Dyraner

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Die Dyraner sind das Urvolk der Galaxie Erendyra in der Mächtigkeitsballung der Superintelligenz ESTARTU. In den Legenden der anderen Völker sind sie nur noch als Springgemüse, Stachelbollen oder Wanderknollen bekannt. (PR-TB 345)

Die Terraner übernahmen den von Longasc geprägten Begriff Distelfrösche. (PR 1303, PR-TB 345)

Erscheinungsbild und Physiologie

Dyraner sind annähernd kugelförmige Wesen ohne auffällige Extremitäten. Ihr grüner Körper ist von ebenfalls grünen, unterschiedlich langen Stacheln übersät, die sie zumindest teilweise willentlich bewegen können. Sofern Jauntecc als exemplarisch gelten darf, werden sie etwa 40 cm groß und laufen auf acht Füßchen, die selbst bei Bewegung kaum sichtbar sind. So kurz die Füßchen, so groß die Sprünge, die sie damit vollführen können. Dabei können sie durch Drehung des Körpers und durch die Ausrichtung der Stacheln die Flugbahn noch während des Sprungs geringfügig beeinflussen. Atemöffnung, Mund und Ausscheidungsorgane liegen an der Körperunterseite, die circa 25 Sinnesorgane an den Stachelenden. Verlorene Stacheln wachsen nach. (PR-TB 345)

Sie vertragen problemlos auch große Hitze und Kälte. Ihr Körper besteht zu mehr als 50 % aus Flüssigkeiten und sie können über einhundert Tage ohne jegliche Nahrungsmittel auskommen. Sie sind in der Lage, im Körperinneren beliebige chemische Substanzen synthetisch herzustellen, beispielsweise ätzende Säuren oder Explosivstoffe. Eine der gefährlichsten Substanzen ist Dy-Säure, die aber tabu ist. (PR-TB 345)

Durch Vibration bestimmter Hautpartien und verschiedener Stacheln verleihen sie ihrer Sprache eine unterschwellige Tonlage, die nur andere Dyraner wahrnehmen. (PR-TB 345)

Dyraner können weit über 300 Jahre alt werden. Aufgrund von Genmanipulationen in ferner Vergangenheit ist keinerlei genetische Verwandtschaft mit den anderen Lebensformen auf Dyra feststellbar. (PR-TB 345)

Charakterisierung

Der Lebensinhalt eines Dyraners ist meist das Studium eines rein geistigen Fachgebiets. Die Geschichte des eigenen Volkes gilt dabei jedoch als tabu. (PR-TB 345)

Paragaben

Nach Aussage von Jauntecc verfügen alle Dyraner über erhebliche Geistesgaben, die sie nur normalerweise nicht nutzen. Pathythia Baal schrieb ihnen (mindestens) telepathische Fähigkeiten zu. Wenn sie sich zu mehreren zusammenschlossen, schienen sie suggestive Kräfte zu entfalten. (PR-TB 345)

Bekannte Dyraner

Geschichte

Die Dyraner waren viele Jahrtausende in der Vergangenheit das führende Volk in der Galaxie Erendyra, deren Name auf sie zurückgeht: Er bedeutet »Sterne der Dyraner«. Viele Begriffe des Sothalk leiten sich aus ihrer Sprache ab. Einst beschlossen sie, sich auf ihre Heimatwelt Dyra zurückzuziehen und der hochstehenden Technik zu entsagen. Sie lebten fortan friedlich und naturverbunden. Mit ihrer Historie schlossen sie gründlich ab und tilgten alle zivilisatorischen Spuren und Relikte. Draußen bei den anderen Völkern gerieten sie bis auf ein paar Legenden in Vergessenheit. (PR-TB 345)

Über lange Jahre verschwanden immer wieder Dyraner einzeln oder paarweise. Whasps Riege verschleppte sie im Auftrag des Ewigen Kriegers Kalmer auf den Nachbarplaneten Quolat und versklavte sie, einerseits um die gefährliche Dy-Säure zu erzeugen – andere wurden als »Lebende Bomben« präpariert. (PR-TB 345)

Die erste Begegnung der Dyraner mit Galaktikern fand um die Jahresmitte 429 NGZ in der Person eines scheinbar halbintelligenten Wesens statt, das Plump, der Distelfrosch genannt wurde. In Wahrheit handelte es sich um einen Dyraner, dessen Erinnerungen und Intelligenz blockiert worden waren. (..., PR-TB 345)

Um das Jahr 429/430 NGZ deckte Pathythia Baal die wahre Herkunft von Plump auf. Mit seiner Hilfe und mit den Vironauten von der NAUTILUS nahm sie den Kampf gegen Whasps Riege auf und beendete die Sklaverei. (PR-TB 345)

Quelle

PR-TB 345