Volterhagen

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Volterhagen war einer der wichtigsten Forschungsplaneten der Laren. Er wurde später vom Atopischen Tribunal übernommen.

Astrophysikalische Daten: Volterhagen
Sonnensystem: Temonth
Galaxie: Larhatoon
Entfernung zur Milchstraße: ≈21,1 Mio. Lichtjahre
Monde: 0
Typ: Sauerstoffwelt
Rotationsdauer: 29 h
Durchmesser: 13.505 km
Schwerkraft: 1,32 g
Atmosphäre: atembare Sauerstoffatmosphäre
Bekannte Völker
Laren, Onryonen

Übersicht

Der Planet ist eine mittelgroße Sauerstoffwelt und der zweite Planet der der Sonne Temonth. Er besitzt drei große, gebirgige Kontinente, die jeweils aus mehreren Subkontinenten bestehen. Der Kontinent im Bereich des Nordpols trägt den Namen Hosteriu-Woqend, ein nierenförmiger auf Äquatorhöhe heißt Velland und der den Südpol bedeckende Shtolleys. Die Nächte auf Volterhagen sind durch die vielen Sterne des nahen Zentrums von Larhatoon taghell erleuchtet. (PR 2734)

Bekannte Städte

Auf dem Kontinent Velland liegt die Stadt Elesen-Canash mit einem eigenen Raumhafen. (PR 731)

In ihrer direkten Nachbarschaft erbauten die Onryonen eine weitere Stadt, die sie Stozer tauften. (PR 2734)

Flora

Die Wälder auf Velland werden von ungefähr zwanzig Meter hohen, knorrigen und dunklen Bäumen dominiert. Außerdem gibt es Pilze, die bei Annäherung zerplatzen und eine giftige grünschwarze Wolke aus Sporen ausstoßen. (PR 2734, S. 18/19)

Fauna

Die Tierwelt in den Wäldern des Kontinents Velland zeigt sich ausgesprochen aggressiv. (PR 2734)

Es gibt dort violett schimmernde, libellenähnliche Insekten, die etwa so groß wie eine menschliche Fingerkuppe sind. Sie verbergen sich in den ebenfalls violetten Blüten gedrungener Pflanzen bis Beute in ihre Nähe kommt. Dann steigen sie mit durchdringendem Summen auf und greifen als geschlossene Wolke an. Die Stiche sind sehr schmerzhaft und sie injizieren damit ein ihr Opfer lähmendes Gift. (PR 2734, S. 18)

Des Weiteren leben auf Volterhagen die Dhuurx, große pilzartige Kreaturen, die bei Annäherung ihrer Beute plötzlich hoch aus dem Boden schießen. Ihre beweglichen Hüte beinhalten lange Fangstränge, die mehrere Meter weit abgeschossen werden können und bei Kontakt eine stark ätzende und hochgiftige Säure absondern. (PR 2734, S. 21)

Eine weitere gefährliche Tierart sind die Renckaur. Dabei handelt es sich um etwa katzengroße fledermausähnliche Wesen mit krallenbewehrten Greifvogelfüßen. Sie jagen in kleinen Gruppen und versuchen durch pfeilschnelle Angriffe mit ihren nach vorn gerichteten Krallen die Halsschlagader ihres Opfers aufzureißen. (PR 2734, S. 35)

Geschichte

Unter der Herrschaft der Laren

PR2734Illu.jpg
( die GYUDOON über Volterhagen)
Heft: PR 2734 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Die Laren forschten in Elesen-Canash unter anderem mit dem Ziel, sich von der Energieversorgung durch die Mastibekks unabhängig zu machen. Leiter der Forschungen war der Wissenschaftler Fonsterthan-Mork. In der Nähe der Stadt existierte die Forschungsstätte Narotaak, ein ehemaliger Raumhafen. Hier wurden sowohl das Beraghskolth, als auch eine Pyramide der Mastibekks untersucht. (PR 731)

Anfang 3581 wurde das Beraghskolth mit Hilfe der MORGEN, eines gekaperten Tunnelschiffes der Zgmahkonen, gestohlen. Icho Tolot, Gucky, Alaska Saedelaere und der Spezialist der Nacht Olw Erryog führten die Aktion auf dem Planeten durch. Während des Einsatzes gebar Icho Tolot sein Kind, welches während eines Gefechtes von Laren getötet wurde. Icho Tolot ließ es auf Volterhagen zurück. Der Diebstahl des Beraghskolth gelang. (PR 731)

Übernahme durch das Atopische Tribunal

Irgendwann nach der Machtübernahme des Atopischen Tribunals in Larhatoon (dies geschah vermutlich Anfang des 11. Jahrhunderts NGZ) begannen die Onryonen auf Volterhagen mit der Erforschung des Vae-Metalls. Dieses wurde über die Sternenportal-Transmitterbrücke aus der Milchstraße herangeschafft. (PR 2733)

Mit einem dieser Transporte gelangte Perry Rhodan vermutlich im Jahre 1516 NGZ auf dem Raumvater GYUDOON nach Volterhagen. Er war zu dieser Zeit auf der Flucht vor dem Atopischen Tribunal und reiste zusammen mit Gaumarol da Bostich und dem Rebellenführer Avestry-Pasik als Blinder Passagier auf dem Raumschiff. Zu dieser Zeit existierte nahe der Küste eine weitere Stadt mit Namen Stozer, die von Technogeflecht überwuchert war und hauptsächlich von Onryonen bewohnt wurde. Auch Elesen-Canash wurde inzwischen vom Technogflecht bedeckt, allerdings, im Gegensatz zu Stozer, nicht vollständig. In dieser Stadt lebten vor allem Laren. Beide Städte erstreckten sich nur wenige Kilometer ins Landesinnere, dahinter befanden sich Wälder mit riesenhaften Bäumen und einer aggressiven Fauna. Auch die Kontinente Hosteriu-Woqend und Shtolleys wurden vom Technogeflecht überzogen. (PR 2734)

Während des Landeanflugs der GYUDOON löste Avestry-Pasik mit der Hilfe einiger Drohnen mehrere Explosionen auf dem Raumvater aus, die das Schiff zu einer Notlandung zwangen. Von seinem Hass auf den Hetork Tesser Perry Rhodan getrieben, griff er diesen an. Rhodan schlug ihn nieder und floh mit Bostich aus dem Schiff. Sie schlugen sich mit einem Gleiter bis in den Wald in der Nähe von Narotaak durch, wo sie die Larin Than-Deneec trafen. Das Mädchen wurde von einem Yazad vor der aggressiven Fauna des Waldes beschützt. Die beiden Galaktiker gaben sich als Shetorner aus und überredeten Than-Deneec, sie in ihre Unterkunft in Narotaak mitzunehmen. Das Mädchen verfügte dort über eine moderne medizinische Ausrüstung mit der sie Bostichs rechten Arm nachzüchtete, den dieser bei der Flucht vom Gefängnisplaneten Bootasha verloren hatte. Bei der Untersuchung des Arkoniden wurde klar, dass dieser kein Shetorner war. Rhodan gestand Than-Deneec, dass sie auf der Flucht vor den Onryonen waren. Da auch sie nicht gut auf diese zu sprechen war, unterstützte Than-Deneec ihre Gäste weiter. Rhodan erfuhr von ihr, dass die Yazad Mischwesen aus einer einheimischen Tierart und dem Genmaterial der Leiche eines auf Volterhagen gefundenen fremden Wesens waren. Aufgrund des Aussehens und der Fähigkeiten der Yazad wurde Rhodan klar, dass dieses Genmaterial von Icho Tolots totem Kind stammen musste. Auch Than-Deneec selbst war mit halutischen Genen modifiziert worden und bereits mehrere hundert Jahre alt. Nach Bostichs Genesung stattete die Larin die Flüchtigen mit Masken und Geld aus und die beiden begaben sich nach Elesen-Canash um dort nach einer Passage nach Shetor zu suchen. (PR 2734)

In der Stadt buchten sie zunächst eine Reise auf der BLOSSTER-CYV. Während der Wartezeit bis zum Start, kam es allerdings zu einem Angriff durch Proto-Hetosten, von denen Rhodan und Bostich steckbrieflich gesucht wurden. Bostich wehrte dabei die Strahlerschüsse mit seinem nachgezüchteten Arm ab, den er plötzlich strukturverhärten konnte. Es wurde klar, dass dieser Arm ebenfalls mit halutischen Genen manipuliert war. Die beiden Galaktiker flohen daraufhin an Bord der HOPTCHER-VOIC nach Axxallia-Annor. (PR 2734)

Im Februar 1517 NGZ landeten Icho Tolot, Avan Tacrol, Bostich, Gucky und der Schwarze Bacctou in der Gestalt Perry Rhodans mit der Space-Jet LAURIN II auf Volterhagen. Zum einen wollte Icho Tolot dort die Yazad kennenlernen und zum anderen sollte Than-Deneec zum genetisch veränderten Arm Bostichs befragt werden. Sie erfuhren, dass die Wissenschaftlerin gefangen gesetzt worden war und in sich einem Labor in Stozer befand. Gucky lokalisierte Than-Deneec im Atopischen Forschungsinstitut und das Team drang über einen Nebeneingang dort ein. Sie fanden sowohl die betäubte Larin, als auch mehrere unfertige Klone in Medotanks. Für Icho Tolot waren der Anblick und die Machenschaften der Onryonen mit den genetischen Informationen seines Kindes unerträglich. Während die anderen Mitglieder des Teams mit der Larin das Labor verließen, zerstörte der Haluter die komplette Einrichtung inklusive aller gespeicherten Informationen der aus den Untersuchungen Than-Deneecs gewonnenen Erkenntnisse. Mit Hilfe eines TARA-X-T-Kampfroboters erreichten sie die LAURIN II und verließen Volterhagen. (PR 2765)

Quellen