Thalia

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Person. Für den Planeten, siehe: Thalia (Planet).

Thalia war das dritte Kind Odins. Sie lebte in ihrer Tarnidentität als Honir im Schloss Komyr ein kleines Stück nördlich der Straße der Mächtigen, etwa 50 km östlich von Orxeya. Wie die anderen Odinssöhne war auch sie relativ unsterblich und mit einer hohen Selbstregenerationsrate ausgestattet.

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Atlan 304 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Atlan 325 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Sie hatte das sanft geformte schmale Gesicht eines jungen Mädchens von maximal 30 Jahren. Goldblondes, kurzes Haar, hohe Stirn, weit auseinander stehende große blaue Augen, weich geschwungene Brauen. Um die Nase herum gab es ein paar Sommersprossen, die Lippen waren voll und breit. Sie hatte gut ausgeprägte weibliche Formen. Ihr Körper war sehr groß und sehr kräftig, ohne dabei übertrieben muskulös zu wirken. (Atlan 304)

Thalia hatte die Kraft von drei oder vier kräftigen Männern – und auch einen entsprechenden Appetit. Allein schon unter dem Gewicht ihrer Rüstung und der schweren Waffe hätten selbst trainierte Krieger nur kurze Zeit durchgehalten, geschweige damit kämpfen können. Sie war sehr beweglich und reaktionsschnell. (Atlan 304)

Sie trug eine den ganzen Körper bedeckende, äußerst malerische Rüstung. Sie bestand aus einem Brustpanzer aus hartem braunem Leder mit eingearbeiteten Bändern aus blauem Metall, und auch an den Schultern und der Brust befanden sich blaue Aufsätze. Aus dem Nackenbund fiel ein breiter blutroter Schulterumhang bis zu den Knien hinab. Die Hände wurden von Metallbesätzen und Stülphandschuhen geschützt, während der Kopf fast völlig vom Helm bedeckt wurde, der aus demselben blauen Material bestand und seitlich zwei flügelähnliche Fortsätze aufwies. Die Augenschlitze waren sehr schmal, darüber befand sich an der Stirn ein großer Rubin von ungewöhnlicher Farbkraft. Unter der Rüstung trug sie eine leichte Unterkleidung, die einem Schlafanzug ähnelte und darunter noch eine hautfarbene Körpermaske, die verräterische Körperformen ausglich und übermäßige Muskulatur vortäuschte. (Atlan 304) Die Beine wurden von einem aus Metallgeflecht gefertigten Beinkleid und eisernen Stiefeln geschützt.

Thalias bevorzugte Waffe war die Vars-Kugel, die sie zusammen mit der Rüstung »vor so langer Zeit, dass sie sich kaum noch daran erinnern konnte«, von den Technos geschenkt bekommen hatte. Die Kugel hakte sie meist am breiten Gürtel ein, zur Verteidigung diente ein Schild. (Atlan 304)

Thalia reiste stets mit ihrer Windrose, mit der sie eine Geschwindigkeit von bis zu 150 km/h erreichen konnte. Dieses Gefährt war ebenfalls ein Geschenk der Technos. (Atlan 304)

Charakterisierung

Thalia hatte einen tief verwurzelten Komplex, weil sie nicht als Sohn, sondern Tochter von Odin zur Welt gekommen war. Da sie um die Akzeptanz durch ihre Familie fürchtete, tarnte sie sich schon sehr früh als Mann. Sie trug eine Körpermaske, die ihre weiblichen Formen zur Gänze verdeckte, und legte weder ihre Rüstung noch ihren Helm ab – nicht einmal beim Essen. (Atlan 304)

Davon abgesehen war sie von unerschütterlichem Mut beseelt, sowie dem Wissen, nahezu unbesiegbar zu sein. In ihrer Zeit als Honir duldete sie nur wenige Lebewesen in ihrer Nähe, nämlich Hugin und Munin sowie ihren Diener Muur-Arthos, ein ehemaliges Monster aus den Horden der Nacht, welches sie gezähmt hatte. (Atlan 304)

Aufgabe auf Pthor

Ihre eigentliche Aufgabe war es, die Straße der Mächtigen im Bereich zwischen Zbahn und Orxeya zu bewachen. Diese Funktion hatte sie sehr ernst genommen, denn die Straße wurde immer wieder von Wesen, die sie nie zu Gesicht bekam, mit Barrikaden versperrt. Eine Gruppe von Burkolls half ihr in stiller Übereinkunft bei dieser Arbeit; im Gegenzug durften sich diese Tiere ungestraft in der Nähe der Straße aufhalten. (Atlan 304)

Geschichte

Über die Vergangenheit von Thalia ist fast nichts bekannt. Sie kam als drittes Kind von Odin zur Welt; wer ihre Mutter war und ob das dieselbe Mutter ihrer drei Brüder (Heimdall, Balduur und Sigurd) war, ist unbekannt.

Spekulation: Ihr Vater muss aber von ihrer Identität als Tochter Bescheid gewusst haben, denn sie litt sehr stark unter seiner Ablehnung und nahm schließlich ihre Tarnidentität als Honir an. Zumindest Odin muss von dem Doppelleben also etwas gewusst oder zumindest geahnt haben, während ihre Brüder völlig ahnungslos gewesen sein dürften.

Wie sie zu dem »Schreibtischjob«, der Überwachung der Straße der Mächtigen, gekommen ist und welche Rolle sie während der Überfälle Pthors auf andere Planeten innehatte, gehört ebenso zu den Rätseln ihrer Vergangenheit.

Honir, der Göttersohn

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Atlan 304
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Zu einem unbekannten Zeitpunkt beschloss Thalia, ihren vermeintlichen Makel als Frau mit einer Körpermaske zu überdecken. Durch ihre ständig getragene Rüstung sowie dem beinahe das gesamte Gesicht verbergenden Helm wurde diese Maskerade vervollkommnet. Fortan trat Thalia nur noch als Honir auf und war stets bedacht, dass niemand hinter ihr Geheimnis kam. (Atlan 304)

Anmerkung: Dieser Zeitpunkt lag sehr weit zurück, denn Odin war damals noch am Leben.

In ihrer Identität als Honir verblieb sie über viele Jahrtausende und machte sich dabei einen guten Ruf bei den Bewohnern Pthors. Sie pflegte Kontakte zu den Händlern aus Orxeya und den Technos von Zbahn (und vermutlich auch Zbohr); von letzteren bekam sie eines Tages ihre Rüstung, die Vars-Kugel und die Windrose als Geschenk. Lediglich einige wenige Magier wussten während dieser Zeit über ihre wahre Identität bescheid (was wiederum Thalia nicht bekannt war). (Atlan 304)

Im Jahr 2648 entdeckte sie einen abgestürzten Zugor nahe der Straße der Mächtigen. In ihm gab es zwei Überlebende, nämlich Atlan und Razamon, die von drei Burkolls bedroht wurden. Sie trieb die Aasfresser davon und brachte die beiden Fremden in ihr Schloss. Dort hatte sich während ihrer Abwesenheit das drachenähnliche Monster Szaru eingenistet. Unterstützt durch den Arkoniden und den Berserker griff sie den Eindringling an, der getötet werden konnte. Dabei wurde Thalia schwer verletzt, so dass sie die beiden Kampfgefährten ins Schlossinnere brachten, aus der Rüstung schälten und verarzteten. Dabei entdeckten sie das Geheimnis ihrer Doppelidentität. Dank ihrer großen Selbstregenerierungskräfte kam sie bald wieder zu Bewusstsein, und als sie merkte, dass die beiden ihr Geheimnis kannten, brach sie in Tränen aus. Die Gefährten versprachen, es für sich zu behalten, und blieben im Schloss über Nacht. (Atlan 304)

Während dieser Zeit stellte ihnen Thalia mehrere tödliche Fallen, denen sie nur mit knapper Not entkommen konnten. Schließlich griff sie Atlan und Razamon frontal an. Durch eine List wurde sie aus dem Schloss gelockt, und sie hatte keine Möglichkeit mehr zur Rückkehr. Resignierend stimmte sie einem Waffenstillstand zu und ließ Atlan und Razamon fortan unbehelligt; nicht nur das, sie gab ihnen sogar zwei gute Schwerter und je 20 wertvolle Quorks mit auf den Weg nach Orxeya. Muur-Arthos musste Komyr ebenfalls verlassen, denn auch ihr treuer Diener kannte nun ihr Geheimnis, und sie wollte nicht daran erinnert werden. (Atlan 304)

Thalia legte ihre Körpermaske und Rüstung erneut an und setzte zunächst ihr Leben als Honir fort. (Atlan 304)

Ragnarök

Mehrere Wochen nach ihrer Begegnung mit Atlan und Razamon erhielt Honir durch Hugin und Munin eine Botschaft von Sigurd, der seine Brüder zu sich rief, denn Ragnarök, die Götterdämmerung, stand unmittelbar bevor. Honir machte sich auf den Weg, aber in einem wüstenartigen Gebiet nördlich von Zbahn stürzte die Windrose in einen chemischen Abwassersee der Technos. Sie konnte zwar sich und die Windrose retten, aber die Körpermaske löste sich binnen Minuten fast vollständig auf. Umstehende Technos, die sie verspotteten, wurden von ihr erbarmungslos verprügelt, dann reiste sie weiter. Wenige Kilometer vor Sigurds Lichthaus hielt sie an und wagte nicht mehr, weiterzureisen. Zu sehr fürchtete sie die Schmähungen ihrer Brüder. Stunden vergingen, bis plötzlich Gruck, ein von Balduur gezähmtes Mitglied der Horden der Nacht, mit diesem und Heimdall als Reiter heranstürmten. Sie offenbarte sich ihnen und war sehr erstaunt, dass sie mit Freude als Schwester akzeptiert wurde. Wenig später passierte ihr selbiges mit Sigurd. (Atlan 324)

Mit dem Leuchter des Odins beschworen sie nun ihren Vater, der ihnen als semimaterielle Projektion tatsächlich erschien. Als er Thalia sah und erkannte, wendete er sich ab; gekränkt verließ sie die Beschwörungszeremonie und kümmerte sich nach dessen Ende um die völlig entkräfteten Brüder. Während diese noch ans Bett gefesselt waren, griff Gruck das Lichthaus an. Thalia konnte den Riesendrachen wenig später mit Heimdalls Khylda töten.

Als ihre Brüder wieder erholt genug waren, brachen sie Richtung FESTUNG auf, um einen Machtwechsel auf Pthor zu erzwingen. In der Ebene der Gerippe stellte sich ihnen ihr erster Gegner in den Weg: Ymir, der Eisriese, der sie mit Hagel, Eiszapfen, Schneestürmen und ähnlichen Waffen bekämpfte, ihnen letztendlich aber nichts anhaben konnte. (Atlan 325) Es folgten weitere Fallen, angreifende Kampfdellos und schließlich eine hypnotische Musik, die sie und ihre Brüder in Trance versetzte. Kurz bevor sie von den Dellos überwältigt werden konnten, konnte sich Thalia aus dem Bann befreien und ihre Brüder wecken und die Angreifer zurückschlagen. Schließlich wurden sie doch noch gefangen genommen, als von Zugors metallene Netze auf sie abgeworfen werden. (Atlan 330) Sie wurden in die FESTUNG gebracht, beteuerten aber, die Herren nicht angegriffen haben zu wollen, sondern ihnen im Kampf gegen die Fremden (Atlan und seine Gefährten) beistehen zu wollen. Daher traten ihnen die Herren der FESTUNG gegenüber, die sie sofort angreifen. Aber sie sind auf einen Bluff hereingefallen, das waren gar nicht die richtigen Herrscher über Pthor, sondern Dellos. Erneut gefangen wurden sie nun vor die richtigen Herren gestellt, gleichzeitig mit den ebenfalls gefangenen Gefährten Atlans. (Atlan 331) Durch eine von Kolphyr erzeugte Explosion konnten sie entkommen und zogen sich aus der Hauptpyramide der FESTUNG zurück. Dort erfuhren sie, dass die Herren von einem Dello namens Darsior getötet worden waren - sofort sahen sie sich als die legitimen Nachfolger und stellen den Herrschaftsanspruch.

Herrschaft über Pthor

Thalia gefiel die Einstellung ihrer Brüder zur Macht nicht, und sie suchte Atlan auf, um sich ihm anzuschließen. Dabei fand sie den Arkoniden in einer Nebenpyramide innerhalb eines Gespinstes und schlägt mit der Vars-Kugel zu. Damit löste sie ein Unglück aus, denn Atlan war nicht gefangen oder bedroht, sondern kommunizierte telepathisch mit dem Steuermann von Pthor, der einen Schock erlitt und den Kurs von Pthor durch die Dimensionen nicht mehr kontrollieren konnte. Atlan lehnte sie als Begleiterin ab, weil er meinte, nur zu viert würden die Odinskinder in der Lage sein, Pthor zu regieren. Ihre Brüder lehnten sie als Frau aber zusehends ab und nahmen sie nur in ihrer Honir-Rüstung ernst. (Atlan 332)

Auch Atlan gegenüber traten sie zusehends unfreundlich auf, sie befürchteten, dass er ihre Herrschaft gefährden könnte. Aber der Arkonide hatte anderes im Sinn und machte sich auf zu den Unergründlichen Seen, wo er einen Zugang zur Unterwelt von Pthor vermutete, in der es eine Steuermöglichkeit für das Weltenfragment geben musste. Sie brachte ihn mit der Windrose dorthin, wo sie von den Nobarcs überfallen wurden. Nur mit Mühe konnte Thalia zur FESTUNG entkommen, während Atlan verschleppt wurde. (Atlan 335) Gemeinsam mit Razamon und Kolphyr machte sie sich auf, ihn zu suchen, und zwar über einen der vielen unterirdischen Gänge unter der FESTUNG. (Atlan 337) Während der Suche ereignete sich ein großes Beben, gefolgt von vereinzelten Wassereinbrüchen, die sie zwangen, an die Oberfläche zurückzukehren. Auf dem Weg dorthin begegneten sie Atlan und erfuhren, dass ein riesiger Wasserball Pthor gerammt hatte, der eine große Flutkatastrophe in den meisten Landesteilen auslöste. (Atlan 338)

Sie warteten, bis die Überschwemmungen zurückgingen, machten einen Zugor flugtauglich und begannen mit der Erforschung von Loors, denn Pthor hatte nach der Katastrophe auf diesem Planeten notlanden müssen. Dort entdeckten sie eine Station der Spercoiden, die während der Katastrophe beschädigt worden war, sowie ein völlig zerstörtes Heer aus Robotkriegern. (Atlan 339) Dabei wurde ein Alarm ausgelöst, was sie zunächst nicht merkten. (Atlan 340) Sie suchten weiter, stießen auf das Volk der Brangeln und wurden gefangen genommen, da man sie für die während der Notlandung erfolgten Brände und Beben verantwortlich machte. Da Atlan eine ausgebrochene Seuche heilen konnte, wurden sie wieder freigelassen. (Atlan 341)

Danach landete ein Raumschiff der Spercoiden und richtete ein Blutbad unter einer Brangelkarawane an. Thalia und ihre Begleiter beobachteten das aus der Ferne und entdeckten eine Rittergestalt, die sich Karthau nannte. Nachdem der Unbekannte ihr Vertrauen gewonnen hatte, versuchte er, Atlan zu töten, was ihm aber selbst das Leben kostete. Wenig später erschien diese Gestalt erneut, diesmal in einer Spercoidenrüstung, um ihr Werk zu vollenden. Thalia tötete sie mit ihrer Vars-Kugel. Einige Stunden später wurden sie von den Spercoiden gefangen genommen. (Atlan 342) Beim Verhör durch Socco, dem Kommandanten der TREUE, erzählten Atlan, Thalia, Razamon und Kolphyr völlig verschiedene Versionen der vergangenen Ereignisse, und während er mit Atlan eine Version überprüfte, brachen die drei anderen aus. Thalia wartete mit Kolphyr bei einer Karawane der Brangeln, während Razamon das Kosmische Leuchtfeuer von Loors zerstörte, wodurch die TREUE in eine Raumzeitfalte geschleudert wurde. Gemeinsam mit Atlan kehrten sie in die FESTUNG zurück und erstatteten Bericht. (Atlan 343)

Ihre Brüder konnten sie nicht ganz von der Macht ausschließen, wollten sie aber auch nicht als gleichwertiges Mitglied daran beteiligen. Daher entsandten sie sie in die Große Barriere von Oth, wo sie zu den in einem magischen Knoten abgeschotteten Magiern Kontakt aufnehmen sollte. (Atlan 344) Wider Erwarten hatte sie Erfolg, sie wurde von Copasallior in die Barriere geholt, bei ihrer Ankunft aber von der Liebesmagierin Jarsynthia mit einem Liebesbann belegt. Sie verliebte sich auf der Stelle in Koratzo und wollte nicht mehr von seiner Seite weichen - alle anderen Probleme hatte sie vergessen. (Atlan 348) Die Rebellen aus der Tronx-Kette nahmen sie bei sich auf, mussten sie aber dauernd in Schlaf versetzen, da sie sonst nur hinter dem Stimmenmagier her war (und außerdem von Jarsynthia überwacht werden konnte, was den Rebellen gar nicht passte). Nur durch die gesammelte magische Energie der Rebellen konnte sie mit Copasalliors Hilfe von dem Bann befreit werden.

Odins Rückkehr

Danach trat der Weltenmagier mit einem Anliegen an sie heran. Um ihre Brüder in der FESTUNG zu würdigen Herrschern zu machen, sollte sich Thalia mit einer magischen Maske als Odin verkleiden und ihnen die entsprechenden Anweisungen erteilen. Nach einigem Zögern willigte sie ein, wurde nach tagelangem Training (sie musste sich entsprechend bewegen und so sprechen lernen wie ihr legendärer Vater) maskiert und danach zur FESTUNG gebracht. Ihr Erscheinen wurde von zahlreichen Magiern unterstützt, sodass daraus ein großes Spektakel wurde. (Atlan 356) Ihre Brüder nahmen sie voll Freude in der FESTUNG auf, aber diese Freude legte sich rasch, als sie laufend gemaßregelt wurden. Besonders Heimdall war ihr gegenüber skeptisch, während sich Sigurd noch am ehesten mit den neuen Gedankengängen anfreunden konnte. Als der Magier Tonkuhn erschien und ihren Brüdern berichtete, dass der Odin ein falscher sei, stellte er sich zum Glück so ungeschickt an, dass ihm nicht geglaubt wurde. Dennoch blieben die Odinssöhne wachsam. (Atlan 358)

Beim Erscheinen des falschen Odins wurde von den Göttersöhnen so viel magische Energie freigesetzt, dass diese von Glyndiszorn auf die Oberfläche Pthors abgelenkt werden musste. Und dort kehrte dann der echte Odin zurück ins Reich der Lebenden - und zwar in der Gestalt von Feigling, der von Atlan (unerkannt) gefunden und nach Pthor gebracht wurde. (Atlan 356) Sie erreichten Thalia in einem ungünstigen Moment, nämlich als sie gerade dem noch immer skeptischen Heimdall gegenüber stand. Denn ihre magische Maske war mit einem Fluch der Liebesmagierin Jarsynthia belegt der die Maske auflöste, sobald Atlan in ihrer unmittelbaren Nähe war. Ihr ältester Bruder erkannte, dass sie alle von ihr zum Narren gehalten wurden, und alarmierte Balduur und Sigurd. Die Brüder wollten sie umgehend töten, Atlans Eingreifen verzögerte dies nur. Die Odinssöhne saßen über sie zu Gericht und verurteilten beide zum Tode, als Feigling auftauchte und seine wahre Identität preisgab. Atlan und Thalia flohen und versuchten etwas später Odin zu überzeugen, dass er von seinen drei Söhnen wohl in Kürze beseitigt werden würde. Doch er schenkte ihnen keinen Glauben. Als wenig später tatsächlich Odins Hinrichtung stattfinden sollte, ertönte VONTHARA und schickte auch Thalia in einen langen komatösen Schlaf. (Atlan 363)

ToDo: A 372

Invasion der Krolocs

ToDo: A 378 bis A 392

In der Schwarzen Galaxis

ToDo: A 400 bis A 422

Quellen

Atlan 304, Atlan 324, Atlan 325, Atlan 330, Atlan 331, Atlan 332, Atlan 335, Atlan 337, Atlan 338, Atlan 339, Atlan 340, Atlan 341, Atlan 342, Atlan 343, Atlan 344, Atlan 348, Atlan 356, Atlan 358, Atlan 363