Segler im Sternenwind

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Überblick
Serie: Taschenbücher Die Tefroder (Band 2)
PR-TB-Die-Tefroder02.jpg
© Heyne
Zyklus: Die Tefroder
Titel: Segler im Sternenwind
Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbildzeichner: Oliver Scholl
Erstmals erschienen: November 2009
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Caadil Kulée amy Kertéebal, Cha Panggu
Handlungszeitraum: 1458 NGZ
Handlungsort: Sculptor, Hort Nooring, P'loc Dhuyn
ISBN:

ISBN 9783453526341

Zusätzliche Formate: Ebook Sammelband

Handlung

Die CANNAE hat an dem Goldsegler BRILLANTENE VORSICHT der Erleuchteten Kauffahrer angedockt und macht die Reise des Konsortiums-Konvois mit. Perry Rhodan und einige Begleiter erhalten eine Audienz bei Thry Aswe, dem Geschäftsführenden Direktor des Konvois. Im Gespräch mit ihm kommt Rhodan zu der Erkenntnis, dass die Kauffahrer auf ihre Weise nicht besser sind als die Gui Col-Piraten. Sie bieten ihren Kunden diverse Dienstleistungen an und sind bei Zahlungsunfähigkeit gern bereit, die Schuldner in ihr Tributvermögen zu übernehmen (anders ausgedrückt: sie zu versklaven). Auf genau diese Weise würden sie gern mit den Galaktikern von der CANNAE verfahren, aber dagegen hat Rhodan etwas einzuwenden. Er bietet Thry Aswe stattdessen die überlegene Ortungstechnologie der CANNAE im Austausch für die auch weiterhin benötigte Hilfe der Kauffahrer an. Sein Ziel besteht darin, die FARYDOON zurückzuerobern, die Cha Panggu in die Hände gefallen ist, denn ohne das Vortex-Schiff können die Galaktiker nicht in ihre Heimatgalaxie zurückkehren.

Thry Aswe ermöglicht Rhodan und einem kleinen Einsatzteam die Landung auf Hort Nooring, dem Zentralplaneten der Gui Col, aber er besteht darauf, dass »Freiwillige« (sprich: Geiseln) auf seinem Schiff zurückbleiben. Außerdem muss Rhodan einen Überwachungsroboter, genannt Bonoplus, als Mitglied seiner Gruppe akzeptieren. Während die Goldsegler für Ablenkung sorgen, steuert Caadil die Vortex-Kanzel in ein Asteroidenfeld und pirscht sich näher an Hort Nooring heran. Die Kauffahrer lenken alle Aufmerksamkeit auf sich, indem sie selbst auf Hort Nooring landen und dort zum Schein Verhandlungen mit den Gui Col führen. So kann die Vortex-Gondel unbemerkt in einem Naturschutzgebiet niedergehen. Nachdem man sich ein wenig umgesehen hat, führt Rhodan sein aus dem Myrmidonenchef Adlai Kefauver und dem Mentadriden-Roboter Parizhoon sowie dem Bonoplus bestehendes Team direkt in die feindliche Hauptstadt, wo die Übernahme der FARYDOON problemlos gelingt. Caadil folgt mit der Vortex-Gondel und klinkt diese in den Rumpf des Trägerschiffes ein.

Doch damit erfüllen die Galaktiker nur Cha Panggus Pläne. Er hat den Vortex-Piloten Sáatin Sepher amy Niloofar, der beim Angriff auf die FARYDOON entführt wurde, ausgiebig gefoltert und dabei alles über den Aufbau der Vortex-Schiffe erfahren. So musste er nur noch abwarten, bis Rhodan in die vorbereitete Falle hineintappte. Tatsächlich freut er sich schon auf die Konfrontation mit dem Terraner, in dem er einen würdigen Gegner sieht. Auch Thry Aswe ist mit diesem Verlauf der Ereignisse zufrieden, denn er verfolgt ganz eigene Pläne. Während Caadil in Cha Panggus Villa Panggaral gefangen gehalten wird, werden Rhodan, Kefauver und Parizhoon zu Cyberoiden umgewandelt. Rhodans Hände werden an die jeweils anderen Arme operiert, außerdem wird ihm ein künstlicher Tentakelarm eingepflanzt, der am Bauch entspringt. Kefauver und Parizhoon werden halbiert und neu zusammengesetzt. Kchi Dugma überwacht das Training der neuen Cyberoiden, die demnächst an den bei den Gui Col so beliebten Arenakämpfen teilnehmen sollen.

Bevor der erste Probekampf beginnt, lässt Cha Panggu Perry Rhodan zu einem persönlichen Treffen in die Villa Panggaral bringen. Er provoziert den Terraner so lange, bis dieser ihn angreift. Rhodan hat keine Chance und wird von dem Gui Col zusammengeschlagen. Zva Pogxa, Panggus Chefwissenschaftler, ist inzwischen davon überzeugt, dass sein Herr den Verstand verloren hat und nicht mehr die Interessen seines Volkes verfolgt. Er wendet sich deshalb Perry Rhodan zu. Nach dem ersten Probekampf, bei dem es durchaus schon um Leben und Tod ging, erhält der Terraner Besuch von dem alten Pantopisten. Dieser erklärt sich bereit, Rhodan zur Flucht zu verhelfen. Er soll versuchen, Airmid zu erreichen, den Sitz der Peiken, die als Herren des Pantopischen Gewebes bekannt sind. Rhodan soll Informationen über dieses Gewebe beschaffen oder es zerstören. Pogxa hofft, sein Volk auf diese Weise aus der Abhängigkeit von den Peiken befreien zu können. Rhodan willigt ein und erhält von Pogxa technische Hilfsmittel, die es ihm ermöglichen, während der Hauptkämpfe der Cyberiaden bis zur Tribüne Cha Panggus vorzudringen. Er befreit die sedierte Caadil, die Panggu aus unerfindlichen Gründen dabei hat, und flieht zur FARYDOON. Adlai Kefauver und Parizhoon bleiben zurück. Sie opfern sich, um die Verfolger aufzuhalten.

Caadil kann die FARYDOON ins All bringen, aber die Verfolger sind zu zahlreich. Die Vortex-Pilotin muss die Gondel abdocken, um entkommen zu können. Die FARYDOON wird vernichtet. Am 6. April 1458 NGZ steht Rhodan wieder Thry Aswe in der BRILLANTENEN VORSICHT gegenüber, nachdem er umoperiert worden ist. Der Kauffahrer behauptet, Pogxa habe Rhodan nur geholfen, weil er vom Bonoplus beeinflusst worden sei. Es war Thry Aswes Absicht, den Galaktikern jede Aussicht auf Heimkehr zu nehmen, um sie dazu zu bewegen, sich den Kauffahrern anzuschließen. Er reagiert mit ungläubigem Staunen, als Rhodan ablehnt - viele Myrmidonen nehmen das Angebot jedoch an. Perry Rhodan erhält die Koordinaten des Planeten P'loc Dhuyn, einer Welt, auf der sowohl Gui Col als auch Kauffahrer ihren Tribut (vor allem Sklaven) abliefern und im Austausch pantopische Maschinen erhalten. Nachdem Rhodan mit der CANNAE abgeflogen ist, verrät Thry Aswe sein Ziel an Cha Panggu, der inzwischen Zva Pogxa zu Tode gefoltert hat. Die beiden haben schon mehrmals insgeheim zusammengearbeitet.

Rhodan und seine Leute sehen sich auf P'loc Dhuyn um. Während Rhodan in einer Kneipe vom Ewigen Postamt erfährt, in dem man angeblich an die Peiken gerichtete Wunschzettel aufgeben kann, finden die Myrmidonen heraus, dass der Tribut in ansonsten unbemannte Container verladen und nach Airmid weitertransportiert wird. Alle Insassen werden dabei der Mentalen Katharsis (einer Art Gehirnwäsche) unterzogen. Als Rhodan zu lange ausbleibt, befiehlt Tamrat Tooray Ziaar amy Golróo eigenmächtig die Kaperung eines Containers. Das gelingt zwar, so dass die Myrmidonen und die Gorragani bald unterwegs nach Airmid sind, doch leider stellt sich heraus, dass Energieschirme keinen Schutz vor der Mentalen Katharsis bieten. Rhodan betritt derweil das Ewige Postamt, das einfach vor seinen Augen erscheint. Man erwartet ihn bereits und entsiegelt den Permanenten Brief, den Rhodan auf Khordáad von einem Unbekannten erhalten hat. Der Brief gibt einige kryptische Botschaften von sich, warnt Rhodan vor der Katharsis und rät ihm, nach dem Pantopischen Kompass zu suchen, der im Diskontinuierlichen Kongress zu finden ist.

Inzwischen herrscht wegen der Kaperung des Containers Aufruhr auf P'loc Dhuyn. Cha Panggu und seine Gui Col-Piraten kommen an und besetzen die CANNAE. Rhodan, Caadil, Haneul Bitna und Irram Des, einer von Rhodans Kameraden aus der Arena, setzen sich mit der Vortex-Gondel ab. Die Botschaften des Briefes helfen Rhodan, den Diskontinuierlichen Kongress zu finden. Er begegnet dort einem von metallenen Bändern umwickelten Humanoiden, der sich als Imals Tausendfalt vorstellt und behauptet, eine Peiken-Manifestation zu sein. Er händigt Rhodan den Pantopischen Kompass aus und verlangt als Lohn nur eine Geschichte aus der Vergangenheit des Terraners. Allerdings kann der Kompass nur von Caadil genutzt werden, die aus dem Nichts an Rhodans Seite erscheint und den Kongress zusammen mit ihm verlässt. Draußen kommt es zu einer Schießerei mit den Gui Col. Haneul Bitna und Irram Des opfern sich, um ihren Freunden das Entkommen zu ermöglichen. Caadil beherrscht die Gondel und den Vortex-Flug nun perfekt, nicht zuletzt durch die Nutzung des Kompasses. Sie kann gewaltige Energien entfesseln, durch die die Raumtaucher der Gui Col reihenweise vernichtet werden. Dann öffnet sie eine Passage nach Airmid. Die Gondel fliegt jedoch nicht allein hindurch - ein Manntorpedo der Gui Col hängt sich wie eine Zecke an das kleine Schiff. Caadil ahnt, dass Cha Panggu an Bord ist.