Durchgang zur Spiegelwelt

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1677)
PR1677.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Große Leere
Titel: Durchgang zur Spiegelwelt
Untertitel: Die Vandemar-Zwillinge sind im Einsatz – und Voltago nimmt seine Chance wahr
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1993
Hauptpersonen: Voltago, Nadja und Mila Vandemar, Perry Rhodan, Drolphyn, Nosrein
Handlungszeitraum: November 1207 NGZ
Handlungsort: Noman, Die Große Leere
Computer: Sloughar und Tornister
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

In letzter Sekunde kann Nosrein seine Artgenossen von dem geplanten Angriff auf die Galaktiker abhalten, da diese sich mit den beiden Space-Jets vom Gravo-Kubus zurückziehen. Atlan gelingt es durch geschickte Verhandlungen, die beiden Theans Siodor und Illinor davon zu überzeugen, dass diese den Galaktikern noch Zeit bis zum Abzug von Noman lassen, bis Voltago und die Vandemar-Zwillinge wieder aus dem Gravo-Kubus auftauchen.

Inzwischen macht Voltago Mila und Nadja Vandemar den Vorschlag, durch den Übergang im Gravo-Kubus die anderen Sampler-Planeten zu erreichen, um auch auf diesen nach Spindeln zu suchen. Damit nimmt der Kyberklon in Kauf, dass Perry Rhodan noch sehr viel länger auf die drei warten muss, als das ohnehin schon der Fall ist. Allerdings weiß Voltago, dass es praktisch keinen anderen Weg gibt, alle Sampler-Welten in einem relativ kurzen Zeitraum zu erreichen, da die Entfernungen an der Großen Leere für die konventionelle Raumfahrt zu weit sind.

Durch den Übergang von Noman gelangen die drei zum Planeten Canaxu, wo Mila mit Voltagos Hilfe eine weitere Spindel bergen kann. Die Hilfe von Voltago ist deshalb nötig, weil sich Milas Fähigkeit des Spiegelsehens – die sie benötigt, um sich in den halbmateriellen Labyrinthen der Sampler zurechtzufinden – nur einstellt, wenn sie mindestens 900 Meter von ihrer Zwillingsschwester entfernt ist. Dem Kyberklon gelingt es durch seine direkte Anwesenheit, Mila dann für einen Zeitraum von knapp vier Minuten zu stabilisieren, was bedeutet, dass sie in dieser Zeit nicht wahnsinnig wird. Damit sich die Zwillinge während der Expedition nicht gemeinsam gegen Voltago stellen und eine sofortige Rückkehr verlangen, schürt er ganz gezielt die Spannungen zwischen den beiden.

Nachdem auf Canaxu die Spindel geborgen werden konnte, geht es durch den Übergang weiter zu einem Planeten, den Mila auf den Namen Downunder tauft. Dieser Planet ist eine Hohlwelt ohne Sonne, der große vulkanische Aktivität aufweist, obwohl er eigentlich längst erkaltet sein müsste. Durch einen Geysir tauchen Voltago und Mila ab in das Labyrinth von Downunder, um dessen Spindel zu bergen. Unterdessen muss die zurückgebliebende Nadja in der Höhle die Spindel von Canaxu gegen steinähnliche Wesen verteidigen. Als der Kyberklon und Mila mit der geborgenen Spindel wieder durch den Geysir nach oben gespült werden, reicht allein Voltagos Anwesenheit aus, um die Wesen zu vertreiben.

Nachdem sie Downunder verlassen haben, kommen die drei mitten auf der Oberfläche einer Methanwelt heraus. Hier liegt das Labyrinth im Zentrum von vielfach verzweigten Landebahnen, zwischen denen kilometerweit Stahlskelette herausragen. Auf dieser Welt, die auf den ersten Blick nichts Besonderes hat, stellt Voltago durch Ortungen fest, dass die Umlaufbahn des Planeten doppelt so groß ist, wie sie aufgrund der Oberflächentemperatur sein dürfte. Als sie auch hier die Spindel geborgen haben, gelangen sie durch den Übergang auf eine Riesenwelt, die keine eigene Schwerkraft und auch keine Atmosphäre besitzt. Dieser Planet ist circa 90 Millionen Lichtjahre vom Pulsar Borgia entfernt. Die Spindel bergen sie in einer Spalte, die die komplette Planetenoberfläche umläuft und bis zum Kern reicht, so dass der Planet normalerweise in zwei Halbkugeln auseinanderfallen müsste.

Nachdem sie innerhalb weniger Stunden sieben weitere Spindeln von verschiedenen Sampler-Planeten bergen konnten, erreichen die Zwillinge und Voltago Shaft, von dem sie die Spindel schon geborgen hatten. Daher verlassen sie Shaft sofort wieder, um auf dem 13. Sampler-Planeten im Zentrum einer Senke herauszukommen. Der Planet wird Spiegelwelt getauft, da sich hier laut Voltagos Aussage viele verschiedene Orte des Universums durch dimensionale Verzerrungen spiegeln. Aus diesem Grund ist auch besondere Vorsicht geboten, weil man durch einen einzigen unbedachten Schritt zu einen anderen Ort wechselt. Nadja wird wieder zurückgelassen, damit Mila und Voltago die zu diesem Planeten gehörende Spindel bergen können. Da sich Nadja durch das Spiegelbild des Doms Kesdschan unwiderstehlich angezogen fühlt, möchte sie näher herantreten und gelangt dadurch zu einem anderen Spiegelbild, das ein schwarz-violettes Raumschiff von 900 Metern Länge zeigt. Hier spürt Nadja, dass sie sofort wieder verschwinden muss, allerdings gelangt sie nicht zum Dom Kesdschan zurück, sondern sieht eine Spiegelung eines vom Wüstensand halb überdeckten Humanidroms. Nadja gerät in Panik und gelangt zu einer Fabrik im Weltraum, danach zu einer Spiegelung des Doms auf Mardakaan und abschließend zu einem Steg, der aus graphitähnlichen Bohlen zu bestehen scheint und jeden Ort und jede Zeit des Universums miteinander verbindet. Dieser Steg scheint keine Spiegelung zu sein, da Nadja problemlos darauf zugehen und ihn auch betreten kann. Sie spürt sofort, dass ihre Seele mit dem Steg untrennbar verbunden ist, setzt sich an den Rand des Steges und vergisst die Zeit, bis sich hinter ihr Voltago nähert, dem es Schmerzen bereitet, die Brücke zu betreten, so dass sich seine Gesichtszüge verformen. Er äußert die Hoffnung, dass Perry Rhodan eines Tages diese Brücke betreten werde.

Tornister birgt die größte Gefahr in sich, da Voltago und Mila sich durch den Quecksilbersee zu dem Labyrinth vorkämpfen müssen, das die Spindel verbirgt. Das Bergen der Spindel gelingt erst im fünften Versuch, bei dem Mila fast verrückt geworden wäre. Durch den Übergang gelangen die drei nach Trantar, wo sie im Raum ohne Grenzen auf der Scheibe die Leiche von Boccu und eine Robotsonde der ODIN finden. Nachdem die Spindel von Trantar geborgen worden ist, erreichen sie Sampler Nr. 17, wo sie für die Bergung der Spindel zwei Stunden benötigen. Auf der Sampler-Welt Nr. 18 kommt die Schwerkraft von schräg vorne, so dass sich eigentlich der gesamte Planet von selbst in Rotation versetzen sollte.

Nun gelangen die Zwillinge und der Kyberklon nach Sloughar. Hier wird der Zugang zum Labyrinth von Kress bewacht, der in Nadja die schlimmsten Ängste heraufbeschwört, als diese sich allein in der Wüste aufhält, damit ihre Schwester und Voltago die Spindel bergen können. Im letzten Moment kann Voltago eingreifen und durch den glücklichen Umstand, dass Fopper sich zwischen den Kyberklon und den Wächter von Sloughar stellt, um den Kampf zu verhindern, das Gefecht für sich entscheiden. Im Sterben wandelt sich Kress in einen schmächtigen, kahlköpfigen, circa 1,5 Meter großen Humanoiden mit Schuppenhaut und eiförmigem, augenlosen Schädel.

Durch den Übergang von Sloughar gelangen die drei zum letzten Sampler ihrer Expedition: auf die Monochromwelt. Sie gelangen durch einen ovalen, 120 Meter durchmessenden Schacht in ein Tal, das als einziger Ort auf diesem Planeten Farben aufzuweisen hat. Im Labyrinth dieses Planeten können Mila und Voltago trotz intensiver Suche keine Spindel entdecken. Dafür stößt Nadja, die während der Erkundungen ihrer Schwester draußen im Tal wartet, auf eine Rauchfahne außerhalb des farbigen Tals. Nadja beharrt darauf nachzuforschen, woher der Rauch kommt, und sie entdecken die drei vermissten Raumfahrer Norman Bliss, Keith Junker und Donald Hagen, die den Planeten aufgrund seiner Rotationsdauer von 18 Stunden einfach 18 getauft haben.

Mit den drei geretteten Raumfahrern treten Mila, Nadja und Voltago am Mittag des 30. November 1207 NGZ aus dem Gravo-Würfel von Noman. Hier werden sie von Space-Jets der ODIN, die zur Tarnung durch Aufbauten zu Noman-Draken und Flug-Draken umgebaut worden sind, gerettet. Es wurden insgesamt 18 Spindeln geborgen, zusammen mit den zwei Spindeln von Shaft und Noman sind es 20, aber laut Voltagos Aussage ist das alles umsonst gewesen, da sie die letzte Spindel auf der Monochromwelt nicht finden konnten.

Der Kyberklon erklärt Rhodan später, dass er bei der Expedition Teile der Fähigkeiten Milas analysiert hat. Er schließt daraus, dass Mila die Gabe hat, Dinge von vorn und von hinten gleichzeitig zu sehen. Sobald sich ihre Schwester circa 900 Meter von Mila entfernt, kommt eine zweite Perspektive hinzu, bei der sie die Dinge auch noch von innen nach außen wahrnimmt. Über eine weitere, fünfdimensionale Komponente ist sich Voltago selbst noch nicht ganz im Klaren.

Innenillustration