Acharr

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Acharr ist der einzige Planet einer gelben Sonne im Randgebiet des Kugelsternhaufens Omega Centauri. Er gilt als Tabuwelt.

Astrophysikalische Daten: Acharr
Andere Namen: Samakh bzw. Shamakh
Sonnensystem: namenlose gelbe G5V-Sonne
Galaxie: Omega Centauri
Entfernung zum Solsystem: ~16.500 Lichtjahre
Monde: 0
Mittlere Sonnenentfernung: 135,59 Mio. Kilometer
Durchmesser: 13.196 Kilometer
Schwerkraft: 1,03 g
Bekannte Völker
Lemurer

Übersicht

Der Planet wurde vermutlich von den Lemurern in die Ökosphäre der namenlosen Sonne gebracht. Acharr ist eine erdähnliche Welt mit nur einem einzigen Kontinent und zahlreichen Inseln im planetenumspannenden Ozean. Der Kontinent ist fast vollständig von einem Dschungel bedeckt.

Der beherrschende Organismus weiter Teile dieses Dschungels ist die Pflanze Pruun. Die Pflanze besteht aus unzähligen Wurzeln, die sich wie Würmer bewegen und mit großer Geschwindigkeit aus dem Boden hervorbrechen können. Die Pflanze ernährt sich, indem sie andere Lebewesen mit ihren Wurzeln einfängt. Die Opfer werden am Leben erhalten und allmählich ausgesaugt.

Einzige Aussparung im Dschungel ist ein circa 75 Kilometer durchmessendes, kreisrundes und völlig planes Hochplateau, auf dem sich ein lemurisches Pyramidenfünfeck befindet. Die 500 Meter hohen Pyramiden bestehen aus Lemur-Metall und bilden einen 2,6 Kilometer durchmessenden Kreis. Sie sind 1225 NGZ zum großen Teil zerfallen und werden von einer circa fünf Kilometer durchmessenden Ruinenstadt umgeben. Unterhalb der Pyramiden befinden sich subplanetare Anlagen und Hohlräume bis in zwei Kilometer Tiefe. Sie erstrecken sich über einen Umkreis von zwölf Kilometern.

Geschichte

Acharr wurde im 50. Jahrtausend v. Chr. von den Lemurern besiedelt, später jedoch wieder aufgegeben.

Im 4. Jahrtausend v. Chr. entdeckte Epetran da Ragnaari auf Acharr, den er Samakh bzw. Shamakh nannte, in einer 60 Meter hohen Stufenpyramide in der Ruinenstadt des Hochplateaus das Grabmal des Tamrats Nevus Mercova-Ban und nahm dessen Krish'un mit nach Arkon I.

Im 13. Jahrhundert NGZ begann Crest-Tharo da Zoltral damit, die lemurische Technik des Pyramidenfünfecks zu demontieren und für seine eigenen Zwecke zu nutzen.

Während seiner Suche nach den Lemurern erhielt Atlan da Gonozal im Februar 1225 NGZ auf Yarn einen Hinweis auf die Tabuwelt. Er näherte sich dem Planeten mit der AT-TOSOMA, konnte aber nicht landen, weil ein fremdes Schiff sich in der Nähe befand. Mit einem Stealth-Shift, der einem Meteoritenschwarm folgte, begaben sich Atlan und ein kleines Einsatzteam nach Acharr, wurden jedoch entdeckt. Igusen Kanarek folgte Atlan mit einigen SENTENZA-Killern aus dem Volk der Naats im Auftrag von Crest-Tharo da Zoltral. Auch eine Gruppe von Swoon-Kopfjägern setzte sich auf Atlans Spur.

Atlan erkundete derweil den Dschungel, die von Epetran seinerzeit entdeckte Stufenpyramide und das Pyramidenfünfeck. Li da Zoltral hatte dort die Vision einer Kobaltblauen Walze, Akanara sah einen Angriff der Pruun-Pflanze und der Naats voraus. Das Team stellte fest, dass Unbekannte die lemurischen Anlagen ausgeschlachtet hatten und offenbar immer noch vor Ort waren. Bei den Kämpfen mit den Naats, den Swoon und der Pruun-Pflanze verlor Daguray sein Leben - er opferte sich, um Akanara zu retten.

Die Flucht gelang, als Altra Atlan da Orbanaschol mit dem Stealth-Shift eingriff. Dabei gerieten die Swoon in die Gewalt von Pruun. Atlan erkannte Igusen Kanarek, den er in Crest-Tharo da Zoltrals Büro schon einmal gesehen hatte. Ihm wurde klar, dass der Zoltral-Konzern hinter den Geschehnissen in Omega Centauri steckte. Vier arkonidische Schiffe starteten aus Hangars unter dem Pyramidenfünfeck. Sie griffen den Shift und die AT-TOSOMA an. Nachdem der Shift eingeschleust worden war, entkam die AT-TOSOMA wegen ihrer überlegenen Beschleunigungswerte.

Quellen

Centauri 1, Centauri 4

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