Versammlung der Magier

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 328)
A328 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Versammlung der Magier
Untertitel: Entscheidung für oder gegen die Herren der FESTUNG
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Horst Hoffmann (1 x)
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Copasallior, Koratzo, Opkul, Querllo, Wa, Ssissnu, Haswahu, Glyndiszorn, Nur-Links
Handlungszeitraum: 1. September 2648 (Tag 93 bis 96 Pthor-Eigenzeit)
Handlungsort: Pthor (Große Barriere von Oth)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Während die Magier der Großen Barriere von Oth sich aufmachen, um dem Treffen aller Magier im Tal der Schneeblume beizuwohnen, wird auch ein gänzlich anderes Treffen vorbereitet: Die Seelenlosen, die die Magier bei ihrem Einzug in die Barriere vorgefunden hatten und seither gerne als Diener nutzen, verlassen die Häuser der Magier und sammeln sich in ihren dunklen Tälern und Schluchten. Sie sind die verstoßenen Vorläufer der Dellos, und jetzt sehen einige von ihnen durch den möglichen Verrat der Magier die Gelegenheit gekommen, ihr Leben wieder zum Besseren zu wenden. In Nur-Links entsteht bald eine Führungsperson unter den sonst gleichberechtigten unsterblichen Kunstwesen, und der will die neue Waffe stehlen, die sie anhand der Gespräche der Magier im Schiff des Knotenmagiers Glyndiszorn vermuten. Diese Waffe soll samt der Botschaft vom Verrat der Magier zu den Herren der FESTUNG gebracht weden, womit sie sich rehabilitieren wollen. Sie nehmen an, dass der Knotenmagier ebenfalls zum Treffen aufgebrochen ist, und wundern sich nicht darüber, warum seine magischen Sperren nicht aktiv sind.

Copasallior, der Anführer der Magier, will im Vorfeld der großen Versammlung die Fronten innerhalb des Rates der führenden Magier klären. Er ruft sie zusammen und informiert sie über die Forderung der FESTUNG, ihr im Kampf gegen die Odinssöhne beizustehen. Er erhält nur eine knappe Mehrheit gegen eine Unterstützung. Nach der Versammlung erfahren Copasallior und sein ehemaliger Erzfeind und derzeitiger Verbündeter Koratzo von Opkul über den Aufstieg der Seelenlosen zum Gnorden, wo das Luftschiff ORSAPAYA des Knotenmagiers verankert ist. Copasallior und Koratzo wollen gemeinsam nach dem Rechten sehen und reiten auf Saisja, dem robotischen Yassel, hin. Die Seelenlosen haben bei ihrer Ankunft jedoch bereits das Plateau erstiegen, auf dem das Schiff verankert ist. Es gelingt den beiden Magiern, sie gemeinsam zurückzuschlagen. Dabei nutzt Koratzo entgegen seiner Überzeugung seine Laute der Vernichtung, um Copasallior zu retten. Trotz der besonderen Situation versetzt diese Tat den jungen Magier für eine Weile in Schock. Die beiden kehren zu Copasalliors Heim zurück, ohne zu versuchen, erneut mit dem Knotenmagier Kontakt aufzunehmen, und ahnen daher nicht, dass dieser erhebliche Probleme mit seinem momentanen Knoten hat.

Mehrere Tage vergehen, in denen die Magier sich nahezu vollzählig im Tal der Schneeblume versammeln. Copasallior macht sich als vermeintlich letzter ebenfalls auf den Weg; er hat kein Interesse daran, vorher noch anderen Magiern zu begegnen und vielleicht Rede und Antwort stehen zu müssen. Doch sein Wunsch ist verfrüht, ihm laufen Upak, Fesler und Srika über den Weg, und vor dem Taleingang warten auch ein paar Rebellen aus der Tronx-Kette mit ihrem Heraskawanu. Als der Weltenmagier letztere erreicht, entdeckt er eine böse Überraschung: Seine Geliebte, Malvenia, hat ihre von ihm verhüllte verbotene Statue eines Herren der FESTUNG mitten im Tal platziert, um sie allen Magiern zu zeigen und sie somit zu Mitschuldigen zu machen. Das würde Copasallior zwar entgegenkommen, da es die Wahrscheinlichkeit einer Entscheidung gegen die Herren erhöhen würde, aber dennoch will er das Risiko nicht eingehen. Wieder sind die Tronx-Magier seine Retter: Haswahu lässt Malvenia verstummen, als sie ihre Ankündigung machen will. Als die Liebesmagierin Jarsynthia erscheint und verlangt, Malvenias Worte hören zu wollen, springt der Stimmenmagier Koratzo ein, während Copasallior die Körperbewegungen seiner Geliebten lenkt. Schließlich erkennt der Schlangenmagier Ssissnu, dass sowohl Jarsynthia als auch die Statue Projektionen sind, und lässt sie verschwinden. Dabei arbeitet Copasallior zum ersten Mal eng mit anderen Magiern zusammen und erkennt, dass in solchen Kombinationen von Talenten viele Möglichkeiten liegen.

Bis auf die zwei kürzlich verstorbenen Magier – »der Steinerne« (siehe Atlan 301) und Marxos (siehe Atlan 319) – sind nun alle da. Copasallior schildert den Versammelten die Lage, trägt die Forderung der Herren der FESTUNG vor und präsentiert die einzige Lösung, die sich bietet, um sich gefahrlos zu weigern: Glyndiszorn müsste die Barriere in einem seiner Knoten verschwinden lassen und somit vom restlichen Pthor abschneiden. Die Magier beginnen zu diskutieren, doch sie sind über die Jahrhunderte der gegenseitigen Isolation unfähig geworden, aufeinander zu hören oder Zugeständnisse zu machen. Als Koratzo schon glaubt, es werde nie eine Einigung geben, taucht ein Zwerg auf, der sich Sindro nennt, und gibt ihm die entscheidenden Hinweise, wie die Magier gegen die Herren zu einen sind. Querllo erschafft eine Leuchterscheinung und Koratzo eine Stimme, die der Erscheinung entsprechen, mit der die Herren der FESTUNG gewöhnlich die Barriere besuchen. Das Trugbild gibt den Magiern die Anweisung, die Barriere zu verlassen und in die nun abgetaute, ehemalige Eisküste umzusiedeln, ehe es wieder verschwindet. Die Magier sind entsetzt und empört, und nun stimmen alle dem Vorschlag Copasalliors zu. Dieser schickt wieder Koratzo aus, um Glyndiszorn die Anweisung zu überbringen, den Knoten auszuweiten.

Die Seelenlosen sammeln inzwischen Speere, Schwerter, Seile und andere Gegenstände, die sie als Waffen gebrauchen könnten. Mit der Rehabilitierung wird es wohl nichts, aber sie beabsichtigen, sich außerhalb Pthors niederzulassen. Als sie das Einhornhaus plündern wollen, schreitet der Ghorghs, Malvenias Diener, entscheidend ein und tötet die meisten Eindringlinge, ehe er selbst dabei das Leben verliert. Die Seelenlosen bewegen sich danach zielstrebig auf den südlichen Rand der Barriere zu, wo nur noch das Meer zwischen der Insel und dem Wölbmantel liegt.

Als Koratzo und seine Freunde die ORSAPAYA erreichen, erkennen sie, dass der Knoten zur Gefahr wird. Mit Mühe gelingt es Ssissnu, Koratzo in die Gondel hineinzubringen, und der Schlangenmagier bezahlt den Vorstoß mit seinem Leben. In der Gondel bekommt Koratzo Kontakt mit Glyndiszorn, doch dieser bestätigt nur, dass er die Kontrolle über den Knoten verloren hat. Gemäß den Anweisungen des gefangenen Knotenmagiers bedient Koratzo daraufhin die Geräte der ORSAPAYA, und es gelingt ihnen, die Kontrolle zurückzuerlangen. Dabei werden all die bisher in den Knoten eingedrungenen bösartigen Schattenwesen mit einem Schlag freigesetzt und strömen aus dem Luftschiff hinaus. Haswahu umgibt sich instinktiv mit einer besonderen magischen Abwehr, die sofort alle Schattenwesen wie magnetisch anzieht und vergehen lässt. Glyndiszorn kann sich befreien und dehnt zugleich den Knoten so weit aus, dass er die gesamte Barriere umfasst. Auf dem Rückweg aus der Gondel erfährt Koratzo leider, dass die Magierin Wa abgestürzt ist, als sie ihm folgen wollte. Dadurch haben gleich zwei Magier binnen einer Stunde den Tod gefunden, nur um die anderen aus den zu erwartenden Machtkämpfen auf Pthor herauszuhalten.

Die Seelenlosen haben inzwischen alle den südlichen Rand von Pthor erreicht. Sie wollen die Insel verlassen, da sie glauben, der Schutzschirm würde nur magische Mittel aufhalten. Während sie hinausschwimmen, dehnt sich Glyndiszorns magischen Knoten aus, und der Rückweg ist ihnen abgeschnitten. Als sie feststellen, dass sie zwar den Wölbmantel durchdringen können, nicht aber den dahinter von den Einwohnern der fremden Welt errichteten Schirm, müssen sie sich daher ein anderes Ziel suchen. Sie schwimmen nach Westen, doch sie kommen nicht weit. Ohne dass es ihnen je bewusst geworden ist, sind die Seelenlosen von den magischen Strömungen der Barriere abhängig geworden. Nur durch sie haben sie scheinbare Unsterblichkeit erlangt. Nun aber sind sie von diesen Energien abgeschnitten, und mit der Unsterblichkeit ist es vorbei.

Anmerkungen

  • Es wird erwähnt, dass sich alle 450 Magier, die es auf Pthor gibt, im Tal der Schneeblume versammelt haben. Ausgenommen waren nur der Steinerne und Marxos, beide erst kürzlich verstorben. Dabei wurde aber Kröbel übersehen, der schon seit langem im Lettro von Heimdall lebt. Der skullmanente Magier kann aber gar nicht daran teilgenommen haben, da er sonst wohl keine Möglichkeit mehr gehabt hätte, die Barriere vor Errichtung des großen Knotens wieder zu verlassen.
  • Koratzo erwähnt, dass es nie mehr oder weniger als 450 Magier auf Pthor geben kann, daher verwundert ihn das Auftauchen von Sindro, der seiner Meinung nach ein Magier sein muss, aber niemandem bekannt ist. Andererseits übersieht er, dass Sindro sehr wohl ein Magier sein könnte, denn wenn ein Magier stirbt, entdeckt ein anderes Lebewesen auf Pthor an sich magische Fähigkeiten. Und in den letzten Wochen sind ja zwei Magier verschieden. Doch Sindros Geheimnis wird erst zwei Jahre später gelüftet.
  • Angeblich erlangten die Seelenlosen Unsterblichkeit durch die magischen Energien, die die Barriere durchziehen. Nur wenige Stunden, nachdem sie von der Barriere abgeschottet waren, starben sie. Das wirft die Frage auf, warum das nicht auch mit den Magiern selbst passiert, wenn sie die Barriere für längere Zeit verlassen, wie das zum Beispiel Marxos und Kröbel getan haben. Vermutlich ist die Unsterblichkeit der Magier eine »echte«, die der Seelenlosen hingegen eine »künstliche«, nur durch die ständigen Ströme in der Barriere ausgelöste, und daher nicht miteinander vergleichbar.

Innenillustration