten Jaroca handelte. Zwar gelang es Dar Togas, mit zwei seiner Schiffe auf Delm zu landen, doch bevor die Bomben gezündet werden konnten, fand ein Angriff der Enklave von Tau auf Delm statt. Bei diesem Angriff wurden beide Schiffe Dar Togas' mitsamt ihrer Besatzung vernichtet. Rhodan und Kerat Tinga gelang es, einige Tagaris-Blumen von Delm in ihren Besitz zu bringen, dann flohen sie von dort und begaben sich zurück zur Immateriellen Stadt Yashildag, um mit dieser in die Relativgegenwart zurückzukehren. Auf dem Rückflug nach Yashildag erzählte Tinga, dass er kurz zuvor durch eine Botschaft Whistlers erfahren habe, wie die Geschichte Las Quars weiterging. Dieser hatte sich selbst absichtlich mit dem HMI-Virus infiziert, sein Körper wurde aber vom Virus nicht zersetzt, sondern begann zu mutieren. Las Quar hatte sich mit seinem Flaggschiff MOKRA an einen abgelegenen Ort zurückgezogen, wo er sich von der Positronik Sirio in einen Tiefschlaf versetzten ließ, der so lange andauern sollte, bis die Veränderungen an Las Quars Körper durch den Virus abgeschlossen waren. (PR-Stardust 7)

Es war der 8. Juni 1513 NGZ, als Perry Rhodan und seine Begleiter in die Relativgegenwart zurückkehrten. Kerat Tinga setzte Rhodan und die anderen auf einem unbewohnten Planeten ab und begab sich mit der NEARBY zu einem Treffen mit Timber F. Whistler. Rhodan, Kush und Posimon wurden vom Schweren Kreuzer FUNKENREGEN abgeholt. Sie erfuhren, dass in der Zwischenzeit Amöbenraumern acht Siedlungswelten der Stardust-Union angegriffen und Siedler von diesen Planeten entführt hatten. Gerade in diesem Moment erschienen Amöbenraumer in der Nähe des Planeten Horatio. Die FUNKENREGEN begab sich zu diesem Planeten, um den Bewohnern nach Möglichkeit beizustehen und eine Evakuieren vorzubereiten. (PR-Stardust 8)

Beim Planeten Horatio angekommen, traf das Anliegen, den Planeten zu evakuieren, zunächst auf Unverständnis, zumal gerade die Erntesaison für die Maden von Horatio begonnen hatte. Rhodan, Kush, Posimon und Mehul Tondesi, der Dritte Pilot der FUNKENREGEN, begaben sich auf die Oberfläche, um Vermis X. Horatio zu suchen, den Patriarchen und mächtigsten Mann von Horatio. Sie fanden ihn in Begleitung einiger seiner Söhne bei der Madenjagd und stießen auch bei ihm zunächst auf wenig Willen zur Kooperation. Erst als die Gruppe von Kristalljägern und Jaroc angegriffen wurde, lenkte Vermis X. Horatio ein. (PR-Stardust 8)

Rhodan erfuhr, dass Anthur die Entführungsoperation der Amöbenraum auf Horatio leitete, und musste miterleben, wie auch Mehul Tondesi entführt wurde. Während Rhodan und Kush mit Hilfe von Vermis X. Horatio die Evakuierung der Bevölkerung zu organisieren begannen, kam es zu einer fatalen Kettenreaktion, als Anthurs Jaroc mit Thermostrahlern gegen die auf Horatio lebenden Behemoths vorgingen. Alle Behemoths von Horatio explodierten gleichzeitig mit der Gewalt von Fusionsbomben, wobei weite Teile Horatios in Schutt und Asche gelegt wurden und ein Großteil der Bevölkerung ums Leben kam. Die Überlebenden wurden auf Rettungsschiffe evakuiert, wobei sich herausstellte, dass Anthur sie mit dem HMI-Virus aus der Phiole, die er von Jaroca mitgenommen hatte, infiziert hatte. Auch Kush und Rhodan hatten sich infiziert, und nach ihrer Rückkehr auf die FUNKENREGEN verbreitete sich der Virus auch hier in kürzester Zeit. Auch weitere Schiffe der Stardust-Flotte waren betroffen. (PR-Stardust 8)

Die mit dem HMI-Virus verseuchten Raumschiffe wurden als Seuchenschiffe deklariert. Um den Infizierten zu helfen und ein Gegenmittel zu entwickeln, engagierte Perry Rhodan den Stardust-Ara und Mediker Varrim-Ga, der sich in der Tradition des araischen Mantar-Heilers Zheobitt stehen sah und für seine Dienste eine exorbitant hohe Bezahlung erwartete. Varrim-Ga erschien kurze Zeit später mit seinem Raumschiff OCLU-GNAS II bei der FUNKENREGEN und begann mit seiner Arbeit. Binnen kürzester Zeit gelang es ihm, Medikamente zu entwickeln, die den Krankheitsverlauf des HMI-Virus verlangsamten, die Entwicklung eines Medikamentes zur Heilung vom HMI-Virus aber gestaltete sich schwierig. Rhodan bat Varrim-Ga, Eritrea Kush bevorzugt zu behandeln, da sie zu den ersten Infizierten gehörte, daher bereits besonders schlimme Symptome zeigte und ihr als Chefin der Stardust-Flotte eine besonders wichtige Rolle zukam. Entgegen erster Befürchtungen zeigte sich bald, dass Rhodan selbst durch seinen Zellaktivator geheilt wurde und schon bald der einzige Gesunde an Bord der FUNKENREGEN war. (PR-Stardust 9)

Dann wurden Perry Rhodan und Eritrea Kush von Tetsuro Corris über beunruhigende Aktivitäten auf dem Planeten Tark informiert. Von der Oberfläche des Planeten, der dem Generex in der Vergangenheit als Rüstungs- und Depotplanet gedient hatte, stiegen in regelmäßigen Abständen neue Amöbenraumer auf. Es schien, dass die Produktionsanlagen auf Tark ihre Arbeit wieder aufgenommen hatten. (PR-Stardust 9)

Währenddessen analysierte die Besatzung der FUNKENREGEN den Amöbenraumer, an Bord dessen sich der entführte Mehul Tondesi mutmaßlich befand. Unterstützung erhielt man von Tondesi selbst, der in einem Rafferfunkspruch Informationen über den Amöbenraumer übermittelte. Als dann dieser Amöbenraumer dazu überging, die FUNKENREGEN anzugreifen, sorgte Tondesi dafür, dass sich die Schutzschirme des Amöbenschiffes abschalteten. Entgegen Rhodans Ratschlag entschied Eritrea Kush daraufhin, den Amöbenraumer zu zerstören. (PR-Stardust 9)

Bis zum 18. Juni 1513 NGZ fanden sich eine Reihe von Kreuzern mit vom HMI-Virus infizierten Besatzungen im Jar-System beim Planeten Tark ein. Hier gab Eritrea Kush am 18. Juni das Kommando zum Start der Operation Red Herring. Mehrere Kreuzer griffen daraufhin die Amöbenraumer an, die den Planeten Tark abschirmten. Hierbei handelte es sich um ein Ablenkungsmanöver, derweil Perry Rhodan mit einem Einsatzteam auf dem Planeten Jaroca landete und von dort mit Hilfe des sich dort befindenden Käfigtransmitters nach Tark überwechselte. Hier fand das Team riesige unterirdische Anlagen vor, in denen der Generex Pseudo-Jaroc und Amöbenraumer herstellen ließ. Rhodans Leute machten sich auf die Suche nach Hinweisen auf den von Varrim-Ga postulierten Assimilator, der für die Anpassungsfähigkeit des HMI-Virus an unterschiedliche Organismen verantwortlich sein sollte, fanden aber nichts und wurden schließlich von einer größeren Menge schwer bewaffneter Pseudo-Jaroc angegriffen. Das Einsatzteam musste sich zurückziehen und versuchte, Tark über mitgebrachte Kompakttransmitter wieder zu verlassen, musste dann aber feststellen, dass die Schutzschirme, die Tark umgaben, nicht durchdrungen werden konnten. (PR-Stardust 10)

Währenddessen erfuhren die Besatzungen einiger Space-Jets, die vor Beginn der Operation Red Herring als medizinisches Experiment Varrim-Gas aus den Kreuzern der Stardust-Flotte ausgeschleust worden waren, von der prekären Situation, in der sich Perry Rhodans Einsatzteam auf Tark befand. Unter der Führung von Assant Delgo plante man daher eine Selbstmordaktion. Alle Space-Jets schlugen gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit an einem Ort auf Tark ein, an dem man einen zentralen Rechnerknoten vermutete. Der Rechnerknoten wurde schwer beschädigt, und die Schutzschirme um Tark brachen zusammen. So konnten Rhodan und sein Team Tark über die Kompakttransmitter verlassen. (PR-Stardust 10)

Der Generex befahl nun Anthur den Angriff auf das Stardust-System. Bis zum 21. Juni 1513 NGZ erschienen 128 Amöbenraumer am Rande des Stardust-Systems. Dieses wurde von einer Reihe von Schlachtkreuzern der Stardust-Flotte bewacht. Dennoch war klar, dass die Stardust-Menschheit vor der Ausrottung stand, denn die Stardust-Terraner waren den Truppen des Generex weit unterlegen. Auf Versuche der Kontaktaufnahme reagierte Anthur zunächst nicht. (PR-Stardust 11)

Auch Perry Rhodan und Eritrea Kush hatten in der Zwischenzeit das Stardust-System erreicht. Rhodan weilte im Flottenkommando der Stardust-Flotte auf Aveda, Kush hatte wieder das Kommando über ihr Flaggschiff STARDUST III übernommen. Nachdem Rhodan einen Plan ausgearbeitet hatte, wurden zunächst die Amöbenraumer zu dem Poseidon-Mond Atochthon gelockt, wo es reiche Vorkommen an Hyperkristallen gab. Ein Einsatzteam, bestehend aus dem Piloten Alan Ghedi, dem Ingenieur Yarron Odac und dem Mathematiker Kulon Suurpanos, wurde nach Atochthon geschickt und konnte mit Hilfe von Nanosonden Informationen aus den Amöbenraumern extrahieren, aus denen ein Überrangkode generiert wurde, der die Amöbenraumer außer Gefecht setzen sollte. Allerdings funktionierte der erste Überrangkode nicht wie gewünscht. (PR-Stardust 11)

In der Zwischenzeit hatte Anthur Virenbomben mit dem HMI-Virus auf allen bewohnten Welten des Stardust-Systems abwerfen lassen. Er fühlte sich nun fast am Ziel seiner Träume und landete mit einem Amöbenraumer in der Nähe der Stardust-Felsennadel. Hier wurde Rhodan Zeuge eines Wiedersehens Anthurs mit seiner Mutter Eritrea Kush. Anthur forderte Kush auf, Perry Rhodan zu töten. Als Gegenleistung wollte er ihr eine Phiole mit einem Gegenmittel gegen den HMI-Virus überlassen. Genau in diesem Moment gelang es Odac und Suurpanos, einen neuen, gültigen Überrangkode zu generieren. Die Amöbenraumer zogen sich daraufhin an den Rand des Stardust-Systems zurück. Über dieses erneute Versagen von Anthur war der Generex dermaßen erzürnt, dass er Hyperkristalle, die er in Anthurs Körper hatte deponieren lassen, ferngesteuert zur Explosion brachte. Anthur starb, Eritrea Kush wurde bei dieser Aktion verletzt. (PR-Stardust 11, PR-Stardust 12)

Nachdem Anthur im Stardust-System gescheitert war, ging nun der Generex selbst zum Angriff über. Er startete sein Flaggschiff MOKRA, das im Untergrund des Planeten Sepura 2 verborgen gewesen war, und begab sich mit der MOKRA und vierundzwanzig Amöbenraumern als Geleitschutz ins Stardust-System. Nachdem die Amöbenraumer ein Ablenkungsmanöver geflogen hatten, landete die MOKRA am 25. Juni 1513 NGZ im Ashawar-Delta auf Aveda nahe Stardust City, ohne dass die Stardust-Flotte dies hätte verhindern können. (PR-Stardust 12)

Dann nahm der Generex Funkverbindung mit den Regierenden der Stardust-Union auf und forderte die Unterwerfung der Stardust-Menschheit. Außerdem forderte er Perry Rhodan auf, bei ihm in der MOKRA zu erscheinen. Etwa zur selben Zeit gelang Varrim-Ga der entscheidende Durchbruch bei seiner Forschung nach einem Gegenmittel gegen den HMI-Virus. Mit vier Phiolen dieses Gegenmittels erschien er nun bei Perry Rhodan und den Regierenden der Stardust-Union. Rhodan entwickelte daraufhin den Plan, das Gegenmittel gegen den Generex und die durch den HMI-Virus ebenfalls genetisch veränderte MOKRA einzusetzen. (PR-Stardust 12)

Rhodan und die Kleinpositronik Posimon begaben sich nun an Bord der MOKRA. Dort setzten sie kleine Mengen des Gegenmittels frei. Während Rhodan mit dem Generex sprach, der ihm anbot, sein Sikor, also sein Stellvertreter zu werden, wurde Posimon von Sirio, der Bordpositronik der MOKRA aufgespürt. Sirio wusste, was Rhodan und Posimon mit dem Gegenmittel getan hatten, verriet sie aber nicht. Seiner ursprünglichen Programmierung folgend, musste Sirio den Generex sowieso töten, denn Las Quar war geistig und körperlich völlig zerrüttet. Er würde nur noch vor sich hin siechen, und dem musste Sirio ein Ende setzen. Dann begann das Gegenmittel in der MOKRA zu wirken, die MOKRA begann einzustürzen. Der Generex starb, und Rhodan und Posimon gelang mit knapper Not die Flucht. (PR-Stardust 12)

Derweil wurde im Stardust-System beobachtet, wie unzählige Howanetze von Netzwebern absorbiert wurden, die sich daraufhin auf die Amöbenraumer des Generex stürzten. Innerhalb von nur zwei Minuten wurden alle gegnerischen Schiffe matt gesetzt und danach von den Netzwebern an verschiedene Positionen in Far Away teleportiert. (PR-Stardust 12)

Nach dem Sieg über den Generex und der Zerstörung der MOKRA verabschiedete Posimon sich von Rhodan, er wollte nach Marhannu zurückkehren und nach seiner Herkunft forschen. Die vom HMI-Virus infizierte Stardust-Menschheit wurde mit Varrim-Gas Gegenmittel behandelt, auch Eritrea Kush befand sich bald auf dem Weg der Besserung. Am 29. Juni nahmen Rhodan und Kush an der Beisetzung von Kushs Sohn Jannik Bannard alias Anthur teil, danach trafen sie auf Timber F. Whistler und die Superintelligenz TALIN, die die Gestalt des Jaranoc Kerat Tinga angenommen hatte. Die Superintelligenz war teilweise erwacht, litt aber immer noch unter der Loslösung von ES. TALIN erklärte, dass die Netzweber die Amöbenraumer in Lebenssporen umgewandelt hatten. So sollte das vor 180.000 Jahren vom Generex vernichtete Leben nach Far Away zurückkehren, wenn auch erst in Jahrmillionen. Nachdem TALIN noch verkündet hatte, dass er nicht den geringsten Humor besaß und in den Terranern nicht seine bevorzugte Spezies sah, verschwanden Whistler und die Superintelligenz wieder. (PR-Stardust 12)

Am 30. Juni 1513 NGZ, nach einer letzten mit Eritrea Kush verbrachten Nacht, erhielt Rhodan von Tetsuro Corris die Meldung, dass eine minimale Störung des Polyport-Netzes registriert wurde, jetzt aber nicht mehr vorlag. Somit stand Rhodans Rückkehr in die Milchstraße nichts mehr im Wege. (PR-Stardust 12)

Atopisches Tribunal

Perry Rhodan war einer der beiden Angeklagten des Atopischen Tribunals. Ihm wurde zur Last gelegt, er werde in der Zukunft gemeinsam mit Bostich die Ekpyrosis von GA-yomaad verursachen. Er wurde am 20. September 1514 NGZ zu 500 Jahren Mobilitäts- und Autoritätsentzug verurteilt.

Er besuchte häufiger seinen seit Jahren im Koma liegenden Freund Gucky. Nach seinem Erwachen entwickelte Gucky zusammen mit Attilar Leccore den Plan, Perry Rhodan zu befreien. (PR 2724)

In der Galaxie Larhatoon wurde Perry Rhodan von den Laren als Hetork Tesser bezeichnet, der »Zerstörer von allem«. (PR 2732)

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Kurz vor seinem Tod küsste der Erste Hetran Perry Rhodan auf die Wange. (PR 2736)

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Die Jenzeitigen Lande

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Quellen