Die große Stille

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 367)
A367 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Die große Stille
Untertitel: Raubzug im Land der Magier
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Tais Teng (1 x)
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Gofruun, Heix, das Budella, Copasallior
Handlungszeitraum: 2649
Handlungsort: Pthor
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auch in der Großen Barriere von Oth schlafen alle Lebewesen, denn im Tal der Schneeblume befindet sich eine Nebenanlage des VONTHARA. Bis auf drei Ausnahmen: Gofruun und Heix, zwei eher unbedeu­tende Magier, die ihre tief in einem Berg gelegene Höhle seit langem nicht mehr verlassen haben. Und dem Budella, eine schwebende blütenartige Pflanze, die einst von Copasallior nach Pthor gebracht worden war, und vom Weltenmagier Intelligenz verliehen bekommen hat. Die Riesenblüte ist in der Lage, anderen ihr Wissen abzusaugen und es für sich zu verwenden. Schon lange hat es herausgefunden, wie es aus dem in einem Höhlensystem im Crallion gelegenen Gefängnis ausbrechen könnte – wenn nur Copasallior nicht wäre. Als sich der Sechsarmige längere Zeit nicht mehr blicken lässt, versucht es den Ausbruch. Es findet den Weltenmagier schlafend in seinem Wohnraum und will ihm sogleich sein Wissen rauben. Aber eine Hand verhindert das, indem es der Blüte einen gehörigen Schreck einjagt. Das Budella verlässt den höchsten Berg der Barriere und sucht woanders nach Beute.

Gofruun und sein Alterenkel Heix verlassen nach langem wieder einmal ihre Höhle und finden allmählich heraus, was sich verändert hat. Alles schläft, sogar die Insekten. Zuerst untersuchen sie die Behausung ihres Nachbarn Hraggh, der unversehrt ist, aber nicht erweckt werden kann. Später kommen sie zu Feslers Höhle, auch hier das gleiche Bild. Der verfressene Heix plündert in einem unbeobachteten Moment die Vorratskammern des Knochenmagiers und bedient sich kräftig am Wein. Er nimmt auch einen Gegenstand an sich, der ihnen alsbald wertvolle Hilfe leistet. Denn sie stoßen auf das Budella, das sich auf sie stürzen will. Der gestohlene Gegenstand erweckt zahlreiche Skelette, die auf das Budella losgehen. Die Riesenblüte ist zwar nahezu unzerstörbar, bekommt aber einen großen Schreck und flieht.

Heix überzeugt seinen Altervater, dass dies die ideale Gelegenheit sei, sich ein paar Dinge von anderen Magiern »auszuleihen«. Mit ihrer Beute kehren sie ihn ihre Höhle zurück und experimentieren damit – was nicht ohne negative Folgen bleibt. Irgendwann siegt aber doch ihr Verantwortungsgefühl und sie machen sich auf, Copasallior zu suchen, damit dieser etwas gegen das Budella unternimmt. Unterwegs begegnen sie dem gefährlichen Gegner erneut, der gerade Nayr ihr Wissen geraubt hat und sich zu Ognors Luftschiff PYLTER begibt. Sie bringen das Gefährt zum Absturz, aber die Riesenblüte wird dadurch nicht zerstört. Im Gegenteil, es raubt sowohl Ognor als auch Heix ihre Lebensenergie, sodass beide danach nur noch ihre vegetativen Nervensysteme steuern können. Gofruun erweist sich als immun gegen das Budella, das sich erneut zurückziehen muss.

Nach einer schier endlosen Reise kommt der Bodenmagier endlich auf dem mehr als 6000  Meter hohen Crallion an und sucht nach Copasallior. Als er dessen sich bewegende Hand berührt, werden sie beide in einen Knoten versetzt, den scheinbar Glyndiszorn in weiser Voraussicht errichtet hat. Dort kommt der Weltenmagier sofort wieder zu sich und erfährt, was sich zuletzt zugetragen hat. Er überträgt seine magischen Fähigkeiten für einen Tag auf Gofruun und stattet ihn mit einer Waffe gegen das Budella aus. Zurück bei der PYLTER trifft er bald wieder auf die Blüte und bekämpft sie. Der Kampf kann nur zu seinen Gunsten entschieden werden, weil sich aus unerklärbaren Gründen Heix plötzlich wieder im Vollbesitz seiner Fähigkeiten befindet und die Blüte angreift. Vermutlich verfügt der Dickwanst über eine ähnliche Fähigkeit, die er nicht bewusst einsetzen kann. Sobald das Budella überwältigt ist, entströmt ihr das aufgesaugte Wissen und die Lebensenergie ihrer Opfer. Der ansonsten magisch völlig untalentierte Alterenkel nutzt die Gelegenheit und raubt dabei die auf Gofruun übertragenen Fähigkeiten Copasalliors, die er aber nicht kontrollieren kann und alsbald verbraucht. Das führt zu einem großen Streit unter den beiden Verwandten, bei dem sie sich – zumindest vorübergehend – trennen.

So macht sich der Bodenmagier allein und zu Fuß erneut auf, die scheinbar endlose Serpentinenstraße auf den höchsten Berg der Barriere zu bezwingen, das Budella im Schlepptau. Erst als er das gefährliche Wesen zurück in sein Gefängnis gebracht hat, begibt er sich wieder in den Knoten, in dem Copasallior noch immer verweilt, da er befürchtet, auf der Stelle wieder einzuschlafen, wenn er ihn verlässt. Statt überschwänglichem Dank erhält Gofruun den Auftrag, unverzüglich in die FESTUNG zu reisen und nach dem Rechten zu sehen.

Innenillustration