Dronal

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Heft: PR 479
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Dronal war ein telepathisch begabtes Wesen von Cham.

Erscheinungsbild

Dronal war ein Draafir, ein Fischwesen des Wasserplaneten Cham. Wie alle Draafire ähnelte er einem irdischen Delphin, war aber kräftiger und runder gebaut. Seine kalte Haut war elastisch und biegsam, er besaß einen geschmeidigen Körper.

Wie auch sein Vater war Dronal telepathisch veranlagt, was für einen Draafir besonders ungewöhnlich war. Er wurde aus seiner Schule ausgestoßen, weil er seine Gabe leichtfertig offenbarte.

Geschichte

Im März 3438 wurde Dronal von einer Falle im Ozean gefangen. Er stieß telepathische Hilferufe aus und wurde schließlich von Guyl und Hamart befreit, die so wie Dronal Telepathen waren. Die drei Wesen verstanden sich auf Anhieb gut und brachen auf, um den Ort aufzusuchen, den die alten Sagen der Chamyros als »Stadt unter dem Meer« oder als »Heilige Kuppel« kannten.

Gemeinsam fanden die drei Freunde die unterseeische ganjasische Station und drangen über die Einstiegsluke ein – lediglich Guyl musste brachiale Gewalt anwenden, um in die Station zu gelangen. Dronal erkundete die Station und verhielt sich friedlich, Guyl hingegen musste Wände zerstören, um sich fortzubewegen und rief damit die Kampfroboter der Station auf den Plan, die mit ihren Angriffen den Kraken nur marginal verletzen konnten. Aufgrund seiner Wunden steigerte sich Guyl in einen Kampfrausch und wütete wahllos in der Station. Hamart unterdessen wanderte friedlich durch die Station und drückte wahllos Knöpfe. Eine der Schaltungen löste Ganjo-Alarm aus, und ein Dakkarkomsignal wurde durch Gruelfin gesendet, bevor die Stationsroboter den Alarm wieder ausschalteten. Zudem aktivierte Hamart einen Sammler, der auf dem Meeresboden von Cham ruhte.

Dronal blieb in der Station, als Hamart aufbrach, um ein Unterwassergebirge zu untersuchen, welches er auf den Bildschirmen der Station gesehen hatte. Auch Guyl brach bald darauf auf, als er Hilferufen von Hamart folgte. Lediglich Dronal blieb in der Station zurück und befriedigte seinen Spieltrieb mit Robotern, die nicht mehr funktionierten. Dabei begegnete er dem Mausbiber Gucky und gab ihm einige Auskünfte über die bisherigen Entdeckungen der drei Telepathen. Anschließend kehrte er zu seinem Spiel zurück.

Ob das Trio später wieder zusammenfand, ist unbekannt.

Quelle

PR 479