Jeremias Okonta

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Jeremias Okonta († 25. oder 26. Juni 2423), genannt »Jerry«, war ein gefährlicher und seit Jahren gesuchter Verbrecher auf dem Planeten Umtar – und arbeitete bei der Stadtpolizei von Maragod. (PR-TB 80, S.37, 117)

Anmerkung: Wie er es geschafft hatte, trotz Steckbriefs eine Anstellung bei der Polizei zu finden, erscheint rätselhaft.

Erscheinungsbild

Auffällig waren seine feuerroten Haare. Sein eckiges Gesicht zeigte gewalttätige Züge. (PR-TB 80)

Charakterisierung

Jeremias Okonta pflegte zuerst mit dem Knüppel zuzuschlagen, bevor er Fragen stellte. (PR-TB 80, S.37)

Geschichte

Am 2. Mai 2423 wurde Jeremias Okonta dem Wachpersonal für das Quarantänelager zugeteilt, in dem Tausende der per Dimensionswippe nach Umtar eingereisten Knooks untergebracht waren. Sogleich bei seinem ersten nächtlichen Patrouillengang schaltete er seinen Kollegen Arthur Zingre mittels einer mit Schlafdrogen versehenen Zigarette aus. So konnten Okonta und seine Kumpane ungestört einhundert Knooks aus dem Lager fortbringen. Die Entführung war zwar illegal, diente nach seinem Verständnis aber einem moralisch einwandfreien Ziel: Er wollte ja nur dafür sorgen, dass die Knooks ihren Daseinszweck, nämlich anderen Menschen zu dienen, erfüllen konnten. (PR-TB 80)

Die Polizeibehörden blieben Jeremias Okonta auf der Spur. Bei einem überraschend angesetzten, in Zusammenarbeit mit der Solaren Abwehr durchgeführten Einsatz am 8. Mai stürmten 30 Agenten die Oase Mirakel nördlich von Maragod, in der sich die Bande versteckt hielt. Die Knooks wurden »befreit« und fast alle Entführer festgenommen, nur zwei von ihnen entkamen, darunter Okonta. Er wandte sich daraufhin an Martha Santana; sie verschaffte nicht nur den beiden einen Transport mit der Dimensionswippe nach Spalta, sondern auch Dr. Roland Fordurner, Dr. Alfons Angerer und dem Chefbuchhalter der EXTRA-GALAKTOURIST, ihren gefährlichsten Mitwissern, da der Boden durch die behördlichen Untersuchungen zunehmend heiß wurde. (PR-TB 80)

Auf Spalta geriet Jeremias Okonta im Lauf der nächsten Wochen in Kontakt mit den Kleinen, die einen verzweifelten Überlebenskampf gegen die Knooks und die Anti-Knooks führten. Mittels getarnter Transmitter konnten sie sich ungesehen zwischen ihrem Hauptquartier in Turlax und den Wohnsiedlungen der Touristen bewegen. In verschiedenen Wohnungen installierten die Untergrundkämpfer Traummaschinen, die den in den Glücksmaschinen der Knooks träumenden Menschen wiederkehrende hypnotische Alpträume einsuggerierten, um sie wachzurütteln. Eine Truppe kämpferischer Anti-Knooks (die, wie sich später herausstellte, für die Knooks kämpften und daher eigentlich Pro-Knooks waren) überraschte Okonta und drei seiner Mitstreiter Ende Mai 2423 in einem Wohnbungalow. Bei dem heftigen Feuergefecht kamen Dr. Fordurner und ein weiterer Mann ums Leben, Dr. Angerer wurde verschont, da er sich gerade im Alkoholrausch befand, und Okonta wurde, nur leicht verwundet, zur Läuterung unter die Glücksmaschine gesetzt. Erst vier Wochen später, am 25. Juni, wurde er von Michael Rhodan aus den Glücksträumen erlöst. Zuerst lehnte er Michael Rhodans Ansinnen ab, sich dem Untergrund anzuschließen, doch Michael konnte es einrichten, Okonta bei dem Transmitterdurchgang nach Turlax zu folgen. Dort rauften sich die beiden buchstäblich zusammen. (PR-TB 80)

Die Bemühungen der Menschen, die Geheimnisse von Spalta zu entschleiern, traten seit Monaten auf der Stelle. Das änderte sich erst, als Turlax im Juni des Jahres 2423 begann, eine neue Generation von Retortenwesen herzustellen, bei denen es sich überraschenderweise um Menschen handelte, genauer: um menschenähnliche Androiden. Zinguh, der Anführer der Kleinen, erklärte sich nunmehr bereit, die Menschen in das Tal der lebenden Toten zu bringen, aus dem die Kleinen angeblich stammten. Dort bekamen sie mentalen Kontakt mit einem der hier ruhenden Wesen, den ehemaligen Herrschern des Planeten, und erfuhren die Geschichte Spaltas von der Entstehung der Stadt Turlax bis zu den neuen Androiden. Um das Wesen, das sich nur telepathisch mitteilte, zu sehen, schmolz Jeremias Okonta eine Seitenwand des Bunkergebäudes mit seiner Strahlenpistole auf. Ein mumifiziertes humanoides Wesen wurde sichtbar, das prompt auf den Angriff reagierte. Okontas Körper flammte auf und verging in einer Rauchwolke, dann erneuerte sich die Seitenwand des Gebäudes, so dass es wieder hermetisch abgeriegelt war. (PR-TB 80)

Quelle

PR-TB 80