Lavas Rasony

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Tharo Lavas Rasony war ein Scout und Treckführer der frühzeitlichen Lemurer im Jahre 51.988 v. Chr. (PR 425, S. 51)

Erscheinungsbild

Lavas Rasony war ein etwa 60-jähriger, hochgewachsener und schlanker Lemurer mit muskulösem, durchtrainiertem Körper und einer Größe von 1,92 Metern. Er hatte graues glattes Haar, das ihm bis auf die Schultern hing und schwarze Augen, aus denen Flammen zu schlagen schienen. Auf seiner Jacke trug er einen aufgestickten Tigerkopf. (PR 425, S. 51)

Charakterisierung

Sein Charakter wurde geprägt durch das entbehrungsreiche Leben der Lemurer mit ihrem ständigen Abwehrkampf gegen die Konos. (PR 425, S. 37)

Geschichte

Entdeckung der Heiligen Insel

Im Alter von 20 Jahren nahm Lavas Rasony an einer Expedition teil, die unter Führung seines Vaters in das bis dahin unbekannte Land Thoronis führte. Dort fanden sie von der Küste aus 700 Kilometer im Inland entfernt eine Insel in einem schwarzen See, die sie die Heilige Insel nannten. Der See bestand aus einer zähflüssigen Substanz und konnte nicht durchschwommen werden. Sie stellten fest, dass die Goldene Spindel von dieser Insel aus ihre Flüge aufnahm. Auf dem Rückweg kam sein Vater bei einem Angriff eines Drokars ums Leben. Nach der Rückkehr der Expedition in seine Heimatstadt Olegaris empfing Lavas Rasony die Ehrungen vom Tamaron, die seinem Vater zugestanden hatten. (PR 427, S. 24, 25, 48, 49)

Begegnung mit Perry Rhodan

Mitte August 3433 Terra-Normalzeit führte Rasony einen Treck, beladen mit verschiedenen Metallen, von einer Bergwerks- und Verhüttungsstadt zum nächsten Hafen am Fluss, als der Treck durch 10.000 Konos angegriffen wurde. Noch während sich der Treck zu einer Wagenburg formierte, erschien ein unbekannter Flugwagen, der mit Energiegeschützen die Lemurer unterstützte. Als die Konos geflohen waren, landete der Flugwagen und Lebewesen stiegen aus, die den Lemurern ähnelten. Es kam zu ersten Gesprächen und nach kurzer Zeit erschien ein zweiter Flugwagen, dem der Führer der Unbekannten, Perry Rhodan, ausstieg. Die Terraner, wie sie sich nannten, waren jedoch nicht bereit, weiterhin offene, militärische Hilfe zu leisten. Als sie sich verabschiedet hatten, kam einer der Fremden, Joaquin Manuel Cascal, zu Rasony und versprach ihm, den Lemurern gegen die Konos zu helfen: Es sei zwar nicht einfach, aber Rasony könne hoffen. Tharo Rasony befahl den Aufbruch und kam unbehelligt am Hafen an. (PR 425, S. 47–57)

Einige Tage später befehligte Rasony auf dem Nipus einen mit Metallbarren beladenen Geleitzug mit Ziel Olegaris. Am Morgen des 21. August wurde der Geleitzug an einer der Festungen, die den Fluss beherrschten, von den Terranern erwartet, die Rasony baten, ihre Panzer auf den Schiffen mit nach Olegaris zu transportieren. Die Terraner hatten die Festung von den Konos gesäubert, die den Geleitzug an dieser Stelle überfallen wollten. Auf Rasonys Schiff eröffnete ihm Rhodan, dass er nun gewillt sei, die Lemurer ohne Wenn und Aber gegen die Konos zu unterstützen. (PR 426, S. 41–45)

Als sie die Landenge von Garitis passierten, wurden die sie beherrschenden Festungen von den Konos berannt, aber auch der Geleitzug angegriffen. Nur mit der Hilfe der Terraner und ihrer Roboter konnte der Angriff abgewehrt und den Konos erhebliche Verluste zugefügt werden. Aber auch der Geleitzug wies erhebliche Schäden auf. Ohne weitere Angriffe auf die Schiffe wurde Olegaris erreicht, wo Perry Rhodan Kontakt mit den Tamaren aufnahm. (PR 426, S. 47–55)

Noch am selben Tag wurde Olegaris vom Land und vom Wasser aus von Konos angegriffen, die bis in das Stadtgebiet eindringen konnten. Die Lemurer erfuhren große Verluste, doch auch dieser Angriff konnte durch die Schlagkraft der Terraner abgewiesen werden. Erst am 28. August waren die letzten Raketenbasen und Unterstände der Konos in der Nähe von Olegaris zerstört. (PR 426, S. 58–62)

Expedition nach Thoronis

Am 12. September startete eine Expedition der Terraner unter der Führung von Lavas Rasony mit der MONOSATIS in das Land Thoronis. Trotz härtester Angriffe der Konos konnten alle Angriffe durch die Terraner vorhergesehen und auch abgewehrt werden. An der Küste von Thoronis stieg Rasony zusammen mit Perry Rhodan und einigen anderen Terranern auf das Luftschiff ARGON um, das die Expedition am siebten Tag erreicht hatte, um auf dem Land schneller zu sein. Die mitgeführten Shifts nahmen mit den Robotern den Landweg. (PR 427, S. 14–39)

Am dritten Tag erreichte die ARGON den schwarzen See und stoppte in einer Entfernung von einem Kilometer. Die Insel wirkte wie ein künstlicher Turm in der Mitte des Sees, der aus flüssigem Asphalt bestand. Am Ufer war das Atmen unmöglich und die Luft giftig. Gucky und Ras Tschubai versuchten, auf die Insel zu teleportieren, aber der Versuch scheiterte. Die beiden drohten im Asphalt zu versinken und wurden im letzten Augenblick von Icho Tolot und dem Paladin gerettet. Weitere Teleportersprünge waren unmöglich. Nach diesem Ereignis verlegte der Kommandant der ARGON Katalo Osonoton den Ankerplatz des Luftschiffes weiter ins Landesinnere. (PR 427, S. 51–63)

Am nächsten Morgen wurde die Expedition von Konos angegriffen, die die Angriffe erst einstellten, als mehrere Vulkane in der Nähe ausbrachen, was von starken Erdbeben begleitet wurde. Während des Kampfes konnte Lavas Rasony mit seinem terranischen Kombilader eine Gruppe von Scharfschützen ausschalten, wurde jedoch selbst schwer verletzt. (PR 428, S. 22–25)

Nach einigen Tagen, die Insel war mittlerweile von den Terranern vernichtet worden, war Rasony soweit wieder hergestellt, dass er sich mit einem Stock fortbewegen konnte. Da die Terraner ihr Ziel erreicht hatten, begaben sich die Angehörigen der Expedition zum terranischen Nullzeitdeformator. (PR 428, S. 61)

Dort endete die Zusammenarbeit der Lemurer mit den Terranern, indem diese ihnen Konstruktionspläne und Geräte – sogar einige Strahler – überließen. Das sollte der technischen Entwicklung der Lemurer einen Anstoß geben und deren Durchsetzungsfähigkeit gegenüber den Konos heraufsetzen. So ausgestattet verließ Lavas Rasony auf der ARGON den Standort des Nullzeitdeformators in Richtung Olegaris. (PR 429, S. 8)

Quellen

PR 425, PR 426, PR 427, PR 428, PR 429