Takerer

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Die Takerer sind eines der zahlreichen Teilvölker der Cappins und waren etwa 200.000 Jahre lang das beherrschende Volk der Galaxie Gruelfin.

Symbol des Takerischen Reichs, basierend auf PR 469

Erscheinungsbild

Wie alle Cappins sind die Takerer humanoid, lediglich die Anordnung der inneren Organe unterscheidet sich von der der lemurischen Völkerfamilie.

Siehe: Cappins.


Takerer in der Cappin-Familie

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Schoronen
 
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diverse 1
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Lemurer
Lemuride Völker
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


1) Die diversen anderen Ganjasen-Abkömmlinge sind degenerierte Primitivvölker, zu denen die Chamyros (Gayszatus), Praipors, Oldonen und Lofsooger zählen.

Bekannte Takerer

Raumschiffe

Wie fast alle Cappinvölker bevorzugen auch die Takerer eine eiförmige Bauweise. Ihre Schiffe haben in der Regel ein Verhältnis Länge/Durchmesser von 3:1.

Schlachtschiffe der Takerer

Technische Daten: Schlachtschiff der Takerer
Typ: Eischiff
Größe: 1200 m
Aufbau: 6 Landefüße à 25,2 m2
Bordrechner: Positronik
Unterlichtantrieb: 7 Impulstriebwerke, Antischwerkrafttriebwerke
Beschleunigung: max. 700 km/s2
Überlichtantrieb: Lineartriebwerk
Offensivbewaffnung: 24 Initialdoppler-Kanonen, 9 Impulsgeschütze, 12 leichte Desintegratoren
Defensivbewaffnung: Hochenergieschild
Energieversorgung: Hochleistungs-Fusionsreaktoren, Notkraftwerk
Beiboote: 12 leichte 105-m-Angriffskreuzer, 24 40-m-Mannschaftstransporter, 70 Aufklärungsjäger, 108 20-m-Rettungsboote, Gleiter, Flugpanzer
Besonderheiten: Dakkarkom
Besatzung: 2200 Personen
Abbildung
Risszeichnung: »EXTRATERRESTRISCHE RAUMSCHIFFE – Schlachtschiff der Takerer« (PR 507) von Bernard Stoessel

Diese Schlachtschiffe sind die größten regulären Flotteneinheiten der Takerer. Sie erreichen eine Rumpflänge von 1200 Metern bei einem Rumpfdurchmesser von maximal 400 Metern.

In der Galaxie Gruelfin bilden Schiffe dieser Klasse das Rückgrat der takerischen Raumflotte. Sie sind Zeichen der Vormachtstellung dieser Volksgruppe. Andere Cappinvölker verfügen zwar über ähnlich schlagkräftige Schiffe, können sie aber nicht in großer Anzahl bereitstellen.

Der Vergleich zu terranischen Schiffen aus der gleichen Zeit um 3437 zeigt die mangelnde technische Ausstattung dieser Raumschiffe. In offenen Kämpfen sind diese Schiffe technisch unterlegen. Sie besitzen keine Waffe, um Paratronschirme ohne konzentrierten Punktbeschuss zu durchschlagen. Dagegen können Transformkanonen die takerischen Energieschilde problemlos knacken. Dieser Vergleich ist allerdings hinkend, da nur die MARCO POLO bis nach Gruelfin vorgedrungen ist. Gegen ihre alltäglichen Feinde konnten diese Schiffe durchaus bestehen.

Risszeichnungen

Geschichte

Die Geschichte der Takerer ist im Wesentlichen identisch mit der des Takerischen Reiches. Für weitergehende Informationen zur politischen Geschichte siehe dort.

Die Takerer sind Cappins, jedoch ist unklar, ob sie von den Ganjasen oder von einem gemeinsamen Muttervolk abstammen. Fest steht, dass sie sich lange vor dem Jahr 197.000 v. Chr. auf dem Planeten Takera im Greytonor-System ansiedelten und seither ein eigenständiges Volk bildeten.

Etwa 197.000 v. Chr. wurde das Takerische Reich gegründet. Es kam zu ersten kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Ganjasen um die Vorherrschaft in Gruelfin. Annexionen von Planeten der Außenrandzone durch die Takerer waren an der Tagesordnung.

Die Bio-Experimentatoren der Takerer unternahmen in einer 35.860.000 Lichtjahre entfernten Galaxie, auf dem Kontinent Lemu auf Lotron, genetische Experimente an den dort lebenden Frühmenschen. Das Projekt lief unter der Bezeichnung »Unternehmen Tranat-System«. Ziel war es, eine ganze Rasse brauchbarer Pedopole zu schaffen. Diese sollten auf Planeten des ganjasischen Herrschaftsbereiches verteilt werden, um mit ihrer Hilfe alle Cappin-Völker zu unterwerfen.

Anmerkung: Laut den Angaben von Lord Zwiebus gab es noch einen weiteren Grund für die Schaffung der Pedopole, der in der Folge außer Acht blieb:
Zitat: [...] »Ich muß allerdings einräumen, dass, die verbrecherisch handelnden Cappins unter einem Zwang handelten. Ihre Experimente hatten, wie ich aus Gesprächen hörte, den Sinn, einer ungeheuerlichen Gefahr zu begegnen, die in unserem Universum aufgetaucht sei. Ohne diesen Zwang hätten sie sich nicht gegen die Gesetze ihrer eigenen Zivilisation gestellt.« [...] (PR 421)

Unbekannt ist, wie die Takerer ausgerechnet auf das Tranat-System in einer völlig fremden Galaxie kamen, um dort ihre Experimente durchzuführen. Von terranischer Seite wird im 14. Jahrhundert NGZ - nach der neuen Erkenntnis, dass Sol ein sechsdimensional strahlendes Juwel ist - spekuliert, ob dies den Takerern durch ihre Affinität zu sechsdimensionalen Vorgängen bekannt war und ihre Experimente günstig beeinflusste. (PR 2223)

Im Jahre 196.584 v. Chr. verschwand Ovaron aus Gruelfin, um den Vorgängen auf Lotron nachzugehen. Innenpolitische Streitigkeiten im Ganjasischen Reich ermöglichten den Takerern die Machtübernahme in Gruelfin. In erbitterten Auseinandersetzungen vertrieben sie die Ganjasen von den Schaltstellen der Macht, bis sich die meisten Ganjasen nach Morschaztas zurückzogen und dort die Vernichtung dieser Kleingalaxie vortäuschten.

Von da an herrschten die Takerer 200.000 Jahre unangefochten über Gruelfin, und der Taschkar baute seine Macht immer weiter aus. Erst im Jahre 3438 brach das Staatsgebilde zusammen, als die Ganjasen unter Ovarons Führung aus dem Exil in Morschaztas zurückkehrten und die Juclas die Regierungswelt Arptof besetzten.

Die Takerer existierten nach dem Ende des Takerischen Reiches nach wie vor als Volksgruppe der Cappins, spielten aber nunmehr eine eher untergeordnete Rolle.

Nach dem Hundertjährigen Krieg heiratete die Takererin Delshura den Ganjo Kendamonh. Nach dem Massaker vor dem Zentraltempel auf Neu-Takera traten zahlreiche Takerer den Interpretatoren bei, der Takerer Scharlom wurde sogar der engste Vertraute der späteren Ganjo Siralia. (PR 722, PR 1277)

Quellen