Mardakaan

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Mardakaan ist der einzige Planet des roten Riesen D'haan, der 14.534 Lichtjahre vom Zentrum Siom Soms entfernt auf der Ostseite dieser Galaxie liegt. Hier ist die Heimat der Ophaler.

Astrophysikalische Daten: Mardakaan
Sonnensystem: D'haan
Galaxie: Siom Som
Entfernung zur Milchstraße: ≈40 Mio. Lichtjahre
Jahreslänge: ≈11 Terra-Jahre
Bekannte Völker
Ophaler
Hauptstadt: Mardakka

Übersicht

Mardakaan ist eine heiße, trockene unwirtliche Welt, die ihre Eigenschaften ihrer roten Riesensonne verdankt. Leben ist nur in der Nähe der Pole möglich.

Mardakaan ist der Hauptplanet des Ophaler-Reichs mit der Verwaltung und dem Archiv, die sich in der Hauptstadt Mardakka befinden. (PR 1575)

Mardakka liegt nahe dem planetaren Südpol – sie ist auch die einzige Stadt auf dem ansonsten von Wüsten bedeckten Planeten.

Anmerkung: Laut PR 1278, S. 34 ist auch die nördliche Polarregion kultiviert.

Auf dem Nordpol befindet sich die Upanishad des Planeten, die Hohe Schule von Mardakaan.

Ein Grund der Siedlung auf Mardakaan ist die Sonne D'haan, die mit ihrem Reservoir an Hyperenergie ein Anzapfen eines fremden Kontinuums erspart. (PR 1278)

Geschichte

Seit Tausenden von Jahren fand auf Mardakaan das Spiel des Lebens statt, bei dem die Teilnehmer in simulierten Szenarien gegeneinander antraten. Die Gewinner erhielten das Recht, in die Upanishad von Mardakaan einzutreten und später dem Tross des Ewigen Kriegers Ijarkor anzugehören. Die Kulissen für die Wettkämpfe wurden mittels Formenergie in die Wüstenlandschaften projiziert. Zahlreiche Chöre ophalischer Sänger sorgten mit ihrem psionischen Gesang dafür, dass die Teilnehmer sich mit ihren jeweiligen Rollen und Umgebungen völlig identifizierten.

Die Leitung der Chöre wurde von derjenigen Singschule von Mardakka übernommen, die sich in einem Gesangs-Wettstreit als Beste schlug. Dabei kam es mehr auf die psionische Wirkung des Gesangs als auf künstlerische Qualität an.

Um das Jahr 377 NGZ kam der Ophaler Salaam Siin nach Mardakaan um die Gesangsschule Belku namtal (»Ode an den Kampf«) aufgenommen zu werden. Nach dem Tod seines Gesangslehrers verließ er die Schule und Mardakaan.

Nach einigen Jahren kehrte Salaam Siin nach Mardakaan zurück, wo er eine eigene Gesangsschule gründete. Er gab ihr den Namen Nambicu ara wada (Wir singen für die Ehre) und gab damit schon im Namen seine oppositionelle Ausrichtung zur Belku namtal preis. (PR 1328)

Anfang August 429 NGZ erreichte der Elfahder Volcayr Mardakaan. Volcayr sollte sich im Spiel des Lebens rehabilitieren. Er suchte die Upanishad am Nordpol auf – Gorims, Vironauten, sind dort untergebracht – und erhielt, im Auftrag Ijarkors, eine tödliche Überdosis Kodexgas, die ihn aber für das Spiel des Lebens übermächtig machte.

Am 10. August erschien Reginald Bull mit seinen Virenschiffen auf Mardakaan und die Vironauten wurden aufgefordert Teilnehmer für das Spiel des Lebens zu entsenden. (PR 1278)

Anfang September 429 NGZ konnte die Metabio-Gruppiererin Irmina Kotschistowa heimlich an dem elfahdischen General Kolimar beweisen, dass ihr Anti-Kodexmolekül-Serum auch an Fremdwesen wirkte.

Roi Danton und Ronald Tekener sollten am Spiel des Lebens teilnehmen, mussten sich aber in drei Tests qualifizieren. Sie bestanden die Tests auf eher unorthodoxe Weise und durften somit teilnehmen. (PR 1284) Anfang Oktober siegten besiegten sie Volcayr. Dies war das letzte Spiel des Lebens auf Mardakaan. Die beiden Vironauten beförderten Volcayr zu Irmina Kotschistowa, die ihm durch Anti-Kodexmolekül-Serum das Leben rettete. Als sie wegen dieses Frevels inhaftiert wurde, beseitigte Volcayr alle Spuren, die auf das Serum hinwiesen und wurde anschließend ebenfalls verhaftet.

Reginald Bull betrat unerlaubt die Upanishad um die dort lebenden 48 Vironauten, die zu Shan ausgebildet wurden, zu treffen. Er wurde er verhaftet und des Kodexfrevels bezichtigt.

Mitte Oktober erschien das Flaggschiff Ijakors im Orbit Mardakaans und über Funk ließ Ijakor Reginald Bull und Irmina Kotschistowa zu Geächteten erklären. Er verbot ihnen für 99 Jahre, die Estartu (MB) zu verlassen. Als Zeichen der Entehrung erhielten die beiden das Toshin-Mal, das sie töten würde, falls sie die Grenzen der Mächtigkeitsballung verließen. Volcayr und die 48 terranischen Shana wechselten auf Ijarkors Schiff über, dass Mardakaan dann wieder verließ. (PR 1285)

Ende Oktober 429 NGZ, nach einigen Tagen des Abwartens, starten auch die Virenschiffe von Mardakaan. (PR 1286)

Im Juni 446 NGZ gewann Salaam Siin mit seiner Gesangsschule Nambicu ara wada den Sangeswettbewerb, um das Spiel des Lebens auf dem Mond Ijarkor gesanglich auszurichten. (PR 1329)

Bis August 446 NGZ lag Mardakaan innerhalb der großen Kalmenzone, die dann durch die Zerstörung der Heraldischen Tore verschwand. (PR 1332)

Im Juli 447 NGZ erreicht Atlan Mardakaan, um Salaam Siin um Hilfe zu bitten. Er litt unter einer psionischen Melodie, die immer wieder in seinem Kopf erklang, und die er nicht zu deuten vermochte. Wie sich herausstellte, wurde der Ophaler von einem Singuva gefangen genommen, der die Herrschaft über Mardakaan an sich reißen wollte. Zusammen mit dem Elfahder Paraphyr gelang es Atlan, Salaam Siin zu befreien und den Machenschaften des Singuva ein Ende zu setzen. Mithilfe Salaam Siins fand Atlan nun heraus, dass die Melodie ihm mitteilen sollte, dass es Jen Salik gelungen sei, den Bann der Kosmokraten aufzuheben. (PR 1360)

Als Salaam Siin Anfang des Jahres 1173 NGZ den Planeten Mardakaan wieder erreichte, wollte der Panish Panisha von Mardakaan, Qion Lanaa, ihn zwingen, seinen Geist in einen Estartischen Dom zu übertragen. Der unbekannte Ophaler Binam Ziivic verhinderte jedoch diesen Schritt. (PR 1575)

Quellen

PR 1267, PR 1275, PR 1276, PR 1278, PR 1284, PR 1285, PR 1286, PR 1328, PR 1329, PR 1360, PR 1575