Im Reich der Jaschemen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1236)
PR1236.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Chronofossilien
Titel: Im Reich der Jaschemen
Untertitel: Zwischenstation im Kyberland – ein Technotor bläst zur Jagd
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: 1985
Hauptpersonen: Atlan, Jen Salik, Lethos-Terakdschan, Domo Sokrat, Clio, Twirl, Caglamas Vlot, Jato-Jato
Handlungszeitraum: 428 NGZ
Handlungsort: Kyberland
Report:

Nr. 122: Kometensonden, Genmanipulation

Lexikon: Audiokom, Chronofossil, Leo Dürk, Gharwos, Tarkcierung, Armadaherz, Planetarium des Heernx, Sarg, Videokom
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die Jaschemen, die sich auch Technotoren bzw. Techniker der Tiefe nennen, besitzen zwei Gestalten. In der Passivgestalt wirken sie wie drei bis fünf Meter hohe, dunkelblaue Felsmonolithe, in der Aktivgestalt ist ihr Körper weich und willkürlich veränderbar. Sie haben eine Lebenserwartung von 40.000 Tiefenjahren. Caglamas Vlot hat sich auf die Gravitation spezialisiert und ist der Leiter der Schwerkraftfabrik des Kyberlands. Im Grunde genommen ist ihm dieser Ort langweilig geworden, und selbst seine kybernetischen Geschöpfe, wie Jato-Jato, bringen dem Jaschemen wenig Abwechslung.

Das ändert sich rigoros, als Vlot mehrere Objekte innerhalb des Vitalenergiestroms ortet, der auch unterhalb des Kyberlands fließt. Der Vitalenergiespeicher wiederum ist oberirdisch angelegt. Vlot weiß aus Erfahrung, dass es solche Objekte innerhalb der Vitalenergie noch nie gegeben hat, und seine Neugierde ist geweckt. Außerdem bedeutet das Geschehen Abwechslung in seinem Leben. Der Technotor sorgt für die Materialisierung der Objekte in seiner Schwerkraftfabrik.

*

Es ist wie ein Sog, der Jen Salik, Atlan, Tengri Lethos-Terakdschan sowie Domo Sokrat, Twirl und Clio erfasst und aus dem Strom der Vitalenergie reißt. Es muss Ende Juli 428 NGZ sein, und obwohl sie mit Überlichtgeschwindigkeit im Strom reisten, können sie noch nicht beim Vagenda angelangt sein. Ihnen offenbart sich dann auch eine durch und durch technisierte Welt, in der der Vitalenergiespeicher fast schon störend wirkt. Dann taucht unvermutet ein Wesen auf – und entführt die Chyline.

*

Es sind sechs Individuen, die Vlot aus dem Vitalstrom geangelt hat. Aufgrund dessen mögen sie einen besonderen Status besitzen, doch der Jascheme stellt sich aufgrund seiner Herkunft über sie. Er beschließt, sie zu testen, und als Jato-Jato übereilig eines der Wesen entführt, lässt er sein Geschöpf, von dem er weiß, dass es Anerkennung bei ihm sucht, gewähren. Vlot geht sogar noch einen Schritt weiter und hetzt andere kybernetische Diener auf die Gruppe, die dadurch aufgesplittert wird.

*

Nach der Entführung der Spielzeugmacherin werden die Galaktiker und ihre Gefährten von weiteren kybernetischen Objekten angegriffen. Daraufhin trennen sie sich, denn Salik will nach seiner Orbiterin suchen, die anderen nach Informationen. Dabei bleiben Atlan und der Haluter zusammen sowie Lethos und Bonsin.

Getrennt voneinander, wird ihnen bekannt, dass sie sich im Kyberland befinden, das sich auf halber Strecke zwischen Mhuthan/Schatzen und dem Vagenda befindet. Es ist ungefähr so groß wie der nordamerikanische Kontinent und von exakt ovaler Form. Hier leben die Jaschemen, von denen Clio schon berichtet hatte. Die Kyberneten, die stolz auf ihre Leistungen sein können, sind jetzt überheblich und hochmütig, halten sich fast schon für gottgleiche Wesen. Im Kyberland existiert keine Natur, alles ist von kybernetischen Mikro- und Makrokomponenten bedeckt. Des Weiteren scheint es oberhalb des Kyberlands, also noch höher als die Tiefenkonstante, irgendetwas zu geben, was dieses Land vom übrigen Tiefenland unterscheidet.

*

Durch seine Beobachtung der sechs Wesen erfährt Vlot, dass sie sich auf dem Weg zum Vagenda befanden, als er sie aus dem Vitalstrom riss. Vielmehr noch, sie streben den Kontakt zu den Raum-Zeit-Ingenieuren an, was lautstark nach Verrat schreit. Vlot befiehlt seinen Dienern, die Fremden, die sich als Ritter der Tiefe und ihre Orbiter verstehen, zu ihm zu führen. Danach sollen sie getötet werden. Als alle vor dem Jaschemen versammelt sind, erklärt Clio, es sei an der Zeit. Dann verfällt sie in eine Scheintodstarre – und beginnt ihr 1011. Leben. Twirl stellt fest, dass dabei psionische Energie freigesetzt wird, und dadurch kommt der Jascheme zur Vernunft. Der Technotor ist jetzt zu einem friedlichen Kontakt bereit, besteht aber weiterhin auf seinem höheren Status. Es ist der 6. August.

Innenillustrationen