Lecufe

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Lecufe war der wissenschaftliche Leiter einer Zeitexpedition der Cappins, die durch unbekannte Kräfte in der Dakkarzone strandete. Er war der Anführer von 8000 Cappins, die sich im Mai 3433 durch Pedotransferierung in den Todessatelliten retten konnten. (PR 422, S. 8, 19)

Erscheinungsbild

Lecufe war ein junger hochgewachsener Cappin. (PR 430, S. 8)

Charakterisierung

Er war ein junger verwegener Wissenschaftler, der auch in scheinbar auswegloser Situation seine ironischen Bemerkungen nicht einstellte. Seinen Vorgesetzten Ratschat brachte er damit zu heftigen Reaktionen. (PR 422, S. 17)

Waren Lecufe beim Ankommen im Todessatelliten die in ihrem System zum Tode verurteilten Terraner noch egal, so wurde seine Anerkennung ihnen gegenüber mit der Zeit immer größer. Als seine Kameraden durch den Satelliten schließlich umgebracht wurden, verspürte er zum ersten Mal Hass auf seine Vorfahren und Sympathie mit den Terranern. (PR 430, S. 52)

Geschichte

Ende Mai 3433 war Lecufe mit einer Experimentalstation im Zeitstrom unterwegs. Aufgrund von Experimenten mit der Zeit und der Absoluten Sechsten Dimension pendelte das mondgroße Cappinschiff durch unbekannte Kräfte gehalten zwischen der relativen Nullzeit und knapp 46 Stunden in der Zeit. Den Cappins blieb nur die Hoffnung, dass diese Kräfte langsam nachlassen könnten. Lecufe hatte eine Idee und ließ den Dakkarraum nach Signalen absuchen. Beim »Vorbeipendeln« an der Zeit des Solsystems, das fünf Minuten in der Zukunft existierte, konnten die Cappins einen Notruf des Todessatelliten anpeilen, der ein Pedopeiler war. 8000 von 20.000 Cappins meldeten sich zur Pedotransferierung zum Sonnensatelliten, obwohl niemand wusste, was sie dort erwartete. Lecufe und die anderen 7999 Cappins transferierten in den 58 Sekunden, die die Zeitstation zeitlich im Dakkarraum stabil gehalten werden konnte, und kamen ohne Komplikationen auf dem Pedopeiler an. (PR 422, S. 8–19)

Im Pedopeiler angekommen stellte Lecufe fest, dass dieser veraltet und etwa 200.000 Umläufe des dritten Planeten alt war. Außerdem heizte er die Sonne auf, die in einigen Tagen zur Nova werden würde. Er fand auch einen ebenso veralteten Walzenraumer, den er bemannen ließ, um den bemerkenswerten dritten Planeten des Systems zu erkunden. Doch der Raumer wurde zum Entsetzen Lecufes von den Bewohnern des Sonnensystems abgefangen, sodass er, nachdem alle Cappins evakuiert waren, gesprengt werden musste. Um nicht selbst Opfer des Todessatelliten zu werden – durch die erhöhte Temperatur im Satelliten gab es schon die ersten technischen Ausfälle – ließ Lecufe auf Anraten seiner Mitarbeiter die Aufheizung der Sonne abschalten. (PR 422, S. 44, 45, 58–60)

Am 8. Oktober 3433 versuchte Lecufe wieder die Initiative zu erlangen, nachdem versucht worden war, durch zwei übernommene Terraner eine Fluchtmöglichkeit vom Todessatelliten zu erzwingen. (PR 423) Leider waren beide Cappins verschollen. Auf Anordnung Lecufes wurde eine Sonde ausgesendet, die ein Ultimatum an die Terraner enthielt. Sie forderten darin einen freien Abzug vom Sonnensatelliten mit einem Fernraumschiff, oder sie wollten zusammen mit dem Solsystem untergehen. Gleichzeitig wurde die Aufheizung der Sonne wieder einschaltet. (PR 430, S. 8–11)

Am 16. Oktober schließlich, einige Stunden vor Ablauf des Ultimatums, kam eine Reaktion der Terraner durch das Erscheinen der SUN DRAGON vor dem Todessatelliten. Eine Kommunikation brachte eine gemeinsame Basis zustande und die Terraner zeigten Filme von der Entwicklung der Menschheit. Lecufe versicherte, dass der Todessatellit von fernen Vorfahren aus unbekannten Motiven gebaut wurde. Man einigte sich auf die Abzugsmodalitäten und die Zerstörung des Sonnensatelliten. Die Anlagen zur Sonnenaufheizung sollten zuerst zerstört werden. (PR 430, S. 33–44)

Sie hatten schon gemeinsam zwei der Anlagen in dem riesigen Satelliten zerstört, als die ersten Cappins durch die Station zur Pedotransferierung gezwungen wurden, wahrscheinlich mit dem Ziel Hyperraum. Gleichzeitig wurden die Terraner durch Roboter angegriffen. Die Terraner und drei der Cappins, Lecufe, Carscin und Marays, wurden mit Guckys Hilfe gerettet. Danach war die Station wieder in ihren undurchdringlichen Energieschutzschirm gehüllt. (PR 430, S. 46–50)

Die Cappins sollten nun aus dem Sonnensystem gebracht werden. Während ein Kreuzer mit Robotbesatzung vorbereitet wurde, setzte sich Lecufe mit führenden Wissenschaftlern der Terraner zusammen, die bezüglich des Nullzeitdeformators und dessen Probleme Fragen an ihn stellten. Lecufe war sich sicher, der Sonnensatellit würde seine Tätigkeit in Zukunft wieder aufnehmen. Er war gerade dabei, den wartenden Kreuzer zu betreten, als er durch einen inneren Zwang seinen Körper verlassen musste. Während sein Körper zerfloss, verwehte sein Bewusstsein im Hyperraum. (PR 430, S. 53–57)

Quellen

PR 422, PR 423, PR 430