Der Spezialkurier

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 403)
A403 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Der Spezialkurier
Untertitel: In der Gewalt der Insektoiden
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Tais Teng (1 x)
Erstmals erschienen: 1979
Hauptpersonen: Aislander, Atlan, Caahan, Xanderohn-Hert, Xaant, Thalia
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Marantroner-Revier (Gooderspall)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die HORIET fängt einen Funkspruch ab, der an das Organschiff KOLNYR gerichtet ist, vom Planeten Gooderspall den Spezialkurier Aislander abzuholen. Die HORIET hat einen guten Tag Vorsprung und beschließt, sich unter einem Vorwand diesen Spezialkurier zu schnappen, und von ihm wertvolle Informationen über die Schwarze Galaxis zu bekommen.

Die Besatzung des Stützpunkts auf Gooderspall ist misstrauisch und glaubt nicht so recht, dass die Galionsfigur der KOLNYR ausgefallen ist, weshalb die HORIET als Ersatz geschickt wurde, macht aber keine Probleme. Aislander ist vor einiger Zeit mit seinem Führer Tynamon-Derr ins Reich der Terzöge aufgebrochen und nicht wiedergekehrt. Man glaubt ihn tot, denn die termitenartigen Bewohner Gooderspalls werden von den nootschen Besatzern ausgebeutet und sind daher feindselig.

Aber das schreckt Atlan nicht ab. Zusammen mit dem Dello Caahan und dem Dolmetscher Xanderohn-Hert fahren sie in einem Raupenfahrzeug zur Burg der nächstgelegenen Königin, wo sie Aislander als Geisel vermuten. Ihr nootscher Führer gerät immer mehr in Panik, je weiter sie sich der Grenze zum Reich der Terzöge nähern. Das steigert sich allmählich in Todesfurcht, als er das erste Skelett eines Noots sieht. Mehrmals werden sie angegriffen, können ihre Gegner aber davonjagen.

Inzwischen bekommt der Terzog Xaant von seiner Königin den Auftrag, drei Viertöter zu jagen, die die Existenz ihres Volkes bedrohen. Erst vor kurzem gelang es ihm durch List, eine dieser Bestien in den Tod zu treiben, und jetzt müssen sie sich um deren halbwüchsige Nachkommen kümmern. An einer Brücke über eine tiefe Schlucht trifft er mit seinen 20 Begleitern zu dem Zeitpunkt ein, als sie Atlan überqueren will – ihm gegenüber mehrere Dutzend Terzogkrieger, die sich den Eindringlingen entgegenstellen. Als der König von Atlantis die teilweise eingestürzte Brücke überspringt, greifen die Krieger an. Gleichzeitig treten die drei Viertöter auf den Plan, und ein Gemetzel unter den Terzögen beginnt. Caahan und Atlan können diese Raubtiere jedoch mit ihren Blastern töten, und es kommt zu einer Unterhaltung mit Xaart. Die drei Fremden werden aufgefordert, als Gefangene mit in die Burg zu kommen, wo sie der Königin vorgeführt werden, und Atlan willigt ein.

Die Unterhaltung mit der Königin verläuft anfangs nur über Xanderohn-Hert, und Atlan ist völlig ehrlich zu ihr. Er gesteht, gegen das Unrecht im Marantroner-Revier sowie den Neffen Chirmor Flog zu kämpfen. Später berührt die Königin Atlans Schläfen mit ihren Fühlern, und es kommt zu einer telepathischen Unterhaltung, bei der der Arkonide alle Schranken zu seinem Bewusstsein aufgibt. Die Königin vertraut ihm danach und willigt nach einigem Zögern ein, ihm Aislander sowie einen Behälter ihres Sekrets zu überreichen, welches der Spezialkurier hätte abholen sollen. Dann bekommen sie eine Flugkapsel überreicht, um rasch zum Raumhafen gelangen zu können, wo es inzwischen zu dramatischen Szenen gekommen ist. Xanderohn-Hert hat seine Ängste völlig abgebaut und bleibt freiwillig bei den Terzögen, die nach dem Pakt mit Atlan auch den inzwischen begonnenen Angriff auf den Stützpunkt wieder einstellen.

Einen Tag nach Atlans Aufbruch ist nämlich die KOLNYR eingetroffen, und hatte tatsächlich Probleme mit ihrer Galionsfigur Kalaman. Sie ist todkrank geworden und hat in einem Auflösungsprozess die gesamte eda'elcorische Mannschaft angesteckt, bevor sie starb. Die Mikroorganismen haben eine Gemeinschaftsintelligenz ausgebildet, die nur das Ziel der Rache kennt. Sie will den gesamten Planeten verseuchen, und diese Krankheit auch über den Rest dieser Galaxie bringen. Bronniter-Vang, der Lotse der HORIET, hat dies durchschaut und Thalia entsprechend informiert. Aber Kynomon-Morl, der Kommandant des Stützpunkts, will ihr nicht glauben und stellt die Besatzung unter Arrest. Erst die unkontrollierten gewaltsamen Landeanflüge des Organschiffs stimmen ihn nachdenklich, und die Odinstochter kann ihn dazu überreden, die KOLNYR mit Fesselfeldern einzufangen. Denn allein schon wenn sich die Schleusen öffnen oder das Schiff in der Atmosphäre explodieren würde, breitete sich die Seuche auf Gooderspall aus.

Atlan, Caahan und Aislander treffen gerade rechtzeitig ein, bevor die Energie der Fesselfelder zur Neige gehen. Mit einem Traktorstrahl zieht die HORIET die KOLNYR vom Raumhafen in den freien Weltraum und schließlich aus dem Branora-System hinaus, wo das Seuchenschiff gefahrlos zerstört werden kann. Von deren Besatzung lebte ohnehin niemand mehr. Zum Abschied verspricht Atlan Kynomon-Morl, rasch für ihre Ablöse auf diesem Planeten zu sorgen, dann brechen sie mit Aislander und dem Sekret an Bord auf.

Anmerkung

  • In diesem Roman siezen sich Thalia, die Dellos, und Bronniter-Vang mit den Noots, als wäre das das Selbstverständlichste auf der Welt. Bisher ist aber in allen Unterhaltungen auf Garva-Guva stets geduzt worden.

Innenillustration