Calloberian

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Xisrapin. Für die Sonne, siehe: Calloberian (Sonne).

Calloberian war eine Xisrapin, die die Sterne sah, als die Laren im Jahre 3458 das Solsystem abschotteten.

PR0650Illu 1.jpg
Calloberian, 3459
Heft: PR 650 – Innenillustration 1
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Das Plasmawesen sah wie ein zwei Meter hohes, weißes Laken aus. Unter ihrer Haut befanden sich zahlreiche organische Verdickungen, und sie konnte bis zu 16 Pseudopodien ausbilden. Am oberen Ende ihres Körpers befanden sich drei Sehwülste, ein schwammähnliches Hörorgan und eine Sprechblase, mit der sich die Silben »an« und »in« nicht erzeugen ließen.

Ihre leise Stimme erinnerte an das Geräusch kochenden Wassers. Sie neigte dazu, ihre Sätze einfach herauszusprudeln und musste erst lernen, Pausen zwischen den Worten einzulegen. Flüssige Nahrung – ob Milch, Wasser oder Bier – nahm sie durch eine grobporige Hautfläche auf.

Wenn sie sich amüsierte, begann ihre tuchähnliche Haut zu zittern.

Calloberian wurde lange von allen Terranern, auch von ihrer Adoptivfamilie, für männlich gehalten.

Besonderheiten

Mittels eines Antigravorgans war sie in der Lage, sich schwebend fortzubewegen.

Sie war außerdem in der Lage, auf ein anderes Energieniveau zu wechseln. Des Weiteren war sie nach einer kurzen Anpassungsphase in der Lage durch die am 20. Dezember 3458 von den Laren um das Solsystem gelegte Energiehülle die Sterne wahrzunehmen.

Während einer Auseinandersetzung löste sich einmal eine Art kaum wahrnehmbarer, bläulich wirkender Nebel von ihr, mit dem sie einen Terraner handlungsunfähig machte.

Ferner hatte sie eine besondere Beziehung zu natürlichen Phänomenen. Sie erstarrte so zum Beispiel, wenn es regnete.

Charakterisierung

Calloberian war sehr glücklich bei ihrer Adoptivfamilie. Besonders zu Anton Chinnel hatte sie ein enges Verhältnis. Sie war der gesamten Menschheit für ihre Aufnahme dankbar und sehnte sich nach einer Gelegenheit, diesen Dank abzustatten.

Die Xisrapin war freundlich, höflich und intelligent. Sie hatte eine besondere Beziehung zu natürlichen Vorgängen. Wenn es regnete, erstarrte sie jedes Mal zur Bewegungslosigkeit, unabhängig davon, ob sie sich im Freien oder im Haus aufhielt.

Wenn sie sich zu einem Vorgehen entschlossen hatte, zeigte sie Mut und Durchsetzungskraft.

Geschichte

Calloberian war eine von ungefähr zwölfhundert Xisrapen, die im Babyalter auf verschiedenen Sauerstoffplaneten der Milchstraße gefunden wurden. Dort waren sie von ihren Müttern ausgesetzt worden. Sie war von der terranischen Familie Chinnel im Alter von sechs Jahren adoptiert worden und lebte seitdem im Wohnsektor Afcartz in Terrania

Am 20. Dezember 3458 stand Calloberians erster Schultag in einer Schule für Extraterrestrier unmittelbar bevor, als unvermittelt die Sterne über Terra verloschen, was sich später als eine Machtdemonstration der Laren herausstellte. Calloberian wusste in diesem Augenblick sofort, dass sie nach Imperium-Alpha musste, um mit Perry Rhodan zu sprechen. Sie ließ sich davon auch von ihrer Adoptivfamilie nicht abhalten und verabschiedete sich von ihnen im Wissen, nicht mehr zurückzukehren.

Durch den Wechsel in ein anderes Energieniveau drang Calloberian in Imperium-Alpha ein, wo sie Alaska Saedelaere offenbarte, dass sie durch ihre Fähigkeit, energierelativiert zu sehen, noch immer die scheinbar verloschenen Sterne wahrnahm. Nach dieser hilfreichen Feststellung, die von den terranischen Wissenschaftlern bestätigt wurde, bat Calloberian, auch weiter in Imperium-Alpha bleiben zu dürfen, und wurde dort zu Alaskas Schützling.

Als Hotrenor-Taak Perry Rhodan zu einer Tagung des Konzils nach NGC 3190 einlud, nahm dieser neben Atlan und verschiedenen Mutanten auch Calloberian mit auf die weite Reise, weil er sich Hilfe von ihren Fähigkeiten erhoffte. Auf Hetossa war Calloberian führend an der Rettung des Rebellenführers Roctin-Par beteiligt. Doch als die Decke der Station der Rebellen einbrach, wurde sie von einem Trümmerstück getroffen und tödlich verletzt. In ihren letzten Augenblicken hielt sie Ras Tschubai für ihren Adoptivvater Anton Chinnel und sprach ihn zärtlich »Ton« an. Dann starb sie.

Quelle

PR 650