Die Attacke der Zentauren

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 425)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Cappins
Titel: Die Attacke der Zentauren
Untertitel: Mit dem Nullzeitdeformator in Lemuria – bei den Präbios und den Vorvätern der Menschheit
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (3 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 10. Oktober 1969
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Atlan, Joaquin Manuel Cascal, Dr. Claudia Chabrol, Dr. Tajiri Kase, Ras Tschubai, Lavas Rasony
Handlungszeitraum: Zeitreise ins Jahr 51.988 v. Chr.
Handlungsort: Solsystem
Lexikon: Transportroboter, Inpotronkanone, Paraverstärker, Telemo-Bombe
Zusätzl. Formate: E-Book

Handlung

Die Zeitexpedition bewegt sich in ihrer zweiten Etappe 2000 Jahre weiter in die Vergangenheit der Erde. Diesmal landet sie 55.421 Jahre in der Vergangenheit, gerechnet von der Realzeit des Jahres 3433. Die Expeditionsteilnehmer gehen davon aus, dass die Lemurer zu dieser Zeit ungefähr auf einem Entwicklungsstand sind, der mit dem 18. Jahrhundert der zweiten Menschheit vergleichbar ist.

Die Idylle bei einer ersten Erkundung trügt. Die Gruppe wird von Zentauren und Neandertalern angegriffen, die zum Teil über Raketengeschosse verfügen. Der Ertruser Tajiri Kase wird von einer Rakete getroffen und schwer verwundet. Mit Mühe können sich die Expeditionsteilnehmer zum Nullzeitdeformator zurückziehen. Die Geschöpfe, die aus der griechischen Mythologie zu entspringen scheinen, werden Präbios getauft. Es sind Züchtungen der Cappins, die sich auf dem Kontinent Lemuria ausgebreitet haben.

Eine zweite Erkundung wird mithilfe der Shifts aus sicherer Höhe unternommen. Dabei entdecken Oberst Cascal und Ras Tschubai eine Stadt der Präbios. In der Stadt leben circa 100.000 Zentauren und Neandertaler. Ras Tschubai erfährt bei einem Erkundungsvorstoß, dass die Präbios glauben, ihre Herren seien zurückgekehrt. Diese Herren sollen ihren Züchtungen die Herrschaft über Lemuria verleihen. Dass ihre Herren sie mit Feuer zurückgeschlagen haben, sorgt für Verwirrung bei den Präbios.

Die Terraner entdecken wehrhafte lemurische Städte. Sie siedeln vor allem an den Küsten Lemurias. Alle Städte sind mit Festungswällen und anderen Verteidigungslinien ausgestattet. Die lemurische Technik nutzt hauptsächlich Dampfmaschinen aller Art. Diese kommen ohne Pleuel und Umlenkgestänge aus, sie arbeiten mit Turbinen. Auch die Raketenwaffen sind eine lemurische Erfindung. Die Zentauren und Neandertaler sind nicht in der Lage, solche Waffen zu bauen.

Auch die lemurischen Schiffe sind stark gepanzert. Im Wasser leben die Argazaten, auch Züchtungen der Cappins. Argazaten sind Amphibien, sie haben Lungen und Kiemen. Die Terraner beobachten einen Angriff der Argazaten. Sie versuchen, lemurische Schiffe durch Minen zu sprengen. Die Argazaten verhindern auch die Auswanderung der Lemurer auf andere Kontinente der Erde. Immer wieder werden die Hochseeschiffe der Lemurer Opfer von Minen. In Küstennähe können sich die Lemurer noch behaupten.

Im Laufe der zweiten Erkundung werden die Terraner Zeugen eines Überfalls. Ein großer lemurischer Konvoi mit Rohstoffen wird von tausenden Zentauren und Neandertalern angegriffen. Die Terraner helfen, den Angriff zurückzuschlagen.

Durch Gespräche mit den Geretteten wird klar, dass die lemurische Zivilisation sich seit Jahrtausenden in einem erbitterten Abwehrkampf gegen die Züchtungen der Cappins befindet. Um zu überleben, beruhen Kultur und Lebensweise der Lemurer auf Kampf und eiserner Disziplin.

Die Terraner kommen zu dem Schluss, dass den Lemurern geholfen werden muss. Die lemurische Zivilisation steht vor dem Untergang. Andererseits findet nur 2000 Jahre später der verzweifelte Abwehrkampf gegen die Bestien statt.

Innenillustrationen