Sturm auf die FESTUNG

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 330)
A330 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Sturm auf die FESTUNG
Untertitel: Atlan und die Odinssöhne im Gebiet der 1000 Fallen
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Horst Hoffmann (1 x)
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Atlan, Razamon, Kolphyr, Koy der Trommler, Fenrir, Sigurd, Heimdall, Balduur, Thalia, Darsior, Kortanak
Handlungszeitraum: 1. September 2648 (Tag 98 und 99 Pthor-Eigenzeit)
Handlungsort: Pthor (FESTUNG)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Von zwei Seiten nähern sich Feinde der Herren der FESTUNG deren Bollwerk: Von Süden kommen die Odinssöhne, die bereits dem Frostriesen widerstanden haben, und im Norden haben Atlan, Razamon und ihre Freunde die Gefahren des Xamyhr-Deltas hinter sich gelassen und befinden sich ebenfalls auf dem Weg zur FESTUNG. Die Herren beschließen, die die FESTUNG schützende Barriere für ihre Gegner zu öffnen, da sie glauben, sie in ihrem Gebiet besser unter Kontrolle bringen zu können. Für die Fremden und ihre Freunde beschließen sie den Tod durch die Fallen des Fallenmeisters.

Obwohl die Energiebarriere geöffnet ist, drohen Atlan und seine Freunde bereits an der nebelverhangenen Grenze zum Gebiet der FESTUNG zu scheitern. Sie schaffen es, sich gegen die Schmerzen im Kopf und das zunehmende Gefühl der Gefahr zu behaupten. Doch als ein plötzlicher Hagelsturm ihnen zusetzt und Razamon bewusstlos schlägt, ziehen sie sich zunächst wieder zurück. Nun wissen sie, was sie erwartet, und können sich besser dagegen schützen. Im zweiten Anlauf gelingt es ihnen die Nebelbarriere zu durchdringen und sie gelangen in eine bezaubernde Gartenlandschaft. Sie ahnen nicht, dass sie sich in diesem Moment bereits im Visier des Fallenmeisters befinden, der von den Herren der FESTUNG zu diesem Zweck aus seinem Tiefschlaf geweckt wurde. Es ist ihr Glück, dass es das erste Mal ist, dass der Fallenmeister Kortanak auf intelligente, ihm in der Physis ähnliche Wesen angesetzt wird und dabei zunächst Gewissensbisse verspürt. Zudem ist er zutiefst enttäuscht von dem Leben, das er führen muss: Jahrzehnte oder Jahrhunderte verschläft er und die wenigen kurzen Wachzeiten verbringt er in einer kargen Höhle, in der seine einzige Verbindung zur Außenwelt ein kleines, vergittertes Fenster und seine Bildschirme sind. So nimmt er den Finger wieder vom Knopf des Energiegeschützes und Atlan und seine Freunde dringen tiefer in den Garten ein. Auch die nächste Möglichkeit, eine Falle auszulösen, lässt Kortanak verstreichen und seine Rebellion erfüllt ihn mit Befriedigung. Doch er muss schnell feststellen, dass die Herren keine Rebellen dulden, als zur Strafe für seine Weigerung sein Sitzplatz unter Strom gesetzt wird bis er das Bewusstsein verliert.

Die Odinskinder sind inzwischen ebenfalls in die Nebelbarriere eingedrungen, haben jedoch in deren Mitte einen freien Platz und eine Öffnung zu einem unterirdischen Gang vorgefunden. Die Dellos, die aus diesem Gang kommen, werden von den geübten Kämpfern schnell besiegt. Im Gang geraten sie jedoch in einen Hinterhalt und müssen sich gegen eine intelligentere Form der Festungs-Androiden erneut ihrer Haut erwehren. Dieses Mal laufen die Dinge nicht so leicht, doch sie bleiben dennoch Sieger und gelangen ebenfalls in die Gartenlandschaft um die FESTUNG. Hier erwartet sie eine Falle von ganz anderer Art: Eine seltsame Musik versetzt sie in einen Traumzustand, der sie die nächste Front anrückender Feinde gar nicht mehr wahrnehmen lässt. Doch Thalia, deren Traum sich um die im Lichthaus gesehene Vision Odins dreht, wird durch die Enttäuschung über die Ablehnung ihres Vaters aus dem Traum herausgerissen und erkennt die Gefahr gerade zur rechten Zeit. Sie kann auch ihre Brüder wecken und verteidigt sie gegen die anrückenden Dellos, bis sie wieder kampfbereit sind und alle gemeinsam weiter vorrücken können.

Atlan, Razamon und seine Freunde haben inzwischen trotz des Ausfalls des Fallenmeisters ebenfalls mit den ersten Gefahren der Region Bekanntschaft schließen dürfen. Sie fallen nahe eines Baumes übereinander her, als sie in eine Strahlung geraten, die Aggressivität hervorruft. Als sie das Gebiet daraufhin umgehen, löst Razamon eine Fallgrube aus, an deren Grund ein Zerhäcksler auf die Opfer wartet. Koy der Trommler kann mit seiner Psi-Detonator-Fähigkeit die Klingen rechtzeitig zerstören, doch alle außer Razamon sitzen nun am Grund der Grube fest. Während Razamon nach Ranken und Schlingen für ein Seil sucht, schickt der abtrünnige Dello Darsior eine Fräse die glatte Plastikrampe hinunter, um ihnen damit hinaufzuhelfen Die eingeschlossenen halten das jedoch irrtümlich für einen weiteren Angriff. Koy vertreibt den Dello und Razamon kann seine Freunde schließlich mit einem Pflanzenseil befreien.

Kurz nachdem Kortanak aus seiner Betäubung erwacht ist, wird er über Lautsprecher von Phagen von Korst, einem der Herren der FESTUNG, angerufen. Er verspricht nun zu gehorchen, wenn man ihm nach Abschluss der Sache zugesteht, einige Tage im Freien zu verbringen. Der Herr stimmt zu und der Fallenmeister macht sich wieder mit Feuereifer an seine Arbeit. Er schickt einen Schwarm Giftwespen aus, die über die Fremden herfallen sollen. Und er macht eine weitere Falle bereit, die den Plan abrundet. Während er noch an seinen Vorbereitungen arbeitet, ruft ihn vom Fenster her Darsior an. Dieser offenbart sich als ein Rebell, der nach der Herstellung hätte zerstört werden sollen, und bietet dem Fallenmeister an, ihm gegen die Herren der FESTUNG zu helfen. Doch Kortanak ist nun zufrieden und schickt den Dello weg.

Als Atlans Gruppe eine Furt durchqueren will, bemerken sie die sich nähernden Giftwespen und ziehen sich in tieferes Wasser zurück, um ihnen notfalls durch Tauchen auszuweichen. Es zeigt sich jedoch, dass der „Goldenes Vlies“ genannte Anzug der Vernichtung, den Atlan in der Dunklen Region gefunden hat, die Wespen irritiert, so dass sie bereits in größerer Entfernung abzustürzen beginnen. Die wenigen, die bei ihnen ankommen, können die Freunde mühelos abwehren. Doch dann macht sich mit einem eiskalten Wind die nächste Falle bemerkbar: Noch ehe sie das rettende Ufer erreichen können, friert der Fluss schlagartig zu, und die Freunde sitzen fest. Starker Schneefall beginnt, der sie zu bedecken und zu ersticken droht. Da taucht Kolphyrs Junges Wommser kurz auf und gibt diesem den rettenden Rat. Der Bera aus der Antimaterie-Universum schiebt einen winzigen Bruchteil seiner Materie durch den schützenden Velst-Schleier, der ihn umgibt. Es kommt zu einer heftigen Reaktion, durch die das Eis aufgebrochen wird, und die Gefährten können sich ans Ufer retten.

Der Fallenmeister hat versagt und die Herren der FESTUNG haben die Geduld verloren. Sie füllen seinen Raum mit einem giftigen Gas. Um sich zu retten, stürzt Kortanak zu seinem Fenster und ruft nach Darsior. Dieser kommt und löst mit einer Säure die Gitterstäbe heraus. Gemeinsam ziehen sie sich für die Nacht in das Versteck des Dellos zurück. Doch am nächsten Morgen müssen sie es verlassen, da ein Reinigungstrupp anrückt. Während sie auf dem Weg zu einem neuen Versteck den Garten durchqueren, sehen sie, dass die Herren der FESTUNG einen Dimensionsriss geöffnet haben, in dem ein Monster gefangen sitzt, um damit die Fremden zu töten. Kortanak schließt daraus, dass die Herren sich in einer verzweifelten Lage befinden, denn das Öffnen eines solchen Risses ist eine Gefahr für ganz Pthor. Es scheint aber, als würden sie damit ihr Ziel erreichen; denn das Wesen hat die Gefährten in der Höhle festgesetzt, in der sie die Nacht zugebracht haben, und ist bereits drauf und dran, sich an Razamons Lebensenergie gütlich zu tun. Doch Darsior und Kortanak greifen ein, indem sie die Energieleiter unterbrechen, die den Dimensionsriss offen halten. Die daraufhin anstürmenden Dellos können von Atlan und seinen Freunden zurückgeschlagen werden, so dass Darsior sie zu einem unterirdischen Schacht führen kann. Sie riegeln diesen gegen die verfolgenden Roboter ab und befinden sich nun nach der Erklärung des Dellos in einem weitverzweigten Gangsystem, das sie bis zur FESTUNG führen kann.

Nachdem die Odinskinder sich von der erneuten Angriffswelle haben befreien können, werden sie von robotgesteuerten Flugwagen angegriffen, die Netze abwerfen. Sie können sich eine Weile behaupten, doch schließlich werden Sigurd und Heimdall in ein Netz verwickelt und Thalia und Balduur werden von einem Greifer aufgenommen und in einem der Flugwagen angekettet. Auch das Netz wird geborgen. Doch Sigurd und Heimdall können sich und ihre Geschwister während des Fluges befreien und bringen das Gefährt zum Absturz. Sie fliehen weiter und bringen zwei Dellos in ihre Gewalt, die sie zu einem sicheren Zugang in die FESTUNG führen sollen. Doch diese locken sie in eine Falle, in der sie sich plötzlich einer Übermacht von Robotkämpfern gegenüber sehen. Darüber hinaus taucht erneut ein Flugwagen auf, der ein Netz abwirft, das die Roboter sofort zu Boden ziehen. Die Odinskinder sind wehrlos und ergeben sich in die Gefangenschaft. Man lädt sie gefesselt auf einen Flugwagen, der sie in die FESTUNG bringen soll, wo sie den entsetzlichsten Tod sterben sollen, der überhaupt vorstellbar ist.

Innenillustration