Die Verrückten von Barquass

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 749)
A749 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Die Verrückten von Barquass
Untertitel: Anima und der Schutzpatron der Piraten
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1986
Hauptpersonen: Anima, Goman-Largo, Neithadl-Off, Urg, Guray
Handlungszeitraum: 3819 = 232 NGZ
Handlungsort: Manam-Turu, Barquass
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auf Wunsch Animas fliegen Goman-Largo und Neithadl-Off mit ihr an Bord der STERNENSEGLER zum Planeten Barquass. Anima hofft, dort ihren Ritter, Hartmann vom Silberstern, wiederzufinden, obwohl sie eigentlich weiß, dass er tot ist.

Als sie auf dem Planeten landen, sehen sie, dass sich in der Ebene zwischen dem Raumhafen und der Stadt massenhaft Piraten versammelt haben. Zelte und Hütten bieten provisorische Unterkünfte. Anima macht sich sofort auf in die Stadt, Neithadl-Off und Goman-Largo verlieren sie bald aus den Augen. Sie werden von den völlig betrunkenen Piraten zunächst gedrängt, an einer Feier teilzunehmen. Plötzlich wandelt sich die Stimmung, alle stürmen zu ihren Schiffen, sie wollen kämpfen. Die Vigpanderin und der Tigganoi werden ebenfalls gezwungen, in die STERNENSEGLER zurückzukehren. Minuten später erfolgt ein erneuter Stimmungsumschwung, die Piraten verlassen ihre Raumschiffe wieder und das Trinkgelage wird fortgesetzt. Erst jetzt gelingt es Neithadl-Off und Goman-Largo, in die Stadt gehen.

Auf ihrem Weg in die Stadt durchlebt Anima in Gedanken noch einmal die letzten Stunden mit Hartmann vom Silberstern. Obwohl sie sich nach wie vor sicher ist, dass er damals gestorben ist, spürt sie doch irgendwie seine Aura. Als sie die einsam und verlassen daliegende Stadt erreicht, betritt sie einige Häuser, ohne jedoch etwas zu finden, das ihr hilft. Als sie wieder einmal ein Gebäude verlässt, bemerkt sie die Vigpanderin und den Tigganoi in der Nähe. Sie kehrt zurück in das Haus und versteckt sich im Keller, wo sie auch etwas zu essen findet.

Während Anima ein wenig Brot zu sich nimmt, bemerkt sie plötzlich ein kleines, schwarzes vogelähnliches, aber flügelloses Wesen. Es scheint ebenfalls hungrig zu sein. Mit etwas Brot füttert sie das niedliche und zutrauliche Tier. Aufgrund der Laute, die es von sich gibt, nennt sie es Urg.

Am nächsten Tag verlässt Anima die Stadt an der dem Raumhafen abgewandten Seite. In der nächsten Zeit widerfahren ihr merkwürdige Sachen. Sie wird unter anderem von Soldaten kurzzeitig gefangen genommen, weil sie angeblich für einen ominösen Feind arbeitet. Von einem Agenten, der sich A 17 nennt, erfährt sie von einem weisen Mann im Westen. Sie beschließt, ihn aufzusuchen.

Als sie ihr Ziel erreicht, sieht sie ein verfallenes Bauwerk, das ihr vertraut erscheint. Daneben steht eine kleine Hütte. Während sie die Gebäuderuine näher in Augenschein nimmt, wird sie plötzlich angesprochen. Ein alter Mann erklärt ihr, dass es sich um den Nachbau eines Palastes handelt, mutmaßlich den Palast des Feindes – Gurays Feindes. Als sie nachfragt, ist der Alte überrascht, dass sie nicht weiß, dass sie sich auf Gurays Welt befindet. Dann geht er in die Hütte. Als Anima ihm folgt, findet sie nur einen leeren Raum vor.

Sie geht zurück zu der Ruine, diesmal berührt sie sie. In diesem Moment streift sie der Hauch einer Erinnerung. Anima drückt beide Hände fest an die Wand, dann sieht sie den Palast in seiner ganzen ursprünglichen Pracht. Es ist der Wohnsitz Vergalos.

Als Anima sich die Worte des Alten ins Gedächtnis zurückruft, erkennt sie plötzlich die Zusammenhänge. Dieser Planet ist Guray, alles Leben auf ihm ist Guray.

Anima geht in das Bauwerk hinein. Die Vergangenheit wird geradezu lebendig, so stark sind die Erinnerungen. Sie steht genau dort, wo einst Hartmann vom Silbersterns gewohnt hat, damals als sie noch Vergalos Gäste gewesen sind. Bilder entstehen in ihrem Kopf, sie zeigen ihr, dass Barquass genau der Planet ist, auf dem einst Vergalo gelebt hat, damit ist Manam-Turu auch die Galaxie, aus der Anima stammt.

Die nächste Vision lässt sie aufschreien. Sie sieht Hartmann sterben, doch etwas von ihm bleibt in dem Palast zurück, wie auch von ihr etwas zurückgeblieben ist, als sie gegen Vergalo gekämpft hat, ebenso von anderen seiner Opfer. Diese Teile zusammen bilden heute Guray und der andere, der damals floh, ist der Feind, ist – der Erleuchtete.

Etwas später kommt es zu einem echten Dialog zwischen Guray und Anima, diese erkennt, dass der Schutzpatron der Piraten unter Minderwertigkeitskomplexen leidet. Außerdem spürt er den Feind jetzt doppelt, einmal den Erleuchteten, zum anderen EVOLO. Fragen der Orbiterin nach Hartmann vom Silberstern bleiben unbeantwortet. Auf Anraten Gurays kehrt sie schließlich zurück in die Stadt.

Unterwegs bemerkt Anima, dass Guray seine Körpersubstanz zusammenzieht und daraus ein gigantisches Geschütz errichtet. Wälder, Wiesen und Felder verschwinden einfach. Sie geht wieder in das Haus, in dem sie Urg gefunden hat, dort kann sie erneut mit Guray reden. Sie versucht ihn zu überzeugen, sich wieder als normaler Planet zu tarnen, er behauptet aber, keinen Einfluss mehr auf Teile seiner selbst zu haben.

Am nächsten Morgen geht es Urg sehr schlecht, Anima möchte ihn mit seinen Lieblingsfrüchten füttern, darf die Stadt jedoch nicht mehr verlassen. Über Nacht ist eine gewaltige Bürokratie entstanden, man braucht Genehmigungen für fast alles. Sie geht zurück in ihren Keller, Urg verschwindet so wie er gekommen ist. Als sie Guray nach einem Zusammenhang zwischen Urg und Hartmann fragt, sagt dieser, er sei ein Hauch von Sehnsucht und dieser bestehe fort. Zudem teilt Guray ihr mit, dass es einen Kampf geben wird, zwischen EVOLO und dem Erleuchteten.

Als Anima später das Haus verlässt, hört sie die letzten Piratenraumschiffe starten, nur die STERNENSEGLER steht noch auf dem Raumhafen. Auch das Riesengeschütz ist wieder verschwunden, der Planet beginnt wieder zu ergrünen. Als sie Neithadl-Off und Goman-Largo trifft, berichtet sie ihnen was sie erfahren hat, und dass sie entschlossen ist, vorerst auf Barquass zu bleiben.

Innenillustration