Frerin

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Die Frerin sind ein Volk, das die Scheibenwelt Frerino bei TALIN ANTHURESTA bewohnt.

Erscheinungsbild

Die Frerin sind dreigeschlechtlich, ihre Gesellschaft also tripolar, wobei alle drei Geschlechter, das männliche, das weibliche und das neutrale, in der Gesellschaft der Frerin als gleichberechtigt angesehen werden. Sie sind in ausgewachsenem Zustand etwa 2,5 bis drei Meter groß. Ihr Rumpf besteht aus drei Ovalen, wobei das oberste Oval zehn Zentimeter, das mittlere Oval dreißig Zentimeter und das untere Oval sechzig Zentimeter durchmisst. Die Ovale werden durch Hälse miteinander verbunden, wobei der Hals zwischen dem obersten und dem mittleren Oval dünn und bis zu einem Meter lang ist, während der Hals zwischen dem mittleren und dem unteren Oval deutlich kürzer und muskulöser ist. Am Unterkörper befinden sich die drei Geschlechtsorgane. Für eine Zeugung sind ein männlicher, eine weibliche und ein neutraler Frerin notwendig, die sich alle gleichzeitig mit ihren Geschlechtsorganen verbinden.

Im mittleren Oval befinden sich die Innen- und Verdauungsorgane, im oberen Oval die Sinnesorgane. Frerin besitzen drei Augen, drei Münder und drei muschelförmige Ohren sowie drei Arme und drei Beine, die jeweils etwa einen halben Meter lang sind. Am Ende der Arme und Beine befinden sich Hände und Füße mit jeweils drei Fingern beziehungsweise Zehen.

Ausgehend von der körperlichen Form, bei der alles dreimal vorhanden ist, spielt die Zahl Drei auch bei allen anderen gesellschaftlichen und kulturellen Dingen der Frerin eine wichtige Rolle.

Religion

An oberster Stelle in der Religion der Frerin steht Anthun, der Ordnende Gott. Ihm vermeinen die Frerin ihre Existenz auf Frerino zu verdanken. Obwohl die Frerin nichts von der Existenz der Anthurianer wissen, ist die Namensähnlichkeit hier wohl offensichtlich.

Gegenspieler Anthuns ist der böse Gott Chaon, der das Verhängnis repräsentiert, dem die Frerin durch Anthun entrissen wurden, indem er sie auf Frerino angesiedelt hat. Hier gibt es eine Namensähnlichkeit zum Begriff Chaos und zu den Chaotarchen.

Oberster Repräsentant der Religion ist das »Heilige Allumfassende Pontifikat«. Dieser Institution steht der Pontifex vor, der sowohl der oberste religiöse als auch der oberste politische Führer der Frerin ist. Er residiert in der Pontifikalklause in der Hauptstadt Frer. Ihm beratend zur Seite stehen das Generalvikariat, die »Kardinalstrategen« und die »Medienkongregation«. Allerdings herrscht auch eine große Konkurrenz um die Macht zwischen den einzelnen Gruppen.

Die Religion der Frerin fußt auf einer Reihe religiöser Abhandlungen wie dem »Hohen Bekenntnis« oder dem »Buch der Heiligen Mysterien«. Aus diesen Büchern leiten die Frerin sowohl ihre religiösen Grundsätze als auch ihre weltlichen Gesetze ab.

Eine zentrale Rolle in der Religion der Frerin spielt auch die Heilige Reliquie, ein Gegenstand, der angeblich direkt von Anthun stammt und der Anthuns Aussehen widerspiegeln soll. Sie hat aber auch eine markante Ähnlichkeit mit den TARA-VII-UH Robotern, weswegen Orcizu diese und Perry Rhodan für Gesandte Anthuns hielt.

Gesellschaft und Kultur

Im Jahre 1463 NGZ leben etwa 90 Millionen Frerin auf Frerino. Ihre Gesellschaft befindet sich in etwa auf der technischen Entwicklungsstufe wie die terranische Menschheit um das Jahr 1950 alter Zeitrechnung: es gibt Bodenfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sowie Luftschiffe, allerdings keine Düsenflugzeuge oder gar Raumschiffe. Dafür ist die Computertechnik relativ hoch entwickelt.

Die Kultur der Frerin hängt sehr stark von der Religion ab. Es herrscht eine erzkonservative Theokratie, der Pontifex gilt als unantastbar und unfehlbar. Um ihre Position zu untermauern, lassen die Herrschenden regelmäßig Personen an sogenannten Gnadentagen wegen der Übertretung der religiösen Grundsätze verurteilen. Nach der Verurteilung werden diese Personen unter Hypnose dazu angestachelt, Aufstände zu inszenieren, die dann von der Garde des Pontifex niedergeschlagen werden. Auf diese Weise rechtfertigt der Pontifex seine Position und bindet die gesetzestreuen Bürger stärker an sich.

Frerin, die von den Dogmen der Pontifikalklause abweichen, werden »Häretiker«, »Ketzer« oder »Gnostiker« genannt und unbarmherzig verfolgt. Das betrifft auch Wissenschaftler, die mit ihren Lehren und Erkenntnissen gegen die Glaubensgrundsätze der Pontifikalklause verstoßen.

Frerin leben in sogenannten »Trifamilien« zusammen, die stets aus einem Mann, einer Frau und einem Neutrum bestehen. Obwohl die Fortpflanzung von der Religion als eine der wichtigsten Aufgaben der Frerin proklamiert wird, gibt es vergleichsweise wenige Nachkommen. Auch kümmern sich die Trifamilien wenig um ihre Nachkommen, diese werden in Krippen, Gebetszirkeln und Grundschulen großgezogen. Bei der Erziehung spielt die religiöse Indoktrination eine wichtige Rolle.

Namenskonvention

Das Geschlecht eines Frerin – männlich, weiblich oder Neutrum – lässt sich üblicherweise am letzten Buchstaben seines Namens erkennen. So enden üblicherweise männliche Namen auf ein »a«, weibliche auf ein »i« und Namen von Neutren auf ein »u«.

Namentlich bekannte Frerin

 

Geschichte

PR2555Illu.jpg
Deflagration von Psi-Materie
Heft: PR 2555 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Irgendwann gegen Beginn des Jahres 1463 NGZ entdeckte eine Gruppe von Häretikern um den Wissenschaftler und Gnostiker Licafa, dass es in der Atmosphäre und den Rändern von Frerino zu Zerstörungen kam, die mittelfristig zu einer Gefahr für die gesamte Scheibenwelt werden könnten. Ein Versuch, diese Informationen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, scheiterte. Allerdings gelangten so die Pontifikalklause und das Generalvikariat in den Besitz der Informationen. Diese sahen die Lage auch tatsächlich als ernst an und setzten ihre Meisterspionin Sebyri, gemeinsam mit ihren Ehepartnern, dem Apostul Orcizu und dem Schauspieler Fortela, auf die Gruppe um Licafa an. (PR 2554)

Als Perry Rhodan am 28. April 1463 NGZ gemeinsam mit dem Konzept Fellmer Lloyd/Ras Tschubai, dem Esnur Clun'stal und einer Gruppe von Soldaten um Captain Curi Fecen auf Frerino eintraf, bereitete die Gruppe um Orcizu gemeinsam mit der Gruppe um Licafa gerade eine Expedition zum Rand der Scheibenwelt vor. Dort angekommen entdeckten sie, dass die Lage tatsächlich ernst war, da große Bereiche des Randes von Frerino aufgrund der Deflagration von Psi-Materie abzubröckeln begannen. Nur mit knapper Not und der Unterstützung von Perry Rhodan und seinem Team konnte sich die Expedition in Sicherheit bringen.

Zurück im Lager der Gnostiker versuchte Sebyri, die Generalvikarin vom Ausmaß der drohenden Gefahr zu überzeugen und eine Evakuierung der Randbereiche Frerinos zu erreichen. Da die Generalvikarin Sebyris Vorschlag aus Angst um die eigene Position ablehnte, wurde beschlossen, sich gemeinsam mit dem Team um Perry Rhodan in die Hauptstadt Frer zu begeben und in die Pontifikalklause eindringen, um mit dem Pontifex persönlich zu sprechen. Dort angekommen stellte man fest, dass es sich bei der Generalvikarin um einen Cyborg handelte, eine uralte Frerin, die mithilfe kybernetischer Implantate am Leben gehalten wurde. Der Pontifex war schon seit längerem tot, die Generalvikarin und die anderen Machtinhaber innerhalb der Pontifikalklause bedienten sich der Leiche des Pontifex wie einer Marionette.

Die Ankunft der Gruppe um Perry Rhodan und Orcizu löste Kämpfe zwischen den einzelnen Gruppen aus, die schon seit längerem um die Vorherrschaft innerhalb der Pontifikalklause kämpften. Dabei wurde die Klause fast vollständig zerstört. Die Generalvikarin fand man in einer geheimen Kammer in den Katakomben tief unter der Klause. Dort wurde sie von Clun'stal getötet. Außerdem entdeckte Perry Rhodan dort einen defekten Transferkamin des Polyport-Netzes. Über diesen waren über lange Zeit hinweg technische Neuerungen nach Frerino gelangt, die der Klerus aber streng geheim gehalten hatte.

Nach Beendigung der Kämpfe und nachdem MIKRU-JON die Zustände am Rande von Frerino mit Hilfe der Zuführung von gesunder Psi-Materie stabilisiert hatte, kam es zu einer Neuordnung innerhalb des Klerus der Frerin: Orcizu machte Fortela zum neuen Pontifex, Sebyri wurde Generalvikarin und Orcizu selbst übernahm die Führung der Medienkongregation. (PR 2555)

Quellen

PR 2554, PR 2555