Purluger

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Die Purluger sind ein Volk vom Planeten Purlug in der Galaxie Manam-Turu.

Erscheinungsbild

A774 1.JPG
Atlan 774
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Diese Wesen sind etwas über einen Meter groß. Der runde Körper ist in der Mitte leicht eingeschnürt. Die insgesamt acht Gliedmaßen sind mit je zwei Gelenken ausgestattet und können als Greif- und Handlungswerkzeuge sowie zur Abstützung verwendet werden. (Atlan 773)

Der dunkelgrüne Kopf kann um 360 Grad gedreht werden und besitzt zwei dunkle Augen. Während des Schlafes können diese Sehorgane mit gelblichen Nickhäuten verschlossen werden. (Atlan 773)

Der Kieferschädel ist langgestreckt und mit einem Allesfressergebiss ausgestattet. Im Mund ist eine lange Fangzunge zu finden, die weit nach vorne geschnellt werden kann. Die Ohren sind klein. (Atlan 773)

Die Kommunikation erfolgt hauptsächlich mit den Gliedmaßen. Jede eindeutig erkennbare Haltung eines dieser Glieder steht für eine bestimmte Bedeutung. Auf diese Weise stehen ihnen etwa 500.000 verschiedene Wörter zur Verfügung. (Atlan 773)

Das Gehirn eines Purlugers bleibt zum größten Teil unbenutzt. Vergleicht man es mit einem riesigen Datenspeicher so würde das Verzeichnis nur von A bis B reichen und der größte Teil dieses Speichers leer oder mit unerreichbaren Zufallsprodukten gefüllt sein. (Atlan 774)

Charakterisierung

Purluger verhalten sich rational und ziemlich emotionslos. Als Ausgleich widmen sie sich gerne der Poesie, Malerei, Kalligraphie und anderen schönen Dingen. (Atlan 773)

Bekannte Purluger

Gesellschaft

Es gilt als verpönt, nach Einbruch der Dunkelheit Besuche zu machen. (Atlan 773)

Purluger reagieren auf  Wikipedia-logo.pngRadioaktivität sehr sensibel. Selbst bei geringsten Dosen kommt es zu Mutationen. Aus diesem Grund werden jene Gebiete des Planeten, an denen radioaktive Erze dicht unter der Oberfläche liegen, nicht besiedelt. (Atlan 773)

Die Erforschung der Atome ist wegen dieser Überempfindlichkeit nicht möglich, da der betreffende Forscher den Ausgang seiner Ergebnisse nicht überleben würde. (Atlan 773)

Die Purluger leben in Kokon-Städten, die sich viele Meter weit in die Tiefe erstrecken. Erst seit dem Kontakt mit den Kleenstern sind manche Purluger dazu übergegangen, Häuser mit Glasdach auf der Oberfläche ihrer Welt zu erbauen. (Atlan 774)

Geschichte

Wie bei vielen anderen Völkern auch, waren die Purluger zunächst der Meinung, die einzigen intelligenten Wesen des Universums zu sein. Wissenschaftliche Erkenntnisse zwangen sie jedoch, diese Meinung zu revidieren. (Atlan 773)

Etwa 120 Jahre vor 3820 machten sich die Purluger auf, den Weltraum zu erobern. Mit der Haganthur starteten sie die erste Expedition zum Mond Kodahl. Dabei wurden zufällig Funksignale von dem bisher unbekannten Planeten Kleenst aufgefangen. Anderdess sendete eine Antwort. (Atlan 773)

Von beiden Völkern wurden zwei große Satelliten im All stationiert, die eine ständige Kommunikation ermöglichten. Die Vorbereitungen für ein direktes Treffen von Vertretern beider Völker waren über diese Schiene getroffen worden. Je ein Raumschiff wurde von Purlug und von Kleenst gestartet. Sie bewegten sich auf der  Wikipedia-logo.pngUmlaufbahn der beiden Planeten aufeinander zu, wo sie sich auf halber Strecke treffen und den ersten Kontakt herstellen würden. Danach konnte entschieden werden, ob die Schiffe ihren Flug fortsetzen oder umkehren sollten. (Atlan 773)

Als sich die Proll und die Hellenpar so weit genähert hatten, dass eine einwandfreie Funkverbindung möglich wurde, nahm Bliptoe an Bord der Proll die schwierige Aufgabe auf sich, mit den Purlugern in Kontakt zu treten. Die beiden Schiffe dockten aneinander an. Bevor es in der zwischen den Schiffen aufgebauten Kopplungsschleuse zu der direkten Begegnung kam, wurden Grußbotschaften an den Großen Kluut beziehungsweise an die Vehemenz ausgetauscht. Bliptoe und Ulrades nahmen ihre Plätze in der Schleuse ein. Durch ein Missverständnis kam es zum Gesandtenmord, der jedoch vertuscht wurde, um das Verhältnis zwischen den Purlugern und Kleenstern nicht zu trüben. (Atlan 773)

Wie im Jahre 3820 auf Kleenst der Retter von Kleenst die Massen begeisterte, tat dies auf Purlug Kluuthor. Die Purluger starteten ein Vorhaben, um die Kleenster zu besiegen. Im Verlauf der Operation sollte Yahamk-Gatt erobert und die dort routinemäßig eintreffenden kleenstischen Raumschiffe aufgebracht werden. Die um diese Einheiten verstärkte Flotte der Purluger sollte Kleenst angreifen und die Raumhäfen bombardieren. Als Unterstützung dieser Aktion hatten die Purluger bereits vor Monaten eine zweite große Flotte nach Lakopp geschickt. Die kilometergroßen Eisbrocken in den Ringen des Planeten wurden eingesammelt und in Richtung Kleenst beschleunigt. Beim Eintritt in die Atmosphäre sollten die Brocken verdampfen und als Wasser auf den Planeten abregnen. Dies sollte zum Chaos unter den Kleenstern führen, die auf Feuchtigkeit bekanntlich mit einem rauschähnlichen Zustand reagierten. Zusätzlich würden genetisch manipulierte Reptilien auf Kleenst abgesetzt, die die für die Vermehrung der Kleenster notwendigen Insekten fressen. (Atlan 774)

Doch der Plan der Purluger ging nicht auf. Die Kleenster trafen mit ihrer Flotte bei Yahamk-Gatt ein, eroberten die Raumstation und übernahmen die dort stationierten Schiffe der Purluger. Purlug wurde angegriffen und die planetare Abwehr ausgeschaltet. Die Kleenster stellten ein Ultimatum. Nach Stunden heftiger Gegenwehr kapitulierte der Große Kluut. Die Purluger wurden den Kleenstern als Diener bei dem ungeheuren technischen Aufschwung beigestellt. Das Jheisch-System wurde zu einem neuen Stützpunkt EVOLOS. Der Retter von Kleenst blieb im System um eventuell auftretenden Widerstand niederzuschlagen. (Atlan 774)

Quellen

Atlan 773, Atlan 774