Roboter

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Heft: PR 3                                                 Heft: PR 2208
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Der Begriff Roboter leitet sich aus slawischen Ursprüngen (tschechisch: robota - Fronarbeit) her und dient zur Bezeichnung von mobilen Arbeitsmaschinen.

Wissenschaft und Berufsbild, die sich mit Robotern beschäftigen, werden als Robotik bezeichnet. Im Laufe der Zeit hat sich auch das Berufsbild des Robotpsychologen entwickelt.

Abschnitt bearbeiten: Definition Definition

Roboter – auch abgekürzt mit Robots – sind üblicherweise mehr oder minder qualifizierte Maschinen auf physikalisch-technischer Basis, die meist von Positroniken, später auch von Syntrons gesteuert werden und dementsprechend eine teils sehr hohe künstliche Intelligenz aufweisen können. Die Grundprogrammierung einfacher terranischer Roboter hat sich über Jahrtausende erhalten. Als Basis dienen nach wie vor die Robotergesetze.

Je höher der Intelligenzgrad der Roboter wird, desto fließender werden die Grenzen zwischen der Definition einer einfachen Arbeitsmaschine und einem denkendem Individuum.

Die Robotzivilisation der Posbis hat diese Grenze zum Beispiel längst überschritten. Mithilfe ihrer Venetzung von technischen Rechneranlagen und biologischem Plasma ist es ihnen gelungen, über ihre Grundprogrammierung hinauszugehen. Sie sind kreativ und phantasievoll und damit extrem lernfähig. Außerdem sind sie in der Lage, Emotionen zu empfinden und damit Entscheidungen auch nach Gefühl zu treffen.

Wesen, die teilweise aus robotischen und teilweise aus organischen Bestandteilen bestehen, werden auch als Cyborgs bezeichnet.

Gelegentlich wird auch der Begriff Droid (oder Droide) für Roboter verwendet, obwohl dieser nicht aus dem Perryversum stammt. Der Begriff leitet sich aus Android ab, wäre somit also eigentlich eher für nicht-kybernetische Kunstwesen zu verwenden.

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Heft: PR 205
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Abschnitt bearbeiten: Einsatzgebiete Einsatzgebiete

  • Militär: Kampfroboter, vollrobotisierte Raumschiffe und andere Fahrzeuge
  • Produktionsindustrie, Wartungs- und Reparaturaufgaben (vor allem in für Lebewesen gefährlichen Umgebungen)
  • Rettungswesen: Medoroboter
  • Freizeitindustrie und Dienstleistung (Haushalts- und Servoroboter etc.)
  • Prothesen bis hin zur robotischen Ganzkörperprothese

Abschnitt bearbeiten: Einflüsse auf ihre Erbauer Einflüsse auf ihre Erbauer

Erreichen Roboter ein gewisses Intelligenzniveau und ausreichend Autonomie, können sie eine eigene robotische Zivilisation bilden.

Ein allgemein in der Science-Fiction-Literatur übliches Thema ist dann die Ausrottung ihrer Schöpfer. Auch den Shuwashen im Perryversum drohte dieses.

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Roboter existierten auch schon in der prä-kosmischen Ära der terranischen Geschichte. Hier wurden sie vornehmlich in der Industrie eingesetzt und zuerst bewusst nicht-humanoid gestaltet, um psychologische Vorurteile gar nicht erst aufkommen zu lassen. Die technische Realisierung eines aufrecht gehenden humanoiden Körpers ließ sich auch noch nicht in den Griff bekommen.

Nach Kontakt zu den Arkoniden wurden deren humanoide Roboter zum festen Bestandteil auch der terranischen Technik. Die Raumflotte der Arkoniden bestand zu diesem Zeitpunkt zum größten Teil aus vollrobotisierten Raumschiffen ohne Besatzung, die vom Robotregenten gesteuert wurden. Viele dieser Schiffe wurden später von den Terranern übernommen.

Eine weitere Verbesserung der Robotertechnik erfahren die Terraner nach dem Friedensschluß mit den Posbis 2114. Im Rahmen eines technologischen Austauschs stehen sie bei der Neukonstruktion von Robotern mit Rat und Tat zur Seite. Außerdem beliefern sie die Menschen mit Zellplasma. Dieses dient als Basis für die neu entwickelte Biopositronik, die es hoch entwickelten Robotern erlaubt, rudimentäre Emotionen und Intuitionen zu entwickeln.

Auch seit Einführung der Neuen Galaktischen Zeitrechnung sind Roboter omnipräsent. Ihre äußere Gestalt richtet sich nach ihrem Einsatzzweck.

Abschnitt bearbeiten: Quellen Quellen

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