FESTUNG

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der FESTUNG auf Pthor. Für weitere Bedeutungen, siehe: Festung (Begriffsklärung).

Die FESTUNG ist das Hauptsteuerzentrum des Weltenfragments Pthor und damit auch das Verwaltungszentrum.

Lage der Festung auf Pthor

Übersicht

Die eigentliche FESTUNG besteht aus einer circa 600 m hohen Hauptpyramide, die von sechs kleineren Pyramiden umgeben ist. Dazwischen befinden sich zahlreiche kasten- oder schalenförmige Lagerhallen, Wohngebäude und anderes.

Das umgebende Gelände ist als exquisiter Garten gestaltet, der allerdings von Fallen und Waffen wimmelt. Aggressionsstrahlen, künstlich hervorgerufener Hagel, Schmerzwellen, Fallgruben mit Hackmessern, Giftwespen, hypnotisch-tödliche Musik, ein blitzschnell zufrierender Fluss, eine Anlage zum Erzeugen eines Dimensionsrisses sowie unzählige weitere tödliche Überraschungen machen Eindringlingen das Überleben so gut wie unmöglich.

Je nach Zusammenhang wird der Begriff FESTUNG also entweder für das gesamte Gebiet, die sieben Pyramiden oder nur für die Hauptpyramide verwendet.

Lage

Die Festungsanlage befindet sich im Osten von Pthor und bedeckt ein Gebiet von etwa 160 km Länge und 50 km Breite. Bevor die Herren der FESTUNG gestürzt wurden, war es von einem von außen undurchsichtigen Energieschirm geschützt, der circa 1 km hoch aufragte. Weit im Westen befinden sich die Überwachungsanlagen des Wachen Auges sowie etwas südlich davon (also ziemlich exakt im Westen) das Taamberg-Massiv. Die Pyramiden der FESTUNG sind circa 50 km nordöstlich von Sigurds Lichthaus.

Südlich des Gebiets der FESTUNG befand sich die Straße der Mächtigen, die während Ragnarök ihren Lauf verlegte und danach durch das Zentrum der Festungsanlage führte. Im Osten befindet sich das Barkot-Gebirge, im Norden eine Ebene, die weiter westlich in das Waldgebiet am Xamyhr-Delta übergeht.

Das Gebiet um die FESTUNG hat über weite Teile (Nordwesten, Westen, Südwesten) Steppen- und Wüstencharakter, im Süden geht es in ein Wiesen- und Buschland über. Zahlreiche Verteidigungsanlagen richten sich gegen Gegner in unmittelbarer Nähe des Energieschirms, zum Beispiel Ymir.

Pyramiden

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Atlan 330 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Die Hauptpyramide hat eine Grundfläche mit einer Seitenlänge von über 600 m und ist mehr als 400 m hoch. Sie ist ein ehemaliges Raumschiff der Tapheen, das aber schon seit Jahrmillionen nicht mehr gestartet ist. Es ist in 20 Hauptdecks eingeteilt, die wiederum zahlreiche Zwischendecks haben. Der Großteil des unteren Bereichs wird vom Triebwerksbereich eingenommen, die Hauptleitzentrale befindet sich im oberen Drittel.

Während die Herren der FESTUNG im oberen Bereich der Hauptpyramide residierten, wo sie in speziellen Überlebenstanks eingeschlossen waren, richteten sich die Odinssöhne im unteren Bereich eine provisorische Empfangshalle ein.

Die sechs sie umgebenden Nebenpyramiden sind nur etwa 20 m hoch. Bei ihnen handelt es sich um die ausgeschleusten Beiboote der Hauptpyramide. An manchen hat der Zahn der Zeit schon sehr stark genagt. Eine Nebenpyramide im Nordosten wird vom Steuermann von Pthor eingenommen.

Unterwelt

Im Laufe der Jahrhunderttausende wurde unter den Pyramiden ein ausgedehntes System von Höhlen, Lagerhallen, Werkstätten, Fabrikationsanlagen für Dellos, Unterkünfte und viele andere Bereiche angelegt. Das System wuchs viele Kilometer weit in die Horizontale und mehrere hundert Meter in die Tiefe. Schließlich ging es in die mit diversen Umformern und Maschinen gespickte Hades-Zone sowie die Seele von Pthor über, und darüber hinaus reichte es noch mindestens bis zu den Unergründlichen Seen. Ob die Unterwelt Pthors auch noch bis zu den Schaltanlagen unter Moondrag reichte, ist nicht bekannt, aber ziemlich unwahrscheinlich.

Bewohner

In der FESTUNG lebten die fünf (als Porquetor noch lebte: sechs) Herren der FESTUNG und mehr als 20.000 Dellos verschiedensten Aussehens, je nach Einsatzgebiet. Der Fallenmeister Kortanak, der jedoch die meiste Zeit seines Lebens im Schlaf verbringen musste, und der Steuermann von Pthor, eine pflanzliche, stationäre Lebensform, hatten ebenfalls wichtige Funktionen inne. Dazu kamen noch zahlreiche Robotdiener aus Wolterhaven, die Spezialaufgaben zu verrichten hatten.

Nach dem Machtwechsel nahmen die Odinssöhne die Position der Herren ein. Aufgrund der schrecklichen Ereignisse während Ragnarök ist die Zahl der Dellos auf unter 10.000 gesunken, sowie Kortanak gestorben.

Geschichte

Die Raumschiffe der FESTUNG entstammen der Technik der Tapheen. Vor Millionen von Jahren besetzten sie im Auftrag des Dunklen Oheims Pthor und errichteten eine Schreckensherrschaft. Irgendwann landeten sie mit ihrem Raumschiff und schleusten die Beiboote aus. Dabei wurde das Hauptraumschiff so gelandet, dass es genau über einem Zugang zur Seele von Pthor zu liegen kam. Wohl auch deshalb, um rasch Zugang zu diesem wichtigen Steuerelement zu bekommen, das noch immer positive Charakterzüge in sich trug. (Atlan 482)

Höchstwahrscheinlich sind die zahlreichen Fallensysteme um die Pyramiden erst nach der Machtergreifung durch die Herren der FESTUNG errichtet worden, sonst hätten sich die Odinssöhne (die ja davor gemeinsam mit Odin dort regiert hatten), daran erinnern können. Während die Herren der FESTUNG herrschten, war das gesamte Gebiet von einem undurchdringlichen Energieschirm verhüllt, und jedes Lebewesen, dass das Festungsgebiet verließ, verlor (automatisch oder durch künstliche Herbeiführung?) die Erinnerung an die Zeit, die es innerhalb des Energieschirms verbracht hatte.

Als Ragnarök anbrach und die Odinssöhne von Süden sowie Atlan und dessen Gefährten von Norden zeitgleich gegen die FESTUNG zogen und schließlich die Herren von Pthor stürzten, bäumte sich die inzwischen erglühte Straße der Mächtigen auf und peitschte auf die FESTUNG ein. Damit richtete sie zahlreiche Schäden an und tötete hunderte, wenn nicht sogar tausende Dellos (sowie Kortanak). Danach blieb sie gleich neben den Nebenpyramiden liegen und hörte auf zu glühen.

Nach der Machtübernahme der Odinssöhne veranlassten diese Aufräum- und Reparaturarbeiten, die wegen der zahlreichen Schäden nur sehr zaghaft Wirkung zeigten.

Quellen

Atlan 330, Atlan 331, Atlan 332, Atlan 335, Atlan 336, Atlan 337, Atlan 338, Atlan 482