Odinssöhne

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Die Odinssöhne - besser wäre wegen der Odinstochter Thalia der Begriff Odinskinder, waren die Nachkommen des Gottes Odin auf Pthor.

A325Illu.jpg
Atlan 325 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Herrschaft über Pthor

Es ist überliefert, dass Odin vier Kinder zeugte: Heimdall, Balduur, Thalia und Sigurd. Wer ihre Mutter war, ist nicht bekannt, ebenso, ob alle vier die gleiche Mutter hatten. Über die Zeit, in der Odin noch lebte, ist so gut wie gar nichts bekannt. Weder, ob die Kinder bei ihm aufwuchsen, noch, welche Rolle die einzelnen Kinder genau innehatten. Die Überlieferung besagt nur, dass Odin mit seinen vier Kindern auf Pthor herrschte, und zwar in der FESTUNG.

Odin verachtete seine Tochter Thalia, weil sie kein Sohn war. Das trieb sie schon in jungen Jahren in einen fürchterlichen Komplex, der sie dazu trieb eine Tarnidentität als Honir, dritter Sohn von Odin, anzunehmen. (Atlan 304)

Spekulation: Es wäre verwunderlich, wenn Odin davon nichts gewusst hätte, denn er konnte seine Tochter ja nur dann verachten wenn er überhaupt wusste, dass sie eine Tochter war. Also ist wahrscheinlich, dass er ihre Bemühungen, ihm einen Sohn abzugeben, akzeptierte oder zumindest duldete. Thalias Brüder scheinen aber völlig ahnungslos in diesem Fall gewesen zu sein.

Von Sigurd weiß man, dass er der erklärte Lieblingssohn seines Vaters war, und zugleich auch der Lieblingsbruder seiner Brüder (bzw. Schwester). Heimdall hat die Schatzkammer Odins bewacht, Balduurs Rolle ist unbekannt.

Anmerkung: Man kann getrost davon ausgehen, dass sich in den vier Jahren, in denen der Atlantis-Zyklus geschrieben wurde, einige Dinge anders entwickelt haben, als dies im ursprünglichen Konzept vorgesehen war. Vor allem auch dadurch, dass die Exposé-Redaktion Anfang des letzten Drittels von Willi Voltz zu Marianne Sydow wechselte. In den ersten 150 Romanen kann man bei den Odinskindern auf ein reales Alter von mehreren Jahrtausenden oder Jahrzehntausenden ausgehen. In den letzten 50 Heften wird allerdings deutlich, dass sie bereits 50 Millionen Jahre alt sein mussten, damit die Handlung noch ihre Plausibilität beibehalten konnte.
Da in den ersten 150 Bänden aber keine genaueren Datumsangaben erfolgt sind, geht dieser Artikel von der Annahme aus, dass Odin irgendwann vor circa 50 Millionen Jahren gestorben sein musste.

Fenrir, Ratatöskr, Hugin und Munin

Die Raben Hugin und Munin waren Helfer der Odinssöhne. Balduur wurde außerdem von seinem Wolf Fenrir unterstützt. Und Ratatöskr lebte bei Sigurd und informierte ihn über alle Gerüchte, die auf Pthor kursierten.

Mythologischer Hintergrund: Odin (auch bekannt als Wotan) ist der Hauptgott der nordischen Mythologie, der von seinen beiden Raben Hugin und Munin (Gedanke und Erinnerung) begleitet wird.
Fenrir kommt dort ebenfalls als riesiger Wolf vor, er ist das Sinnbild der Lügen und der Sümpfe. Er wurde von den Göttern in Ketten gelegt und konnte sich erst an Ragnarök wieder befreien.
Ratatöskr ist das Eichhörnchen, das auf der Esche Yggdrasil lebt und die Worte des fliegenden Adlers zum Drachen herabträgt,

Machtwechsel

Als der Dunkle Oheim die Dimensionsfahrstühle erobern ließ, wurden die Machthaber durch die später als Herren der FESTUNG bezeichneten Neffen ersetzt. Wahrscheinlich wurden Odin und die Odinssöhne damals nur vertrieben und mit einer eng umrissenen Aufgabe betraut. Denn sie überwachten fortan je einen anderen der fünf Abschnitte der Straße der Mächtigen und hatten in der Nähe dieses Abschnitts eine Burg, ein Schloss oder Kastell (Odinsburg, Steinheim, Komyr, Lettro, Lichthaus). Odin scheint diese Aufgabe auf Dauer nicht akzeptiert zu haben, denn er wurde später durch die Herren der FESTUNG getötet; seine Söhne verschonte man allerdings. Fortan herrschte zwischen den Odinssöhnen und den Herren der FESTUNG ein Zustand, den man am besten mit »bewaffneter Friede« beschreiben konnte. Keiner ergriff gegen den anderen die Waffen oder provozierte ihn, man war aber auch weit von einer Zusammenarbeit entfernt. Warum sie nicht schon damals beseitigt wurden, ist unbekannt. Also fristeten die vier ihr Dasein als Wächter über einen Abschnitt der Straße der Mächtigen und nahmen diese Arbeit mehr oder weniger ernst.

Odins Erbe

Im Jahre 2648 bemerkte Sigurd immer häufigere Zeichen, die ihn erkennen ließen, dass Ragnarök unmittelbar bevorstand. Die Geschwister versammelten sich nach langer Zeit wieder, beschworen Odin mithilfe des Leuchters des Odin und erfuhren, dass dies die ideale Zeit für einen Machtwechsel war. Am Ende würden aber nicht sie über Pthor herrschen, sondern ein Fremder - Atlan. Dennoch rüsteten sie für den Krieg, zogen gegen die Herren der FESTUNG und konnten diese dann - gemeinsam mit Atlan und dessen Gefährten, sowie einem aufrührerischen Dello namens Darsior - stürzen. Danach führten Balduur, Heimdall und Sigurd eine mehr schlechte als rechte Herrschaft über Pthor, bis Odin leibhaftig erschien und die Führung über Pthor an Atlan übertrug.

Details dazu siehe bei den einzelnen Odinskindern.

Quellen

Atlan 304, Atlan 324, Atlan 325