Palast der Legenden

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chronologisch 59. Atlan-Zeitabenteuer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 337)
PR-TB-337.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Palast der Legenden
Untertitel: Die atomare Vernichtung wird vorpro­grammiert – und der Griff nach den Sternen
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: April 1991
Handlungszeitraum: 1964, 19681971
Handlungsort: Erde
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 61, Blauband 13

Handlung

Am 3. August 1964 kehrt Atlan da Gonozal mit der NAUTILUS, einem deut­schen Untersee­boot aus dem Ersten Welt­krieg, das Rico umfassend mit arkonidischer Technologie aufgerüstet hat, von Miracle zur Erde zurück. An Bord des von Anissa Aenigma navigierten Bootes ist unter anderem sein Enkel Orban-Amir. Grund der Rückkehr von Miracle, wo sich Atlan seit dem Jahre 1917 aufgehalten hat, ist ein Notruf Ricos aus dem Golf von Tongking.

Es gelingt, den schwer beschädigten Roboter, der vermutlich von einem Geschoss eines amerikanischen Kriegsschiffes getroffen wurde, zu bergen. Per Transmitter reist Atlan zu Yodoyas Insel weiter, wo er sich mit Amoustrella Gramont erholen will. Er ist in großer Sorge, dass die Menschheit sich in einem Atomkrieg selbst zerstören wird, was seine bisherige Tätigkeit vergeblich erscheinen ließe. Am 1. September ist Rico mithilfe der Maschinen der Tiefseekuppel repariert. Bilder von Ricos Sonden zeigen Kamakura Yamazaki, einen jungen japanischen Geschäftsmann mit starkem Interesse an der Samurai-Tradition und Nachfahren eines der Kampfgefährten Atlans.

Atlan beschließt, ihn zu besuchen. Am 29. September 1964 fährt er vom Lechturm mit dem Zug nach München und fliegt, maskiert als Amerikaner, in der Ersten Klasse mit diversen Zwischenlandungen nach Tokyo. Im Flugzeug lernt er den Amerikaner William Plichter kennen, der sich als Entwicklungsingenieur mit Atomtriebwerken befasst. Atlan gibt ihm einige kleine Tipps. Am 4. Oktober trifft er in Tokyo ein und besucht Yamazaki. Beide Männer reden lange und messen sich feierlich im Bogenschießen und Schwertkampf. Atlan bietet Yamazaki an, nach MIRACLE zu kommen, und dieser nimmt an. Ein Transmitter wird in Yamazakis Haus installiert.

Am 1. November 1964 ist Atlan wieder in der Tiefseekuppel. Er will gemeinsam mit Amoustrella die Zeit bis 1968 im Tiefschlaf überspringen. Insgesamt ist er sehr frustriert über die Entwicklung der Menschheit und kann wegen des zunehmenden technischen Fortschritts auch kaum noch eingreifen, ohne einem erheblichen Entdeckungsrisiko ausgesetzt zu sein.

Beide erwachen 1968 wieder. Am 15. Februar sind sie in Paris und machen einen Besuch in Versailles. Im April trifft sich Atlan in Paris mit Plichter, der sich für die Hinweise bedankt und ihm anbietet, als Entwicklungsingenieur im Regierungsauftrag bei seiner Firma in Kalifornien zu arbeiten. Atlan will darüber nachdenken. Im Juni erleben Amoustrella und Atlan Studentenunruhen und sehen einen Amerikaner namens Perry, der seine Freundin in Sicherheit bringt. Es handelt sich um Perry Rhodan. Im selben Jahr wird der Lechturm durch ein Unwetter als Stützpunkt unbrauchbar gemacht.

Amoustrella und Atlan gehen im Dezember 1968 nach MIRACLE. Atlan kehrt erst im März 1970 zurück, da sich seltsame Vorfälle in der Kuppel ereignen. Die Maschinen bauen in Eigenregie ein fremdartiges Gerät. Hat ES die Finger im Spiel? Das Gerät verschwindet schließlich durch einen Dimensionstunnel, vermutlich in den Miracle-Ring.

Am 23. Mai 1970 ist Atlan mit einer Yacht vor der Küste Kaliforniens. Er sucht Plichters Firma auf und wird freudig begrüßt. Tatsächlich kann Atlan die Entwicklung voranbringen, erfährt aber auch, dass die U.S. Space Force parallel an ähnlichen Triebwerken arbeitet. Mehrere Mondlandungen des Apollo-Programms haben inzwischen stattgefunden. Im Juli ist ein Triebwerksprobelauf erfolgreich, und Richard Nixon ernennt Atlan zum Leiter der Forschungen. Er lernt auch eine attraktive Ärztin kennen und verbringt mit ihr einige Tage.

Am 29. Juli kehrt Atlan in die Kuppel zurück. Bilder zeigen das Training der STARDUST-Crew unter Rhodan im Tal des Todes. Atlan lässt immer mehr Ausrüstung der Kuppel nach Miracle schaffen und nur das Nötigste auf der Erde belassen. Dann geht auch er frustriert wieder nach Miracle. Schließlich kommt am 15. Juli 1971 die Hiobsbotschaft: Rhodan ist vom Mond zurück, und ein Atomkrieg steht unmittelbar bevor. Erste Raketen sollen bereits gestartet sein. Atlan flieht durch den Transmitter nach Miracle, denn er sieht sein Lebenswerk zerstört.

Damit endet die Erzählung des Arkoniden auf Gäa im Jahr 3562. Auf Fragen sagt er noch, Amoustrella und Orban-Amir seien später gleichzeitig auf Miracle gestorben, will aber nicht darüber sprechen.

Anmerkung

Personenregister

Atlan da Gonozal Der Arkonide sieht seine Bemühungen gescheitert.
Rico Chefroboter von Atlans Fluchtkuppel
Anissa Aenigma Navigatorin der NAUTILUS
Orban-Amir Atlans Enkel
Amoustrella Gramont Atlans Gefährtin
Kamakura Yamazaki Japanischer Geschäftsmann auf den Spuren der alten Samurai
William Plichter Ingenieur
Perry Rhodan Er trainiert für den Flug mit der STARDUST
Richard Nixon Präsident der USA