RAS TSCHUBAI (Raumschiff)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Raumschiff. Für weitere Bedeutungen, siehe: Ras Tschubai (Begriffsklärung).

Die RAS TSCHUBAI ist ein im 16. Jahrhundert NGZ überwiegend mit privaten Mitteln erbautes riesiges terranisches Omniträgerschiff zur Überwindung intergalaktischer Distanzen in der Tradition solcher Fernraumschiffe wie der MARCO POLO und der SOL.

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Heft: PR 2766
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Allgemeines

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Heft: PR 2750 – Innenillustration
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Das Schiff wurde nach dem legendären terranischen Mutanten Ras Tschubai benannt. Da in die Konstruktion und in die Bemannung im Gegensatz zur ursprünglichen Planung auch Gelder, Technologien und Personal der LFT mit einflossen, wurde die RAS TSCHUBAI im LFT-Flottenregister als Prototyp eines Omni-Trägers der SUPERNOVA-Klasse geführt. Die offizielle LFT-Kennung lautete S.N.C. 0/1-1-10 RAS TSCHUBAI. Trotz der Zuordnung einer LFT-Kennung war das Schiff jedoch nicht ein Bestandteil der LFT-Flotten und auch nicht den Verantwortungsträgern der LFT unterstellt. Stattdessen war zur Erstellung einer Einsatzplanung für die RAS TSCHUBAI ein eigenes Gremium vorgesehen, dem auch Privatleute wie Viccor Bughassidow angehörten. Dieses Gremium sollte das Schiff ausschließlich für Einsätze zum Wohle der Menschheit einsetzen dürfen. (PR 2729, PR 2750)

Rein äußerlich bot sich die RAS TSCHUBAI als ein Kugelraumschiff mit 3000 m Durchmesser dar, dessen Außenhülle aus Ynkalkrit in einzigartiger Weise blau zu leuchten schien (»Terranisch-Blau«). Dies erklärte sich durch die für den Betrieb des intergalaktischen Fernantriebs erforderlichen Einlegierung von großen Mengen des extrem seltenen Hyperkristalls Salkrit in Ynkelonium. Ein Dreifach-Ringwulst umlief den Schiffsäquator, wodurch das Schiff hier einen maximalen Durchmesser von 3752 m aufwies. An beiden Polen konnten zudem je 450 m hohe Spindeln in das All ragen, die dem neuartigen Fernantrieb der RAS TSCHUBAI, dem Hypertrans-Progressor zuzurechnen waren. Überall in der kugelförmigen Hülle waren die Kalotten von teils eingesenkten kugelförmigen Beibooten und von technischen Gerätschaften (Geschütze etc.) sichtbar. Über Landestützen verfügte die RAS TSCHUBAI nicht – in ihrer Funktion als Omni-Träger waren Landungen nicht vorgesehen. (PR 2750)

Bau, Ausstattung und Technische Daten

Planung und Bau

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Heft: PR 2765 – Innenillustration
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Nach der Rückkehr von Perry Rhodan und Homer G. Adams aus dem Neuroversum im Jahr 1503 NGZ stellten beide zusammen eine Reihe von Notfallplänen auf, um gegen unterschiedliche und unerwartete Gefahren, die die Menschheit möglicherweise bedrohen konnten, gewappnet zu sein. Federführend bei der Umsetzung dieser Notfallpläne in die Realität waren vor allem Homer G. Adams und seine Geheimorganisation, die Society of Absent Friends. Im Jahr 1514 NGZ arbeitete Homer G. Adams bereits seit einiger Zeit an einem privaten Raumschiff »zur besonderen Verwendung«, daher auch ZbV-Schiff genannt, das ausschließlich zum Wohle der Menschheit eingesetzt werden sollte. Viccor Bughassidow beteiligte sich an der Finanzierung des Schiffes, für welches kein einziger Galax an staatlichen Geldern verwendet werden sollte, mit einer hohen Summe und wünschte sich im Gegenzug, dass das Schiff unter anderem zur Suche nach Dunkelwelten eingesetzt werden sollte – ein Ansinnen, dem Adams grundsätzlich positiv gegenüberstand. (PR 2729)

Dieses Schiff sollte mit diversen neu entwickelten und einzigartigen Technologien ausgerüstet werden, die dem ZbV-Schiff gewaltige technologische Vorteile bei der Durchführung seiner Aufgaben verschaffen sollten. Die wichtigste dieser Technologien war der Hypertrans-Progressor als intergalaktischer Fernantrieb. Das ZbV-Schiff sollte somit als eigenständig operierendes Fernraumschiff einsetzbar sein, das einzige Schiff dieser Art im Galaktikum.

Der Bauplatz bzw. die Werft zur Herstellung des Schiffes waren im Gerippe von Neo-Ganymed verborgen. Die Grobpläne und auch eine Reihe von Bauteilen - an mehreren Orten in Auftrag gegeben - waren Ende 1514 NGZ bereits fertiggestellt, alles unter der Wahrung maximaler Geheimhaltung. Die weitere Detailplanung und die Projektleitung zum Bau des ZbV-Schiffes übernahm nun die Posbi-Frau Jawna Togoya. Dazu wurden an den unterschiedlichsten Stellen der Milchstraße unter größtmöglicher Geheimhaltung – um nicht das Atopische Tribunal auf die Arbeiten aufmerksam zu machen – Komponenten des ZbV-Schiffs erbaut. Im Juni 1516 NGZ wurden einige wesentliche dieser unter Geheimhaltung fertiggestellten Komponenten des ZbV-Schiffs an verschiedenen Orten abgeholt und nach Ganymed gebracht:

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im Khochd-System
Heft: PR 2772 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Die Projektleiterin und designierte Kommandantin, also Jawna Togoya, brachte in die Konstruktion auch persönliche Vorlieben mit ein, sofern es sich mit dem Ziel vereinbaren ließ, dem ZbV-Schiff die bestmögliche Ausstattung zu geben. So entsprach z.B. die Gestaltung der Zentrale des ZbV-Schiffes fast deckungsgleich der der Zentrale der JULES VERNE. (PR 2751) Es ist durchaus möglich, dass Jawna Togoya auch an anderer Stelle (u.a. technologische) Überraschungen plante und in das ZbV-Schiff einbauen ließ, was ihr aufgrund ihrer eigenen leistungsfähigen positronischen Bewusstseinskomponente quasi im Alleingang möglich war.

Am 16. Dezember 1516 NGZ waren die betriebswichtigen Einbauten und Anlagen fertiggestellt und betriebsbereit, der Start des nunmehr RAS TSCHUBAI getauften ZbV-Schiffes stand unmittelbar bevor. Zu diesem Zeitpunkt waren sämtliche benötigten Bauteile zur Fertigstellung an Bord, das Schiff selbst war aber noch lange nicht fertiggestellt. Es musste zu diesem Zeitpunkt davon ausgegangen werden, dass die Bauarbeiten an Bord noch über viele Monate hinaus anhalten würden. (PR 2750)

Technische Daten bei Inbetriebstellung (1516 NGZ)

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Hauptzentrale der RAS TSCHUBAI
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt und Gregor Paulmann

Besondere Ausstattungsmerkmale (1516 NGZ)

Das Schiff hat 30 Hauptdecks mit je 100 Metern Höhe. Jedes Hauptdeck ist in bis zu 20 fünf Meter hohe Etagen aufgeteilt. In die 600 Meter durchmessende Kernzelle des Schiffes ist ein voll funktionsfähiger Schlachtkreuzer der MARS-Klasse eingelassen. Die 100 Meter durchmessende Zentrale der RAS TSCHUBAI im Zentrum der Kernzelle ist nahezu identisch wie die Zentrale der JULES VERNE aufgebaut. (PR 2750)

Für den internen Transportverkehr werden Transmitter, Antigravschächte (allein 60 Stück durchziehen das komplette Schiff durch alle Decks, hunderte weitere nur zwischen beschränkten Decks), Prallfeldgleitbahnen, Rollbänder und Röhrenbahn-Systeme verwendet, um die großen internen Distanzen im Schiff zu überwinden. Die Röhrenbahnen werden durch normal-energetische Magnet-Linearmotoren in evakuierten Röhren mit maximal 500 m/s betrieben. Die Kabinen fassen 12 Personen. (PR 2750)

Überall im Schiff sind Suspensions-Alkoven aufgestellt, in die sich die Besatzung zurückziehen muss, sobald der Hypertrans-Progressor aktiviert wird. Für die Fauna und Flora in den diversen Erholungszonen und im Bordhabitat Ogygia stehen besondere Abschirmungen zur neuronalen Tiefenentspannung der Fauna im Hypertrans-Flug zur Verfügung. Die Ringhalle (Deck 3 bis 12) hat eine Höhe von 1000 Metern und einen Außendurchmesser von 1400 Metern. Sie beherbergt die 5 Hawk-V und den Transitions-Konverter. (PR 2750)

Die Erholungslandschaft Ogygia (abgeleitet von einer »Insel« aus der griechischen Mythologie), ist eine etwa 1800 Meter durchmessende kreisförmige Landschaft, versorgt von drei Kunstsonnen. Vier Flüsse unterteilen die Landschaft, die eine Mischung aus allen terranischen Ökosphären darstellt. Die dort beheimatete Flora und Fauna wurde genetisch zur gegenseitigen Verträglichkeit aufeinander abgestimmt. (PR 2746) Zahlreiche Sportanlagen (unter anderem ein Stadion mit über 40.000 Sitzplätzen) und Restaurants stehen den Besuchern zur Verfügung. (PR 2750) Der Bordrechner ANANSI ist auf Deck 16, Unterdecks 16-06 und 16-07 untergebracht. (PR 2750)

Ausstattung / Technische Daten (1516 NGZ)

Technische Daten: RAS TSCHUBAI (1516 NGZ)
Typ: Kugelförmiges Omniträgerfernschiff für multiplen Einsatz (PR 2750)
Größe: Durchmesser 3000 m, Durchmesser mit Ringwulst 3752 m, Höhe (bei ausgefahrenen Hypertrans-Progressor-Spindeln) 3900 m (PR 2751)
Volumen: 15,5 Mrd. m3 (PR 2750)
Aufbau: Außenaufbau: grobe Kugelform mit einer Außenhülle aus Ynkalkrit, neben dem Ringwulst zumeist Kalottenaufbauten (Geräte, Geschütze, in der Hülle teilversenkte Beiboote) (PR 2750)

Innenaufbau: 30 Hauptdecks von je 100 m Höhe, die in bis zu 20 Etagen mit einer Standardhöhe von 5 m unterteilt sind. Üblicherweise Einbau von Modulen in jede Etage, z. B. 800 vorgefertigte Besatzungsquartiere für 40.000 Besatzungsmitglieder sowie Gemeinschaftsbereiche. Freizeiteinrichtungen auf jedem Hauptdeck u. a. jeweils ein 200 m durchmessendes, 100 m hohes Atrium mit Parkanlagen und Sporteinrichtungen. (PR 2750) Ein großes künstliches Ökosystem Ogygia mit 1800 m Durchmesser / 50 m Höhe sowie ein Stadion mit einer Kapazität von 40.000 Besuchern runden die Freizeiteinrichtungen ab. (PR 2746)

Masse: ≈2,4 Mrd. Tonnen (PR 2751 – Kommentar)
Bordrechner: Hyperinpotronischer Logik-Programm-Verbund mit 8 Plasmakoordinatoren sowie einer übergeordneten Semitronik, Eigenname ANANSI. (PR 2745, PR 2751)
Unterlichtantrieb: 24 Gravotron-Delta-Feldtriebwerke (PR 2756 – Kommentar),

Unterlichtkomponente des Librotron-Antriebs,
Hypertrans-Progressor bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten (PR 2750)

Beschleunigung: Gravotron max. 300 km/s2; Librotron max. 380 km/s2 (PR 2750)
Unterlichtfaktor: 99,99999999339 % LG (PR 2800)
Überlichtantrieb: Interstellare Flüge: Transitions-Intermitter und die Überlichtkomponente des Librotron-Antriebs für den Linearflug (PR 2750)

Intergalaktische Flüge: Hypertrans-Progressor mit bis zu 450 m langen Antriebsdornen, die aus den Polen ausgefahren werden (PR 2751)

Überlichtfaktor: Librotron-Antrieb: 3 Mio., unter Nutzung des Hypersegelns bis zu 4,5 Mio. (PR 2750)

Intermitter-Antrieb: durchschnittlich 5,56 Mio., bzw. für die ersten zehn Minuten max. 16,7 Mio. (PR 2750)
Hypertrans-Progressor: innerhalb einer Galaxie maximal 2,5 Mio., außerhalb des Schwerefeldes von Galaxien schnell auf bis zu 500 Mio. ansteigend (PR 2751)

Reichweite: mehrere 10 Mio. Lichtjahre Linearflug mit dem Librotron-Antrieb (PR 2750)
Offensivbewaffnung: 216 Geschützstellungen aus MVH-Geschützen mit einer variierenden Kernschussweite [max. 2,5 Mio. km] (Sublicht-MVH-Geschütze mit Thermokanone, Desintegratorkanone und Paralysatorkanone geringer Reichweite sowie Überlicht-MVH-Geschütze mit Impulskanonen, Transformkanonen und KNK-Geschützen) (PR 2751)

80 Hyperpuls-Werfer mit einer Kernschußweite von 10 Mio. km. Hinzu kommen Paratronwerfer. (PR 2751)
Jeweils 2 Dissonanzgeschütze und 4 Aagenfelt-Blitz-Projektoren in jeder der beiden Polsektionen, letztere mit einer Kernschussweite von 20 Mio. km. (PR 2751)
70.000 Raumtorpedos, 50.000 SCOUT-Drohnen und Raumminen. (PR 2751)

Defensivbewaffnung: 36 Paratron-Konverter (zum Aufbau einer Paratronblase in der Form eines Paratronschirms, eines Paros-Schattenschirms oder eines Repuls-Paratrons), außerdem ringförmige Aagenfelt-Generatoren zur Erzeugung einer Aagenfelt-Barriere. (PR 2750)
Energieversorgung: 36 Fusionsreaktoren, 24 Daellian-Meiler, Sphärotraf-Großkugelspeicher, Sonnenzapfung (PR 2750)
Beiboote: 240 Korvetten der PHOBOS- und DEIMOS-Klasse sowie 120 Minor-Globes. (PR 2751)

528 Space-Jets, darunter eine aus 36 Einheiten bestehende LAURIN-Staffel der ROMULUS-Klasse mit LAURIN-Antiortungsschutz. (PR 2751)
300 Shifts, davon je 150 LUPUS-Shifts und 150 CYGNUS-Kampfgleiter. (PR 2751)
420 Raumjäger der HALLEY-Klasse. (PR 2751)
Diverse zivile Kleinraumer, wie Raumfähren, Gleiter, Rettungskapseln, Raumsonden. (PR 2751)

Trägerkapazität: 8 Schlachtkreuzer der MARS-Klasse (in Außenhülle angedockt), davon 4 als Basisschiffe für die 4 Raumlande-Bataillone. (PR 2751)

36 Schwere Kreuzer der MINERVA-Klasse, davon 18 robotisch gesteuerte Schiffe. (PR 2751)
144 Leichte Kreuzer der DIANA- und MERKUR-Klasse. (PR 2751)

Besonderheiten: 4 Raumlande-Bataillone, Suspensions-Alkoven (PR 2750)
Besatzung: Insgesamt 85.000, davon 50.000 Posbis und 35.000 Personen, wobei letztere den Kern der Besatzung darstellen.

Kern der Besatzung: 35.000 Personen, davon 3000 in der Stammbesatzung, 600 Reserve, 31.400 Beibootbesatzungen (PR 2750)
Roboterbesatzung: neben den 50.000 Posbis noch 25.000 Mehrzweckroboter sowie 30.025 TARA-Kampfroboter (10.000 TARA-VIII-UH, 20.000 TARA-IX-i und 25 TARA-X-T) (PR 2751 – Glossar)

Hersteller: Galaktiker, darunter Terraner, Mehandor, Posbis.
Abbildung
Risszeichnung: »RAS TSCHUBAI« (PR 2751) von Gregor Sedlag
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Heft: PR 2776
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Siehe auch:
  • Das „Nervenzentrum“ eines Raumschiffes: Die Zentrale der RAS TSCHUBAI
  • Das Ogygia-Habitat: Eine Parklandschaft im Zentrum eines Raumschiffes
  • ANANSI: Kein spezieller Rechner, sondern eine „Komponente“
  • Die Beiboote: Die RAS TSCHUBAI als Omniträger


Bekannte Besatzungsmitglieder

Bekannte Beiboote

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Heft: PR 2799 – Innenillustration
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Beiboote bei Inbetriebstellung (1516 NGZ)

Geschichte

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Gäste an Bord
Heft: PR 2766 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Die REGINALD BULL (1516 NGZ)

Die Onryonen erhielten im Jahr 1516 NGZ Hinweise darauf, dass die Terraner an einem ZbV-Schiff arbeiteten und wollten dieses verhindern. Mit Zustimmung der LFT-Regierung und in Zusammenarbeit mit Arun Joschannan wurde daher ein umfassendes Täuschungsmanöver eingeleitet, um den unbemerkten Weiterbau des ZbV-Schiffs zu ermöglichen. Der Onryone Shekval Genneryc lieferte hierfür unabsichtlich die ideale Gelegenheit, als er mit einer Flotte im Yogul-System aufmarschierte, um drei Ordische Stelen zu installieren. Seine Flotte wurde in eine Raumschlacht verwickelt, bei der es außerdem um den Besitz der Solaren Residenz ging, und war somit abgelenkt. Ungefähr zur gleichen Zeit materialisierte die REGINALD BULL als Attrappe des ZbV-Schiffes im Kharag-Sonnendodekaeder und nahm die dort bereits wartende tefrodische Flotte unter Feuer, die von den Onryonen zur Eroberung oder Vernichtung des ZbV-Schiffes hierhin entsandt worden war. Die Tefroder hielten die REGINALD BULL für das ZbV-Schiff und vernichteten sie. Damit war der ungestörte Weiterbau des ZbV-Schiffs gesichert. (PR 2745, PR 2746)

Flug nach Larhatoon (1517 NGZ)

Das echte ZbV-Schiff, die RAS TSCHUBAI, wurde auf einer als Asteroid getarnten Werft auf Neo-Ganymed im Sol-System bis zum 16. Dezember 1516 NGZ fertiggestellt. Noch am selben Tag startete sie, durch Oberflächenaufbauten bis zur Unkenntlichkeit getarnt als ein riesiger und annähernd kubischer Fragmentraumer der Posbis mit der Kennung BOX-100.000. Am systemumspannenden Kristallschirm wurde die Vernichtung der BOX-100.000 durch onryonische Linearraumtorpedos vorgetäuscht. Anschließend begab sich die RAS TSCHUBAI in den Sektor Morgenrot. Dort entledigte sie sich aller Tarnaufbauten und flog nunmehr auf ihrem intergalaktischen Jungfernflug unter Nutzung der neuen Triebwerksmöglichkeiten das onryonische Sternenportal AIKKAUD an. (PR 2750) Anschließend flog es im Januar 1517 NGZ weiter nach Larhatoon, wo man eine Spur des verschwundenen Perry Rhodans zu finden hoffte. (PR 2751)

...

Nach der Eroberung der CHUVANC durch Perry Rhodan und seine Leute wurde die RAS TSCHUBAI in deren Synkavernen transferiert und mitgenommen. (PR 2799)

Die Jenzeitigen Lande

Das Dunkle Zeitalter des Chaos und der Barbarei

Durch die Sabotage der Laren um Avestry-Pasik verschlug es die ATLANC in das Jahr 20.103.191 v. Chr., wo sie aus der Synchronie zu fallen drohte. Die Proto-Hetosten nutzten die Gelegenheit und flohen mit ihrem Schiff LARHATOON aus der ATLANC. Perry Rhodan entschloss sich, die ATLANC mit der RAS TSCHUBAI ebenfalls zu verlassen um die Laren zu verfolgen, die mit einem Zeitparadoxon den Untergang der Ur-Laren zu verhindern versuchen wollten. 500 Besatzungsmitglieder, unter ihnen Jana Togoya, Avan Tacrol, Samu Battashee und Tauro Lacobacci blieben auf der ATLANC und setzten mit ihr die Reise durch die Synchronie fort. (PR 2800)

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Die RAS TSCHUBAI und die
LARHATOON als SVE-Raumer
Heft: PR 2835 – Innenillustration
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Um den Omni-Träger nicht zu gefährden, hielt Perry Rhodan die RAS TSCHUBAI meist im Hintergrund und nutzte deren Beiboote, um Kontakt zu den dominierenden Völkern Phariske-Erigons zu suchen. Als die Besatzung jedoch Zeuge wurde, wie die Tiuphoren sich anschickten die Bevölkerung des Planeten Chemeb auszulöschen, entschloss sich Perry Rhodan einzugreifen. Während die Beiboote der RAS TSCHUBAI die tiuphorischen Sternspringer zerstörten, griff der Omni-Träger das am Systemrand wartende Sterngewerk an. Mit einem Überraschungsmanöver gelang es, das fünf Kilometer lange Walzenschiff kampfunfähig zu machen. Allerdings war es nicht möglich, die Tiuphoren aufzubringen, da das Sterngewerk plötzlich explodierte. Ob die Explosion durch die Treffer der RAS TSCHUBAI oder durch eine Selbstvernichtung ausgelöst wurde, blieb unklar. Auf Chemeb lernte Perry Rhodan den Rayonen Goyro Shaccner kennen, der ihn nach Rücksprache mit dem Umsichtigen Gremium in die Sternenmark-Bastion Vennbacc einlud. (PR 2801)

Der Terraner entschloss sich, den Flug nach Vennbacc mit der BJO BREISKOLL anzutreten, der die RAS TSCHUBAI mit einigem Abstand folgen sollte. Bevor das Treffen mit den Mitgliedern des Umsichtigen Gremiums stattfinden konnte, griffen zwei Sterngewerke das Cyoterrisystem an. Perry Rhodan beorderte die RAS TSCHUBAI ins System, wo sie die rayonischen Verteidiger bei der Abwehr der Tiuphoren unterstützte. (PR 2802)

Anschließend bekam das Schiff die Erlaubnis, sich im Ortungsschutz Cyoterris zu verbergen. Noch während des Gesprächs Rhodans mit den Rayonen kam es zu einem erneuten Angriff durch die Tiuphoren. Diesmal flogen vier Sterngewerke in das System ein. Dieser Übermacht hatte auch die RAS TSCHUBAI nichts entgegenzusetzen. Gucky teleportierte mehrere Regierungsmitglieder aus dem Palast der Tiefe in Sicherheit an Bord der BJO BEREISKOLL. Danach verließen beide terranische Schiffe das Cyoterrisystem. Nachdem der Schlachtkreuzer wieder an das Mutterschiff angedockt und die Rayonen die RAS TSCHUBAI verlassen hatten, machten sich die Terraner auf den Weg in das Mitraiasystem. (PR 2802)

Um die Verteidiger des Mitraiasystems nicht zu unbedachten Handlungen zu veranlassen, beschloss Perry Rhodan die RAS TSCHUBAI im Epsilon Eridani-System zurückzulassen und mit der BJO BREISKOLL weiterzufliegen. (PR 2804)

Während der Raumschlacht zwischen Rayonen und Tiuphoren rückte die RAS TSCHUBAI näher an das umkämpfte Mitraiasystem heran, um in einer Notfallsituation eingreifen zu können. (PR 2816)

Nach der Schlacht flog der Omniträger zwar in das Sonnensystem ein, hielt aber Position auf Höhe der Uranusbahn. (PR 2817)

Direkt vor der Aktivierung der zu einer Waffe erweiterten Purpur-Teufe verließ die RAS TSCHUBAI das Mitraiasystem und bezog in einer Entfernung von etwas mehr als einem Lichtjahr Stellung. Nachdem Gucky mit einem Einsatzteam die Laren Pey-Ceyan und Avestry-Pasik von der TOIPOTAI, dem Flaggschiff der Angreifer, gerettet hatte, dockte die BJO BREISKOLL wieder an ihrem Mutterschiff an. Perry Rhodan verlegte den Omniträger im Anschluss in das Wegasystem, das er als Treffpunkt mit Avestry-Pasiks Raumschiff LARHATOON abgesprochen hatte. Nachdem der Termin für das Treffen mit den Laren verstrichen war, ohne dass die LARHATOON aufgetaucht wäre, entschloss sich Perry Rhodan, mit der RAS TSCHUBAI in die Heimatgalaxie der Ur-Laren zu fliegen. (PR 2819)

Weitere Darstellungen

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In der Synkaverne - und Yuunüs Phörn
Heft: PR 2799
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Im Kampf gegen Sternspringer
Heft: PR 2802
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
PR2832.jpg
Hommage an Rainer Castor
Heft: PR 2832
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
PR2839.jpg
In der Kammer des Unnahbaren
Heft: PR 2839
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
PR2878.jpg
Aufbruch nach Orpleyd
Heft: PR 2878
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
PR2892.jpg
Mit Space-Jets der LAURIN-Staffel
Heft: PR 2892
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt


Quellen