Thermostrahler

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Ein Thermostrahler ist eine einem auf Lichtwellenverstärkung arbeitenden Laser vergleichbare Waffe.

Inhaltsverzeichnis

Funktionsprinzip

Zum Einsatz kommt ein scharf fokussierter, einfach lichtschneller Energiestrahl als Bündel nicht divergenter elektromagnetischer Wellen, die hauptsächlich im Infrarotbereich bei einer Wellenlänge von circa 10 Mikrometern bzw. einer Frequenz von circa 30 Terahertz (= 30.000 Gigahertz) angesiedelt sind; es wird also hauptsächliche Wärmeenergie produziert (deshalb Thermostrahler), die von einem Abstrahlfeld gepulst abgegeben und auf einen Zielfokus von 100 cm Durchmesser gebündelt wird.

Das Abstrahlfeld kann durch Manipulationen an der Waffe deaktiviert werden. Nach der Betätigung des Auslösers gibt der Thermostrahler dann die Energie nicht mehr ab, sondern speichert diese. Wird der Auslöser dann auf Dauerfeuer geschaltet, wird der Thermostrahler zu einer Zeitbombe, die je nach der gewählten Leistungsstufe früher oder später explodiert.

Leistungsdaten

Bei einer Pulsdauer von 0,5 Sekunden und einer Abstrahlleistung von 250.000 Megawatt können Leistungsdichten von bis zu 3,82 x 107 Watt pro Quadratzentimeter mit Kerntemperaturen von circa 48.000 °C erreicht werden, bei einer Pulsdauer von einer Nanosekunde und einer Abstrahlleistung von 1,25 x 1014 Leistungsdichten von bis zu 1,59 x 1016 Watt pro Quadratzentimeter mit Kerntemperaturen von circa 7,3 Millionen Grad Celsius; ein 100-Schuss-Burst entspricht dann einer Energiefreisetzung von 2,69 Kilotonnen TNT (konventionellem Sprengstoff). Die Reichweite ist innerhalb von Atmosphären begrenzt, weil zum einen die Luftmoleküle einen Teil der Wärme aufnehmen und ableiteten und zum anderen durch Staubpartikel und zum Beispiel auch Luftfeuchtigkeit der Strahl aufgefächert wird und an Bündelung verliert. Im Weltraum hingegen ist die Reichweite nur durch die Bündelung begrenzt.

Glatte Oberflächen wie zum Beispiel von Metall und Glas reflektieren Schüsse zum Teil, so dass es zu unkontrollierbaren Ablenkungen bzw. Querschlägern kommt. Die Wirkung von Schüssen aus Handwaffenversionen gleichen denen konventionieller Stahlmantelgeschossen, so dass es nicht notwendiger Weise zu lebensbedrohlichen Verletzungen kommen muss. Der Wundschock ist jedoch deutlich intensiver. (PR 2611 - Glossar)

Ein mittlerer Handstrahler (nach Erhöhung der Hyperimpedanz) erreicht bei einer Pulsdauer von 1 ms und einem Treffpunkt-Fokus von 1 mm Leistungsdichten bis zu 1,6 x 1011 W/cm2 und Kerntemperaturen von mehreren 100.000 °C. Ein Zehn-Schuss-Feuerstoß setzt bei einer solchen Waffe soviel Energie wie 3 kg TNT-Äquivalent frei. (PR 2226)

Zitat: [...] »Und niemand überlebt den Einschlag eines Thermostrahls in unmittelbarer Nähe ohne geschlossenen Raumanzug. Die Hitze von tausend Grad und mehr läßt Eiweiß im Schock gerinnen und brennt das Fleisch von den Knochen. Explosionsartig heizt sich die Luft in Kammern und Korridoren auf, Glutwalzen rasen durch Seitengänge und Schächte, bevor das eindringende Vakuum alles erstickt.« [...] (Kosmos-Chroniken 1)
Anmerkung: In PR 2500 wurde die Kriegsordonnanz Skulptis von Frequenzfolger Sinnafoch und die Laosoor Isuzu durch die Hitze an der Abstrahlmündung getötet.

Ausführungen

Thermostrahler werden in verschiedenen Ausführungen – sowohl als Handwaffe, als auch als Schiffsgeschütz – hergestellt:

Verwandte Waffen

Es sind verschiedene Verbesserungen dieser Standardwaffe bekannt. Bei den Galaktikern ist das Upgrade zum KNK-Geschütz üblich.

Die Sonnenfeuer-Geschütze der Kreuzmonde sind prinzipiell ebenfalls Thermostrahler, aber extrem leistungsfähiger. Die Ploohns verwendeten ebenfalls eine stärkere Version mit bis zu sieben Millionen Kilometer Reichweite.

Aufbau/Technik

Anmerkung: Die in der Zeichnung dargestellte Funktionsweise (Fusionsplasma als Basis statt elektromagnetische Welle) impliziert eher die eines Impulsgeschützes als eines Thermostrahlers und sollte daher kritisch betrachtet werden.

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Quellen

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