Findelkinder der Galaxis

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 221)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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© Zaubermond Verlag

Titel: Findelkinder der Galaxis
Untertitel: Ein Volk wird vom Untergang bedroht – Reginald Bull kämpft für das Überleben der Xisrapen
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Arndt Drechsler (Zaubermond-Ausgabe)
Erstmals erschienen: August 1981
Handlungszeitraum: 3459
Handlungsort: Heimat
Zusätzliche Formate: Autorenbibliothek 19
Zaubermond Planetenroman 75/76 (Printausgabe und E-Book)

Handlung

Reginald Bull gerät eines Abends in Terrania City in Gefahr, als ein wütender Mob ihn und seinen Begleitroboter Domestic attackiert. Domestic wird zerstört. Bull fürchtet um seinen Zellaktivator und sein Leben, da rettet ihn ein schwebendes Fremdwesen, das wie ein großes Laken aussieht: ein Xisrape. Dieser Xisrape, der sich Sebbadin nennt, bringt Bull in Sicherheit zu Anton Chinnel, dem ehemaligen Ziehvater der Xisrapin Calloberian, die Perry Rhodan auf dem Flug mit Roctin-Par begleitet und ihr Leben für die Menschen geopfert hatte. Bull alarmiert die Sicherheitskräfte wegen des Aufruhrs, der offenbar in Zusammenhang mit der Ernennung Rhodans zum Ersten Hetran steht.

Er ist jetzt neugierig, mehr über die Xisrapen zu erfahren, muss aber feststellen, dass fast nichts über dieses Volk bekannt ist. Anscheinend sind alle bekannten Xisrapen auf den verschiedensten Planeten der Milchstraße von ihren Eltern ausgesetzt worden und bei Adoptiveltern aufgewachsen. Auf der Erde unterhalten sie eine Art »Zentrale«. Sie können mithilfe eines natürlichen Antigravorgans schweben, wissen aber nicht, wie ihre Heimatwelt aussieht und wo sie liegt.

Bull besucht die Zentrale. Er kann Sebbadin überzeugen, nach der Heimat der Xisrapen zu suchen. Sebbadin versichert, die Welt spüren zu können. Das Forschungsschiff MINHAU-VI, kommandiert von dem Terraner Ture Paracelsus, soll Bull, Sebbadin und Fellmer Lloyd zur Heimat der Xisrapen bringen. Die Wissenschaftlerin Rayla Mundial und ihr alter Forschungsroboter Labby gehen ebenfalls an Bord. Außerdem gehören die beiden Aras Serge Mountvador und Jonder Droke zur wissenschaftlichen Crew.

Tatsächlich kann Sebbadin das Schiff führen. Am Zielpunkt, circa 42.000 Lichtjahre von der Erde entfernt, befindet sich ein Pulsar und in 4,3 Lichtmonaten Entfernung von diesem eine gelbe Sonne mit einem etwa marsgroßen Planeten, der Heimat heißen soll. Die Sonne wird Calloberian getauft. Sebbadin ist jedoch verzweifelt, denn er kann Impulse von Xisrapen spüren, aber diese wirken alle krank oder degeneriert. Aus dem Orbit sind große Ruinen moderner Städte zu sehen, außerdem vereinzelte relativ primitive Siedlungen.

Die Terraner landen. Wenig später begegnet ihnen ein Fremdwesen, das wie Labby aussieht, aber nicht auf einen Kontaktversuch reagiert. Dann nimmt es Bulls Gestalt an, gibt sich als der Wächter der Rückkehr zu erkennen und fordert sie auf, ihn zu begleiten. Bull nimmt an und begibt sich zusammen mit Rayla Mundial, Lloyd und Labby in eine unterirdische Anlage. Dort spricht der Wächter die Terraner erneut an und fragt, in welcher Beziehung sie zu den »Nachkommen der Herren, die sogar fliegen können«, stehen. Da die Antworten den Wächter nicht befriedigen, will dieser die ganze Anlage mitsamt den Terranern zerstören. Ein Angriff mit Strahlwaffen scheitert, aber es gelingt mit knapper Not, aus der Station zu fliehen.

Inzwischen hat Sebbadin seine Mutter Polterian getroffen, eine der Anführerinnen der Xisrapen. Fast alle Xisrapen auf Heimat sind degeneriert und missgebildet. Daher haben sie immer wieder gesund geborene Kinder mithilfe des Hügels der Aktivität, der ähnlich einem Fiktivtransmitter arbeitet, vom Planeten fortgeschickt. Sie hofften, ihre Kinder so zu retten. Sebbadin erkennt, dass die Xisrapen in ihrer Gedankenwelt von Mythen geprägt sind. So ist die Wirre Quelle – offenbar der Pulsar – von großer Bedeutung für sie. Aggressive Aasfresser, die Singenden Blätter, sind eine große Gefahr für die sehr einfach lebenden Xisrapen. Außerdem nutzen die Xisrapen fremde Wesen, die Pedalter, als Reittiere. Die Pedalter wurden der Sage nach einst von Raumfahrern, die Xisrapen ähnlich sahen und wohl die letzten Nachkommen der hier lebenden Zivilisation waren, nach Heimat gebracht.

Bull und seinen Begleitern gelang es vor ihrer Flucht, anhand einer Funksendung des Wächters Teile der Geschichte des Planeten zu erfahren. Es gab wohl einst eine sehr fortgeschrittene Zivilisation auf Heimat, doch wegen der Strahlung des Pulsars musste sie den Planeten verlassen. Aus zurückgebliebenen Mitgliedern dieser fremden Rasse entwickelten sich durch Mutation die Xisrapen, und der Hügel der Aktivität – identisch mit der jetzt zerstörten Anlage – war eines der letzten Relikte des Volkes.

Endlich besteht friedlicher Kontakt mit den Xisrapen, da greifen primitive Raketen an, können aber abgewehrt werden. Gibt es eine weitere Macht auf Heimat? Zunächst einmal kann bei genauen Untersuchungen ermittelt werden, dass die Krankheit und Degeneration der Xisrapen ein künstlicher Prozess ist. Dann stellt sich dank des Telepathen Lloyd heraus, dass die Pedalter eigentlich ein intelligentes Volk sind, das von den Vorfahren der Xisrapen versklavt wurde. Die Aura der Xisrapen unterdrückt die Intelligenz der Pedalter, die eigentlich Padzder heißen. Einige freie Pedalter kämpften verborgen für die Befreiung ihrer Brüder und Schwestern, und dazu hatten sie in einem Langzeitplan begonnen, die Xisrapen zu vergiften.

Es gelingt, sowohl ein Heilmittel herzustellen als auch Frieden zwischen Pedaltern und Xisrapen zu stiften. Die Expedition reist ab.

Personenregister

Reginald Bull Er erforscht die Herkunft der Xisrapen.
Domestic Ein Roboter
Sebbadin Ein junger Xisrape
Anton Chinnel Ehemaliger Ziehvater von Calloberian
Calloberian Eine Xisrapin
Perry Rhodan Er wird zum Ersten Hetran ernannt
Roctin-Par Rebell gegen das Konzil der Sieben
Ture Paracelsus Kommandant der MINHAU-VI
Fellmer Lloyd Telepath
Rayla Mundial Eine Wissenschaftlerin
Labby Ihr Roboter
Serge Mountvador Ein Ara
Jonder Droke Ein Ara
Wächter der Rückkehr
Polterian Sebaddins Mutter